Köln: Brutaler Polizeiübergriff auf Grenzcamp
Um 11 Uhr heute morgen begann die Polizei das Camp mit einbem Großaufgebot einzukesseln. Bis 18 Uhr durfte niemand das Camp betreten oder verlassen. Seit diesem Zeitpunkt erfolgt die faktische Einkesselung und Räumung des Grenzcamps auf den Rheinwiesen. Gleichzeitig war in Köln ab 11 Uhr eine Neonazi-Demo angekündigt.
Ab 18 Uhr war das Gelände von Robocops und sehr viel Polizei aus Hessen und anderswo umstellt. Mindestens zwei Wasserwerfer und ein Räumpanzer fuhren zum Camp. Alle circa 400 Personen auf dem Camp werden zwangsweise ID-behandelt. In diesem Falle schließt dies das Abfilmen von Kopf bis Fuß mit ein.
Durch den Einsatz von Treänengas und Pfefferspray seitens der Polizei gab es zahlreiche Verletzte. Bei sengender Hitze wurden teilweise das Wasser und der Strom abgestellt. Ein Arzt vom Sanitätszelt auf dem Camp bezeichnete dies als Unterlassene Hilfeleistung gegenüber den Verletzten. Kinder und Flüchtlinge befinden sich ebenfalls auf dem Camp.
Parallel begleitete die Polizei die Polizei etwa 50 Neonazis bei einer Demonstration in einem Sonderzug der Kölner Verkehrsbetriebe zu ihrer Demonstration gegen das Grenzcamp.
Bei keinem Grenzcamp hat es bisher einen derartig brutalen Polizeiübergriff gegeben. Dieser beweist aufs Neue die Notwendigkeit antirassistischer Aktionen, wie sie auf den Grenzcamps praktiziert werden.
Durch den Einsatz von Treänengas und Pfefferspray seitens der Polizei gab es zahlreiche Verletzte. Bei sengender Hitze wurden teilweise das Wasser und der Strom abgestellt. Ein Arzt vom Sanitätszelt auf dem Camp bezeichnete dies als Unterlassene Hilfeleistung gegenüber den Verletzten. Kinder und Flüchtlinge befinden sich ebenfalls auf dem Camp.
Parallel begleitete die Polizei die Polizei etwa 50 Neonazis bei einer Demonstration in einem Sonderzug der Kölner Verkehrsbetriebe zu ihrer Demonstration gegen das Grenzcamp.
Bei keinem Grenzcamp hat es bisher einen derartig brutalen Polizeiübergriff gegeben. Dieser beweist aufs Neue die Notwendigkeit antirassistischer Aktionen, wie sie auf den Grenzcamps praktiziert werden.
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Ergänzungen
Räumung?
Grenzcamp heute Mittag verlassen.
Gegen Polizeibrutalität
Für eine herrschaftsfreie Gesselschaft!
ist presse anwesend?
news aus koeln
Sieben Personen sind bisher verhaftet worden.
Die Polizei laeuft mit hochgehaltenen Schildern ueber das Camp und wird zunehmend nervoes.
Das gesamte Camp ist parktisch abgeriegelt,es ist eine Art Zaun um das Camp. An dem sogenannten checkpoint werden vereinzelt Leute durchgelassen.
Die Polizei hat angekuendigt alle sich noch auf dem Camp befindenen Personen ED zu behandeln, Fingerabdrücke sollen wohl nicht genommen werden.
Die Leute haben sich die Geschichter geschwaerzt, da fotografiert und abgefimlt wird.
In Kuerze soll auuf dem schottischen noborder camp ein feature ueber die Ablaeufe gesendet werden. Das Ganze wird auf indymedia schottland zu sehen sein.
Artikel im Koelner Express
Express gehoert zum Neven DuMont-Verlag; den artikel haette man auch in den 60er jahren so lesen koennen.
liebe admins, wenn es gegen die regeln verstoesst, artikel hier z-u posten, loescht das ding, aber express hat die artikel nie lange online, deswegen hab ich ihn hier reingepastet.
und noch was: waers nicht besser, alle news zum camp in einem thread zu sammeln, anstatt wegen jeder news einen neuen aufzumachen? das verlaeuft sich dann extrem.
Polizei löst Chaotenlager auf
Beamte mit Kotbeuteln und faulen Birnen beworfen
Von VOLKER ROTERS
Köln ? Die Polizei hat das ?Antirassistische Grenzcamp? auf den Poller Wiesen vorzeitig aufgelöst. Zeitgleich kündigte die Stadt Köln den Aktivisten den Pachtvertrag.
Grund: Die Chaoten, die seit einer Woche erhebliche Polizeikräfte in der Stadt auf Trab hielten, haben sich ?nicht mehr an die Gebote der Friedlichkeit gehalten?, wie ein Polizei-Sprecher erklärte.
Mehrfach wurden Polizeibeamte von Teilnehmern des Grenzcamps angegriffen. Zudem hatten sie an mehreren Stellen die Absperrgitter mit Kot beschmiert, Beamte mit Steinen, faulen Birnen und Säcken mit übel riechendem Inhalt (Kot und Urin) beworfen.
Um 17 Uhr hatte Polizeipräsident Klaus Steffenhagen noch eine vorläufige Bilanz gezogen. In der ganzen Woche hatte es bis dahin drei Dutzend Festnahmen gegeben, 84 Straftaten wurden zur Anzeige gebracht.
Die Vorwürfe: Vor allem schwerer Landfriedensbruch, Vandalismus, Sachbeschädigung und Verstöße gegen das Versammlungsgesetz.
Steffenhagen: ?Zum ersten Mal mussten wir bei Demonstrationen mit der vollen Ausrüstungen anrücken.?
Auch Rechtsextreme machten in Poll mobil, wurden aber von den linken Demonstranten durch die Polizei getrennt.
sarefo:
hahaha