Direct Action Zelt auf den Aktionstagen FREIe HEIDe
Seit Samstag vor einer Woche steht am Rande des geplanten Luftwaffen-Übungsplatzes südlich von Wittstock das Camp der Aktionstage gegen das geplante Bombodron, gegen Krieg und all das, was Kriege auslöst und möglich macht. Teil des Camps ist eine Direct-Action-Plattform. Dort findet mensch vieler Hilfsmittel und Anregungen, um kleine oder größere kreative Aktionen, im Hellen oder Dunkeln, laut oder subversiv ... vorzubereiten und zu verwirklichen.
Der folgende Text gibt einen kleinen Überblick über den Stand der Dinge am Dienstagnachmittag.
Der folgende Text gibt einen kleinen Überblick über den Stand der Dinge am Dienstagnachmittag.
Samstag vor einer Woche - die meisten TeilnehmerInnen der Aktionstage erkunden das Gelände, nehmen ersten "netten" Kontakt auf den Sicherheitsschergen, die um die Sicherheit der Blindgänger und Bombenabwurfplätze, vielleicht auch ihrer Schilder oder Jeeps fürchten. Derweil baut sich in einer Ecke des Zeltes eine bunte Sammlung an Farben, Sprühschablonen, Verkleidungsmaterialien,
Theaterutensilien usw. auf, die von verschiedenen Menschen und Gruppen mitgebracht wurden. Kombiniert ist alles mit einem Computer und dem bunten Infotisch voller Broschüren mit konkreten Tipps zu direkter Aktion. An den Wänden hängen Ausstellungstafeln zu Aktionen der Vergangenheit - am größten ist die sog. "Fakeparade", eine Sammlung cooler Fälschungen auf amtlichen Briefpapieren oder Prospekte. Diese Aktionsecke soll in der Woche allen eine Hilfe sein, die eigene Ideen zu Aktionen umsetzen wollen.
Neben dem Aktionsmaterial und den Ausstellungen/Infos mit Tipps und Anregungen gibt es seit Sonntag ständig Workshops und Treffen von Aktionsgruppen. Alles begann mit einer allgemeinen Einführung in die Idee direkter Aktion, Subversion, Kommunikationsguerilla, Sabotage usw. (siehe
http://www.direct-action.de.vu). Aus diesem Workshops folgten einige weitere:
- Noch am gleichen Abend eine Runde zu konkreten Ideen gegen das Bombodrom.
- Am Tag drauf zu Fakes und (leider schlecht besucht) verstecktem Theater.
Seit Montagnachmittag wandelt sich das Bild der umgebenden Rasenflächen deutlich. Transpis werden gemalt, Aktionen ausgeheckt, Schablonen geschnitten, T-Shirts gestaltet usw. Am Computer entsteht die Idee für eine Pro-Bundeswehr-Demo am Freitag um 16 Uhr, die sogar formal angemeldet werden soll. Dem Ideenreichtum sind durch die Direct-Action-Ecke weniger Grenzen gesetzt. Dennoch bleibt entscheidend, ob Menschen ihre Kreativität verwirklichen und in kleinen oder größeren Gruppen loslegen statt nur auf die Einladung zu vorgeplanten Aktionen zu warten.
Auch der Aktionstag am 3. August paßt ins Bild. Unter dem Motto "Spiel ohne Grenzen" sollen viele, viele Ideen neben- und nacheinander laufen. Die Liste mit Vorschlägen füllt inzwischen fast zwei Plakate. Was davon Wirklichkeit wird, bleibt abzuwarten ...
P.S. Die Direct-Action-Ecke wird auch auf dem Wendlandcamp in Reddebeitz, auf dem Grenzcamp in Köln sowie auf dem Ajuca in Lärz aufgebaut ... Kontakttelefonnummern: Projektwerkstatt 06401/903283, Handy 0171/8348430.
Fotos:
- Auf dem Computer der Direct-Action-Ecke entsteht eine ständig länger werdende Liste von Aktionsideen gegen das Bombodrom, die später auch im Internet zu finden sein soll.
- Farben und mehr in der Direct-Action-Ecke, dahinter der Tisch mit den Infobroschüren usw.
- Folien für Sprühschablonen, Theaterutensilien usw.
- Die Fakeparade entlang des großen Zeltes
- Weitere Ausstellungen zu kreativen Aktionen in den Ecken des Zeltes
Theaterutensilien usw. auf, die von verschiedenen Menschen und Gruppen mitgebracht wurden. Kombiniert ist alles mit einem Computer und dem bunten Infotisch voller Broschüren mit konkreten Tipps zu direkter Aktion. An den Wänden hängen Ausstellungstafeln zu Aktionen der Vergangenheit - am größten ist die sog. "Fakeparade", eine Sammlung cooler Fälschungen auf amtlichen Briefpapieren oder Prospekte. Diese Aktionsecke soll in der Woche allen eine Hilfe sein, die eigene Ideen zu Aktionen umsetzen wollen.
Neben dem Aktionsmaterial und den Ausstellungen/Infos mit Tipps und Anregungen gibt es seit Sonntag ständig Workshops und Treffen von Aktionsgruppen. Alles begann mit einer allgemeinen Einführung in die Idee direkter Aktion, Subversion, Kommunikationsguerilla, Sabotage usw. (siehe
http://www.direct-action.de.vu). Aus diesem Workshops folgten einige weitere: - Noch am gleichen Abend eine Runde zu konkreten Ideen gegen das Bombodrom.
- Am Tag drauf zu Fakes und (leider schlecht besucht) verstecktem Theater.
Seit Montagnachmittag wandelt sich das Bild der umgebenden Rasenflächen deutlich. Transpis werden gemalt, Aktionen ausgeheckt, Schablonen geschnitten, T-Shirts gestaltet usw. Am Computer entsteht die Idee für eine Pro-Bundeswehr-Demo am Freitag um 16 Uhr, die sogar formal angemeldet werden soll. Dem Ideenreichtum sind durch die Direct-Action-Ecke weniger Grenzen gesetzt. Dennoch bleibt entscheidend, ob Menschen ihre Kreativität verwirklichen und in kleinen oder größeren Gruppen loslegen statt nur auf die Einladung zu vorgeplanten Aktionen zu warten.
Auch der Aktionstag am 3. August paßt ins Bild. Unter dem Motto "Spiel ohne Grenzen" sollen viele, viele Ideen neben- und nacheinander laufen. Die Liste mit Vorschlägen füllt inzwischen fast zwei Plakate. Was davon Wirklichkeit wird, bleibt abzuwarten ...
P.S. Die Direct-Action-Ecke wird auch auf dem Wendlandcamp in Reddebeitz, auf dem Grenzcamp in Köln sowie auf dem Ajuca in Lärz aufgebaut ... Kontakttelefonnummern: Projektwerkstatt 06401/903283, Handy 0171/8348430.
Fotos:
- Auf dem Computer der Direct-Action-Ecke entsteht eine ständig länger werdende Liste von Aktionsideen gegen das Bombodrom, die später auch im Internet zu finden sein soll.
- Farben und mehr in der Direct-Action-Ecke, dahinter der Tisch mit den Infobroschüren usw.
- Folien für Sprühschablonen, Theaterutensilien usw.
- Die Fakeparade entlang des großen Zeltes
- Weitere Ausstellungen zu kreativen Aktionen in den Ecken des Zeltes
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
leider nicht ganz richtig
die verluste der serbischen armee ein witz - es wurden z.b. gerade mal zwei dutzend panzer zerstört, und das bei tausenden abgeschossenen cruise-missiles und bomben! viel wichtiger zum "schutz vor terroristen" wäre es, dem terrorismus die geistige grundlage zu entziehen, die sich aus hunger, armut und unterdrückung speist. aber klar, militär ist einfacher, wirkt kurzfristig und natürlich ist eine explosion sehr viel telegener als ein paar vor dem verhungern gerettete "negerkinder".
Mon Generale
Natürlich verschweige ich nicht das der ambitionierte Dienstgrad mit riskanten Auslandseinsätzen schneller zu seinen Meriten sprich seinen Beförderungen kommt.Verschämt füge ich hintendran das Bosnien oder Afghanenfahrer mit einem geradezu fürstlichen Salär entlohnt werden.
In Afghanistan gibts für höhere Offiziersdienstgrade bis zu 270€ pro Tag,Mannschaftsdienstgrade kommen mit bis zu 120€ davon,da es am Ort kaum Möglichkeiten gibt die Kohle zu verprassen,haben sich die Überlebenden reichlich saturiert.
Tja,und was die Konflikte betrifft die es einzudämmen gilt auf dieser Welt,die sind hausgemacht.Das Parlament schickt die Bundeswehr an Orte,an denen Aussenministerium,Entwicklungshilfeministerium,Wirtschaftsministerium und die Wirtschaft selbst alles verkorkst haben.
Sprich Bosnien
Albanien möchte das die Auslandsalbaner da bleiben wo sie sind,in Albanien will die niemand sehen.Passenderweise möchte Albanien sein Einflussgebiet vergrössern,logischerweise da wo schon Menschen albanischer Herkunft rumhängen.Der Albanische Geheimdienst,sofern man den so nennen kann,gründet die UCK.Der CIA findet die Idee ganz lustig und instruiert den BND und den MI5 doch bitteschön logistische Hilfe zu leisten.Ein paar Beobachter und eine handvoll Ausbilder werden hingeschickt,mehrere Container sonst unverkäuflicher Waffen passieren die Grenzen.Ein paar kleinere Kommandos marodieren ungeordnet in den Bergen herum,bis jetzt haben alle ihren Spass.Aber die Kroaten wollen noch mehr Spass,auch ein paar gelangweilte Scheichs die nicht mehr wissen wohin mit ihren Petrodollars wittern ihre Chance für´s Mäzenatentum...Diese protektionieren allerdings nicht ein paar Chaoten in den Bergen,nein sie putschen die Hardcorenationalisten nach oben.Und die wissen ganz genau was sie wollen,sie sind fanatisch und haben ihre Netzwerke.
Das Unheil nimmt seinen bekannten Lauf.Wie üblich entgleitet den westlichen "Geheimdiensten"das Geschehen,obwohl vorher vom KGB gewarnt stehen sie plötzlich ohne ihre Verbindungsleute da,die sind entweder ganz schnell übergelaufen oder wurden ganz schnell liquidiert,die UCK und ein paar Anhängsel,ihre eigenen Schöpfungen werden ihnen weggenommen.Wie ein paar Rowdies die losgehen um Sechstklässlern ihre Handys und Jacken abzuziehen.Dann schreit alles rum,zuckt hilflos mit den Schultern und kriecht winselnd zu den Amis um Hilfe zu erbitten.
Und was die Rowdies betrifft,die freuen sich auch noch das Deutsche ECR Tornados ihre soeben gezockten Handys via Luftkrieg beschützen.
Und wo weiter...Afghanistan,Samoa,Salmonellen,Kongo,Liberia etc etc...Und Firmen wie Siemens,Raytheon,McDonnell Douglas,Krauss Maffay freuen sich über wohlgefüllte Auftragsbücher
Irgendwas stimmt hier nicht
Im übrigen können haben die ECR-Tornados weiterhin ausgezeichnete Optionen ihre Piloten in Belgien und in Kanada zu schulen...sooo teuer ist die Miete auch nicht
internetnutzung
ein heidefreund
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Denkt mal nach!
de.indymedia.orgist kein Disskusionsforum ;-)