Spielverbot an Hamburgs Rathaus

i.A. FSR Germanistik 20.05.2003 21:42 Themen: Bildung
Direkt neben dem Hamburger Rathaus befindet sich eine Spielstraße. Gespielt werden darf dort aber nicht.
Den Studenten, die einen Tag vor der letzten Lesung des neuen Hamburger Hochschulgesetz in der Bürgerschaft in der Spielstraße in einem Fußballspiel die Zukunft der Hamburger Hochschulen gegen ein Team des Senats ausspielen wollten, wurde das Spielen verboten. Dazu würden die Beamten die versammelten Spieler und Fans als eine Versammlung werten, Platzverweise aussprechen und ggf. Ingewahrsamnahmen tätigen.
Das Spiel fiel aus. Es blieb gerade noch Zeit ein Erinnerungsfoto zu machen.
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Ergänzungen

...UND...

Flankengott 20.05.2003 - 22:57
dabei hätten die verhältnisse doch nicht besser sein können: das wetter spielte hervorragend mit, wenn man bedenkt, wie sich die hamburger ballvirtuosen am wohlsten fühlen. leider doch ein scharfer "ost"-wind. bei der anzahl der bestellten ordner, hätte man auch auf ein stadtderby tippen können.
bei einem ersten begutachten des, durch den senat forcierten, eigentlichen gegnerischen teams, kam man nicht einmal bis zum obligatorischen wimpelaustausch. schnell wurde klar, die ersatzbank war groß, die vorbereitung gut und die spielauslegung hart. nach einem kurzen beraten mit dem trainerstab, entschied sich das team "studierende" für die verlegung des spiels ins heimische stadion, um keine unnötigen fouls und damit verbundene verletzungen zu riskieren. man wollte schließlich alle kräfte noch einmal für das am mittwoch stattfindende finale mobilisieren.
trotz der guten vorrbereitungen versäumte es der veranstalter einige ungebetene gäste vom spielplatz fern zu halten. so schlichen sich einige (in worten: vier) zivil gekleidete spieler unter das geschehen, um das team der studierenden mit unlauteren mitteln zu stören und notiz von deren taktischen ausrichtungen zu nehmen. unsportlich ist selbst hier noch das falsche wort.
im heimischen stadion gewannen die stuierenden dann - hier hatte man auch wenigstens einen rasenplatz - völlig verdient mit 10:1.
man kann nur hoffen, dass der wanderpokal jetzt noch für einige spielzeiten in den händen der studierenden bleibt.

gutes Ding

moi 21.05.2003 - 19:14
Find ich gut!
War bestimmt auch teuer und nervig euch nicht spielen zu lassen und zu bewachen. weiter so - zivivies aufs maul