Knast in Bruchsal - Never ending story
Knast in Bruchsal - Never ending story
Knast in Bruchsal - Never ending story
Mittlerweile ist die vormals als Regierungsrätin X bekannte Gefängnisjuristin aus dem Bruchsaler Knast (vgl. z.B.
http://www.de.indymedia.org/2003/01/39344.shtml
http://www.germany.indymedia.org/2003/02/42886.shtml)
nicht nur zur Oberregierungsrätin X befördert worden, sie ist uns vielmehr auch gut bekannt, dem einen oder anderen ans Herz gewachsen, und manch eine/r mag am Ende schon darauf warten, Neuigkeiten von ihr zu hören. Vielleicht ist diese JVA-Vertreterin Goethe-Kennerin, jedenfalls schrieb Johann Wolfgang einmal: "Nichts übt den Geist mehr, als das Bemühen, Rätselhaftes zu ergründen, man kommt dabei auf Dinge, die man auf gebahntem Wege nach einem klaren Ziele nicht gefunden haben würde."
Mich veranlasste das Wirken von Frau X, mich an die zuständige Personalreferentin im vorgesetzten Justizministerium Baden-Württemberg zu wenden (wie der Zufall so spielt, war diese Personalreferentin bis 2001 hier auf dem Stuhl der Frau Oberregierungsrätin X gesessen) und zu empfehlen, man möge das "unverkennbare Talent (...) möglichst rasch auf Ministeriumsebene" befördern. In dieser Eingabe vom 28. Mai 2003 wies ich auf das "hohe Maß an Kreativität" von Frau X hin, das man nur als "bestaunenswert" bezeichnen könne, da sie es schaffe, "wo zuvor keine Arbeit für niemanden war, aus dem Nichts (heraus) Arbeit" zu erzeugen. Angesichts des Heers von Arbeitslosen, so fuhr ich fort, bräuchte Deutschland "unkonventionell denkende und handelnde Menschen, die einem Perpetuum mobile gleich, aus dem immerwährenden Nichts heraus, Arbeit geradezu ERSCHAFFEN". Nun bleibt nur abzuwarten, ob auch das Ministerium das Talent von Frau X erkennen wird.
Jedenfalls schlug die werte Frau Oberregierungsrätin in letzter Zeit fast wöchentlich zu. Am 14. Mai 2003 konfiszierte sie ein getrocknetes Blümchen, das einer für mich bestimmten Geburtstagskarte beilag; dann war da noch die Tafel Schokolade, die ihr Missfallen erregte und die zwei kleinen Parfumpröbchen. Nicht zu vergessen, das schön geschmückte, aber beklebte Kuvert eines Geburtstagsbriefes; sie - die Frau X - könne das Kuvert nicht kontrollieren, deshalb werde es mir nicht ausgehändigt.
Über einen kleinen Hasen aus Holz, zwei Stoffblümchen und eine simple Stofffeder wollen wir kein Wort verlieren; sie konfiszierte auch dieses, ohne mit der Wimper zu zucken - und wir sehen sie vor unserem geistigen Auge, wie sie an ihrem Schreibtisch sitzt, den Füller in der Hand und mit Verve all die Anhalteverfügungen aufs Papier bannt.
Darf solch kreatives Potential in einem Knast verkümmern? Nein! Darum wünschen wir der werten Dame, dass die Personalreferentin im Justizministerium ihr Augenmerk auf sie richte und sie die JVA Bruchsal entlässt, um sich kreativ viel wichtigerer Probleme als Holzhasen & Co. anzunehmen; auch wenn ihr Weggang ein Heulen und Zähneklappern auslösen würde.
Obwohl?! Angesichts der spärlichen Zuschüsse für die 3. Zähne dürften wohl gar keine Zähne vorhanden sein, die zu klappern in der Lage wären; weshalb der ein oder andere Gefangene ersatzweise mit den Händen klatschen müsste, was natürlich niemals als Szeneapplaus verstanden werden dürfte..
Thomas Meyer-Falk, c/o JVA - Z. 3117, Schönbornstr. 32, D-76646 Bruchsal, Germany
Mittlerweile ist die vormals als Regierungsrätin X bekannte Gefängnisjuristin aus dem Bruchsaler Knast (vgl. z.B.
http://www.de.indymedia.org/2003/01/39344.shtml
http://www.germany.indymedia.org/2003/02/42886.shtml) nicht nur zur Oberregierungsrätin X befördert worden, sie ist uns vielmehr auch gut bekannt, dem einen oder anderen ans Herz gewachsen, und manch eine/r mag am Ende schon darauf warten, Neuigkeiten von ihr zu hören. Vielleicht ist diese JVA-Vertreterin Goethe-Kennerin, jedenfalls schrieb Johann Wolfgang einmal: "Nichts übt den Geist mehr, als das Bemühen, Rätselhaftes zu ergründen, man kommt dabei auf Dinge, die man auf gebahntem Wege nach einem klaren Ziele nicht gefunden haben würde."
Mich veranlasste das Wirken von Frau X, mich an die zuständige Personalreferentin im vorgesetzten Justizministerium Baden-Württemberg zu wenden (wie der Zufall so spielt, war diese Personalreferentin bis 2001 hier auf dem Stuhl der Frau Oberregierungsrätin X gesessen) und zu empfehlen, man möge das "unverkennbare Talent (...) möglichst rasch auf Ministeriumsebene" befördern. In dieser Eingabe vom 28. Mai 2003 wies ich auf das "hohe Maß an Kreativität" von Frau X hin, das man nur als "bestaunenswert" bezeichnen könne, da sie es schaffe, "wo zuvor keine Arbeit für niemanden war, aus dem Nichts (heraus) Arbeit" zu erzeugen. Angesichts des Heers von Arbeitslosen, so fuhr ich fort, bräuchte Deutschland "unkonventionell denkende und handelnde Menschen, die einem Perpetuum mobile gleich, aus dem immerwährenden Nichts heraus, Arbeit geradezu ERSCHAFFEN". Nun bleibt nur abzuwarten, ob auch das Ministerium das Talent von Frau X erkennen wird.
Jedenfalls schlug die werte Frau Oberregierungsrätin in letzter Zeit fast wöchentlich zu. Am 14. Mai 2003 konfiszierte sie ein getrocknetes Blümchen, das einer für mich bestimmten Geburtstagskarte beilag; dann war da noch die Tafel Schokolade, die ihr Missfallen erregte und die zwei kleinen Parfumpröbchen. Nicht zu vergessen, das schön geschmückte, aber beklebte Kuvert eines Geburtstagsbriefes; sie - die Frau X - könne das Kuvert nicht kontrollieren, deshalb werde es mir nicht ausgehändigt.
Über einen kleinen Hasen aus Holz, zwei Stoffblümchen und eine simple Stofffeder wollen wir kein Wort verlieren; sie konfiszierte auch dieses, ohne mit der Wimper zu zucken - und wir sehen sie vor unserem geistigen Auge, wie sie an ihrem Schreibtisch sitzt, den Füller in der Hand und mit Verve all die Anhalteverfügungen aufs Papier bannt.
Darf solch kreatives Potential in einem Knast verkümmern? Nein! Darum wünschen wir der werten Dame, dass die Personalreferentin im Justizministerium ihr Augenmerk auf sie richte und sie die JVA Bruchsal entlässt, um sich kreativ viel wichtigerer Probleme als Holzhasen & Co. anzunehmen; auch wenn ihr Weggang ein Heulen und Zähneklappern auslösen würde.
Obwohl?! Angesichts der spärlichen Zuschüsse für die 3. Zähne dürften wohl gar keine Zähne vorhanden sein, die zu klappern in der Lage wären; weshalb der ein oder andere Gefangene ersatzweise mit den Händen klatschen müsste, was natürlich niemals als Szeneapplaus verstanden werden dürfte..
Thomas Meyer-Falk, c/o JVA - Z. 3117, Schönbornstr. 32, D-76646 Bruchsal, Germany
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Ergänzungen
ich denke...
schade finde ich das der aktuellste aufruf zu eimer demo/kundgebung zu den repressionen gegen t.m-f 2001 war, ist es da nicht mal wieder angebracht etwas in der art zu unternehmen? vielleicht ja auch eine große demo für die freilassung der politischen gefangenen insgesammt. soetwas könnte mensch dann ja vielleicht sogar mit anderen organisationen durchführen...
bin gespannt auf eine antwort der/des autorin/en
freiheit für alle
Heisst die Dame nicht Göbel?
heißt die Knastchefin von Bruchsal "Regierungsrätin X" nicht "Göbel" oder so ähnlich, was wohl allen Bruchsaler Gefängnis-Insassen bekannt sein dürfte, warum also nicht den BRD-Indy-Usern!
Warum also nicht offen die Namen der Verantwortlichen nennen!?
Oder haben Dir Deine Advokaten-Scene-Betreuer geraten, die Staatsgewalt nicht durch die Namensnennung der Verantwortlichen zusätzlich zu provozieren und deren Intimssphäre doch - bittschön - zu respektieren?
Was für ein Tonfall? Tut was labert nicht!
solidarische grüße lieber Thomas,
mach weiter so!
ein problem der leute hier...
alles irgendwie so halbherzig, schade...
@ roterpanther
ich als derjenige der den beitrag abgetippt und ins netz gestellt hat erdreiste mich aber nicht in thomas' namen zu antworten.
also: kuli zücken und papier beschriften, selbiges dann an o.g. adresse senden :-)
schöne grüsse!