[SOS ITOIZ] Polizei-Eingriff in Artozki
Nachdem gestern eine Pressekonferenz zu der aktuellen Situation im Dorf gehalten wurde, erreichte heute, am Freitag um 9.00 Uhr morgens die erste grössere Polizeieinheit Artozki; vier Polizeiwägen der Polizei Navarras fuhren in Artozki ein.
Solidari@s con Itoiz verteidigt dieses Dorf im Irati-Tal (Bakenland), mit dem Ziel den Bau des Itoiz-Staudammes zu verhindern. Letzten Montag jedoch verstrich der angekündigte Tag des Eingriffs, ohne dass das Dorf geräumt und die Häuser zerstört wurden.
Was aber heute morgen noch wie der Beginn der endgültigen Räumung erschien, diente der Polizei wohl hauptsächlich dazu, einen Blick in die Häuser zu werfen, um den Widerstand im Dorf besser einschätzen zu können. Die Polizei kam in Begleitung von Elektrikern, unter dem Vorwand, die Stromleitungen zu kappen. Sie nutzten diesen Eingriff, um in die Häuser einzudringen und die Verteidigungsvorrichtungen der Aktivisten zu untersuchen. Die Massnahme wurde des weiteren von zwei Patroullien der Guardia Cicil (nationale Polizei mit Militärstatus) begleitet.
Einige der Aktivisten beobachteten die Situation von den Dächern aus, während andere von der Polizei auf dem Dorfplatz gehalten wurden. Eineinhalb Stunden nach dem Einfall verliess die Polizei das Dorf wieder.
Das Auftreten der Polizei von Navarra und der Guardia Civil heute morgen ist charakteristisch für ihren gewaltsamen Umgang bei Räumungen im Tal. Sie drangen in die meisten Häuser ein, in einigen (z.B. la Abadía) haben sie die Verteidigungsmöglichkeiten so bereits zerstört. Die Leute auf der Strasse wurden geschlagen und gestossen und auch eine Vermittlerin der Solidari@s wurde angegriffen.
Auf einer Strasse im Eingang des Dorfes hatten sich zwei Personen in einem 400 Kilo schweren Betonkanister angekettet, um der Polizei so den Weg zu versperren. Die policía foral (Polizei Navarras) schlug auf einen der Angeketteten ein, danach wurde der Betonkanister samt Menschen daran einfach von der Strasse gehoben, damit die Autos durchfahren können. Die Arme der Angeketteten hätten so sehr leicht brechen können.
Um ein Uhr mittags erschien dann noch ein Hubschrauber der Polizei von Navarra, um genau wie tags zuvor Film- und Fotoaufnahmen des Widerstandes in Artozki zu machen.
Solidari@s con Itoiz ruft auch weiterhin dazu auf, nach Artozki (Nähe Aoiz) zu kommen und hat deshalb für dieses Wochenende auch ein tolles Programm vorbereitet (es erwarten einen Theater, Musik, Performance, Podiumsdikussionen rund um das Thema usw.).
Was aber heute morgen noch wie der Beginn der endgültigen Räumung erschien, diente der Polizei wohl hauptsächlich dazu, einen Blick in die Häuser zu werfen, um den Widerstand im Dorf besser einschätzen zu können. Die Polizei kam in Begleitung von Elektrikern, unter dem Vorwand, die Stromleitungen zu kappen. Sie nutzten diesen Eingriff, um in die Häuser einzudringen und die Verteidigungsvorrichtungen der Aktivisten zu untersuchen. Die Massnahme wurde des weiteren von zwei Patroullien der Guardia Cicil (nationale Polizei mit Militärstatus) begleitet.
Einige der Aktivisten beobachteten die Situation von den Dächern aus, während andere von der Polizei auf dem Dorfplatz gehalten wurden. Eineinhalb Stunden nach dem Einfall verliess die Polizei das Dorf wieder.
Das Auftreten der Polizei von Navarra und der Guardia Civil heute morgen ist charakteristisch für ihren gewaltsamen Umgang bei Räumungen im Tal. Sie drangen in die meisten Häuser ein, in einigen (z.B. la Abadía) haben sie die Verteidigungsmöglichkeiten so bereits zerstört. Die Leute auf der Strasse wurden geschlagen und gestossen und auch eine Vermittlerin der Solidari@s wurde angegriffen.
Auf einer Strasse im Eingang des Dorfes hatten sich zwei Personen in einem 400 Kilo schweren Betonkanister angekettet, um der Polizei so den Weg zu versperren. Die policía foral (Polizei Navarras) schlug auf einen der Angeketteten ein, danach wurde der Betonkanister samt Menschen daran einfach von der Strasse gehoben, damit die Autos durchfahren können. Die Arme der Angeketteten hätten so sehr leicht brechen können.
Um ein Uhr mittags erschien dann noch ein Hubschrauber der Polizei von Navarra, um genau wie tags zuvor Film- und Fotoaufnahmen des Widerstandes in Artozki zu machen.
Solidari@s con Itoiz ruft auch weiterhin dazu auf, nach Artozki (Nähe Aoiz) zu kommen und hat deshalb für dieses Wochenende auch ein tolles Programm vorbereitet (es erwarten einen Theater, Musik, Performance, Podiumsdikussionen rund um das Thema usw.).
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Ergänzungen