Hanfparade 2003

saul 18.08.2003 14:06 Themen: Freiräume
Am 23.8. wieder auf nach Berlin zur Hanfparade. Wird sicher wieder ne nette Demo und Livemusik umsonst und draußen gibts auch. Dazu einige Fotos der ersten Hanfparade von 97.
Berlin mach dich breit. Über die Hanfparade muß nicht viel gesagt werden, ist stets gut besucht und macht Laune. Bemerkenswerterweise ne Demo, bei der fotografiert werden kann, hatt noch nie Ärger deswegen und Balken verlangt auch niemand. Was es bringt? Nun hingehen und keineWunder erwarten, gekifft wird eh. Aber solang s n schwarzen Markt gibt, weiß man nie was man für n Dreck bekommt. Verbote führen zu einen unkontrollierbaren Schwarzhandel und der Kunde ist der Angeschißene.
23.8. Berlin 12 Uhr vorm Bundesfinanzministerium Leipziger Str/Ecke Wilhelmstr. gehts los und endet auf dem Breitscheidtplatz.
Mehr bei:
 http://www.hanfparade.de
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Jede Subkultur hat ihren eigenen Karneval

Brot und Spiele 18.08.2003 - 16:01
1.Mai, Silvio-Meier-Demo für den Antifa-Kinder-Mainstream
1.Mai und Wunsiedel für den Nazi-Mainstream
Love Parade für den partyhungrigen Mainstream
Kölner Karneval für den traditionellen Mainstream
Hanfparade für den drogenkonsumierenden Mainstream
Oktoberfest für den alkoholkranken Mainstream
Fusion für den Hippie-Goa-Techno-Mainstream
Karneval der Kulturen für den Clubmusik- und Grünenwähler-Mainstream
Silvester für alle

Tja, jede Szene hat ihre eigenen Höhepunkte und Feiern. Irgendwie ähneln sie sich alle. Abgesehen von den ersten beiden wollen alle natürlich unheimlich locker und unheimlich gut drauf sein.
Karneval fetzt.

legalisierung aller drogen?

mastermindchaos 18.08.2003 - 18:34
ich sehe in der tat einen unterschied zwischen cannabis und harten und chemischen drogen. die körperliche verträglichkeit ist besser und das risiko körperlicher und geistiger erkrankungen ist geringer, auch im vergleich ub mit alkohol.
und: btmg streichen? im prinzip gerne, aber wenn du den ganzen saufprolls dann noch xtc speed oder koks gibst, dann gute nacht. drogen erfordern einen bewussten umgang, und der ist angesichts ihrer inflationären verwendung im westlichen kulturkreis nicht gegeben.
sinnvoll wäre ein offener und offensiver umgang mit drogen seitens der gesellschaft, zb ein fach drogenkunde in der schule und ein drogenführerschein, der bei berechtigung offiziellen zugang zu jeweder droge ermöglicht. das sind nur ideen, letztendlich muss jeder einen bewussten umgang selber finden, so wie man zu einem bewussten leben finden muss...

23.8. Köpenicker Kontrollverlusste (Berlin)

landstreicher 19.08.2003 - 17:58
wird warscheinlich vom Platz des 23.April in die Puchanstraße (vor die NPD-Zentrale) verlegt!
Ist am S-Bhf. Köpenick (S3)!

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 5 Kommentare

Wozu Legalisierung?

elfboi 18.08.2003 - 15:16
In "legal" steckt "lex" drin, das Gesetz, und ich mag keine Gesetze. Soll das Kraut ruhig weiter illegal bleiben. Einzig und allein die komplette ersatzlose Streichung des BtMG könnte ich vielleicht als positiv ansehen...
Vermutlich würde ich aber auch, wenn Rauchhanf legal wäre, meine Versorgung weiterhin illegal beziehen, denn ich bin doch nicht blöd und zahl' 'ne Haschischsteuer an den Staat...

legal-illegal-scheissegal!

[rk]2 - die rauchen auch 18.08.2003 - 15:40
genau,legalisierung ist doch das allerletzte...
Nicht das Verbot von Hanf ist das Problem, sondern die Bullen die es durchsetzten!
ACAB!
Auf zum revolutionären - linxradikalen Block auf der Hanfparade...
PALÄSTE FÜR ALLE!
[rk]2 - die revolutionären kiffer/ rauchende kommunisten

kiffen mach spießig

oigen 18.08.2003 - 16:41
jährlich kommen sie nach berlin, all diese unglaublich toleranten, weltoffenen kiffer, die mit ihrer liebe die welt umarmen wollen. benebelt fordern sie die legalisierung ihres geliebten grases, fordern endlich ihre gesellschaftliche anerkennung ein, wir sind alle lieb und hanf ist gut, diese droge macht nicht krank oder kaputt, lasst uns endlich legal sein, wir wollen nichts verbotenes tun. um endlich diese heiß ersehnte legalisierung zu erreichen, ist man sich auch nicht zu blöde, andere drogen als böse, schlecht, verkommen, hinterhältig und zerstörerisch zu bezeichnen, hanf hingegen sei einfach nur super, gar kein vergleich mit all diesem bösen teufelszeug wie heroin, kokain etc..., hanf ist sowas von deutsch, da wollen die deutschen kiffer auch endlich mal ihren berechtigten platz in dieser gesellschaft der alkoholiker und kettenraucher. statt einmal kritisch zu hinterfragen, warum hanf einer kriminalisierung unterliegt und ein generelles recht auf den rausch zu fordern, eine freigabe aller drogen, wird man wieder mit verklärtem blick durch berlins strassen laufen und ähnlich dämliche messages dabei verbreiten wie die loveparade: peace, love & harmony

da lacht das kifferherz...

yeah baby

kiffer-kommie 18.08.2003 - 19:16
hanf, koks, heroin und lsd für alle! und zwar umsonst! jeder nach seinen fähigkeiten, jeder nach seinen bedürfnissen :-D!

@mastermindchaos

marc 18.08.2003 - 20:35
genau das ist auch mal wieder so eine typische kiffer haltung, "bewusster umgang mit drogen", den haben natürlich nur die tollen kiffer, die heroin junkies sind dann halt die blöden penner die den nicht haben, warum soll nicht jeder das recht haben, seinen körper zu zerstören etc so wie er es will? zudem ist heroin in seiner reinen form (also nicht gestreckt, gepanscht etc) in keiner weise gesundheitsschädlich, anfang des 20 Jhdt war es zb sehr schick, sich auf einen Kakao und Heroin zu treffen, US Soldaten haben in Vietnam Heroin bekommen, um ruhig zu bleiben, jeweils reines. Zum Teufelszeug wird Heroin erst durch die Marktwirtschaft, die damit Geld scheffelt.

zu dieser idee mit dem drogenführerschein sage ich jetzt mal nichts, aber wo soll da bitte eine emanzipative perspektive sein?