Bekennerschreiben 1. Mai

- 06.05.2003 15:06
Dokumentation: Bekennerschreiben 1. Mai
Am diesjährigen Tag der Arbeit haben wir fünf Berliner Arbeitsämter unzugänglih gemacht. Wir wenden uns damit gegen die vorherrschende kapitalistische Bewertung von Arbeit und die Ausweitung repressiver Maßnahmen gegen Arbeitslose. Die Arbeitsämter sind ein legitimes Ziel, da sie durch ihre Vermittlunsgpolitik keine Rücksicht auf die längerfristige, persönliche und berufliche Lebensplanung der Menschen nehmen. Stattdessen wir versucht die Arbeitslosenzahlen durch zwanghafte, bürokratische und kurzfristige "Maßnahmen" zu "schönen".
Durch die Umsetzung der Hartz-Pläne soll eine diesbezügliche Effizienssteigerung erreicht werden. Praktisch bedeutet dies die schrittweise Herstellung der absoluten Verwertbarkeit von Arbeitslosen. Das führt zur Ausgrenzung von nicht "marktkonformen" Menschen und zu vermehrter Armut. Die bevorstehende Ausweitung der Niedriglohnsektoren bringt auch für noch arbeitende Menschen Dumpinglöhne mit sich. Die gesellschaftliche Spaltung in "gute Arbeitende" und "schlechte Arbeitslose" täuscht das Vorhandensein ausreichend existenzsichernder Arbeitsplätze vor.

Kapitalismus abschaffen!
Esgibt keine Alternative zur Revolution!

autonome Wir-AG
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Ergänzungen

Bekennerschreiben bei Indy?

Icke 06.05.2003 - 16:42
Wäre das nicht eher was für die Interim?
Ansonsten ist das natürlich eine nette Aktion. In Kreuzberg haben derweil Nazis, Grauwölfe und besoffene Punker die Autos und Geschäfte der Kiezbewohner zerstört und einen linken Ort (Kato) zerstört.
Cool, daß militante Aktionen mit politischen Hintergrund noch passieren. Aber bei Indy finde ich solche Bekennerschreiben nicht wirklich gut aufgehoben. Das Netz ist nicht wirklich anonym.

Hast ja recht

06.05.2003 - 17:37
Aber ich denke mal das die Leutz die das BekennerInnenschreiben hier ins Netz gestellt haben nicht so blöd sind und es von ihren eigenen Rechner ins Netz gesetzt haben. Wozu gibt es Internetcafes?

Blödsinn

Katonutzer 06.05.2003 - 19:28
war gestern auf einem (sehr guten) Hardcorekonzert im Kato, von Zerstörung kann nicht die Rede sein Eine (1)Fensterscheibe war kaputt, verbreit hier nicht so einen Blödsinn, Laberbacke.

..

.. 06.05.2003 - 19:28
Genau so stell ich mir eine gelungene militante Aktion vor !
Ein Bekennerschreiben verhindert zumindest, dass diese Handlungen als unpolitische Spass-Krawallmachereien abgetan werden.Ich wünsche mir viel mehr von solchen Akten!


@ Katonutzer

Gegen Nazi-Sympathisanten 06.05.2003 - 20:46
Wie jetzt? Die Faschos haben nur eine Scheibe eingeworfen? Ach dann ... also sind randalierende Faschos damit ok?

06.05.2003 - 21:12
Woher weisst du das es faschos waren?

Hm, KATO???

07.05.2003 - 04:29
bevor dun scheiß mit "Faschos" behauptest, frag dich doch mal, obs nicht (Zivi-)Bullen waren?

Oder gar "Friendly Fire"???

Es ist eher erstaunlich bei so einer Masse an agierenden Menschen in Kreuzberg, wie zielgerichtet das meiste is und dass da fast garnix an "Friendly Fire" passiert ist!

Des weiteren kommt bei einem solchen "Volxsport" am 1. Mai erschwerend hinzu, dass das "Team Green" einem nicht gerade viel Zeit lässt, um immer genau stundenlang zu zielen - oder gar vielleicht so etwas als "Schutzschild" mißbraucht, also sich "Team Green" EXTRA davorgestellt hat?

Das sollte man auch einmal so sehen!

Ja Genau!

Kollateralschädling 07.05.2003 - 05:04
Alles Polizeispitzel. So ist die Welt wieder heile und wir müssen nicht weiter nachdenken. Wir kloppen einfach weiter Telefonzellen kaputt und hoffen damit die Weltrevolution
auszulösen. Wenn uns jemand dabei kritisiert, brüllen wir ihn nieder. Und Nazis gibts gar nicht, schon gar nicht am 1.Mai. Müssen alles Halluzinationen sein, die mittels vom
CIA eingesetzeten Drogen-Gas erzeugt wurden. Und die Grauwölfe sind ja eigentlich links, weil die Ausländer sind. Deshalb müssen wir die Grauwölfe toll revolutionär finden.
Schon Stalin sagte daals.... sag mal, merkste noch was?