Israel Brings ‘Catastrophe’ to Palestine: UN

palestina libera palestina rossa 18.09.2003 17:21
GENEVA, 18 September 2003 — A UN human rights expert is preparing to submit a report to the UN General Assembly that charges Israel of triggering a “humanitarian catastrophe” in the Palestinian territories, newspaper reports said yesterday. The UN Special Rapporteur on the Right to Food, Jean Ziegler, said in a draft report that the Israeli military is preventing Palestinians reaching food and water with restrictions on movement in the territories, according to Swiss newspaper Le Temps and news agency ATS.
On the occasion of Secretary of State Powel's visit the anti-war movement demonstrate on

Friday April 2002 , 12 at 2:30 PM, at the US embassy in Tel Aviv



GENEVA, 18 September 2003 — A UN human rights expert is preparing to submit a report to the UN General Assembly that charges Israel of triggering a “humanitarian catastrophe” in the Palestinian territories, newspaper reports said yesterday. The UN Special Rapporteur on the Right to Food, Jean Ziegler, said in a draft report that the Israeli military is preventing Palestinians reaching food and water with restrictions on movement in the territories, according to Swiss newspaper Le Temps and news agency ATS.

“The humanitarian catastrophe that is emerging in the Occupied Territories must be reversed,” the Swiss sociologist and UN expert was quoted as saying in the draft. “There can be no justification for harsh internal closures that prevent people from having access to food and water, otherwise the imposition of such military measures are amounting to what has been called a ‘policy of starvation’”, he said. Ziegler warned that closures and curfews were “resulting in a deterioration in malnutrition and poverty levels “ for Palestinian civilians. “Provoking hunger and malnutrition as a side effect of security measures is totally unacceptable and disproportionate and constitutes collective punishment”, the draft said.

Ziegler said that a future Palestinian state should not be “cut up into separate ‘bantustans’” — a reference to all-black enclaves in apartheid South Africa with limited autonomy — and called on Israel to end “obstruction of humanitarian relief services”.

The draft report was written following a visit by Ziegler to the Palestinian Territories in July, which included meetings with Israeli government officials in Tel Aviv and with Palestinian leader Yasser Arafat.

 http://www.aljazeerah.info/18%20n/Israel%20Brings%20%91Catastrophe%92%20to%20Palestine%20UN%20Expert.htm


Mehr fortos :

 http://www.coalitionofwomen4peace.org/pastevents/20020412/20020412americanembassy.html
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Ergänzungen

@*

palestina libera palestina rossa 19.09.2003 - 15:18
oder die Shoah-Opfern sind mehr opfern als PalästinInnchen ,oder die Roma ,Homosexualen ,exSowjetunion Länden ,....... waren weniger opfern als die jüdischInnen ? .


Und durch Sionisnus .


Das Haavara-Abkommen

Trotz der Bedrängung durch das NS-Regime war der Wunsch zur Auswanderung unter den deutschen Juden anfänglich nicht sehr ausgeprägt. Neben ihrer Verbundenheit mit Deutschland, waren der Mangel an Ländern, die bereit waren, Juden aufzunehmen und die Beschränkungen bei der Mitnahme des Besitzes die wichtigsten Hinderungsgründe. Das einzige Land, das bereit war, Juden in größerer Zahl aufzunehmen, war Palästina. Die Zionistische Weltorganisation erkannte früh die Notwendigkeit, die Palästinawanderung durch Erleichterungen bei der Mitnahme von Eigentum zu fördern. Ihr Vertreter, Chaim Arlosoroff, führte gemeinsam mit Repräsentanten der Zionistischen Vereinigung für Deutschland im Frühjahr 1933 Verhandlungen mit dem Reichswirtschaftsministerium über eine Regelung, die eine Auswanderung größeren Ausmaßes unter besseren Bedingungen ermöglichen sollte. Im August 1933 schlossen beide Seiten das Haavara (Transfer)-Abkommen, in dem folgender Mechanismus galt: Auswanderungswillige Juden zahlten ihr Vermögen bei einer der Transfer-Banken in Deutschland ein. Von diesem Geld kauften palästinensische Importeure Waren in Deutschland, die sie in Palästina veräußerten. Diese Erträge erhielten die Auswanderer in Palästina nach Abzug von Kosten wieder ausbezahlt. Da andere Formen des Kapitaltransfers ins Ausland von der deutschen Regierung massiv besteuert wurden, war der Haavara-Transfer eine relativ günstige Möglichkeit, jüdischen Besitz auszuführen. Außerdem konnte durch das Abkommen die Auswanderung mittelloser Juden ermöglicht werden, da das für die Einwanderung nach Palästina benötigte „Vorzeigegeld“ in Höhe von 1.000 palästinensischen Pfund (ca. 15.000 Reichsmark) durch die Einnahmen des Warentransfers finanziert wurde. Die Vereinbarung war innerhalb der zionistischen Bewegung heftig umstritten. Zionistische Gruppen außerhalb Deutschlands unterstützten den internationalen Wirtschaftsboykott gegen NS-Deutschland und bekämpften das Abkommen, da es den Boykott unterlief und den Nazis, wenn auch in geringem Maße, dringend benötigte Deviseneinnahmen ermöglichte. Das NS-Regime war aus zwei Gründen an dem Abkommen interessiert. Zum einen sollte die Möglichkeit, Besitz mitzunehmen, die jüdische Emigration beschleunigen, zum anderen erhoffte man sich vermehrte Deviseneinnahmen durch den verstärkten Handel mit Palästina und anderen Ländern im Nahen Osten.

Während das Abkommen in den ersten Jahren seiner Existenz von den meisten Institutionen der NS-Regierung und der NSDAP unterstützt wurde, nahm ab 1935 die Kritik an dem Transfermechanismus zu. Die Reichsbank erkannte, daß die deutsche Seite durch Haavara kaum Fremdwährung einnahm, stattdessen aber das „Vorzeigegeld“ mit eigenen Devisen finanzieren musste; das Auswärtige Amt stellte fest, daß der Wirtschaftsboykott gegen Deutschland keine Gefahr darstellte; der Sicherheitsdienst des SS befürchtete, daß das Abkommen die Etablierung eines jüdischen Staates in Palästina förderte, welcher den Juden als „Machtbasis“ im Kampf gegen Deutschland dienen konnte. Ab 1937 wandten sich die meisten der beteiligten Regierungs- und Parteistellen von der Unterstützung des Transferabkommens ab. Die Modalitäten und der Umfang des Transfers wurden immer weiter beschränkt. Es setzte sich die Haltung durch, daß die Mitnahme von Besitz die jüdische Emigration nicht ausreichend beschleunigte. Statt dessen verstärkte das Regime den Verfolgungsdruck auf die jüdische Bevölkerung, um sie zur Auswanderung zu zwingen. Allein eine persönliche Entscheidung Hitlers, die Anfang 1938 fiel, ermöglichte die Fortsetzung des Abkommens. Offiziell wurde der Haavara-Transfer 1941 eingestellt, seit Kriegsbeginn fand jedoch kein Kapitaltransfer mehr statt. Im Rahmen von Haavara emigrierten bis 1939 mehr als 50.000 deutsche Juden nach Palästina, die Besitz im Wert von ca. 140 Mill. RM mitnahmen.

Autor: Axel Meier

Literatur

Avraham Barkai, „German Interests in the Haavara-Transfer Agreement 1933-1939“, Yearbook of the Leo Baeck Institute 35 (1990), S. 245-266

Werner Feilchenfeld, Dolf Michaelis, Ludwig Pinner, Haavara-Transfer nach Palästina und Einwanderung deutscher Juden 1933-1939, Tübingen 1972

David Yisraeli, "The Third Reich and the Transfer Agreement", in: Journal of Contemporary History 6 (1972), S. 129-148

 http://www.shoa.de/dt_zionismushtm

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 2 Kommentare

Verunglimpfung der Antikriegsbewegung!!

witzbold 18.09.2003 - 19:11
"anti-war movement demons"? - wie weit soll die Dämonisierung noch gehen!?

antisemitischen antizionismus löschen

* 19.09.2003 - 13:15
oder wie soll man die gleichsetzung von PalästinenserInnen mit den Shoah-Opfern sonst nennen (siehe Bild)