Berlin: Statement der Kadterschmiede zur Räumung der Rigaer 94
Kadterschmiede überall!
Statement zu der Räumung am 7.5.03
Nach über einer Woche massiver Polizeipräsenz im Zusammenhang mit Rigaer Straße 94 stehen viele Fragen im Raum. Unter anderem - Wie kann es sein, dass ein Hauseigentümer einen ganzen Stadtteil von Berlin in Atem hält?
Statement zu der Räumung am 7.5.03
Nach über einer Woche massiver Polizeipräsenz im Zusammenhang mit Rigaer Straße 94 stehen viele Fragen im Raum. Unter anderem - Wie kann es sein, dass ein Hauseigentümer einen ganzen Stadtteil von Berlin in Atem hält?
Kadterschmiede überall!
Statement zu der Räumung am 7.5.03
Nach über einer Woche massiver Polizeipräsenz im Zusammenhang mit Rigaer Straße 94 stehen viele Fragen im Raum. Unter anderem - Wie kann es sein, dass ein Hauseigentümer einen ganzen Stadtteil von Berlin in Atem hält? Nun, ganz alleine ist er eben nicht. Und wir sind weit davon entfernt, in ihm den alleinigen Grund der ganzen Geschichte oder gar das Böse in Person zu sehen.
Mit der Räumung von 5 Wohnungen und besetzten Erdgeschoß, wo sich u. a. die Kaderschmiede befindet, wurde am 7. Mai die neue Ebene der Angriffe auf ein autonomes Wohn- und Kulturprojekt sowie deren BewohnerInnen und NutzerInnen erreicht. Unter dem Vorwand der Bauarbeiten wird der ?Rückbau? - sprich Zerstörung - betroffener Räume massiv und ohne jegliche Rücksicht auf Menschen betrieben. Der Eigentümer S. Beulker will hiermit schnellstens Fakten schaffen, da die Rechtslage durchaus strittig ist. Und doch ist nicht nur das Recht des einen Stärkeren auf seiner Seite.
In einer Gesellschaftsordnung, die auf dem privaten Eigentumsrecht gründet, ist es eben normal, dass die Wohnungen geräumt werden, dass vorhandene juristische Zweifel zugunsten des Eigentümers gedeutet werden, dass die Polizei die rechtswidrigen Handlungen des privaten Wachschutzes billigt (der z.B. auch MieterInnen der Zugang zum Haus versperrt). Diese Normalität muss nicht extra mit politischen Erklärungen begründet werden.
Nicht desto trotz ist es ein politischer Konflikt. Auf der einen Seite stehen private Profitinteressen, auf der anderen - das Recht auf selbstbestimmtes Leben, und zwar für alle! Denn dieser Normalität versuchen wir ein Ort entgegenzusetzen, an dem Alternativen möglich sind. Kadterschmiede als ein linkes Kulturprojekt steht in einer bewussten Opposition zum kommerziellen Erlebnisparadies und ist ein Treffpunkt für Leute, die nach Alternativen suchen und daran arbeiten.
Der Konflikt um Rigaer 94 ist politisch, und wir fordern eine politische Lösung! Weg mit der Ordnung der Stärkeren!
Von dieser sind natürlich nicht wir alleine betroffen - insbesondere jetzt, wo die Entsolidarisierung zum Motto des Tages und gleich des nächsten Jahrtausends werden soll. Mensch soll sich irgendwie alleine durchschlagen? Nee, und nix zu danken! Lieber sich organisieren und gemeinsam handeln!
Solidarisiert Euch!
Beteiligt euch an Protesten wg. der Rigaer 94 und sonst wo!
Kadterschmiede überall! Jeden Tag eine gute Tat - ihr wisst ja.
Keine Räumung von linken Projekten!
Keine Macht Für Niemand!
Statement zu der Räumung am 7.5.03
Nach über einer Woche massiver Polizeipräsenz im Zusammenhang mit Rigaer Straße 94 stehen viele Fragen im Raum. Unter anderem - Wie kann es sein, dass ein Hauseigentümer einen ganzen Stadtteil von Berlin in Atem hält? Nun, ganz alleine ist er eben nicht. Und wir sind weit davon entfernt, in ihm den alleinigen Grund der ganzen Geschichte oder gar das Böse in Person zu sehen.
Mit der Räumung von 5 Wohnungen und besetzten Erdgeschoß, wo sich u. a. die Kaderschmiede befindet, wurde am 7. Mai die neue Ebene der Angriffe auf ein autonomes Wohn- und Kulturprojekt sowie deren BewohnerInnen und NutzerInnen erreicht. Unter dem Vorwand der Bauarbeiten wird der ?Rückbau? - sprich Zerstörung - betroffener Räume massiv und ohne jegliche Rücksicht auf Menschen betrieben. Der Eigentümer S. Beulker will hiermit schnellstens Fakten schaffen, da die Rechtslage durchaus strittig ist. Und doch ist nicht nur das Recht des einen Stärkeren auf seiner Seite.
In einer Gesellschaftsordnung, die auf dem privaten Eigentumsrecht gründet, ist es eben normal, dass die Wohnungen geräumt werden, dass vorhandene juristische Zweifel zugunsten des Eigentümers gedeutet werden, dass die Polizei die rechtswidrigen Handlungen des privaten Wachschutzes billigt (der z.B. auch MieterInnen der Zugang zum Haus versperrt). Diese Normalität muss nicht extra mit politischen Erklärungen begründet werden.
Nicht desto trotz ist es ein politischer Konflikt. Auf der einen Seite stehen private Profitinteressen, auf der anderen - das Recht auf selbstbestimmtes Leben, und zwar für alle! Denn dieser Normalität versuchen wir ein Ort entgegenzusetzen, an dem Alternativen möglich sind. Kadterschmiede als ein linkes Kulturprojekt steht in einer bewussten Opposition zum kommerziellen Erlebnisparadies und ist ein Treffpunkt für Leute, die nach Alternativen suchen und daran arbeiten.
Der Konflikt um Rigaer 94 ist politisch, und wir fordern eine politische Lösung! Weg mit der Ordnung der Stärkeren!
Von dieser sind natürlich nicht wir alleine betroffen - insbesondere jetzt, wo die Entsolidarisierung zum Motto des Tages und gleich des nächsten Jahrtausends werden soll. Mensch soll sich irgendwie alleine durchschlagen? Nee, und nix zu danken! Lieber sich organisieren und gemeinsam handeln!
Solidarisiert Euch!
Beteiligt euch an Protesten wg. der Rigaer 94 und sonst wo!
Kadterschmiede überall! Jeden Tag eine gute Tat - ihr wisst ja.
Keine Räumung von linken Projekten!
Keine Macht Für Niemand!
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Ergänzungen
BEGINNT ENDLICH AN ZU KÄMPFEN !
LEBT ... ... RADIKAL!