Auch nachts noch Strassenschlachten in Genf

-- 02.06.2003 02:33 Themen: G8 Globalisierung
Etwa 500 DemonstrantInnen, die meisten anscheinend aus Genf, darunter viele MigrantInnen, lieferten sich stundenlange heftige Strassenschlachten mit der Polizei.
Rund um den Place Bel-Air schlugen sie gegen 23.00 Uhr Schaufenster ein und pluenderten Geschaefte. Die deutsche Polizei musste sich zurueckziehen. Erst nach einer halben Stunde startete die schweizer Polizei einen Gegenangriff mit massivem Traenengasbeschuss. Das gesamte suedliche Flussviertel war von Gasschwaden durchzogen. Die Riots halten weiter an. Auch die deutsche Polizei ist weiter beteiligt.
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Ergänzungen

HAHAHA!!!

02.06.2003 - 02:56
"Die deutsche Polizei musste sich zurueckziehen."

genauer

1 02.06.2003 - 13:31
genauer...

die deutschen bullen wurden gesucht und gejagt. und zwar von den migrantInnen. ein klassiker. 1998 gabs das auch schon mal. zuerst demo, dann plötzlich riots, an denen dann vor allem auch die einheimischen "migrantInnen" sich die strasse nahmen.

und diese kennen natürlich die strassen dort ein bisschen besser als die deutschen bullen. es wurden auch ein paar erwischt. :)

na endlich...

hip, hip, hurra 02.06.2003 - 14:13
...mal gute news

Yep

Emma Goldmann 02.06.2003 - 17:35
ich find es nett wie es immer wieder zu solidaritaetsueberlaeufern aus der lokalen bevoelkerung kommt. ob das nun die gesetzten buerger sind die wasser und fruechte spenden weil sie die friedliche demo so nett und bunt finden oder ob es nun die verrueckten kids aus den vorstaedten sind die ausnahmsweise wen anderen als einander gegenseitig verpruegeln.

kann nicht sagen, dass es mir um die riotcops leidtut, ich mein so ein riotcop ist ja wohl das sinnbild von gewaltbereitschaft ... ich hab das argument von denen selber oft genug zu hoeren bekommen: "wenn du mit schutzausruestung auf eine demo gehst dann hast du ja wohl vor an gewaltaktionen teilzunehmen." seh nicht warum das auf die nicht genauso zutreffen sollte. die gehen ja sogar schwer bewaffnet auf demos, bloss dass sie keine tankstellen kaputtschlagen sondern menschen