Göttingen: Antifa vs. GfbV
Im Vorfeld der heutigen Demo gegen die Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen hat der GfbV-Vositzende Zülch der Antifa in der Lokalpresse fehlende "Sensibilität für menschliches Leid" vorgeworfen. Im übrigen seien die Sudetendeutsche die wahren Antifaschisten.
Die Demo gegen die GfbV startet um 14 Uhr am Platz der Synagoge in Göttingen.
Die Demo gegen die GfbV startet um 14 Uhr am Platz der Synagoge in Göttingen.
Die Stellungnahme von Zülch liest sich dann im Göttinger Tageblatt (
http://www.goettinger-tageblatt.de ) folgendermaßen:
?Völkische Ideologie? oder ?linke Agitation?
Die Debatte um das geplante ?Zentrum gegen Vertreibung? schlägt jetzt in Göttingen Wellen. Heute um 14 Uhr wird sich die Autonome Antifa am Platz der Synagoge zu einer Demonstration treffen. Als ideologischen Gegner stellen die Organisatoren die hier ansässige Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hin, deren Generalsekretär Tilman Zülch sich für ein solches Zentrum gegen Vertreibung ausgesprochen habe.
Mit der Unterstützung für den Plan des Bundes der Vertriebenen (BDV), so heißt es in einer Erklärung der Antifa, relativierten die GfbV und Zülch persönlich den Holocaust, weil sie ?die Umsiedlung der Deutschen mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands? verglichen. Diese ?Umsiedlung? als Folge des Potsdamer Abkommens dürfe nicht mit anderen Vertreibungsverbrechen gleichgesetzt werden.
Dabei wirft die Antifa die Befürworter des Standortes Berlin, also den BDV, in einen Topf mit denen, die ein Europäisches Zentrum fordern. Beide beabsichtigten einen ?geschichtsrevisionistischen Charakter?, weil Vertreibung aus ihrem Zusammenhang mit der NS-Volkstums- und Vernichtungspolitik gerissen werde. Den Organisatoren der Demo reicht das aus, der GfbV ?völkische Ideologie? vorzuwerfen.
Die GfbV kontert mit dem Vorwurf, die Antifa leide unter ?offensichtlichen Wahrnehmungslücken? und betreibe eine ?auf einem Auge blinde? Agitation. Zitat: ?Die Propaganda der linksradikalen Antifa sortiert Massenmord und Massenvergewaltigung, Konzentrationslager und Vertreibung nach bösen und guten Tätern. Letztere sind keine Kriegsverbrecher, sondern eher so genannte Revolutionäre.?
Die ?an Opfern orientierte Menschenrechtsorganisation? in die Nähe völkischer Ideologien zu bringen, nur weil sie das Reizwort ?Völker? im Namen trägt, sei ?krause Logik?. Der Antifa fehlten ?Humanität, Menschenrechte, Sensibilität für menschliches Leid.? Schließlich zählt die GfbV die sudetendeutschen Gruppen auf, deren Mitglieder noch vor der Vertreibung Widerstand gegen Hitler geleistet haben: ?All das waren echte Sozialdemokraten, wirkliche Antifaschisten.?
http://www.goettinger-tageblatt.de ) folgendermaßen: ?Völkische Ideologie? oder ?linke Agitation?
Die Debatte um das geplante ?Zentrum gegen Vertreibung? schlägt jetzt in Göttingen Wellen. Heute um 14 Uhr wird sich die Autonome Antifa am Platz der Synagoge zu einer Demonstration treffen. Als ideologischen Gegner stellen die Organisatoren die hier ansässige Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hin, deren Generalsekretär Tilman Zülch sich für ein solches Zentrum gegen Vertreibung ausgesprochen habe.
Mit der Unterstützung für den Plan des Bundes der Vertriebenen (BDV), so heißt es in einer Erklärung der Antifa, relativierten die GfbV und Zülch persönlich den Holocaust, weil sie ?die Umsiedlung der Deutschen mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands? verglichen. Diese ?Umsiedlung? als Folge des Potsdamer Abkommens dürfe nicht mit anderen Vertreibungsverbrechen gleichgesetzt werden.
Dabei wirft die Antifa die Befürworter des Standortes Berlin, also den BDV, in einen Topf mit denen, die ein Europäisches Zentrum fordern. Beide beabsichtigten einen ?geschichtsrevisionistischen Charakter?, weil Vertreibung aus ihrem Zusammenhang mit der NS-Volkstums- und Vernichtungspolitik gerissen werde. Den Organisatoren der Demo reicht das aus, der GfbV ?völkische Ideologie? vorzuwerfen.
Die GfbV kontert mit dem Vorwurf, die Antifa leide unter ?offensichtlichen Wahrnehmungslücken? und betreibe eine ?auf einem Auge blinde? Agitation. Zitat: ?Die Propaganda der linksradikalen Antifa sortiert Massenmord und Massenvergewaltigung, Konzentrationslager und Vertreibung nach bösen und guten Tätern. Letztere sind keine Kriegsverbrecher, sondern eher so genannte Revolutionäre.?
Die ?an Opfern orientierte Menschenrechtsorganisation? in die Nähe völkischer Ideologien zu bringen, nur weil sie das Reizwort ?Völker? im Namen trägt, sei ?krause Logik?. Der Antifa fehlten ?Humanität, Menschenrechte, Sensibilität für menschliches Leid.? Schließlich zählt die GfbV die sudetendeutschen Gruppen auf, deren Mitglieder noch vor der Vertreibung Widerstand gegen Hitler geleistet haben: ?All das waren echte Sozialdemokraten, wirkliche Antifaschisten.?
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Ergänzungen
fiese Diebe vs. Polizei Göttingen
POL-GOE: (1069/03) Polizei ohne Schild
[16.09.2003 - 11:27 Uhr]
Göttingen (ots) -
Friedland, Am Kirschgarten
Nacht zum Montag, 07.09.2003
Friedland (hl) Unbekannte haben in der Nacht zum letzten Montag
(07.09.) das Metallschild des Polizeikommissariates Friedland im Wert
von 154 Euro abgeschraubt und mitgenommen. Jetzt hat die Dienststelle
zwar kein blaues Schild mit der Aufschrift Polizei mehr, aber präsent
bleiben die Ordnungshüter weiter.
ots-Originaltext: Polizei Göttingen
Zwischenstand Demo
GfbV ganz klar völkisch
Göttingen bleibt Göttingen
130 leudles ??????????
@idt
After-Demo-Party
...
glückwunsch
Fortsetzung hier
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
haben sie aber recht! — xxx