Tag der Bildung in Berlin - Demobilder
Ein paar Fotos von der GEW-Demo, die im Rahmen des Tages der Bildung zur Rettung ebenjener heute durch Berlin-Mitte zog...
Nach ersten Veranstalterangaben zogen etwa 5.000 Menschen (später waren es auf jeden Fall wesentlich mehr!) vom Neptunbrunnen am Roten Rathaus zum Brandenburger Tor, um anläßlich des Tages der Bildung gegen exzessive Sparmaßnahmen im Bildungsbereich zu protestieren. "Rettet die Bildung" war Grundtenor der Veranstaltung, an der neben GEW-lerInnen auch (viel zu wenig!!) Studierende, SchülerInnen und ein ganzer Haufen Kindergartenkinder teilnahmen.
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Ergänzungen
sach ma, ...
Linksruck
tja, lüg doch nicht
Ganz schön doof...
"Der Linksruck hat es immerhin geschafft ..."
Der FalschGeldRegen wurde nicht aus diesem Kreis gespeist. Genauso ist ein Vorhandensein studentischer Artkulationsmuster aus diesem Bereich, sei es durch Flyer odere andere Aktionen, de facto nicht zu verzeichnen.
Es gibt noch Studenten an der FU, die zum einen dazu bereit sind, ihren Protest auf die Straße oder sonstwo hinzutragen (siehe Geldregen) und zum dabei wenig bis gar nicht auf etablierte Strukturen (etwa Aktionsgruppen) angewiesen sind. Dieser Studenten müssen sich nur finden. Und diesem Findern stehen institutionell implementierte Aktionsgruppen per se im Weg.
Liebe Studis, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, Protest zu artikulieren. Davon auszugehen, daß es hierfür einer bestimmten Form (Aktionsgruppen, Legitimation durch VVs) bedarf, ist fatal. Sowohl für Euren persönlichen Protest, als auch für den politischen Zweck, der damit evtl. erreicht werden soll. Inhalts- und Strukturdebatten (Hauptwidersprüche, gesellschaftliche Verblendungszusammenhänge, etc.) sind nicht der Anfang einer Bewegung. Sie sollten immer diskursiv eingebaut werden. Am Anfang einer Bewegung steht die Unzufriedenheit, aus welchen Gründen auch immer. Erklärungsmuster werden im Prozeß des Protests offenbar.
Werdet aktiv!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Und übrigens... — paul