Kein Sozialabbau - nirgends!
Aufruf zur Demonstration am 21.5
100-300 Millionen Euro sollen jährlich im Wissenschaftsetat eingespart werden.
Die Berliner Hochschulen sind in ihrem Bestand bedroht. Diese Situation macht ein gemeinsames Vorgehen aller Universitätsmitglieder notwendig. ProfessorInnen, Studierende und MitarbeiterInnen müssen gemeinsam Widerstand gegen die Abwicklung ihres Lern- bzw. Arbeitsplatzes leisten.
100-300 Millionen Euro sollen jährlich im Wissenschaftsetat eingespart werden.
Die Berliner Hochschulen sind in ihrem Bestand bedroht. Diese Situation macht ein gemeinsames Vorgehen aller Universitätsmitglieder notwendig. ProfessorInnen, Studierende und MitarbeiterInnen müssen gemeinsam Widerstand gegen die Abwicklung ihres Lern- bzw. Arbeitsplatzes leisten.
Die Berliner Universitätspräsidenten Mlynek (HU) und Gaehtgens (FU) haben öffenlich Studiengebühren gefordert, um „konkurrenzfähige“ Gehälter an ProfessorInnen zahlen zu können. Gleichzeitig begrüßten sie die Lohnkürzungen für die MitarbeiterInnen der Universitäten. Berlins regierender Bürgermeister Wowereit und Finanzsenator Sarrazin fordern öffentlich Studiengebühren, um den Berliner Haushalt sanieren zu können. Gleichzeitig sind sie nicht bereit, mittels Vermögenssteuer Geld da abzuziehen, wo es ist.
So forcieren alle Verantwortlichen eine Umwandlung von Hochschulen in Wirtschaftsunternehmen und treiben die Entdemokratisierung der Akademischen Selbstverwaltung voran. Wer sich jetzt bedingungslos hinter die Unileitung stellt und sich für nur für die bloße Forderung nach mehr Geld instrumentalisieren lässt, ohne gleichzeitig auch die unsoziale Haltung der Präsidenten und die Entwicklung der Hochschulen zu kritisieren, wird bald mit Zahlungsaufforderung oder Zwangsexmatrikulation vor den Toren der Hochschule stehen.
Sozial- und Bildungsabbau hat System: Kürzungen bei Arbeitlosen und SozialhilfeempfängerInnen, bei Bildung und Gesundheit, Zwang zur Leiharbeit bei Niedriglohn, Abschaffung der Vermögenssteuer und Senkung des Steuersatzes für SpitzenverdienerInnen, Steuer- und Subventionsgeschenke an Großunternehmen.
Die Schlussfolgerung kann nur sein, über die Hochschulen hinaus Protest zu artikulieren und gemeinsam mit SchülerInnen, HochschulmitarbeiterInnen, Arbeitslosen, ProfessorInnen, SozialhilfeempfängerInnen und Gewerkschaften, mit allen betroffenen Gruppen, eine soziale Politik und Gesellschaft zu fordern.
Lasst Euch nicht verarschen weder von „Euren“ Hochschulpräsidenten noch von Eurem „Senat“ oder „Eurer“ Regierung!
Auf die Straße für eine offene Uni!
Kein Sozialabbau - nirgends!
Demo: 21.5. um 12:00 Uhr Potsdamer Platz
Abschlusskundgebung: 15:00 Uhr Rotes Rathaus
So forcieren alle Verantwortlichen eine Umwandlung von Hochschulen in Wirtschaftsunternehmen und treiben die Entdemokratisierung der Akademischen Selbstverwaltung voran. Wer sich jetzt bedingungslos hinter die Unileitung stellt und sich für nur für die bloße Forderung nach mehr Geld instrumentalisieren lässt, ohne gleichzeitig auch die unsoziale Haltung der Präsidenten und die Entwicklung der Hochschulen zu kritisieren, wird bald mit Zahlungsaufforderung oder Zwangsexmatrikulation vor den Toren der Hochschule stehen.
Sozial- und Bildungsabbau hat System: Kürzungen bei Arbeitlosen und SozialhilfeempfängerInnen, bei Bildung und Gesundheit, Zwang zur Leiharbeit bei Niedriglohn, Abschaffung der Vermögenssteuer und Senkung des Steuersatzes für SpitzenverdienerInnen, Steuer- und Subventionsgeschenke an Großunternehmen.
Die Schlussfolgerung kann nur sein, über die Hochschulen hinaus Protest zu artikulieren und gemeinsam mit SchülerInnen, HochschulmitarbeiterInnen, Arbeitslosen, ProfessorInnen, SozialhilfeempfängerInnen und Gewerkschaften, mit allen betroffenen Gruppen, eine soziale Politik und Gesellschaft zu fordern.
Lasst Euch nicht verarschen weder von „Euren“ Hochschulpräsidenten noch von Eurem „Senat“ oder „Eurer“ Regierung!
Auf die Straße für eine offene Uni!
Kein Sozialabbau - nirgends!
Demo: 21.5. um 12:00 Uhr Potsdamer Platz
Abschlusskundgebung: 15:00 Uhr Rotes Rathaus
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen