Nach G8 Gipfel Bullen-Staat geht weiter in Genf

Jean-Jaques 26.06.2003 22:33 Themen: EU Gipfel Thessaloniki Repression Soziale Kämpfe
[Das ist eine Maschinenübersetzung - es wurde versucht sie lesbarer zu machen - ein Mod]



Alle "linken" Demos sind angegriffen worden und von Bullen geräumt.

Zur ersten Antirepressions-Demo am 6.06.2003

Demo um ein Brief zur politischen bringen 25.06.2003
Demo für die Freiheit des Expression 26.06.2003

Alle geräumt und stark uberwacht mit vielen Bullen-kameras
Nach dem Anti-G8-Demos sind die Genfer Bullen verrückt geworden.

Die Bullen waren sehr frustriert, weil sieauf politischen Order für Interventionen gegen die DemonstrantInnen warten sollten.

Die politischen Order waren nicht so schnell genommen, und die Bullen konnten nicht frei "arbeiten".

Die Medien schrieben, dass die Bullen nicht da waren wo sie sein sollten, dass sie langsam wäre und dass sie fast nichts richtig gemacht hatten.

Die Bullen waren sehr frustriert. Bei der Montags-Demo, die auf dem Pont du Mont-Blanc von den Bullen blockiert wurde, haben die frustierten und unfähigen Genfer Bullen gesagt, dass sie schiessen, die sich demonstranten in ihre richtung bewegen.

Zum Glück war ein grüne Politikerin dabei und hat die Lage beruhigt...(was nicht einfach war)

Aber dass war zu viel für diese Bullen, 3 bis 4 Tage nicht geschlafen hatten.

Am Dienstag, dem 6.06.2003, als fast alle internationalen DemonstrantInnen weg waren, wurde
eine friedlich anti-Repressions-Demo aufgelöst und Genfer Bevölkerung (die nichts mit der demo zu tun hatten) geschlagen und terrorisert.
Vermutlich black-block zivi bullen haben ein bischen mit metallenen Teleskop-Tonfas geschlagen - besonders Junge und Ausländer. Von 18h30 bis 00h00.

Bis denn alle Demos sind aufgelöst, angegriffen uzw.

Mit diesen neuen BullenStaat sind jetz keine Demos mehr möglich in Genf. Es gibt keinen Platz mehr für politische linke Demos.
Die Demokratie ist aus Genf verschwunden ! Kein mehr Freiheit oder Gerichtigkeit, sondern Repression !
Hilfe !
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Ergänzungen

Schock für die Genfer

- 27.06.2003 - 01:09
Am letzten Tag der Proteste erklärte die Polizei, daß sie streiken würde, wenn sie nicht absolut freie Hand bekäme.
Mit dieser Erpressung bekam sie schliesslich von der Polizeipräsidentingrünes Licht.
(Dazu muss man wissen, daß die Polizei besonders beim BlackBlock untätig sein sollte, da dies politisch günstig war).
Auf Indymedia.de wurde darüber berichtet.
Genfer Polizeidirektorin verantwortlich für Sachschäden & Gewalt
 http://de.indymedia.org/2003/06/54631.shtml

Was dann geschehen ist, muss für viele Genfer wie ein Schock gewesen sein: Die Südschweiz ist immer sehr rechtsstaatlich gewesen.
Polizeihundertschaften zogen durch die Innenstadt oder blockierten Strassen, obwohl weit und breit keine Demonstranten unterwegs waren. Eine kleine Antirepressions-Demo (die von der die Rede ist) wurde schnell zerschlagen(*). Im Anschluss kam es überall in der Stadt zu sinnlosen Gewaltorgien der Polizei gegenüber der Genfer Bevölkerung.
Und niemand hat es mitbekommen: Die Aktivisten aus den anderen Ländern waren samt Indymedia schon wieder abgereist.
Nur einen einzigen Bericht gab es bei Indy.de:  http://de.indymedia.org/2003/06/53637.shtml (mit Fotos)

Betroffene trafen sich ein oder zwei Tage später in einer Kirche zu einer Bürgerversammlung. Sie wollten überlegen, was zu tun sei. Einige kamen auf die Idee, Demonstrationen gegen diese Übergriffe zu veranstalten. Doch alle Demonstrationen wurden verboten - bis heute!!!!!
Das Schlimme: Die Betroffen (betroffen waren von der Polizeigewalt etwa 50 Linke und ein paar hundert Normalbürger) werden in den Medien diffamiert und bekommen von Nichtbetroffenen keine Solidarität.

Fazit: ein paar hundert Bürger mögen aufgewacht sein, aber die Südschweiz hat sich in eine Bananenrepublik verwandelt.
Das neue Europa ist jetzt überall!


(*) Im Text ist wohl ein Fehler im Datum aufgetaucht - es war der 3.6.