Demo gegen Roma-Kriminalität in Köln-Poll
Am 28. Juni rief die "Bürgerbewegung pro Köln e.V." zur Demo gegen Roma-Kriminalität in Köln-Poll auf. Nach eigenen Angaben haben wohl rund 500 Bürger an der Demonstration teilgenommen, die Anzahl der Gegendemonstranten betrug ca. 50.
Am 28. Juni rief die "Bürgerbewegung pro Köln e.V." zur Demo gegen Roma-Kriminalität in Köln-Poll auf. Da die Demonstration relativ kurzfristig angemeldet wurde gelang es den linken Gruppen vor Ort wohl nicht, eine organisierte Gegen-Demo zu organisieren bzw. ausreichende Informationen darüber zu veröffentlichen.
Dennoch machte ich mich mit 2 Freunden auf den Weg nach Köln, nach dem Motto "irgendwelche Leute zum anschließen werden wir schon finden". So kamen wir um ca. 11.30 in Köln-Poll an und da ich mich leider überhaupt nicht dort auskannte fuhren wir direkt in das üppige Polizei-Aufgebot hinein und wurden erstmal rechts rangewunken. Da ich mein Auto übermäßig mit Aufklebern zugepflaster habe erregte es wohl direkt die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte und so kam es, dass sie mich und meinen ganzen Wagen nach Drogen, Waffen etc. dursucht haben. Da ich die Nacht zuvor nicht allzuviel Schlaf abbekommen habe reagierten meine Pupillen wohl nicht zufriedenstellend, ich wurde mehrere male gefragt, ob ich Alkohol oder andere Drogen zu mir genommen habe und wie lang das her sei. Ich versicherte mehrmals, dass ich zuletzt am Vorabend etwas Bier getrunken habe, der bei der Autodurchsuchung gefundene leere Kasten Bier im Kofferraum zuog dann dennoch einen Alkoholtest nach sich, der natürlich negativ ausfiel. Einer der Polizisten machte einen riesigen Aufstand über einen Aufkleber auf meinem Heck, auf dem u.a. "Fuck the police" stand, ein anderer war sehr beunruhigt über ein Bildchen an meinem Seitenfenster, das ein Pentagramm und ein Maschinengewehr auf einem roten Stern zeigte. Er fragte mich, ob das etwsa mit der R.A.F. zu tun habe, ich versicherte ihm, dass das Bild in einem Booklet einer Band zu finden sei, die nicht verbote o.ä. ist. Dennoch hielt er es für notwendig das Bildchen vorerst einzukassieren und beim Verfassungsschutz prüfen zu lassen.
Nachdem sich herausgestellt hatte, dass ich weder auf Drogen noch betrunken war, keine Waffen oder Drogen transportierte, kein linksradikaler Terrorist oder vorbestrafter Steinewerfer war,
(wovon man bei meinem beklebten Auto natürlich erstmal ausgehen muss) durften wir endlich weiterfahren. Wir parkten und gingen wieder zurück zur eigentlich Demonstration, um nach anderen Gegendemonstranten Ausschau zu halten. Dabei beobachteten wir ein paar z.T. sehr aggressiv vorgetragene Platzverweise, für die man direkt keinen Grund finden konnte.
Nach einigem ziellosen "herumstreunen" wurden wir von der Polizei eingesammelt und zu ca. 25 anderen Demonstanten gebracht, die in einer Seitenstraße eingekesselt waren. Dort wurden wir ca. 20 Minuten festgehalten, bis wir von ~20 Polizisten zum Platz der Abschlusskundgebung der "Bürgerbewegung pro Köln e.V." eskortiert wurden. Es wurde uns nicht erlaubt den Kessel als Einzelperson zu verlassen, entweder musste sich die Gruppe geschlossen auflösen und somit ihr Demonstrationrecht aufgeben, oder man musste sich geschlossen weiter (manchmal scheinbar) ziellos durch irgendwelche Nebenstraßen leiten lassen. Schließlich kamen wir in die Nähe der Abschluss-Kundgebung, wurden aber zunächst wieder an einer Stelle festgehalten, von der man von der Kundgebung nichts mitbekam. Als uns dann erlaubt wurde uns in Hörweite zu begeben, "wo wir dann noch ein bißchen Buh-rufen und pfeifen dürfen", fielen bereits die abschließenden Worte und die Demo wurde vom Veranstalter beendet.
Alles in allem war es also ein wunderschöner Samstag Mittag voller Schikane, Repression und Willkür, zu dem leider viel zu wenige Leute gekommen sind.
Wen's interessiert, der kann nochmal bei der Bürgerbewegung vorbeischauen und sich pflichtbewußte Bürger und sich zusammenrottende Antifas angucken:
http://www,pro-koeln-online.de/
FÜR BUNTE VIELFALT STATT BRAUNE EINFALT!
Dennoch machte ich mich mit 2 Freunden auf den Weg nach Köln, nach dem Motto "irgendwelche Leute zum anschließen werden wir schon finden". So kamen wir um ca. 11.30 in Köln-Poll an und da ich mich leider überhaupt nicht dort auskannte fuhren wir direkt in das üppige Polizei-Aufgebot hinein und wurden erstmal rechts rangewunken. Da ich mein Auto übermäßig mit Aufklebern zugepflaster habe erregte es wohl direkt die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte und so kam es, dass sie mich und meinen ganzen Wagen nach Drogen, Waffen etc. dursucht haben. Da ich die Nacht zuvor nicht allzuviel Schlaf abbekommen habe reagierten meine Pupillen wohl nicht zufriedenstellend, ich wurde mehrere male gefragt, ob ich Alkohol oder andere Drogen zu mir genommen habe und wie lang das her sei. Ich versicherte mehrmals, dass ich zuletzt am Vorabend etwas Bier getrunken habe, der bei der Autodurchsuchung gefundene leere Kasten Bier im Kofferraum zuog dann dennoch einen Alkoholtest nach sich, der natürlich negativ ausfiel. Einer der Polizisten machte einen riesigen Aufstand über einen Aufkleber auf meinem Heck, auf dem u.a. "Fuck the police" stand, ein anderer war sehr beunruhigt über ein Bildchen an meinem Seitenfenster, das ein Pentagramm und ein Maschinengewehr auf einem roten Stern zeigte. Er fragte mich, ob das etwsa mit der R.A.F. zu tun habe, ich versicherte ihm, dass das Bild in einem Booklet einer Band zu finden sei, die nicht verbote o.ä. ist. Dennoch hielt er es für notwendig das Bildchen vorerst einzukassieren und beim Verfassungsschutz prüfen zu lassen.
Nachdem sich herausgestellt hatte, dass ich weder auf Drogen noch betrunken war, keine Waffen oder Drogen transportierte, kein linksradikaler Terrorist oder vorbestrafter Steinewerfer war,
(wovon man bei meinem beklebten Auto natürlich erstmal ausgehen muss) durften wir endlich weiterfahren. Wir parkten und gingen wieder zurück zur eigentlich Demonstration, um nach anderen Gegendemonstranten Ausschau zu halten. Dabei beobachteten wir ein paar z.T. sehr aggressiv vorgetragene Platzverweise, für die man direkt keinen Grund finden konnte.
Nach einigem ziellosen "herumstreunen" wurden wir von der Polizei eingesammelt und zu ca. 25 anderen Demonstanten gebracht, die in einer Seitenstraße eingekesselt waren. Dort wurden wir ca. 20 Minuten festgehalten, bis wir von ~20 Polizisten zum Platz der Abschlusskundgebung der "Bürgerbewegung pro Köln e.V." eskortiert wurden. Es wurde uns nicht erlaubt den Kessel als Einzelperson zu verlassen, entweder musste sich die Gruppe geschlossen auflösen und somit ihr Demonstrationrecht aufgeben, oder man musste sich geschlossen weiter (manchmal scheinbar) ziellos durch irgendwelche Nebenstraßen leiten lassen. Schließlich kamen wir in die Nähe der Abschluss-Kundgebung, wurden aber zunächst wieder an einer Stelle festgehalten, von der man von der Kundgebung nichts mitbekam. Als uns dann erlaubt wurde uns in Hörweite zu begeben, "wo wir dann noch ein bißchen Buh-rufen und pfeifen dürfen", fielen bereits die abschließenden Worte und die Demo wurde vom Veranstalter beendet.
Alles in allem war es also ein wunderschöner Samstag Mittag voller Schikane, Repression und Willkür, zu dem leider viel zu wenige Leute gekommen sind.
Wen's interessiert, der kann nochmal bei der Bürgerbewegung vorbeischauen und sich pflichtbewußte Bürger und sich zusammenrottende Antifas angucken:
http://www,pro-koeln-online.de/ FÜR BUNTE VIELFALT STATT BRAUNE EINFALT!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Sexistisches Posting meinerseits
Mal ohne Scheiss: Was für ein reaktionärer, "erfrischend anderer" Scheissverein
Wieso klappt das mit der Mobilisierung für Sinti & Roma eigentlich so schlecht?
bierkasten ???
die bullen haben schon leute drangekriegt die normales werkzeug und reservekanister auf dem weg zur demo dabeihatten. leere bierflaschen + benzinkanister + alte lappen = molotov-coktail = festnahme, anzeige, etc...
viel glück beim näxten mal
wollkommen in köln, der weltstadt mit herz
Die Lady im blauen engen Oberteil hat aber keinen schlechten Punkt: ist es Methode oder bloße Fahrlässigkeit, ausgerechnet einem der Horts des kölndeutschen braunschwarzen Spießermuffs wie Poll (das dazu noch auf der 'schäl Sick', der 'dämlichen Seite', also rechtsrheinisch liegt) sollen die Unerwünschten Kölns mit schöner Regelmäßigkeit zuerst zugeschoben werden. Seien es 'Zigeuner', 'Neger', 'Kinderficker' oder 'irre Mörder', in Poll ist ja noch 'n Platz frei (was ziemlicher Quatsch ist, und die meisten dieser Pläne werden dann ja auch gekippt oder versanden). Ein oder zwei gutversorgte Flüchtlingsheime im Hahnwald (der Stadtteil von Köln, der einer dieser 'walled compounds' in Amiland am nächsten kommt, komplett mit schwarzen Sherriffs) oder Marienburg (der Marienburg-Rap: Arzt, Anwalt. Arzt, Arzt, Anwalt...) wäre schon eine nette und gerechte Sache.
In den Villen könnnte man nur 2-3 Familien pro Haus unterbringen, aber die hätten dafür aber reichlich Platz, während im Schiff auf die Gänge geschissen wird, weil der Hausmeister und/oder der Toilettenschlüssel mal wieder 'verlegt' ist.
Fazit fürs Camp (das ja nun ziemlich genau dort stattfindet): wir müssen mit massiven Provos der Nazis rechnen, und wenn es Streß gibt, entsteht damit ein Grund, das Camp gewaltsam aufzulösen. Das wäre ein schwerer Schlag für die Kölner Szene, da ein solches Ereignis in der (wie gesagt kapitalistisch gleichgeschalteten) Kölner Presse breitgetreten würde und die paar zarten Pflänzschen des Widerstands, die sich in diesem Sommer zu konstituieren beginnen schwer schädigenden dürfte.
Die Kölner Szene ist so verstreut und unmotiviert, daß man auf 'Bürgerliche' nicht verzichten kann. Klar, genug Leute für ein bißchen Fun und groben Unfug finden sich immer noch, aber spätestens wenns ans Demonstrieren geht, wird man ohne 'Bürger' nur 'ne Lachnummer zusammen kriegen. Die Antirepressionsdemo (im memoriam Stefan N) war auch nur deshalb mehr als ein Trupp Punks, weil eben auch aus dem linksbürgerlichen Südstädter Spektrum viele 'Besorgte' teilnahmen (Den Ton angegeben haben sie trotzdem nicht, und deswegen war *die* Demo eine der geilsten).
Womit ich zum Thema 'Mobilisierungsproblematik' komme: zum Einen hast du in Köln tatsächlich eine unsichbare Grenze, die durch den Rhein verläuft. Informationen, Planungen, direkte Aktion überquert den Fluß nur selten, und die rechtsrheinische Szene ist ziemlich unterentwickelt, d.h. du gehst als Rechtsrheiner viel viel eher auf Aktionen ins Linksrheinische als umgekehrt. Zudem war Rheinkultur (an die 90.000 Leute, denke ich - 10.000 in Köln wären eine Riesendemo, die es so in der Stadt alle paar Jahre mal gibt, nur so zum Vergleich), und das hat man gemerkt.
Eine Demo also, die gegen maximalen Widerstand verlief.
Wir sehen uns am 31., spätestens. Haltet die Ohren steif und laßt euch nicht unterkriegen. Köln ist im Moment politisch echt beschissen, aber es hat Potential, und verdammt schöne Grünflächen. Ach ja, und seid beim Camp vorsichtig mit drogen: mit Razzien ist zu rechnen.
Es gilt also, die Kölner Polizei in den nächsten Wochen zu beobachten
Erklär mal
Und was war jetzt mit der Demo? Gegen was hat sie sich gerichtet? Welche Ziele steckten dahinter? Ging es jetzt gegen Kriminalität oder gegen Roma oder beides? Und wie stehst Du selbst zu dem Problem der Kriminalität von Roma?
Ich muss mich meinem vorherigen Kommentator anschliessen: das ganze riecht doch nach reflexionsartigem linkem Protest-Denken. Da gehen Menschen auf die Strassen, protestieren, und was kommt hier bei Indymedia an? Dass es ne Art Nazidemo oder so wär.
Wenn das Leben doch so schön einfach wär. Ein bisschen mehr Infos wären doch angebracht.
Poller Schlümpfe traffen sich auf dem Marktpl
Darüberhinaus sind tägliche und nächtliche Hetze und tätliche angriffe auf Kinder und Erwachsene aus ärmlichen verhältnissen in Poll schon jahrelang an der Tagesordnung. Und zwar meinem wir hier jene perverse Hackordnug die immer gegen die ärmsten und schwächsten ihre ganze wucht entfaltet. Betrieben in der unheiligen Alianz von ganz anständigen Bürgern, mit ganz anständigen Gardinen und ganz anständigen Neubürgern, auch mit ganz anständigen Gardinen, und ganz ohne unanständige "Zigeuner".
Mit der für Deutschland typischen Ausdauer und Fleißigkeit.
Die eine wie die andere Seite auf dem Poller Marktplatz lügt aus ihren unterschiedlichen Postionen herraus es ginge ihnen um Roma um ethnisches.
Die scheinbaren Gegener auf dem Poller Marktplatz sind doch nur zwei Seiten der selben glanzlosen Medallie. Nähmlich sind beide Ausdruck einer ungerechten, zwangsweisen Gemeinschaft, dem Staat im Kapitalismus.
Wir sind gegen jede Form von Krieg.
Wir sind gegen jedes Aufhetzen von Menschen gegen andere Menschen.
Wir lassen uns als Menschen nicht zu Söldern eines kapitalistischen Marktes degradieren. Wir wurden nicht für den Staat geboren, nicht einmal für undere Eltern. Wir sind geboren um frei zu sein.
Die Menschen in Poll sind nicht im Unwissen darüber, daß Essen und Mieten immer unbezahlbarer werden progromartig zum Marktplatz gezogen. Sie sind nicht im unklaren darüber gewessen, daß wer den Strom oder die viel zu teure Miete zahlen muss jeden Tag ganz legal beklaut werden darf.
Und die Leute auf dem Marktplatz schweigen dazu. Dagen findet kein Bürgerforum und kein Plenum statt. Sie scheinen innerhalb der besten aller Welten ja gut zurecht zukommen. Ihre Taschen scheinen ja noch anständig voll zu sein.
Da fragen wir uns doch wer sind die Kriminellen ?
Das menschliche Versagen durch die Sünde des Schweigens, durch die Sünde des Diebstahls, also des Profits, immer auf Kosten anderer Menschen, ist eben gesellschaftlich breit gestreut. So sind wir fern dem Paradies.
Nahe der Menschwerdung und somit nahe dem Paradies sind wir wen wir uns mit anderen dieser Vermarktungs- und Vernichtungslogig entziehen. Und anstelle des Rufes nach dem starken Arm des Staats, menschliche Selbsthilfe praktizieren und allgemein für bessere Lebens- und Wohnverhältnisse in Köln zu sorgen. Dem großen Mainstream und ihren Korrupten- Skandalpolitikern zum Trotz.
Die Erlösung oder Befreiung von armut, und aus dieser heraus von leiden, Krankheit, Angst, Mord, Totschlag, Krieg, Vergewaltigung und Demütigungen folgt nicht den Strategien politischer Vereinen oder Initiativen.
Die Erlösung schiebt Tod und Vernichtung von Menschen beiseite, Sie ist die Befreiung von jeder Knechtschaft, in ihr ist das leben in vollkommener Dichte und Freiheit des Wissens unbegrenzt.
Die Elende, die Geringsten werden sich dafür anschauen und erkennen in ihrem "gering" sein und sich vergeben, sich zusammenschließen und sich gemeinsam auf den Weg machen. Und dann gibt es kein Hindernis in das unbedingt lebendig seiende Leben einzutreten. Einer hat gesagt "Was ihr dem Geringsten von euch antut, daß tut ihr mir an."
Seltsam
Worte eines Fremden, ich hoffe sie erreichen Euch dennoch.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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Wahnsinn — fnfgsjsf
@Kölner — Hamburger
konventionalisten, allesamt! — weist
@Hamburger — Mr. T.
@Mr.T — oigen
ach, oigen — weist
ach weist — oigen
moment... — tüte
sono italiano e mi vergogno — stalingrado