Panzer in den Staedten Perus
Live aus Arequipa, Peru. Als Reaktion auf die nicht endenwollenden Proteste verschiedenster Sektoren wurde ab heute fuer 30 Tage der Ausnahmezustand ueber ganz Peru verhaengt. Das Militaer und die Nationalpolizei soll "die Demokratie auf den Strassen wieder herstellen". Waehrenddessen skandieren die streikenden LehrerInnen in den Strassen: "Ob mit Panzer oder ohne - die Proteste gehen weiter!"
Mittlerweile befinden sich ueber 2 Millionen LehrerInnen in ganz Peru im Streik. Einige haben einen Hungerstreik begonnen. Auch die ArbeiterInnen aus dem Gesundheitssektor sind in den unbefristeten Streik getreten. Die Bauern mobilisieren zu einem Marsch auf die Hauptstadt Lima. Gestern waren im ganzen Land ueber 2.000 Strassen blockiert und es gab in jeder Stadt Demonstrationen. Auch die Angestellten des Justizministeriums befinden sich im unbefristeten Streik und drohen ueber die Medien mit einem Hungerstreik.
In dieser Situation erklaerte die Peruanische Regierung heute die Streiks und Proteste fuer illegal und verhaengte den Ausnahmezustand, damit das Militaer und die Nationalpolizei "die Demokratie widerherstellen". Ab heute morgen sind also alle Protestaktionen illegal. Panzer stehen in den Staedten auf allen wichtigen Strassen und Plaetzen. Ab 10 Uhr abends darf sich niemand mehr auf der Strasse aufhalten. Waehrenddessen lassen sich die Protestierenden aber nicht aufhalten. In Arequipa demonstrieren seit heute morgen die LehrerInnen in unzaehlbaren Massen, an den Strassenraendern steht die Bevoelkerung und applaudiert. Den Panzern rufen sie entgegen: "Ob mit Panzer oder ohne - die Proteste gehen weiter!". Den Polizisten, die in voller Kampfmontur in den Strassen stehen rufen sie entgegen: "Steht da nicht so dumm rum, sondern macht mit!". Das ist keine uebertriebene Forderung, denn in Polizeikreisen wird heftigst diskutiert auch in den Streik zu treten. Die Protestierenden fordern den Ruecktritt des Praesidenten und betonen, dass es nicht um einzelne Forderungen geht, sondern um einen Kampf fuer alle. Dieses Szenario spielt sich in allen Peruanischen Staedten ab und die Situation ist mehr als angeheizt. Etwas muss passieren in den naechsten Stunden oder Tagen - und etwas wird passieren. Was, das weiss niemand.
Das letzte Mal, als in Peru der Ausnahmezustand verhaengt wurde, vor zwei Jahren, kam es in Arequipa und einigen anderen Staedten zu einer Rebellion gegen die Regierung. Die Polizei und das Militaer wurden mit Steinen vom Hauptplatz vertrieben und in der ganzen Stadt Barrikaden errichtet. Das letzte Mal, als die Polizei in den Streik getreten ist, kam es zu Feuergefechten zwischen Polizei und Militaer.
Vor den Zeitungskiosken bilden sich Menschentrauben um die neuesten Meldungen zu diskutieren, es gibt so gut wie kein anderes Gespraechsthema mehr. Waehrenddessen geht das Leben weiter wie gewohnt, ein seltsammes Bild angesichts der Panzer und Riotcops in der Stadt.
In dieser Situation erklaerte die Peruanische Regierung heute die Streiks und Proteste fuer illegal und verhaengte den Ausnahmezustand, damit das Militaer und die Nationalpolizei "die Demokratie widerherstellen". Ab heute morgen sind also alle Protestaktionen illegal. Panzer stehen in den Staedten auf allen wichtigen Strassen und Plaetzen. Ab 10 Uhr abends darf sich niemand mehr auf der Strasse aufhalten. Waehrenddessen lassen sich die Protestierenden aber nicht aufhalten. In Arequipa demonstrieren seit heute morgen die LehrerInnen in unzaehlbaren Massen, an den Strassenraendern steht die Bevoelkerung und applaudiert. Den Panzern rufen sie entgegen: "Ob mit Panzer oder ohne - die Proteste gehen weiter!". Den Polizisten, die in voller Kampfmontur in den Strassen stehen rufen sie entgegen: "Steht da nicht so dumm rum, sondern macht mit!". Das ist keine uebertriebene Forderung, denn in Polizeikreisen wird heftigst diskutiert auch in den Streik zu treten. Die Protestierenden fordern den Ruecktritt des Praesidenten und betonen, dass es nicht um einzelne Forderungen geht, sondern um einen Kampf fuer alle. Dieses Szenario spielt sich in allen Peruanischen Staedten ab und die Situation ist mehr als angeheizt. Etwas muss passieren in den naechsten Stunden oder Tagen - und etwas wird passieren. Was, das weiss niemand.
Das letzte Mal, als in Peru der Ausnahmezustand verhaengt wurde, vor zwei Jahren, kam es in Arequipa und einigen anderen Staedten zu einer Rebellion gegen die Regierung. Die Polizei und das Militaer wurden mit Steinen vom Hauptplatz vertrieben und in der ganzen Stadt Barrikaden errichtet. Das letzte Mal, als die Polizei in den Streik getreten ist, kam es zu Feuergefechten zwischen Polizei und Militaer.
Vor den Zeitungskiosken bilden sich Menschentrauben um die neuesten Meldungen zu diskutieren, es gibt so gut wie kein anderes Gespraechsthema mehr. Waehrenddessen geht das Leben weiter wie gewohnt, ein seltsammes Bild angesichts der Panzer und Riotcops in der Stadt.
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Ergänzungen
Beängstigend!
Diese meldung sollte weiterverbreitet werden - in den Medien wird gar nichts oder nur Verzerrtes zu lesen sein!
frage
im erste welt land deutschland gibt es ca. 1,4 mio. lehrerInnen an allgemeinbildenen schulen bei einer offiziellen einwohnerInnenzahl von etwas über 80 mio. peru hat ca. 26 mio. offizielle einwohnerInnen.
nope...
genau bleiben...
Bolivien auch
Proteste
Beim letzten Generalstreik, hatte gehoert es war vor einem Jahr, wurden die Lebensmittel in Arequipa kanpp, da die Stadt abgeriegelt wurde, die Touristen wurden dann mit Hubschraubern ausgeflogen.