Keine anarchistischen Terroristen in Valencia
Strafgerichtshof in Madrid spricht vier Anarchisten vom Terrorverdacht frei. Zwei inzwischen Freigelassene berichten von ihren Erlebnissen.
Keine anarchistischen Terroristen in Valencia
Der oberste Strafgerichtshof in Madrid hat die vier, letzte Woche Montag und Dienstag festgenommen, Anarchisten aus Valencia nicht als terroristische Vereinigung eingeschätzt.
Damit hat sich Juan Cotino, Verantwortlicher der Regierung, zum zweiten Mal lächerlich gemacht. Bereits vor einem halben Jahr ließ er vier anarchistische Hausbesetzer unter Terrorverdacht mit allen dazugehörigen Schikanen wie z.B. Isolationshaft festnehmen.
Drei der damals Festgenommen waren vier Monate lang Opfer einer Polizeikampagne, welche die Kriminalisierung der Hausbesetzerszene sowie der anarchistischen und libertären Bewegung zum Ziel hatte. Auch damals wies der Strafgerichtshof in Madrid die Terrorvorwürfe zurück.
Nun scheitert die Konstruktion einer bewaffneten anarchistischen Bewegung in Valencia schon zum zweiten Mal. Verschiedene Linke Gruppierungen, darunter die CGT fordern nun den Rücktritt Cotinos. Harsche Kritik wurde auch an dem Antiterrorgesetz geäußert, dass diese unmenschliche Behandlung erst möglich macht.
Wie unmenschlich die Polizei dabei vorging konnte man jetzt den Schilderungen der zwei inzwischen freigelassenen Anarchisten entnehmen. „Sie beleidigten mich, führten mich mit heruntergedrücktem Kopf durch die Gänge. Im Büro musste ich immer mit dem Kopf zur Wand stehen.“ So einer der beiden. Auch berichteten sie es seien DNA-Proben genommen wurden. Bei der Fahrt nach Madrid wurden ihnen die Augen verbunden. Immer wieder wurden sie nach den vier, letzten Winter verhafteten Hausbesetzern befragt.
Einer der beiden Freigelassenen berichtete, den Tränen nahe, auch von Schmerzensschreien und dem Geräusch von Schlägen aus der Nachbarzelle, wo laut Polizei ein Immigrant festgehalten wurde. Festgenommen weil eine Telefonleitung des Libertären Clubs auf seinen Namen angemeldet war, verlangt er nun Entschädigung für die Isolationshaft.
Während die CNT die Rechte Bewegung „España 2000“ anklagt, mit dem Sammeln von Bild- und Tonmaterial über Anarchisten zu den Verhaftungen beigetragen zu haben, erklärte sich die anarchistische Gefangenenhilfsgruppe Anarchist Black Cross zu Komplizen im Geiste der Verhafteten.
Quellen: indymedia barcelona, www.ainfos.ca, www.levante-emv.com
Der oberste Strafgerichtshof in Madrid hat die vier, letzte Woche Montag und Dienstag festgenommen, Anarchisten aus Valencia nicht als terroristische Vereinigung eingeschätzt.
Damit hat sich Juan Cotino, Verantwortlicher der Regierung, zum zweiten Mal lächerlich gemacht. Bereits vor einem halben Jahr ließ er vier anarchistische Hausbesetzer unter Terrorverdacht mit allen dazugehörigen Schikanen wie z.B. Isolationshaft festnehmen.
Drei der damals Festgenommen waren vier Monate lang Opfer einer Polizeikampagne, welche die Kriminalisierung der Hausbesetzerszene sowie der anarchistischen und libertären Bewegung zum Ziel hatte. Auch damals wies der Strafgerichtshof in Madrid die Terrorvorwürfe zurück.
Nun scheitert die Konstruktion einer bewaffneten anarchistischen Bewegung in Valencia schon zum zweiten Mal. Verschiedene Linke Gruppierungen, darunter die CGT fordern nun den Rücktritt Cotinos. Harsche Kritik wurde auch an dem Antiterrorgesetz geäußert, dass diese unmenschliche Behandlung erst möglich macht.
Wie unmenschlich die Polizei dabei vorging konnte man jetzt den Schilderungen der zwei inzwischen freigelassenen Anarchisten entnehmen. „Sie beleidigten mich, führten mich mit heruntergedrücktem Kopf durch die Gänge. Im Büro musste ich immer mit dem Kopf zur Wand stehen.“ So einer der beiden. Auch berichteten sie es seien DNA-Proben genommen wurden. Bei der Fahrt nach Madrid wurden ihnen die Augen verbunden. Immer wieder wurden sie nach den vier, letzten Winter verhafteten Hausbesetzern befragt.
Einer der beiden Freigelassenen berichtete, den Tränen nahe, auch von Schmerzensschreien und dem Geräusch von Schlägen aus der Nachbarzelle, wo laut Polizei ein Immigrant festgehalten wurde. Festgenommen weil eine Telefonleitung des Libertären Clubs auf seinen Namen angemeldet war, verlangt er nun Entschädigung für die Isolationshaft.
Während die CNT die Rechte Bewegung „España 2000“ anklagt, mit dem Sammeln von Bild- und Tonmaterial über Anarchisten zu den Verhaftungen beigetragen zu haben, erklärte sich die anarchistische Gefangenenhilfsgruppe Anarchist Black Cross zu Komplizen im Geiste der Verhafteten.
Quellen: indymedia barcelona, www.ainfos.ca, www.levante-emv.com
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Nochmal
Geständnis
Ihr Freund Eduardo wusste wohl von der Tat, war aber nicht direkt beteiligt.
Beide bleiben jetzt unbestimmte Zeit im Gefängnis, sind aber vom Terrorvorwurf freigesprochen.
Quelle:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Nieder mit allen Knästen !!!!
(Gell Indymedia )
Nieder mit allen Knästen !!!
Freiheit für alle Gefangenen !!!
Freiheit für Marco Camenisch !!!
Freispruch für Andrea Staufacher