Global Players - Rangliste des Großkapitals
Die Financial Times Deutschland publizierte die aktuelle Liste der 500 weltgrößten Konzerne. Was lässt sich daraus ablesen?
Global Players - das Großkapital nach Branchen.
Die Financial Times Deutschland publizierte die aktuelle Liste der 500 weltgrößten Konzerne:
http://www.ftd.de/ub/di/1053857172853.html?nv=rs
Verlierer in dieser Hitliste des globalen Kapitalismus sind die Telekom- und Internet-Firmen, die noch vor wenigen Jahren den Beleg liefern sollten für ein neues kapitalistischen Zeitalter mit ewigem Wachstum und phantastischen Profiten.
19 Telekom- und Technikunternehmen dieser Branchen, die noch im Jahr 2002 zu den 500 größten Weltfirmen zählten, sind 2003 aus dieser Topliste gefallen. Worldcom und Lucent existieren nicht mehr, der kanadische Telekomausrüster Nortel stürzte von Platz 30 (2001) auf Platz 457.
Der bisher größte Industriezweig, die IT-Hardware-Branche ist nur noch die Hälfte des Vorjahres wert und gerade mal ein Viertel des Marktwertes von 2001. Die goldenen Profithoffnungen dieser Branche haben sich nicht erfüllt. Was jetzt wieder zählt sind Energie, Pharma und klassische Industrie. Goldene Zeitalter mit enormen Profiten sind bei den weltweiten Überkapazitäten da nicht zu erwarten.
In der folgenden Übersicht wird das relative Gewicht der unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen in der Welt anhand ihrer jeweils 10 größten Unternehmen miteinander verglichen.
Die Rangfolge der jeweils 10 größten Unternehmen einer Branche wurde umgerechnet in eine Rangfolge der Branchen, sortiert nach ihrem Durchschnittsplatz unter den Top-500 der Welt und nach ihrem durchschnittlichem Marktwert (in USD).
1) Energie:
Platzziffer: 10.
Durchschnitts-Marktwert: 84,7 Mrd.
2) Pharma:
Platzziffer: 26.
Durchschnitts-Marktwert: 102 Mrd.
3) Industrie:
Platzziffer: 36.
Durchschnitts-Marktwert: 90 Mrd.
4) Banken:
Platzziffer: 40.
Durchschnitts-Marktwert: 76 Mrd.
5) Telekommunikation:
Platzziffer: 46.
Durchschnitts-Marktwert: 65,2 Mrd.
6) Informationstechnologie:
Platzziffer: 85.
Durchschnitts-Marktwert: 51, 6 Mrd.
7) Medien:
Platzziffer: 132.
Durchschnitts-Marktwert: 30 Mrd.
8) Versicherungen:
Platzziffer: 134.
Durchschnitts-Marktwert: 39,6 Mrd.
9) Handel:
Platzziffer: 155.
Durchschnitts-Marktwert: 45,2 Mrd.
10) Software/Computer/Internet
Platzziffer: 265.
Durchschnitts-Marktwert: 54 Mrd.
Es zeigt sich, dass die profitträchtigsten Branchen die klassischen Produktionsbranchen sind. Dienstleistungsbranchen (Banken, Telekommunikation) nehmen nur mittlere Plätze ein. Der Handel rangiert ziemlich weit unten.
Die USA stellen fast die Hälfte der 500 größten Unternehmen der Welt. Wer den globalen Kapitalismus kritisiert, kritisiert notwendig das amerikanische Kapital. Darin schon einen "Antiamerikanismus" zu entdecken ist entweder dumm oder diffamierende Absicht.
Aber Kritik am amerikanischen Kapital trifft auch nur 50 % der Fälle. Die andere Hälfte der Weltkonzerne stammen aus anderen Kapitalnationen: Zunächst aus Japan, dann aus Großbritannien. Deutschlands Unternehmen rangieren auf dem sechsten Platz der Weltrangliste. Energiereiche Länder wie Kanada und Russland haben ihre Positionen verbessert. China ist mit dem Baoshan-Stahlwerk bislang nur einmal in dieser Liste vertreten.
Wal Buchenberg, 28.5.2003.
Die Financial Times Deutschland publizierte die aktuelle Liste der 500 weltgrößten Konzerne:
http://www.ftd.de/ub/di/1053857172853.html?nv=rs
Verlierer in dieser Hitliste des globalen Kapitalismus sind die Telekom- und Internet-Firmen, die noch vor wenigen Jahren den Beleg liefern sollten für ein neues kapitalistischen Zeitalter mit ewigem Wachstum und phantastischen Profiten.
19 Telekom- und Technikunternehmen dieser Branchen, die noch im Jahr 2002 zu den 500 größten Weltfirmen zählten, sind 2003 aus dieser Topliste gefallen. Worldcom und Lucent existieren nicht mehr, der kanadische Telekomausrüster Nortel stürzte von Platz 30 (2001) auf Platz 457.
Der bisher größte Industriezweig, die IT-Hardware-Branche ist nur noch die Hälfte des Vorjahres wert und gerade mal ein Viertel des Marktwertes von 2001. Die goldenen Profithoffnungen dieser Branche haben sich nicht erfüllt. Was jetzt wieder zählt sind Energie, Pharma und klassische Industrie. Goldene Zeitalter mit enormen Profiten sind bei den weltweiten Überkapazitäten da nicht zu erwarten.
In der folgenden Übersicht wird das relative Gewicht der unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen in der Welt anhand ihrer jeweils 10 größten Unternehmen miteinander verglichen.
Die Rangfolge der jeweils 10 größten Unternehmen einer Branche wurde umgerechnet in eine Rangfolge der Branchen, sortiert nach ihrem Durchschnittsplatz unter den Top-500 der Welt und nach ihrem durchschnittlichem Marktwert (in USD).
1) Energie:
Platzziffer: 10.
Durchschnitts-Marktwert: 84,7 Mrd.
2) Pharma:
Platzziffer: 26.
Durchschnitts-Marktwert: 102 Mrd.
3) Industrie:
Platzziffer: 36.
Durchschnitts-Marktwert: 90 Mrd.
4) Banken:
Platzziffer: 40.
Durchschnitts-Marktwert: 76 Mrd.
5) Telekommunikation:
Platzziffer: 46.
Durchschnitts-Marktwert: 65,2 Mrd.
6) Informationstechnologie:
Platzziffer: 85.
Durchschnitts-Marktwert: 51, 6 Mrd.
7) Medien:
Platzziffer: 132.
Durchschnitts-Marktwert: 30 Mrd.
8) Versicherungen:
Platzziffer: 134.
Durchschnitts-Marktwert: 39,6 Mrd.
9) Handel:
Platzziffer: 155.
Durchschnitts-Marktwert: 45,2 Mrd.
10) Software/Computer/Internet
Platzziffer: 265.
Durchschnitts-Marktwert: 54 Mrd.
Es zeigt sich, dass die profitträchtigsten Branchen die klassischen Produktionsbranchen sind. Dienstleistungsbranchen (Banken, Telekommunikation) nehmen nur mittlere Plätze ein. Der Handel rangiert ziemlich weit unten.
Die USA stellen fast die Hälfte der 500 größten Unternehmen der Welt. Wer den globalen Kapitalismus kritisiert, kritisiert notwendig das amerikanische Kapital. Darin schon einen "Antiamerikanismus" zu entdecken ist entweder dumm oder diffamierende Absicht.
Aber Kritik am amerikanischen Kapital trifft auch nur 50 % der Fälle. Die andere Hälfte der Weltkonzerne stammen aus anderen Kapitalnationen: Zunächst aus Japan, dann aus Großbritannien. Deutschlands Unternehmen rangieren auf dem sechsten Platz der Weltrangliste. Energiereiche Länder wie Kanada und Russland haben ihre Positionen verbessert. China ist mit dem Baoshan-Stahlwerk bislang nur einmal in dieser Liste vertreten.
Wal Buchenberg, 28.5.2003.
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Ergänzungen
Was lässt sich den nun daraus ablesen?
"Es zeigt sich, dass die profitträchtigsten Branchen die klassischen Produktionsbranchen sind. Dienstleistungsbranchen (Banken, Telekommunikation) nehmen nur mittlere Plätze ein. Der Handel rangiert ziemlich weit unten."
Wenn ich es recht verstehe, ist die Größe eines Unternehmens in dieser Liste bestimmt durch die Marktkapitalisierung, gemessen in Mill. Dollar. Das Börsenlexikon der Gruppe Deutsche Börse (
"Die Marktkapitalisierung wird berechnet, indem man den aktuellen Kurswert mit der Anzahl der an der Börse notierten Aktien multipliziert. Investoren nutzen diese Kennziffer häufig als Maßstab zur Beurteilung des Handelsvolumens und der Marktliquidität eines Unternehmens, da mit zunehmender Marktkapitalisierung häufig ein höherer Aktienumsatz verbunden ist."
Soweit das Lexikon. Wie bitteschön ergibt sich aus dieser Kennzahl ein Schluß auf die Profitträchtigkeit eines Unternehmens, geschweige denn einer Branche? Daraus läßt sich nicht einmal auf den Wert des in diesem Unternehmen vergegenständlichten Kapitals schließen und erst recht nicht auf die Relation zum Mehrwert. Wer ein Marx Forum betreibt, sollte sich derartige Peinlichkeiten ersparen.
Aber nicht nur solche, sondern auch solche: "Die USA stellen fast die Hälfte der 500 größten Unternehmen der Welt. Wer den globalen Kapitalismus kritisiert, kritisiert notwendig das amerikanische Kapital. Darin schon einen "Antiamerikanismus" zu entdecken ist entweder dumm oder diffamierende Absicht."
Wer ein Marx Forum betreibt sollte ausserdem eine Idee davon haben, dass es sich bei der Kritik der politischen Ökonomie um eine Kritik der Produktionsverhältnisse (!) handelt, also eine Kritik der allgemeinen Bedingungen, unter denen produziert wird. Dafür ist es unglaublich egal, welcher Nationalität ein Kapital ist, mal ganz davon abgesehen, dass aus der Liste genauso wenig wie die "Profitträchtigkeit" hervor geht, wer die Aktien, deren aktueller Kurs die Marktkapitalisierung bestimmt, momentan besitzt. US-amerikanisches Kapital kann durchaus auch von Bayern besessen werden.
Wenn ich den globalen Kapitalismus kritisiere, kritisiere ich die Produktion unter Bedingung des Privateigentums an Produktionsmitteln, nicht das Handeln der 500 größten Kapitalisten. Zwar strebe ich deren Enteignung an, aber mit ihnen persönlich hat das nichts zu tun.
Wer aber so denkt - wie in diesem Fall Wal Buchenberg - der ist sich auch für einen solchen antimarxistischen Kurzschluss wie dem hier präsentierten nicht zu schade. Der geht ungefähr folgendermaßen:
Geld ist Macht und weil Geld Macht ist, haben diejenigen, die viel Geld besitzen, viel Macht, können die Welt also so einrichten, dass sie viel Profit machen. Profit wird damit zu Raub (und nicht zu einem Produkt der Vernutzung von Arbeitskraft) und das ist ungerecht. Kämpfen müssen sie dabei gegen diejenigen, die ebenfalls viel Geld = Macht haben und das nennt sich dann Konkurrenz.
So leitet sich aus einer positivistischen und nahezu nichtssagenden BWL-Kategorie wie der der Marktkapitalisierung "Profitträchtigkeit" her und so wird aus Kapitalismuskritik in der Regel auch Antiamerikanismus. Die USA sollen dann ihre Macht als Weltmacht zu noch mehr Profit nutzen (= können den Hals nicht voll kriegen) anstatt der Welt mit Macht Gerechtigkeit und Frieden zu bringen. Nicht, das Wal Buchenberg dies in seiner Mail propagiert, aber ein solcher Schluß scheint mir nicht der absurdeste aus seinem Text zu sein.
Mit solchen Methoden empfiehlt sich das Marx-Forum nun wirklich nicht als Anlaufstelle für diejenigen die verstehen möchten, was im Kapital steht und was die allgemeinen Bedingungen sind, die verstanden werden müssen um verstehen zu können, was in der Welt so vor sich geht.
Also: Kapital lesen, aber bitte nicht beim Marx-Forum.
Wert des Unternehmens
Macht des Geistes
es ist wirklich beeindruckend, wieviel du aus dem einen Wort "profitträchtig" herauszulesen weist.
Beeindruckend ist auch, dass du das nächstbeste BWL-Lexikon nutzt, um zu beweisen, dass du das "Kapital" von Marx besser verstanden hast als ich.
Glaub mir: Am liebsten wäre mir, 100 Millionen Menschen und mehr hätten das "Kapital" besser verstanden als ich!
Solange aber die, die das Kapital verstanden haben, sich nur sich gegenseitig bekriegen und schlecht machen, wird da nix draus.
Gruß Wal
P.S.: Das "profitträchtig" habe ich genauso verstanden, wie es der andere Kommentator auch verstanden hat:
Der Marktwert ("Marktkapitalisierung" - der Begriff ist übrigens in dem zitierten FTD-Artikel erklärt) eines Unternehmens steigt, wenn die Aktionäre erwarten, dass es gute Profite macht, und der Marktwert sinkt, wenn die Aktionäre erwarten, dass es wenig oder keinen Profit macht.
marx-forum und sachkenntnis in der bwl ...
"Der Marktwert ("Marktkapitalisierung" - der Begriff ist übrigens in dem zitierten FTD-Artikel erklärt) eines Unternehmens steigt, wenn die Aktionäre erwarten, dass es gute Profite macht, und der Marktwert sinkt, wenn die Aktionäre erwarten, dass es wenig oder keinen Profit macht."
so die Regel ... gibt aber genau soviele ausnahmen. yahoo hatte zu den hochzeiten des internetbooms eine höhere marktkapitalisierung als daimler-chrysler. bei minimalen gewinnen.
ausserdem - wieso muss ein unternehmen "böse" sein wenn es profite macht ?
die planwirtschaft ist nun einmal nicht machbar und das sollte nach dem wirtsch. scheitern der udssr + ddr allen klar sein.
wal buchenberg empfehle ich zur lektüre ein ganz gut geschriebenes buch : "grundzüge der volkswirtschaftslehre" von n. gregory mankiw. dozent an der harvard university ( böser böser ami-prof ...). arbeite dich durch die 850 seiten durch und dann reden wir weiter. denn ich hab so das gefühl, dass die meisten die weltwirtschaft gross kritisieren und hinter profit und wirtschaftlichkeit gleich ausbeutung&co vermuten ... aber von vwl keine ahnung haben.
wie kann ich zum beispiel einen auto-ingenieur für die konstruktion und technik seines autos kritisieren ohne maschinenbau studiert zu haben ?
oder wie kann ich mit einem piloten ernsthaft übers fliegen diskutieren ohne einen flugschein zu haben ?
wie will ich operien ohne medizin studiert zu haben ?
ihr müsst die vwl theorien zwar nicht mögen, aber wenigstens kennen solltet ihr sie ( und das ausführlicher als etwas "phillips-funktion" und ähnlichen kleinkram ). keynes, friedmann, amorosi ....
aber hier liegt auch das problem der ganzen anti-globalisierungsbewegungen. allen voran ATTAC. die haben mal was von james tobin gehört und dessen besteuerungstheorie ... und prompt setzen sie sich voll dafür ein. allerdings stimmen sie in allen anderen punkten mit ihm nicht überein und haben seine theorie so völlig aus dem kontext gerissen. die meisten ATTAC mitglieder die ich kennen gelernt habe, haben zwar studiert - aber keiner/keine eine wirtschaftswissenschaft. ist schon sehr bezeichnend ....
14:55 ist ein antideutscher demagoge
"aber hier liegt auch das problem der ganzen anti-globalisierungsbewegungen. allen voran ATTAC. die haben mal was von james tobin gehört und dessen besteuerungstheorie ... "
er meint nicht attac, sondern die gesamtheit aller sozialen bewegungen weltweit, die den neoliberalismus anprangern.
ich warte immer noch auf beweise für diesen dämlichen unsinn, den ihr antideutschen jetzt schon seit 2 jahren immer wieder von euch gebt.
??????????????????????
ach ja, und ein antideutsche demagoge bin ich auch noch ...
mit dir scheint man echt super diskutieren zu können. geile argumente die du hast ...
@sisal und Wal Buchenberg
1. Warum sich aus der Marktkapitalisierung nicht auf den Wert eines Unternehmens schließen läßt, läßt sich recht einfach mit einem kleinen Gedankenexperiment klar machen. Was würde passieren, wenn versucht würde, durch Verkauf der Aktien den Wert des Unternehmens zu realisieren? Wenn sich von der Marktkapitaliserung auf den Wert schließen ließe, müßte das möglich sein. Marktkapitalisierung ist aber aktueller Kurs multipliziert mit Aktienzahl. Durch Verkauf aller Aktien (= Wertrealisierung) träte ein Überangebot an Aktien auf, der Kurs fiele in den Keller und die Marktkapitalisierung wäre dahin. Schon die Form (!) des Aktienkapitals läßt einen solchen Schritt nicht zu. Es handelt sich um Anteile am Unternehmen, die gehandelt werden. Wollten die AktienbesitzerInnen den Wert des Unternehmens realisieren, dürften sie nicht die Aktien verkaufen, sondern müßten das sachlich vorhandene Kapital (Maschinen, noch auf Lager befindliche Rohstoffe und Waren, Immobilien, etc.) verkaufen (oder auch so Dinge wie Patente, Entwicklungs Know-How etc., was natürlich die mögliche KäuferInnengruppe einschränkt auf KonkurrentInnen) und den Gewinn unter sich gemäß der Verteilung der Anteilsscheine unter sich teilen. Darauf aber haben sie nicht spekuliert - weshalb das auch nur im Falle eines Konkurses passiert - , sondern auf Anteile (!) an zukünftigen Profiten des Unternehmens.
2. Zum Argument (das auch von Wal kommt, während der obige Vorwurf ihn nicht trifft), dass sich die Profitträchtigkeit daraus schließen läßt, dass die KäuferInnen auf einen Profit spekulieren? Warum heisst das eigentlich 'spekulieren'? Weil es immer eintrifft?
Das ist aber nicht das wesentliche Argument. Hinzu kommt, dass der in der Regel größte Teil des Profits eines Unternehmens gar nicht als Rendite in Erscheinung tritt sondern als verwerteter Wert die auch zukünftige Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens sichern muß. Er fließt in neue Investitionen, die Übernahme von KonkurrentInnen etc.
Zudem möchte ich dann doch noch darauf aufmerksam machen, dass wir aus dem "Verständnis" des Kapitals offensichtlich durchaus andere politische Schlüsse ziehen (siehe Antiamerikanismus) weshalb wir unter uns Stalinisten (mir war der SPOG Kongress durchaus sympthisch und Du, Wal, wirst bestimmt auch dazu gezählt, wenn auch aus anderen Gründen) doch mal überlegen könnten, ob die Personalisierungen des Kapitalverhältnisses, die in den Reaktionen von Wal und Sisal noch einmal ganz offen formuliert wurden (in der Subjektivierung der "Profitträchtigkeit", will heißen im Verweis auf die subjektiven Vorstellungen der Charaktermasken) nicht ein Problem darstellen. Es geht nicht um "besser verstanden".
Wenn dies "besser verstanden" etwas anderes sein soll als eine freundliche Erledigung der Kritik, dann erwarte ich zumindest eine Erklärung, warum das Verlassen der Basis der Kritik der politischen Ökonomie, die die Personalisierungen so nicht zuläßt, politisch a) zweckmäßig und b) nicht gefährlich sein soll.
Personalisierung des Kapitals
in meinem Text kommt die von dir behauptete Personalisierung des Kapitals nirgends vor. Ich spreche immer von den 500 Top-Unternehmen, nie von Einzelkapitalisten. Du brachtest unverständlicherweise die "500 Kapitalisten" ins Spiel. Die Rede ist von Aktiengesellschaften, nicht von Einzelkapitalisten.
Im übrigen: natürlich hat agiert das Kapital weltweit, hat aber trotzdem eine "Nationalität".
Deshalb die Konkurrenz der Kapitalnationen und nationale Kriege und Kriege von nationalen Gruppierungen. Deshalb auch Imperialismus. Der erste Weltkrieg ist aus solcher kapitalistischen Konkurrenz erwachsen wie auch der zweite Weltkrieg.
Und was sich jetzt in Afghanistan und im Nahen Osten abspielt ist der Versuch, die Entkolonialisierung der letzten 50 Jahre rückgängig zu machen und neue regionale Monopole für nationale Kapitalgruppen zu schaffen.
Gruß Wal
@ 15:07
"aber hier liegt auch das problem der ganzen anti-globalisierungsbewegungen. allen voran ATTAC. die haben mal was von james tobin gehört und dessen besteuerungstheorie ... "
du schreibst "....das problem der ganzen anti-globalisierungsbewegungen...."
dieser stil ist nun mal für bestimmte leute üblich, wenn du aber wirklich nur teile der deutschen ableger meinst (z.b. bestimmte leute innerhalb attacs usw.), dann bitte schreib das auch!
Wert des Unternehmens
du vergisst die Dividende. Über die Aktien stehen mir die Gewinne des Unternehmens zu. Nicht nur die Dividende heute sondern in den nächsten 20 bis 30 Jahren. Der Aktionär hat also eine Geldquelle gekauft. Das läßt er sich etwas Kosten. Wenn jemand alle Aktien verkaufen könnte, müßte der Käufer sogar noch einen höheren Gewinn machen, da nun auch zum alleinigen "Bestimmer" im Unternehmen wird. Er beherrscht die Hauptversammlung. Er beherrscht den Aufsichtsrat. Sein Vorstand wird eingesetzt. Die einzelnen assets im Unternehmen (Maschinen usw.) sind nicht viel. Erst die Einheit, die vorwährend Gewinn macht, unterscheidet ein Unternehmen vom Sparkassenbuch.
Habt Ihr das gewußt?
Bei einem Preisvergleich stellten sich Preisunterschiede von bis zu 100% ein. Nun ist es wichtig, die Abzocker zu entlarven, um deren Waren in Zukunft zu umgehen. Dabei stellt sich heraus, daß insbesondere die Hersteller von Markenartikeln oder Anbieter von Dienstleistungen mit Sitz in den USA gewaltig in die Geldbeutel greifen.
An einigen Beispielen soll dies verdeutlicht werden.: Eine Großpackung Papiertaschentücher „Tempo“, Hersteller Procter & Gamble , Inhalt 15 x 10 Stück = 1,65 € . Die gleiche Ware, mit der Bezeichnung Hygena des deutschen Herstellers Pantos in Buchholz kostet auch 1, 65 €, enthält jedoch die doppelte Menge, 30 x 10 Taschentücher. Softlan(Procter & Gamble) in der 0,75 Liter-Flasche kostet 1,45 €, der Weichspüler eines Herstellers aus Sachsen-Anhalt kostet 1,15 € in der 3 Liter-Flasche. Blenda-dent Gebißreiniger von Procter & Gamble kostet mit einem Inhalt von 60 Tabs 3,0 € und „die Blauen“ Gebißreiniger von Benckiser in Mannheim enthält 96 Tabs zu einem Preis von 2,75 €. Kaba Schoko-Getränkepulver kostet zu 400g 2,04€, das gleiche Instantpulver "Trinkfix" eines deutschen Herstellers kostet bei 800g Inhalt 1,59€, Tomatenketchup von Kraft oder Heinz in der 450 ml Flasche kostet zwischen 1,39 und 1,49 € und das absolut vergleichbare Tomatenketchup eines kleinen deutschen Herstellers liegt in der 500 ml Flasche bei 0,50 € Die Stichproben wurden allesamt im gleichen Supermarkt durchgeführt, sodaß Preisunterschiede von Handelskette zu Handelskette nicht aufgetreten sind und daher bei der Prüfung nicht berücksichtigt werden müssten.
Auffällig im Sinne von bis zu einem dreifachen Preis bei gleicher Qualität waren fast ausschließlich US-Firmen und deren deutsche Töchter. Wer nun noch meint, dies sei keine Absicht mag sich die Pressemitteilungen der US-amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCHam) oder deren in den "Stuttgarter Nachrichten" erwähntes Gutachten über die Tätigkeit von US-Firmen und deren deutsche Töchter auf dem deutschen Markt anschauen. Der genauere Blick auf die volkswirtschaftlichen Daten zeigt nämlich, daß die 1800 deutschen Töchter von US-Firmen einen Umsatz von 547 Mrd. Euro erzielen, bei einem Bruttoinlandsprodukt von insgesamt ca.1800 Mrd. Euro. Hierzu benötigen die US-Firmen 800 000 Mitarbeiter in Deutschland, die lediglich 2 % der Beschäftigten insgesamt darstellen. Das heißt also, daß die restlichen 98 % nicht in US-Firmen oder deren deutsche Töchter Beschäftigten das restliche Bruttosozialprodukt erarbeiten müssen. Hierbei erwirtschaften die in Deutschland tätigen US-Firmen nebst Töchtern Erlöse von 10,5 % des Bruttosozialprodukts vor Steuern, während die DAX- Unternehmen mit nur 5,7 % auskommen müssen. Dies zeigt eine ungleich höhere Wertschöpfung je Mitarbeiter an, als sie bei rein deutschen Unternehmen zu veranschlagen ist und bestätigt die extreme Preisgestaltung, die oben angeführt wurde.
Der für die USA angenehmste Effekt ergibt sich beim Transfer der Erlöse in die USA. Bei einem Umsatz von 547 Milliarden Euro und Erlösen von ca. 10 % werden somit mindestens 50 Milliarden Euro(= 100 Milliarden DM) jährlich aus dem deutschen Markt abgezogen, in Dollars getauscht und in die USA geschafft, was man als beständige Stützungskäufe zu Gunsten des Dollar bewerten kann, die der deutsche Verbraucher finanziert. Ab sofort keine COCA COLA oder andere Produkte kaufen, die auf den ersten Blick als ur-amerikanisch erkennbar sind, könnte die Reaktion mancher sein! In amerikanischen Chefetagen ist allerdings bekannt, wie beliebt sie in der ganzen Welt sind (weshalb wohl?).
Glaubt man den Veröffentlichungen der US-Handelskammer in Deutschland, so verlegen sich US-Firmen seit geraumer Zeit lieber darauf, deutsche oder andere europäische Firmen mitsamt deren Namen zu kaufen bzw. mit ihnen sonst wie zu verschmelzen, weil man gerade auf den Markennamen mitsamt der Vertriebswege scharf ist und sich deshalb sicherer fühlt. Dadurch erhoffen sich gerade die US-Boys ein besseres Geschäft bzw. keine Anfeindungen (wörtl. so von der US-Handelskammer veröffentlicht). Bei dieser Vorgehensweise handelt es sich bei genauer Betrachtung m.E. um eine gigantische Täuschung des Verbrauchers, weil er im Glauben gelassen wird, mit Milka eine Schweizer Schokolade zu essen, mit Jacobs eine guten hanseatischen Kaffe zu trinken, eine gute alte deutsche HB zu rauchen, während so gut wie alles in den Regalen in der Tat von The Procter & Gamble Co., Phlilipp Morris Corp, die sich jetzt Altria Group nennt, u.s.w. erzeugt wird.
Was bleibt da zu tun? Ein Totalboykott auf der ganzen Linie ist mit 1800 in Deutschland vertretenen US-Töchtern so gut wie ausgeschlossen, muß auch gar nicht sein! Treffen kann man die Herren Preistreiber/Abzocker da , wo die Ausgaben nicht in hohen Einzelsummen fließen aber dafür unmerklich und beständig. Dazu muß man nur die Einnahmen und Ausgaben eines Durchschnittsverdieners nach der letzten Statistik anschauen.
Bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von ca. 2400 Euro macht der Hauptteil der Ausgaben mit 450,- Euro die Miete aus. Gleich dahinter kommt der Block der Dinge des täglichen Bedarfs vom Kaffee über die Zigaretten bis hin zur Nudelsauce oder dem Möbelspray mit insgesamt ca. 400.- Euro, dies aber ein Leben lang. Macht pro Jahr aufgerundet um die 5000.- Euro und bei nur 40 Jahren eigenem Einkommen immerhin etwa 200.0000.- Euro aus, die es zu reduzieren gilt. Dafür stehen die Chancen schon besser.
"Vernichtet Arbeitsplätze" ,ist hier das abgedroschene Gegenargument. Bei volkswirtschaftlich korrekter Bewertung der oben genannten Zahlen ergibt sich allerdings ein ganz anderes Bild. Der Preis regelt den Konsum und wenn der Preis fällt, steigt der Konsum. Damit steigt der Bedarf an Arbeitskräften. Wenn nun noch betrachtet wird, daß die Wertschöpfung von nur 2 % der Arbeitskräfte fast 30 % des gesamten Bruttoinlandsproduktes ausmacht, so steigt der Bedarf an Arbeitskräften um ein erheblich höheres Maß an, als durch die "Vernichtung" der 2 % an Arbeitsplätzen wegfällt, insofern die Preistreiber aus den Regalen sind. Damit sinkt das Preisniveau insgesamt, der Verbrauch steigt mit allen bekannten Konsequenzen. Diese Gesetzmäßigkeiten kennt jeder. Durch die Eingrenzung auf ein bestimmtes Sortiment wie Dinge des täglichen Bedarfs, also Lebensmittel etc. läßt sich die Maßnahme noch überschaubar handhaben. Dafür dient die im Anhang beigefügte Liste mit den Markennamen, der Produktbezeichnung und dem Hersteller/Rechteinhaber . Bei der Aufstellung der mittels der Netzseite
OTTO LANDAU
Unvollständige Aufstellung mit Markenname , Warensorte, Hersteller/Rechteinhaber.
Süßwaren/Snacks/etc.
Rispinos Snacks Mars, Inc
Pringles Chips The Procter & Gamble Co.
Smacks Cerealien Kellogg Company
Snickers Schokoriegel Mars, Inc.
Suchard Schokolade Kraft Foods, Inc.= Philip Morris
Toblerone Schokolade Kraft Foods, Inc.= Philip Morris
Twix Schokoriegel Mars,Inc.
Wick Bonbons/Salbe The Procter & Gamble Co.
Wrigleys Kaugummi Wm Wrigley Jr. Company
Orbit Kaugummi Wm Wrigley Jr. Company
Luffee Schokolade Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
Mars Schokoriegel Mars, Inc.
Milka Schokoladenmarke Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
Milky Way Schokoriegel Mars, Inc.
M&Ms Schokolinsen Mars, Inc.
HÄAGEN DASZ Speiseeis General Mills, Inc.
Hubba Bubba Kaugummi Wm. Wrigley Jr. Company
Lila Pause Schokolade Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
Kellogg`s Cerealien Kellogg Company
Kaba Milchgetränke Kraft Foods, Inc.= Philipp Morris
DAIM Schokolade Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
Frosties Cerealien Kellogg Company
Airwaves Kaugummi Wm. Wrigley Jr. Company
Amicelli Schokolade Mars, Inc.
Ballisto Keksriegel Mars, Inc.
Banjo Schokoriegel Mars, Inc.
Big Red Kaugummi Wm. Wrigley Jr. Company
BISC& Kekse Mars, Inc.
Bounty Schokoriegel Mars, Inc.
Twist Konfekt Kraft Foods, Inc.= Philipp Morris
Marud Chips Kraft Foods, Inc.= Philipp Morris
Estrella Chips Kraft Foods, Inc.= Philipp Morris
Heimtierbedarf
Catsan Katzenstreu Mars, Inc.
CESAR Hundefutter Mars, Inc.
CHAPPY Hundefutter Mars, Inc.
Frolic Hundefutter Mars, Inc.
Whiskas Katzenfutter Mars, Inc.
Pedigree Hundefutter Mars, Inc.
Sheba Katzenfutter Mars, Inc.
Thomas Katzenstreu Mars, Inc.
Trill Vogelfutter Mars, Inc.
Kitekat Katzenfutter Mars, Inc.
IAMS Katzenfutter The Procter & Gamble Co.
Eukanuba Hundefutter The Procter & Gamble Co.
Körperpflege/Reinigung/Drogerie
Gillette Rasierzubehör The Gillette Co.
Gard Haarpflege Colgate-Palmolive
Hakle Papierhygiene Kimberley-Clark Corporation
Harley-Davidson Parfum(Lizenz)
Head&Shoulders Shampoo The Procter & Gamble Co.
Herbal Essences Shampoo The Procter & Gamble Co.
Hugo Boss Kosmetika The Procter & Gamble Co.
Kleenex Papierhyiene Kimberley-Clark Corporation
Lenor Weichspüler The Procter & Gamble Co.
Meister Proper Reiniger The Procter & Gamble Co.
OB Tampons Johnson & Johnson
Oil of Olaz Hautpflege The Procter & Gamble Co.
Old Spice Rasierwasser The Procter & Gamble Co.
Oral-B Zahnpflege The Gillette Co.
Palmolive Spülmittel etc. Colgate-Palmolive Co.
Pampers Windeln The Procter & Gamble Co.
Panthene Pro V Haarpflege The Procter & Gamble Co.
Penaten Babypflege Johnson & Johnson
Pronto Möbelpflege Johnson & Johnson
Secret Deodorant The Procter & Gamble Co.
Servus Toilettenpapier Kimberley-Clark Corporation
Softlan Weichspüler Colgate-Palmolive Co.
Swiffer Reinigungstücher The Procter & Gamble Co.
Tempo Papierhygiene The Procter & Gamble Co.
Null-Null Reiniger SC Johnson & Johnson, Inc.
Wilkinson Rasierzubehör Energizer Holdings, Inc.
Vizir Waschmnittel The Procter & Gamble Co.
Venus Damenrasur The Gillette Co.
Charmin Toilettenpapier The Procter & Gamble Co.
Clairol Shampoo The Procter & Gamble Co.
Clean&Clear Hautpflege Johnson & Johnson
Sanso Wollwaschmittel The Procter & Gamble Co.
Rei Waschmittel The Procter & Gamble Co.
Wash&Go Shampoo The Procter & Gamble Co.
Cliff Shampoo The Procter & Gamble Co.
Daymed Hautpflege The Procter & Gamble Co.
Henry M. Betrix Hautpflege The Procter & Gamble Co.
Clearasil Hautpflege The Procter & Gamble Co.
Laura Biagiotti Parfum The Procter & Gamble Co.
Giorgio Beverly Hills Parfum The Procter & Gamble Co.
Certina Med Hautpflege The Procter & Gamble Co.
Credo Hautpflege The Procter & Gamble Co.
Colgate Zahnpasta Colgate-Palmolive Co.
DASH Waschmittel The Procter & Gamble Co.
DAWN Spülmittel The Procter & Gamble Co.
Dentagard Zahnpasta Colgate-Palmolive Co.
Downy Weichspüler The Procter & Gamble Co.
Drano Abflussreiniger SC Johnson & Son, Inc.
Duschdas Shampoo Sara Lee Corporation
Ellen Betrix Kosmetik The Procter & Gamble Co.
Fairy Spülmittel The Procter & Gamble Co.
Febreeze Anti-Geruchsspray The Procter & Gamble Co.
Fenjala Shampoo Johnson & Johnson
AJAX Reinigungsmittel Colgate-Palmolive Co.
Alldays Binden The Procter & Gamble Co.
Allways Slipeinlagen The Procter & Gamble Co.
Antikal Entkalker The Procter & Gamble Co.
Ariel Waschmittel The Procter & Gamble Co.
BEBE Young Care Pflegeprodukte Johnson & Johnson
Blend-A-med Zahnpasta The Procter & Gamble Co.
Blendax Zahnpasta The Procter & Gamble Co.
Bonne Bell Lippenpflege Bonne Bell, Inc.
Boss Parfum The Procter & Gamble Co.
Bounty Wischtücher The Procter & Gamble Co.
Brise Duftspender SC Johnson & Son, Inc.
Camelia Binden Kimberley-Clark Corporation
Nahrungs/Genußmittel
Aoste Fleischprodukte Sara Lee Corporation
BONAQA Tafelwasser The COCA COLA Company
Cappy Fruchtsäfte The COCA COLA Company
Chiquita Früchte Chiquita Brands Int. Inc.
Dole Früchte Dole Food Company, Inc.
Erasco Dosengerichte Campbell Soup Co.
F6 Zigaretten Philipp Morris
Budweiser Bier/Getränke Anheuser Busch
Unox heisse Tasse Fertigsuppe Campbell Soup Co.
Eugen Lacroix Dosensuppen H.J. Heinz Co.
Raguletto Saucen H.J. Heinz Co.
Del Monte Fruchtkonserven H.J. Heinz Co.
Fanta Softdrink The COCA COLA Company
Velveta Käse Kraft Foods, Inc.= Philipp Morris
Uncle Bens Reis, Saucen Mars, Inc.
Sprite Softdrink The COCA COLA Company
Sonnen-Bassermann Fertiggerichte H.J. Heinz Co.
Sevenup Softdrink PepsiCo, Inc.
Reis-Fit Beilage Kraft Foods, Inc. =Philipp Morris
Punica Säfte The Procter & Gamble Co.
Valensina Säfte The Procter & Gamble Co.
Powerade Energie-Getränk The COCA COLA Company
Pillsbury Backwaren Genral Mills, Inc.
Philipp Morris Zigaretten Philipp Morris
Philadelphia Frischkäse Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
Pepsi Softdrink PepsiCo, Inc.
Jacobs Kaffee Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
Jeam Beam Spirituosen Fortune Brands, Inc.
HAG Kaffee Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
Kraft Dachmarke Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
L&M Zigaretten Philipp Morris
Marlboro Zigaretten Philipp Morris
Benson&Hedges Zigaretten Philipp Morris
Luncheables Pausenmahlzeit Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
Maxwell Instantkaffee Kraft Foods, Inc. = Philipp Morris
Mezzo Mix Softdrink The COCA COLA Company
Miracel Whip Salatcreme Kraft Foods, Inc.= Philipp Morris
Mirinda Softdrink PepsiCo, Inc.
ONKO Kaffee Kraft Foods, Inc.= Philipp Morris
Natreen kalorienred. Nahrung Sara Lee Corporation
Winston Zigaretten R.J. Reynolds Tobacco Co.
Camel Zigaretten R.J. Reynolds Tobacco Co.
Salem Zigaretten R.J. Reynolds Tobacco Co.
Kent Zigaretten Lorillard Tobacco Co.
Eve Zigaretten Bookie Group Ltd.
Lark Zigaretten Bookie Group Ltd.
Chesterfield Zigaretten Bookie Group Ltd.
KOOL Zigaretten Brown & Williamson
Raleigh Zigaretten Brown & Williamson
Barclay Zigaretten Brown & Williamson
Pall Mall Zigaretten Brown & Williamson
Lucky Strike Zigaretten Brown & Williamson
Benedict Dome Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Dewars White Label Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Jack Daniel´s Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Osborne Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Otard Cognac Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Woodford Reserve Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Martini Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Mateus Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Bacardi Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Bombay Sapphire Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Finlandia Vodka Spiritousen Bacardi & Company Ltd.
Medien/Dienste/Dienstleistungen
Citibank Bankengruppe Citigroup Corp.
AOL/Compuserve Internetdienste AOL/Time Warner
Netscape Browsersoftware AOL/Time Warner
Digital City Internetprortal AOL/Time Warner
Amazon Internetprortal AOL/Time Warner
ICQ Software AOL/Time Warner
Instant Messenger Software AOL/Time Warner
Winamp Software/td> AOL/Time Warner
Time Life Time Warner, Inc.
CNN TV-Sendeanstalt Time Warner, Inc.
Elektra/Capitol Musiklabel Time Warner, Inc.
Virgin Musiklabel Time Warner, Inc.
MTV Musik-TV Viacom
Paramount Pictures Filmstudios Viacom
MCA Records Musiklabel Seagram(Bronfman jr.)
Decca Records Musiklabel Seagram(Bronfman)
Deutsche Grammophon Musiklabel Seagram(Bronfman)
Polydor Musiklabel Seagram(Bronfman)
Hertz Autovermietung General Motors Corp.
MSNBC Internetdienste General Electric/Microsoft
NBC Sendeanstalt Genral Electric
McDonald`s Schnellrestaurants McDonald`s Corp
Domino`s Pizza Pizzakette Domino`s Pizza LLC
Pizza Hut Schnellrestaurants Tricon Global Inc.
WalMart Supermarktkette Wal Mart Stores
Yahoo Internetservice Yahoo Co.
UPS Paketdienst United Parcel Service Corp.
Burger King Restaurantkette Bain Capital/Goldmann Sachs
American Express Finanzdienstleister American Express Co.
Energie/Energiegeräte/Elektrogeräte, etc.
Texaco Tankstellennetz ChevronTexaco
ESSO/Mobil Tankstellennetz ExxonMobil
Kodak Fotoapp./Fotozubehör Eastman Kodak Company
Xerox Bürogeräte Xerox Corporation
IBM PC-Systeme/Software IBM Corporation
Intel Mikrochips/Motherboards Intel Corporation
Motorola Mobilfunk/Halbleiter Motorola,Inc.
Compaq/HP PC-Systeme + Zubehör Hewlett Packard Corp.
ProMarkt Elektromärkte Kingfisher, Inc.
marken...
ich rauch trotzdem weiterhin American Spirit Tabak,
und nur den.
es sei denn,
man kann mir andere tabakmarken/sorten nennen,
die reiner tabak sind und ihne Zusatzstoffzeugs.
so.
smoke less & enjoy it more.
Boykott hilft einem Kapital gegen das andre
ich distanziere mich ausdrücklich von Ihrem Boykott-Aufruf gegen US-Unternehmen!
Ihr Beitrag ist Werbung in eigener und schlechter Sache.
Kaufboykott amerikanischer Unternehmen mag zu bestimmten Regionen und Zeiten sinnvoll gewesen sein, hier in Deutschland ist es nichts anderes als Unterstützung des heimischen Kapitals gegen ausländisches Kapital.
Die "Ergänzungen" hier gehen immer weiter vom Thema weg. Ich mache daher Feierabend!
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Gruß Wal
mündiger verbraucher
weshalb amerikan. produkte im hochpreis-segment sind ? ... us konzerne haben das "branding" konsequent und gut durchgezogen. ausserdem kannst du nicht no-name marken mit den marktführern vergleichen.
aber wie gesagt, jeder kunde soll selber entscheiden was er kauft - und das markenprodukte teurer sind als no-name produkte weiss man eigentlich auch. dazu muss man nicht in den supermarkt gehen und grossartig stichproben machen.
schwach
Entscheidend ist, wer der Eigentuemer ist, bzw. wer den Generaldirektor - wenn er moechte, entlassen kann.
Es gibt sogar riesige Unternehmen, die sind keine AG's, sondern reine Privatunternehmen und deren vielleicht 50-fache Milliardaere (auch in Deutschland) tauchen in keiner Statistik auf, weil diese Leute das nicht wollen.
Die bestimmen aber die Musik und nicht die Unternehmen.