Kundgebung der Gewerkschaftsfunktionäre vs lebendige Demo
Kundgebung der Gewerkschaftsfunktionäre versus lebendige Demo:
Die Berliner Demonstration gegen die Agenda 2010 (
http://de.indymedia.org/2003/05/52533.shtml ) war laut und von einer großen Bandbreite von Gruppen getragen, nichtsdestotrotz waren nur bis zu 1000 Demonstrierende an diesem sommerlich heißen Sonntag anwesend. Zum Vergleich, beim Kirchentag waren parallel bis zu 200 000 und bei Fußballspielen etwa 70 000 da.
Vor dem Hotel Estrel in Berlin Neukölln, in dem der Parteitag von Schröders SPD stattfand wurde der laute Protest der ankommenden Gruppen von lauter Musik und machtanmaßenden Ansagen von Gewerkschaftfunktionären im Keim erstickt.
Bilder und Audios im Beitrag
Die Berliner Demonstration gegen die Agenda 2010 (
http://de.indymedia.org/2003/05/52533.shtml ) war laut und von einer großen Bandbreite von Gruppen getragen, nichtsdestotrotz waren nur bis zu 1000 Demonstrierende an diesem sommerlich heißen Sonntag anwesend. Zum Vergleich, beim Kirchentag waren parallel bis zu 200 000 und bei Fußballspielen etwa 70 000 da. Vor dem Hotel Estrel in Berlin Neukölln, in dem der Parteitag von Schröders SPD stattfand wurde der laute Protest der ankommenden Gruppen von lauter Musik und machtanmaßenden Ansagen von Gewerkschaftfunktionären im Keim erstickt.
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Während die Mehrheit in Berlin in Parks, Cafes, auf Flohmärkten, am Wasser war, fand auch eine Demonstration ausgehend vom Hermmanplatz statt. Gute Redebeiträge, viele Sprechchöre und unterschiedliche Gruppen waren vertreten um auf den Sozialraub der "Agenda 2010" hinzuweisen. Doch das konnte nicht darüber hinwegtäuschen, daß es nur ca. 1000 Personen waren.
Die Sprechhöre waren viele und unterschiedliche, darunter leicht zu merkende wie "hoch die internationale solidarität!", "mehr sozi mehr rente, weg mit der polente!", "deutschland von der karte streichen, polen muß bis frankreich reichen!", "alles für alle und zwar umsonst!".
Vor dem Tagungsort wurde die Energie der Demonstrierenden aber durch Absperrungen kanalisiert und akustisches Übertönen erstickt. Die mit Ordnern und verinzelten Leuten schon auf der Demo vertreten Gewerkschaften unterdrückten den Elan der Demo und ließen mit verlesenen Reden gekünstelten Beiträgen den letzten Rest Enthusiasmus verschwinden, etwa einer Art umgeschriebenem Anti-Gebet.
FAU, Linksruck, Berliner Sozialforum, PDS, Anti-Hartz-Bündnis, ATTAC waren einige der sichtbaren Gruppierungen, antikapitalistische Aussagen waren zum Teil sichtbar und hörbar vertreten.
Die Polizeipräsenz war verhalten. Auf der Gewerkschaftskundgebung, also vor der Bühne waren vor Ankunft der Demo höchstens 50 Leute, davon die meisten von der Organisation.
Die Sprechhöre waren viele und unterschiedliche, darunter leicht zu merkende wie "hoch die internationale solidarität!", "mehr sozi mehr rente, weg mit der polente!", "deutschland von der karte streichen, polen muß bis frankreich reichen!", "alles für alle und zwar umsonst!".
Vor dem Tagungsort wurde die Energie der Demonstrierenden aber durch Absperrungen kanalisiert und akustisches Übertönen erstickt. Die mit Ordnern und verinzelten Leuten schon auf der Demo vertreten Gewerkschaften unterdrückten den Elan der Demo und ließen mit verlesenen Reden gekünstelten Beiträgen den letzten Rest Enthusiasmus verschwinden, etwa einer Art umgeschriebenem Anti-Gebet.
FAU, Linksruck, Berliner Sozialforum, PDS, Anti-Hartz-Bündnis, ATTAC waren einige der sichtbaren Gruppierungen, antikapitalistische Aussagen waren zum Teil sichtbar und hörbar vertreten.
Die Polizeipräsenz war verhalten. Auf der Gewerkschaftskundgebung, also vor der Bühne waren vor Ankunft der Demo höchstens 50 Leute, davon die meisten von der Organisation.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Was bedeutet kapitalistische Konkurrenz? (Auszug) (233K)
Ergänzungen
Hallo
Doch wieder zurück zum DGB:
Wo bleiben nur unsere Mitgliedsbeiträge?
Soviel ich weiß, stecken auch von der DGB-Bonzokratie einige in dem Berliner Bankenskandal.
Deshalb ist hier ein Anregung, um diesen reaktionären Bürokraten etwas Feuer unter'n Hintern zu setzen:
Es sieht so aus, als ob wir auch mal eine Demonstration gegen den DGB machen müßten!
Wir Frauen debattieren gerade, ob wir gegen die Politik des DGB vor'm DGB in den Hungerstreik treten.
Wir suchen aber noch nach Frauen, die ab morgen mitmachen und Unterstützer/innen (gern auch Männer, denn wir sind nicht "männerfeindlich", sondern nur gegen die Patri-Ärsche und ihr KomplizInnen, d.h. gegen die Charaktermasken des kapitalistischen Partiarchates).
Die Protesterklärung bezüglich des DGB und ggf. Hungerstreikerklärung wird später gepostet und jetzt wird hier in unserer Runde erst einmal debattiert.
Bis später...
banken & hungern
mal abgesehen vom d**** wort "bonze", wer soll das denn bitte sein? "soviel ich weiß" ist ja jetzt nicht mehr als ein bisschen denunziation.
und hungerstreik gegen den dgb? na, dann viel spaß. ungefähr so toll wie letztens die handwerkerfrauen, die am brandenburger tor wegen unbezahlter rechnungen und hoher steuern "hungerten". vielleicht fällt euch beim debattieren ja noch was besseres ein.
ops....
gepostet werden
@frager:
Weisst du wirklich nicht, wie stark die Gewerkschaftsspitze in den Filz von Staat und Kapital involviert sind?
Und wenn wir eh von denen ausgehungert werden, was sollen wir dann machen? Klauen gehen? Dann heißt es wieder, wir wären "Kriminelle"...
Ich bin für einen Streik. Erwerbslose können die produktion nicht bestreiken, sondern werden gegen die noch Arbeitenden als Billigkonkurrenten ausgespielt. Das will ich nicht mehr mitmachen.
Ferner orientiere ich mich eher am Hungerstreik der Kali-Kumpel in Bischofferod (der leider u.a. durch die PDS bzw. versprechungen von Gysi), denn am Streik der Handwerksfrauen. Ich gehöre nämlich nicht zur petit bourgeoisie!