weitere "Kunst" aus Berlin

Gruppe.Internationale.Webteam 11.07.2003 21:32
... hier jetzt die Fortsetzung des Beitrages "Kunst und Politik in Berlin-Mitte" vom 10. Juli 2003. Weitere Dokumentationen werden folgen ...

Die URL der ersten Bilder:  http://www.de.indymedia.org/2003/07/57018.shtml
Dies sind weitere Schlaglichter unserer bisherigen Dokumentation der politischen Auseinandersetzungen in der Mitte von Berlin. Diesmal sind die Fotos aus den Stadtteilen Mitte und Kreuzberg. Weitere Bilder aus anderen Stadtbezirken werden noch folgen ...
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Ergänzungen

Welcome in the kindergarten...

The Wunderer 11.07.2003 - 21:57
Die meisten Leute, die ich kenne, haben weder Bock auf das Geschrei "Intifada bis zum Sieg" noch auf den hirnlosen Provoscheiss der Bahamas-Heinis. Ich denke auch, das sind nur ein paar Wenige, die durch ihre gesteigerten Aktivitäten besonders auffallen, auch weil der Rest auf so einen Quatsch erst gar nicht einsteigen will. Den meisten von diesen Wichtigtuern geht es auch nicht mal um die Sache, die weit entfernt von ihnen anderen Menschen wirklich ein lebenswichtiges Problem darstellt, sondern hauptsächlich nur um ihre Behauptung innerhalb einer hier geführten politischen Auseinandersetzung. Die sogenannten "Anti-Deutschen" haben angefangen, die ihnen verhasste "deutsche Linke" zu provozieren und zu bekämpfen - das Ergebnis sind einige dumme Parolen und aber auch viel Kopfschütteln und Nichtreagieren. Was davon jetzt aber schlimmer ist, weiss ich auch nicht genau.

Wirklich Kunst?

M. 11.07.2003 - 23:16
Ich denke nicht, daß diese Graffitis und Plakate aus "künstlerischen" Gründen angebracht wurden.
Es sind politisch motivierte und vor allem unreflektierte Meinungsbekundungen. Die einen schreien "Solidarität mit USA/Israel", die anderen schreien "Solidarität mit Palästina". Beides unreflektierte, hirnlose Parolen von leuten mit erschreckend schlechter Allgemeinbildung und zynischer Menschenverachtung.
Diese Graffitis sind Ausdruck eines Kleinkrieges zwischen extremen dogmatisch-kommunistischen Strömungen die teilweise ins reaktionäre abgleiten.

Nachrichtenwert hat diese Veröffentlichung kaum. Wenn ich mir dann die Webseite des Autoren ansehe (ziemlich wirres, abgedrehtes Zeug ohne jeglichen Realitätsbezug und teilweise offen militaristisch und gewaltverherrlichend), frage ich mich, was dieses Zeugs auf der Titelseite einer Nachrichtenseite macht!

Stars & Hakenstripes.

saul 12.07.2003 - 03:25
Die Veränderung der US Fahne mit Hkenkreuz kennt man aus Vietnamzeiten. Nicht neu und stinklangweilig, zumal man diese Gleichsetzung heut etwas anders betrachtet. Wer sowas macht, scheint sich für sehr revolutionär zu halten. S Ist einfach nur bescheuert und von Kreativität keine Spur. Riecht eher nach antiimperialistischen Dumpfbacken, sollt man nicht ernstnehmen.