Bilder zum Aktionstag am 30.8. in Berlin

Umbruch Bildarchiv 01.09.2003 19:44 Themen: Antirassismus
Am 30. August 1983 starb Cemal Kemal Altun, 23-jähriger Asylbewerber aus der Türkei, durch einen Sprung aus dem Fenster des Verwaltungsgerichts in Westberlin. Zum Gedenken an ihn und andere Flüchtlinge, die während ihrer Abschiebung bzw. in der Abschiebehaft ums Leben gekommen sind, fand der 2. bundesweite Aktionstag gegen Abschiebehaft statt. Berliner Gruppen beteiligten sich u.a. mit einer Kundgebung vor dem Abschiebeknast Grünau. Eine Bilderseite unter  http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/300803aktionstag.html
Aktionstag gegen Abschiebungen
20. Todestag von Cemal Kemal Altun

Am 30. August 1983 starb Cemal Kemal Altun, 23-jähriger Asylbewerber aus der Türkei, durch einen Sprung aus dem Fenster des Verwaltungsgerichts in Westberlin. Rachid Sbaai starb am 30. August 1999; und am 30. August 2000 starb der Mongole Altankhou Dagwasoundels bei seiner Flucht aus der Abschiebehaft Berlin. Zum Gedenken an sie und andere Flüchtlinge, die während ihrer Abschiebung bzw. in der Abschiebehaft ums Leben gekommen sind, fand der 2. bundesweite Aktionstag gegen Abschiebehaft statt. Auch Berliner antirassistische Initiativen und MigrantInnengruppen beteiligen sich u.a. mit einem Antirassistischen Parcours auf dem Breitscheidplatz und einer Kundgebung gegen Abschiebungen vor dem Abschiebeknast Grünau. Hier wurden Dokumentarfilme zum Hungerstreik im Abschiebeknast gezeigt und solidarische Grüsse über die Mauer geschickt.
Flüchtlingsrat und Pro Asyl gedachten am Denkmal in der Hardenbergstraße (nahe beim Berliner Verwaltungsgericht) Cemal Kemal Altun. Am Sonntag Abend fand eine Veranstaltung in der Heiligkreuzkirche statt u.a. mit Traudel Vorbrodt (Flüchtlingsrat Berlin), Wolfgang Wieland (ehemaliger Anwalt von Kemal Altun) und Heiko Kaufmann (Pro Asyl).
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Bundesweiter Aktionstag gegen Abschiebung

gegen Ignoranz 02.09.2003 - 02:53
Abschiebung bleibt Mord!
Bundesweiter Aktionstag gegen Abschiebung und Abschiebehaft am 30.8.2003
Berliner Aktionen:
Antirassistische Initiativen und MigrantInnengruppen beteiligen sich in Berlin am bundesweiten Aktionstag gegen Abschiebung und Abschiebehaft am Samstag, 30.8.
12.00 bis 13.30 Uhr Breitscheidplatz: Antirassistischer Parcours, interaktive Installation "step into my shoes" und antirassistisches Radio
13.30 Uhr Breitscheidplatz: Kundgebung gegen Abschiebung und Abschiebehaft
20.30 Uhr Abschiebeknast Grünau: Dokumentarfilm zum Hungerstreik im Abschiebeknast und solidarische Grussbotschaften an die Gefangenen (und
Abschiebehaft Berlin-Köpenick, Grünauer Straße 140, Anfahrt: S-Bahn bis Grünau und dann Tram 68 bis Rosenweg oder S-Bahn bis Spindlersfeld, dann ca. 15 Minuten laufen.
 http://www.berlinet.de/ari/ini/
 http://www.abschiebehaft.de/aktion/t358.htm
 http://www.abschiebehaft.de/

30. August 1983-Abschiebung ist Mord
Am 30 August 1983 stirbt Cemal Kemal Altun in Abschiebehaft.
 http://de.indymedia.org//2003/07/58348.shtml

Wolfgang Wieland

No border, no nation 02.09.2003 - 05:42
wollte eigentlich nach dem lesen des Inserats in der TAZ in die Heilig Kreuz Kirche wegen der verlogenen Parteienvertreter ... SPD + Wieland Büttel90/Grüne

Nach den Erfahrungen einer ähnlichen Veranstaltung (ökumen. Kirchentag) bei der Körting kniff und der Abschiebeknast Leiter beteuerte doch nur Gutes für die Häftlinge zu tun...
Es war damals ein "netter", kritischer, zivilgesellschaftlicher Austausch mit wenigen Kirchentagsbesucher/innen, fehlender Linksradikaler (trotz online Veröffentlichung),
und überwiegen Menschen aus Antira Inis.
Sehr interessant aber frustrierend.

Da oben nun erwähnt wird das Wieland der Anwalt von Kemal Altun war, aber nicht was er damals schon und besonders heute für Rad im Getriebe ist hole ich das hiermit nach
 http://www.gruene-fraktion-berlin.de/rsvgn/rs_dok/0,,4113,00.htm
 http://www.documentarchiv.de/brd/2001/rede_wieland_1018.html
 http://www.cilip.de/ausgabe/66/wieland.htm

da mir gerade der angeblich "linke" SPDler gerade entfallen ist,
hab ich nach der Veranstaltung gegoogle t und bin auf dies gestossen
 http://home.snafu.de/~asylinderkirche.bln/asylg/busrund.htm

Frankfurter rundschau

ergänzer 02.09.2003 - 13:52

einige sind trotzdem rassisten

papiere für alle 02.09.2003 - 19:36
Der Kampf nach dem Motto "kein Mensch ist illegal" ist sehr wichtig, denn den Nichtdeutschen ohne Papier/mit Papierproblemen gehört ohne wenn und aber unsere Solidarität. Doch scheiße ist wenn sich einige Rassisten (auch bekannt als antideutsch/antiarabisch) einen "ántira"-Stempel holen, in dem sie in dieser Bewegung versuchen mitzumischen. Diese Leute haben in dieser Bewegung nichts verloren. Oder wie können antiarabische Rassisten Menschen aus arabischen Ländern denn bitte schön unterstützen?
In Berlin wurde zum Bsp. von Orga-Leuten ein T-Shirt getragen mit: "deport germans first!" die haben anscheinend viel in ihrer "anti"rassismusarbeit gelernt und wissen auch das der deutsche antisemitische mob schuld ist. Und dann aktion sühnezeichen, ja wir machen doch nur friedliche arbeit. aber beim csd mit israelfahne rumlaufen. warum macht ihr das nicht, wenn menschen verschiedener herkunft da sind, z.b. bei der Aktion am breiti? Wiviele Flüchtlinge würdet ihr mit dem israel-durch-dick-und-dünn-und-über-alles vergraulen? Alle!! denn diese leute sind geflohen, sie wissen was das ist zu fliehen und hier entrechtet zu werden, und sie wissen alle das es den palästinensern so geht.

@Papiere für alle

Ergänzung 03.09.2003 - 09:53
Die Zielrichtung Deiner Kritik ist etwas unklar. Die "Deport Germans first" T-Shirts waren nicht das offizielle Orga-Tshirt, sondern zeichneten die Leute aus, die das Spiel der JungdemokratInnen (Deutsche können zum ersten Mal in den "Genuß" deutschen Rassismus kommen, in dem sie sich abschieben lassen + Erklärungen, wie ein Asylantrag inklusive Abschiebung verläuft)begleiteten. "Aktion Sühnzeichen" hat mit der Vorbereitung nichts zu tun, wollten aber ihren Stand aufbauen, was inhaltlich auch für alle ok war. Keine der beiden Gruppen war auf dem Alternativen CSD mit Isrealfahnen vertreten, und bei aller Kritik, die sich an Deutschen FahnenträgerInnen entwickeln lässt, wissen doch viele von ihnen, wann und wo die Isrealfahne aus antideutscher Perspektive Sinn macht. Es ist unklar, auf wen du dich beziehst, aber erstmal ist es wichtig, dass Menschen zu dem Tag gekommen sind und es gibt auch sogenannte Antideutsche, die aktiv Antira Arbeit machen. Und meistens sind es auch genau die, die nicht durch platte Islamfeindlichkeit (im Gegensatz zum friedlichen Chreistentum?) und Argumente wie "90% der PalestinenserInnen finden die Hamas gut" auffallen. Schreib jetzt bitte keinen Namen, aber wenn du den Beteiligten Rassismus vorwirfst (und das ist eine ablehnende Haltung gegen Menschen aus dem arabischen Raum), dann musst das doch etwas konkretisieren. Nix für ungut, war ein wichtiger Tag und irgendwann werden sich vielleicht wieder mehr Leute am Protest beteiligen.

Aktionstagsplakate überklebt

wütend + genervt 04.09.2003 - 01:37
die Kleisterer dieser hier aufgeführten vier Veranstaltungen/Veranstalter/Veranstaltungsorte
haben den Aktionstag überklebt (in P berg)

wie wär mit Protest etc
( z.B. sabotier ich jetzt den elektrodonnerstag )

egoistischen,rücksichtslosen,asozialen HedonistInnenen denen anscheinend Flüchtlinge/MigrantInnen scheiß egal sind

gibt eigentlich nur noch die Billig Friseur Kette "No Name"
mittlerweile mit ca.5 Miniläden, die noch extremer
aggressiv "Alles" überkleben.

die "no name"-Friseurläden von Wenke Wendtin.
Drei Salons in Kreuzberg und Friedrichshain hat die 22-jährige bereits in diesem Jahr eröffnet  http://www.kiezzeitung.de/archiv/kiezblatt-6/s2-4-2.html
Die sind schon lange "überfällig" !!!

Nun zu den egoistischen,rücksichtslosen,asozialen HedonistInnenen:

massiv und gezielt überklebt hat der
elektrodonnerstag (28.8.)
Pfefferberg Haus 13
 http://www.pfefferberg.de/htdocs/nindex.html

TECHNOS
3 Klang insel der Jugend Treptow open air ambientstrand Fr.22.8.
 http://www.3headz.de/radio/
mailingliste  3klang@langspieplattengemeinschaft.de

PUNKS
mit Kleister im Morgenrot übers Plakat !!!
 http://www.punkmeetsmetalfestival.de.vu/
Dritte Wahl etc
29.8. Freilichtbühne Zitadelle Spandau
präsentiert von Contrast und Kulturhaus Spandau
 http://www.freilichtbuehne-spandau.de/

eine Veranstaltung des Mudd Clubs
 http://www.muddclub.de/

videos mit interviews mit gefangenen im ab-

j 05.09.2003 - 16:06
schiebknast gibts bei www.kanalB.de

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige den folgenden Kommentar an

es tut weh, — sarah