Besetzung des Griechischen Konsulates
Aus Solidarität mit den während des EU-Gipfels in Thessaloniki Inhaftierten wurden gestern die Büroräume des Griechischen Konsulates in Berlin besetzt.
Aus Solidarität mit den während des EU-Gipfels in Thessaloniki Inhaftierten, wurden gestern Vormittag gegen 11.30 Uhr die Büroräume des Griechischen Konsulates am Wittenbergplatz in Berlin von neun AktivistInnen besetzt. Mit der Aktion wurde der Verwaltungsbetrieb lahmgelegt, worauf das anwesende Personal äusserst gereizt reagierte. Es wurde ein Banner mit dem Slogan "Your freedom smells like teargas - drop all charges!" vom Balkon gehängt, die griechische Flagge durch eine Totenkopffahne ergänzt; vor dem Gebäude wurden Flugblätter verteilt. Die AktivistInnen forderten die veranwortlichen Behörden u.a. dazu auf, sofort alle während des EU-Gipfels Festgenommenen frei- und ihre Anklagen fallenzulassen.
Gegen 12.00 Uhr erschien die Polizei und gab sich zunächst Kooperationbereit. Der Einsatzleiter versicherte den BesetzerInnen, dass man von einer Anzeige absehen und lediglich die Peronalien überprüfen würde, sollte die Aktion sofort beendet werden. Mensch willigte ein und verließ freiwillig die Räumlichkeiten des Konsulates. Doch anstatt, wie zugesichert, nach des Personalienfeststellung entlassen zu werden, wurden die AktivistInnen in zwei Wannen weiter festgehalten. Nach einiger Zeit informierte man sie, dass das LKA sie noch in Augenschein nehmen wolle, bevor sie entlassen werden. Dazu wurden alle zum nächsten Abschnitt gefahren. Dort angekommen, erklärten ihnen zwei Beamte des LKA, dass sie zur ED-Behandlung und Verhör in die Gefangenensammelstelle in Lankwitz gebracht werden. Angesprochen auf den Wortbruch meinte einer der Zwei, der Einsatzleiter sei nicht mehr zuständig und das LKA überginge seine Entscheidung. In Lankwitz wurden alle in drei Zellen aufgeteilt und nacheinander ED-Behandelt und Verhört. Danach wurden alle nach und nach freigelassen. Die ganze Prozedur zog sich bis abends um 19.00 Uhr hin. Gegen alle wird wegen Hausfriedensbruch ermittelt.
TERMINE:
Mittwoch (25.6.), 20.00 Uhr, Blauer Salon im Mehringhof, Infoveranstaltung und Vollversammlung: Repression in Thessaloniki
Freitag (27.6.), 13.00 Uhr, vor der Griechischen Botschaft (Jägerstraße 54, Berlin-Mitte), Demonstration: "There is no justice - just us!", Gegen die Repression in Evian und Thessaloniki
Gegen 12.00 Uhr erschien die Polizei und gab sich zunächst Kooperationbereit. Der Einsatzleiter versicherte den BesetzerInnen, dass man von einer Anzeige absehen und lediglich die Peronalien überprüfen würde, sollte die Aktion sofort beendet werden. Mensch willigte ein und verließ freiwillig die Räumlichkeiten des Konsulates. Doch anstatt, wie zugesichert, nach des Personalienfeststellung entlassen zu werden, wurden die AktivistInnen in zwei Wannen weiter festgehalten. Nach einiger Zeit informierte man sie, dass das LKA sie noch in Augenschein nehmen wolle, bevor sie entlassen werden. Dazu wurden alle zum nächsten Abschnitt gefahren. Dort angekommen, erklärten ihnen zwei Beamte des LKA, dass sie zur ED-Behandlung und Verhör in die Gefangenensammelstelle in Lankwitz gebracht werden. Angesprochen auf den Wortbruch meinte einer der Zwei, der Einsatzleiter sei nicht mehr zuständig und das LKA überginge seine Entscheidung. In Lankwitz wurden alle in drei Zellen aufgeteilt und nacheinander ED-Behandelt und Verhört. Danach wurden alle nach und nach freigelassen. Die ganze Prozedur zog sich bis abends um 19.00 Uhr hin. Gegen alle wird wegen Hausfriedensbruch ermittelt.
TERMINE:
Mittwoch (25.6.), 20.00 Uhr, Blauer Salon im Mehringhof, Infoveranstaltung und Vollversammlung: Repression in Thessaloniki
Freitag (27.6.), 13.00 Uhr, vor der Griechischen Botschaft (Jägerstraße 54, Berlin-Mitte), Demonstration: "There is no justice - just us!", Gegen die Repression in Evian und Thessaloniki
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Ergänzungen
suche nach der engl. Übersetzung
Danke schön.
Ausserdem suchen wir noch eine Bestätigung der Aktion aus einer anderen Quelle für den Dispatch.
Bullen sind keine Verhandlungspartner
Trau dem Bullen nicht! Auf nichts was er sagt ist Verlass.
Re:
Nure Hausfriedensbruch?
Die Besetzung des Griechischen Konsulats verletzt internationales recht, wie die USA das International Recht der UNO verletzt haben. Botschaften und Konsulate sind besonders geschuetzt unter den Wiener abkommen und das zeigt auch wiederum das der Griechische Konsul 'Human' und Verstaendnisvoll handelt, denn es ist nicht nur eine Hasubesetzung sondern man koennte das auch als eine Terror Aktion betrachten mit weiteren Rechtsmassnahmen.
jean
SOLIDARITÄT MIT DEN GEFANGENEN IN THESSALONIK
Info aus Thessaloniki
SOLIDARITΑΕΤ ΜΙΤ ALLEN GEFANGENEN IN THESSALONIKI
WEG MIT DEN GEFAEHRLICHEN CHEMICALIEN
INTERNATIONALER KAMPF GEGEN KAPITALISMUS UND EU-REPRESSION