Vorsicht Gewalttäter - Demo gegen Polizeigewalt in Köln
Am 24. Mai findet in Köln eine Demonstration gegen Polizeigewalt statt. Anlass ist der erste Todestag von Stefan Neisius, der ein Jahr zuvor nach einem Familienstreit in der Eigelstein Wache brutal ins Koma geprügelt wurde. Deshalb wird die Demo auch zur Eigelstein Wache ziehen.
Ein weiterer Anlass ist das brutale Vorgehen der Kölner Polizei am 15.März in Köln Chorweiler und -Mülheim wo über 1600 Bullen Aufmärsche von Neonazis beschützten und willkürliche Platzverweise und Ingewahrsamnahmem gegen alle die nicht in deren Weltbild passen durchführten.
Und ausserdem ist Polizeigewalt überall in Deutschland allgegenwärtig und schon deshalb gibt es genug Gründe
am 24.Mai in Köln gegen Polizeigewalt zu Demonstrieren.
Treffpunkt ist um 13Uhr am Chlodwigplatz (...)
Ein weiterer Anlass ist das brutale Vorgehen der Kölner Polizei am 15.März in Köln Chorweiler und -Mülheim wo über 1600 Bullen Aufmärsche von Neonazis beschützten und willkürliche Platzverweise und Ingewahrsamnahmem gegen alle die nicht in deren Weltbild passen durchführten.
Und ausserdem ist Polizeigewalt überall in Deutschland allgegenwärtig und schon deshalb gibt es genug Gründe
am 24.Mai in Köln gegen Polizeigewalt zu Demonstrieren.
Treffpunkt ist um 13Uhr am Chlodwigplatz (...)
Vorsicht Gewalttäter!
Die Polizei - falsche Freunde und schlechte Helfer...
Warum demonstrieren wir am 24. Mai?
Am 24. Mai 2002 ist der Kölner Stefan N. gestorben. Sein Schicksal hat
Aufmerksamkeit erregt, denn er wurde durch Kölner Polizisten getötet. Es klingt
wie ein Albtraum aus südamerikanischen Militär-Diktaturen oder aus den Ghettos
der USA, aber es ist hier in Köln geschehen. Wir wollen am Todestag von
Stefan N. daran erinnern, dass Menschen tagtäglich von der Polizei schikaniert und
drangsaliert werden. Und wir wollen, dass das aufhört!
Leevve und leevve losse? Der Fall Stefan N.
Aus einem lauten Familienstreit wurde "nächtliche Ruhestörung". Nachbarn
riefen die Polizei. Daraus entwickelte sich ein massiver Polizei-Einsatz. Denn
der Betroffene hat sich gegen das Eindringen in seine Wohnung gewehrt. Er
wurde auf die berüchtigte Eigelstein-Wache am Breslauer Platz gebracht. Dort
wartete ein "Empfangskomitee" gewaltbereiter Beamter auf ihn. Diese haben Stefan
N. systematisch und erbarmungslos ins Koma geprügelt. 13 Tage später ist er
im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.
Ein Einzelfall?
Nein. Was Stefan N. geschehen ist, das ist Alltag in Köln - allerdings in
einem besonders krassen Ausmaß. Wir wissen nicht, wie viele Menschen
tagtäglich von PolizistInnen verhöhnt und schikaniert werden. Zu erkennen ist folgende
Systematik: Alle die irgendwie andersartig wirken, die keine Lobby zu haben
scheinen, sind bedroht. Das sind zunächst Leute, die anders aussehen, als der
deutsche Normalo: Menschen mit dunkler Haut und schwarzen Haaren. Es ist
schon vorgekommen, dass ein amerikanischer Filmregisseur vom Kölner Hauptbahnhof
auf die Polizei-Wache befördert wurde. Er hatte eine dunkle Hautfarbe und
sprach kein Deutsch - also vielleicht ein Illegaler Flüchtling - also Freiwild.
Dann wieder sind es Menschen die anders gekleidet sind oder auffällige
Frisuren tragen. Vielleicht sind sie Obdachlose, Junkies, Prostituierte, Punks,
Hooligans, Graffiti-Sprayer - vielleicht aber auch nicht. Die Polizei
entscheidet da ganz schnell.
Zesamme stonn - nit wigger jonn?
In diesem Punkt ist der Fall Stefan N. einzigartig: Stefan N. hatte viele
Freunde, er war bekannt in der Musik-Szene, in den Kneipen im Quartier Latäng,
im Gebäude 9 in Mülheim. Und es haben sich Leute um sein Schicksal gekümmert,
als er im Koma lag und auch nachdem er gestorben ist. Deshalb hat der Fall
es in die Neven-Du-Mont-Presse geschafft, die ansonsten stumpf jede
Polizeimeldung nachdruckt und damit hilft, viele Polizei-Vergehen unter den Teppich zu
kehren. Und ein weiterer Punkt war wichtig: Es gab Beamte, die ihre Kollegen
angezeigt haben.
Am 11. März 2003 ist wieder ein Mann im Zuge eines gewalttätigen
Polizei-Einsatzes ums Leben gekommen. Wir kennen nicht seinen Namen, denn er hatte
wenige Freunde in Köln. Der Mann war geistig verwirrt und hätte in die
Landesklinik gemusst, stattdessen landete er im Grabe.
Woher kommt diese Brutalität?
Zunächst einmal liegt die Gewalttätigkeit in der Natur der Polizei. Sie
repräsentiert das Gewaltmonopol des Staates. Und wenn der Staat auf die Idee
kommt, dass auf der Domplatte kein Kölsch mehr getrunken werden darf, dass
Kneipen im katholischen Köln ab 1 Uhr ruhig zu sein haben, dass Neonazis durch
unsere Stadtteile marschieren sollen (wie am 15. März 2003 in Chorweiler und
Mülheim), dann haben unsere falschen Freunde in grün freie Fahrt.
Eins ist klar: Wenn der Staat sozialen Kahlschlag betreibt wie bisher, wenn
immer mehr Menschen in die Armut absinken, während die Reichen immer fetter
werden, führt das zu sozialen Unruhen. Der Staat verschärft derzeit den
Klassenkrieg und die Polizei steht - ob sie will oder nicht - an vorderster Front.
Was gelten schon ?Recht und Gesetz??
Staatsanwaltschaft und Polizei sind aufeinander angewiesen und voneinander
abhängig. Deshalb werden die Hüter von "Recht und Ordnung" von niemandem
kontrolliert. Im Fall Stefan N. muss die Polizei beispielsweise gegen sich selbst
ermitteln. Dabei kann nicht viel rauskommen. So klagt die Staatsanwaltschaft
gegen die Sadisten von der Eigelstein-Wache jetzt auf schwere
Körperverletzung mit Todesfolge - jeder normale Bürger hätte mindestens ein Verfahren wegen
Totschlag zu erwarten.
Man stelle sich vor: sechs Linke hätten einen Polizeibeamten ins Koma
geprügelt, oder sechs Grubo-Mieter würden Rolf Bietmann von der CDU so in die
Mangel nehmen, dass er nicht mehr aufstünde, oder sechs Asylbewerberinnen ihren
Heimleiter... Vor dem Gesetz sind alle gleich - nur manche sind halt gleicher.
Z. B. Chorweiler und Mülheim - Polizei besetzt Kölner Stadtteile
Am 15. März 2003 ist die Kölner Polizei in Chorweiler und Mülheim
eingeritten, um mit 1.600 BeamtInnen dort Aufmärsche von Neonazis (Pro Köln und NPD)
durchzusetzen. General Granitzka hatte für einen Tag de facto den
Ausnahmezustand verhängt. Mindestens 300 Leute wurden ?in Gewahrsam genommen?:
AntifaschistInnen, SchülerInnen, Passanten und alle, die gerade zur falschen Zeit am
falschen Ort waren. Zu diesen 300 Festgenommenen kamen noch unzählige
Platzverweise, die nach rassistischen Kriterien an viele "nicht-deutsch"-aussehende
Jugendliche verteilt wurden. Ohne jede Rechtsgrundlage. Die meisten hielten sich
einfach bei oder in der Nähe der genehmigten antifaschistischen Kundgebungen
auf. Ihnen wurden Schlüssel, Handys, Personalausweise und ähnliches
abgenommen, mit dem Hinweis sie könnten sich die Sachen abends wieder abholen und
jetzt sollten sie sich gefälligst "verpissen". Und das alles, damit ein paar
hirnverbrannte Spießbürger ihre völkisch-rassistische Propaganda ablassen
konnten...
Was können wir gegen Polizeigewalt tun?
Folgendes ist Fakt: Wenn ein unbekannter Nachbar aus der Roonstraße nicht am
11. Mai 2002 wegen "nächtlicher Ruhestörung" die Polizei gerufen hätte, dann
würde Stefan N. noch leben. Darüber sollten wir einen Moment lang
nachdenken.
- Die Probleme im Alltag besser selber lösen. Mit Nachbarn freundlich reden,
anstatt direkt die Schmier zu rufen.
- Sich einmischen. Wenn Ihr seht, dass Polizei oder private
Sicherheitsdienste jemanden in die Mangel nimmt, nicht wegschauen, sondern stehen bleiben und
nachfragen. Nerven, diskutieren, schänge. Das verunsichert die
Uniformierten. Notfalls PassantInnen aufmerksam machen. Eventuell Gedächtnisprotokoll
erstellen für spätere Zeugenaussage.
- Öffentlichkeit herstellen. Die Polizei scheut Schlagzeilen wie der Teufel
das Weihwasser. Die Behörde steckt viel Arbeit in ihr Image, aus Angst, den
Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren.
- Wer Opfer von Polizeiwillkür wird, sollte sich nicht verschämt
verkriechen, sondern im Bekanntenkreis davon erzählen, einen Anwalt aufsuchen.
Möglicherweise Leserbriefe schreiben, Wirbel veranstalten. Bedenke: Du bist nicht
alleine. So wie Dir geht es vielen. Du besitzt unveräußerliche Rechte - nicht als
Staatsbürger, sondern als Mensch. (Das Komitee "Cölln ohne Polizei"
dokumentiert Polizeiübergriffe in Köln. Postadresse: COP - Liebigstraße 25, 50823
Köln, e-Mail:
copwatch@gmx.de )
Demonstration:
Gegen Polizeigewalt, Willkür und Sicherheitswahn!
24. Mai 2003, 13 Uhr Chlodwigplatz, Köln
Es rufen auf: Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA), Alternative Liste,
Antifa-K, Cölln ohne Polizei (COP), Ermittlungsausschuss, Gegenstrom, Ökologische
Linke, Sozialistische Selbsthilfe Köln.
Die Polizei - falsche Freunde und schlechte Helfer...
Warum demonstrieren wir am 24. Mai?
Am 24. Mai 2002 ist der Kölner Stefan N. gestorben. Sein Schicksal hat
Aufmerksamkeit erregt, denn er wurde durch Kölner Polizisten getötet. Es klingt
wie ein Albtraum aus südamerikanischen Militär-Diktaturen oder aus den Ghettos
der USA, aber es ist hier in Köln geschehen. Wir wollen am Todestag von
Stefan N. daran erinnern, dass Menschen tagtäglich von der Polizei schikaniert und
drangsaliert werden. Und wir wollen, dass das aufhört!
Leevve und leevve losse? Der Fall Stefan N.
Aus einem lauten Familienstreit wurde "nächtliche Ruhestörung". Nachbarn
riefen die Polizei. Daraus entwickelte sich ein massiver Polizei-Einsatz. Denn
der Betroffene hat sich gegen das Eindringen in seine Wohnung gewehrt. Er
wurde auf die berüchtigte Eigelstein-Wache am Breslauer Platz gebracht. Dort
wartete ein "Empfangskomitee" gewaltbereiter Beamter auf ihn. Diese haben Stefan
N. systematisch und erbarmungslos ins Koma geprügelt. 13 Tage später ist er
im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.
Ein Einzelfall?
Nein. Was Stefan N. geschehen ist, das ist Alltag in Köln - allerdings in
einem besonders krassen Ausmaß. Wir wissen nicht, wie viele Menschen
tagtäglich von PolizistInnen verhöhnt und schikaniert werden. Zu erkennen ist folgende
Systematik: Alle die irgendwie andersartig wirken, die keine Lobby zu haben
scheinen, sind bedroht. Das sind zunächst Leute, die anders aussehen, als der
deutsche Normalo: Menschen mit dunkler Haut und schwarzen Haaren. Es ist
schon vorgekommen, dass ein amerikanischer Filmregisseur vom Kölner Hauptbahnhof
auf die Polizei-Wache befördert wurde. Er hatte eine dunkle Hautfarbe und
sprach kein Deutsch - also vielleicht ein Illegaler Flüchtling - also Freiwild.
Dann wieder sind es Menschen die anders gekleidet sind oder auffällige
Frisuren tragen. Vielleicht sind sie Obdachlose, Junkies, Prostituierte, Punks,
Hooligans, Graffiti-Sprayer - vielleicht aber auch nicht. Die Polizei
entscheidet da ganz schnell.
Zesamme stonn - nit wigger jonn?
In diesem Punkt ist der Fall Stefan N. einzigartig: Stefan N. hatte viele
Freunde, er war bekannt in der Musik-Szene, in den Kneipen im Quartier Latäng,
im Gebäude 9 in Mülheim. Und es haben sich Leute um sein Schicksal gekümmert,
als er im Koma lag und auch nachdem er gestorben ist. Deshalb hat der Fall
es in die Neven-Du-Mont-Presse geschafft, die ansonsten stumpf jede
Polizeimeldung nachdruckt und damit hilft, viele Polizei-Vergehen unter den Teppich zu
kehren. Und ein weiterer Punkt war wichtig: Es gab Beamte, die ihre Kollegen
angezeigt haben.
Am 11. März 2003 ist wieder ein Mann im Zuge eines gewalttätigen
Polizei-Einsatzes ums Leben gekommen. Wir kennen nicht seinen Namen, denn er hatte
wenige Freunde in Köln. Der Mann war geistig verwirrt und hätte in die
Landesklinik gemusst, stattdessen landete er im Grabe.
Woher kommt diese Brutalität?
Zunächst einmal liegt die Gewalttätigkeit in der Natur der Polizei. Sie
repräsentiert das Gewaltmonopol des Staates. Und wenn der Staat auf die Idee
kommt, dass auf der Domplatte kein Kölsch mehr getrunken werden darf, dass
Kneipen im katholischen Köln ab 1 Uhr ruhig zu sein haben, dass Neonazis durch
unsere Stadtteile marschieren sollen (wie am 15. März 2003 in Chorweiler und
Mülheim), dann haben unsere falschen Freunde in grün freie Fahrt.
Eins ist klar: Wenn der Staat sozialen Kahlschlag betreibt wie bisher, wenn
immer mehr Menschen in die Armut absinken, während die Reichen immer fetter
werden, führt das zu sozialen Unruhen. Der Staat verschärft derzeit den
Klassenkrieg und die Polizei steht - ob sie will oder nicht - an vorderster Front.
Was gelten schon ?Recht und Gesetz??
Staatsanwaltschaft und Polizei sind aufeinander angewiesen und voneinander
abhängig. Deshalb werden die Hüter von "Recht und Ordnung" von niemandem
kontrolliert. Im Fall Stefan N. muss die Polizei beispielsweise gegen sich selbst
ermitteln. Dabei kann nicht viel rauskommen. So klagt die Staatsanwaltschaft
gegen die Sadisten von der Eigelstein-Wache jetzt auf schwere
Körperverletzung mit Todesfolge - jeder normale Bürger hätte mindestens ein Verfahren wegen
Totschlag zu erwarten.
Man stelle sich vor: sechs Linke hätten einen Polizeibeamten ins Koma
geprügelt, oder sechs Grubo-Mieter würden Rolf Bietmann von der CDU so in die
Mangel nehmen, dass er nicht mehr aufstünde, oder sechs Asylbewerberinnen ihren
Heimleiter... Vor dem Gesetz sind alle gleich - nur manche sind halt gleicher.
Z. B. Chorweiler und Mülheim - Polizei besetzt Kölner Stadtteile
Am 15. März 2003 ist die Kölner Polizei in Chorweiler und Mülheim
eingeritten, um mit 1.600 BeamtInnen dort Aufmärsche von Neonazis (Pro Köln und NPD)
durchzusetzen. General Granitzka hatte für einen Tag de facto den
Ausnahmezustand verhängt. Mindestens 300 Leute wurden ?in Gewahrsam genommen?:
AntifaschistInnen, SchülerInnen, Passanten und alle, die gerade zur falschen Zeit am
falschen Ort waren. Zu diesen 300 Festgenommenen kamen noch unzählige
Platzverweise, die nach rassistischen Kriterien an viele "nicht-deutsch"-aussehende
Jugendliche verteilt wurden. Ohne jede Rechtsgrundlage. Die meisten hielten sich
einfach bei oder in der Nähe der genehmigten antifaschistischen Kundgebungen
auf. Ihnen wurden Schlüssel, Handys, Personalausweise und ähnliches
abgenommen, mit dem Hinweis sie könnten sich die Sachen abends wieder abholen und
jetzt sollten sie sich gefälligst "verpissen". Und das alles, damit ein paar
hirnverbrannte Spießbürger ihre völkisch-rassistische Propaganda ablassen
konnten...
Was können wir gegen Polizeigewalt tun?
Folgendes ist Fakt: Wenn ein unbekannter Nachbar aus der Roonstraße nicht am
11. Mai 2002 wegen "nächtlicher Ruhestörung" die Polizei gerufen hätte, dann
würde Stefan N. noch leben. Darüber sollten wir einen Moment lang
nachdenken.
- Die Probleme im Alltag besser selber lösen. Mit Nachbarn freundlich reden,
anstatt direkt die Schmier zu rufen.
- Sich einmischen. Wenn Ihr seht, dass Polizei oder private
Sicherheitsdienste jemanden in die Mangel nimmt, nicht wegschauen, sondern stehen bleiben und
nachfragen. Nerven, diskutieren, schänge. Das verunsichert die
Uniformierten. Notfalls PassantInnen aufmerksam machen. Eventuell Gedächtnisprotokoll
erstellen für spätere Zeugenaussage.
- Öffentlichkeit herstellen. Die Polizei scheut Schlagzeilen wie der Teufel
das Weihwasser. Die Behörde steckt viel Arbeit in ihr Image, aus Angst, den
Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren.
- Wer Opfer von Polizeiwillkür wird, sollte sich nicht verschämt
verkriechen, sondern im Bekanntenkreis davon erzählen, einen Anwalt aufsuchen.
Möglicherweise Leserbriefe schreiben, Wirbel veranstalten. Bedenke: Du bist nicht
alleine. So wie Dir geht es vielen. Du besitzt unveräußerliche Rechte - nicht als
Staatsbürger, sondern als Mensch. (Das Komitee "Cölln ohne Polizei"
dokumentiert Polizeiübergriffe in Köln. Postadresse: COP - Liebigstraße 25, 50823
Köln, e-Mail:
copwatch@gmx.de ) Demonstration:
Gegen Polizeigewalt, Willkür und Sicherheitswahn!
24. Mai 2003, 13 Uhr Chlodwigplatz, Köln
Es rufen auf: Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA), Alternative Liste,
Antifa-K, Cölln ohne Polizei (COP), Ermittlungsausschuss, Gegenstrom, Ökologische
Linke, Sozialistische Selbsthilfe Köln.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
noch ein paar Fälle zur Doku ...
POL-K: 021125-4-K Polizeibeamter erstattet Strafanzeige gegen Kollegen
[25.11.2002 - 15:28 Uhr]
Köln (ots) - Wegen Körperverletzung im Amte hat ein 42-jähriger
Polizeibeamter einen 36-jährigen Kollegen zur Anzeige gebracht. Der
beschuldigte Beamte soll auf der Wache einem vorgeführten
Randalierer mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Das für
Beamtendelikte zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei und
die Staatsanwaltschaft Köln haben die Ermittlungen aufgenommen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:
Am 22.11.2002 gegen 21.35 Uhr informierte ein Anwohner die Polizei
über eine Sachbeschädigung in der Straße Am Weidenbach. Dort hatten,
wie sich später herausstellte, 2 Männer eine Scheibe des
Schaukastens an der Kirche St. Pantaleon eingeschlagen. Eine
Funkstreife traf bei der Anfahrt zum Einsatzort auf die beiden
Verdächtigen und hielt sie an zur Personalienüberprüfung. Die beiden
22 und 23 Jahre alten Männer standen unter Alkoholeinwirkung und
führten je eine Wodkaflasche mit sich. Während der Jüngere die
polizeiliche Überprüfung über sich ergehen ließ, wurde der 23-
Jährige gegenüber den Beamten ausfallend und provozierend. Bei der
Durchsuchung seiner Person geriet er immer mehr in Rage und mußte
schließlich mit Handfesseln zur Wache am Waidmarkt gebracht werden.
Dort setzte der Vorgeführte seine beleidigenden Äußerungen gegen die
Beamten fort und schrie fortwährend herum, so daß der Wachbetrieb
beeinträchtigt wurde.
Während die beiden vorführenden Beamten mit vorbereitenden Maßnahmen
für eine Einlieferung in den Polizeigewahrsam in Kalk befaßt waren,
betrat ein weiterer Beamter, der die zweite Person zur Wache
verbracht hatte, zwecks einer dienstlichen Abstimmung den
Vorführraum. Als er von dem Randalierer mit "Du Bastard" angeschrien
wurde, schlug der Beamte, nach Darstellung des Anzeigenerstatters,
dem gefesselten Randalierer mit der Hand ins Gesicht.
Nach der Schilderung des 42-jährigen Beamten, der seinen Kollegen
wegen dieser Mißhandlung zur Anzeige brachte, drehte der 23-Jährige
danach völlig durch. Der an Händen Gefesselte schrie, tobte und trat
gegen die Tischplatte und nach den hinzukommenden Beamten. Um eine
weitere Eskalation zu vermeiden, wurde er auch an den Füßen
gefesselt und von 3 Beamten auf den Hof getragen, um ihn zwecks
Vorführung zum Polizeigewahrsamsdienst in einen Streifenwagen zu
verbringen. Auf dem Weg dorthin spuckte der Mann einen der ihn
tragenden Beamten ins Gesicht, worauf dieser instinktiv losließ, um
sich den Speichel aus dem Gesicht zu wischen. Dadurch fiel der
Tobende zu Boden und zog sich Schürfwunden am Kopf zu. Da er weiter
Speichel hochwürgte, zog ihm ein Beamter den Kragen seiner Jacke
übers Gesicht und drückte seinen Kopf auf den Boden. Als er wieder
hochgehoben wurde, verrutschte der Kragen und er spuckte von Neuem
nach den Beamten. Beim Verbringen in den Streifenwagen (VW-Bus) biß
er einem Beamten in die Hand, was aber dank der Lederhandschuhe ohne
Verletzungen blieb. Auch während des Transports mußte der Kopf des
Mannes auf den Boden gedrückt werden, da er fortwährend versuchte,
nach den Beamten zu spucken. Im Gewahrsamsdienst wurde dem Mann eine
Blutprobe entnommen. Außerdem wurde gegen ihn Strafanzeige wegen
Sachbeschädigung, Widerstand und Beleidigung erstattet.
Nach dem Geschehen erstattete der Beamte, der den 23-Jährigen
festgenommen, zur Wache vorgeführt und schließlich in den
Polizeigewahrsam verbracht hatte, noch am Abend Strafanzeige gegen
den Kollegen, der dem Vorgeführten eine Ohrfeige verpaßt hatte.
Der beschuldigte 36-jährige Polizeiobermeister räumte anschließend
gegenüber seinem Vorgesetzten den de gegen ihn erhobenen Vorwurf
ein. Er bedauerte, daß er sich habe provozieren lassen und daß ihm
"die Hand ausgerutscht" sei.
Der Polizeipräsident hat zwischenzeitlich die Einleitung eines
Disziplinarverfahrens angeordnet. Daneben ist die Umsetzung des
Beamten in eine weniger belastete Polizeiinspektion vorgesehen.
Polizeipräsident Klaus Steffenhagen zu dem Vorfall:
"Es sieht so aus, als daß der hier beschuldigte Beamte in der
konkreten Situation den nervlichen Belastungen nicht gewachsen war.
Ich nehme den Fall dennoch sehr ernst.
Von einem Polizeibeamten muß erwartet werden, daß er sich jederzeit
im Griff hat und mit Provokationen professionell umgeht.
Andererseits hat der Fall aber auch erneut gezeigt, daß die Beamten
nicht bereit sind, solche Entgleisungen von Kollegen hinzunehmen
oder gar zu decken." (dt)
ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Köln
Digitale Pressemappe:
Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Köln
Pressestelle
Telefon:0221-229 5555
---- schnipp ----
POL-K: 030304-5-K Gefährlicher Mix aus Alkohol und Drogen
[04.03.2003 - 15:48 Uhr]
Köln (ots) - Zu erheblichen Verwüstungen des Elternhauses und
Widerstandshandlungen gegen Polizisten führte der Konsum von Alkohol
und Drogen am Sonntag (02.03.) bei einem 22-Jährigen in Köln-
Longerich.
Zunächst hatte der junge Mann gegen 23.30 Uhr wie von Sinnen
Einrichtungsgegenstände der Wohnung zerstört und beschädigt. Nach
einiger Zeit hatte er sich beruhigt und wurde in ein Krankenhaus
verbracht.
Dort kam es jedoch zu weiteren Aggressionen. Zunächst schleuderte er
einen Rollstuhl gegen einen Arzt. Als der Mann das Krankenhaus
verlassen wollte, sollte er von den eingetroffenen Beamten gestoppt
werden. Nun kam es zum Angriff gegen die Polizisten. Erst mit
erheblichen Kräfteaufwand und dem Einsatz von Pfefferspray konnte
der 22-Jährige überwältigt werden. Zwei Beamte wurden leicht
verletzt.
Durch den diensthabenden Arzt wurde eine Blutprobe entnommen. Der
Randalierer hatte angegeben, dass er neben Alkohol noch Marihuana
und Amphetamine konsumiert habe.
Wegen der erheblichen Aggressivität und bestehenden Gefahr für die
öffentliche Sicherheit wurde der Mann durch einen Facharzt in eine
Fachklinik eingewiesen. (gg)
---- schnipp ----
POL-K: 030305-4-K Ermittlungsverfahren gegen Polizeiangestellten wegen
Körperverletzung im Amt [05.03.2003 - 14:22 Uhr]
Köln (ots) - Nach seiner Entlassung aus dem Polizeigewahrsam
erschien am 28.03.2003 gegen 05.00 Uhr ein 19-jähriger Mann auf der
Kriminalwache und erstattete Strafanzeige gegen einen Mitarbeiter des
Gewahrsamsdienstes. Dieser habe zuvor in der Zelle auf ihn
eingeschlagen und dabei nicht unerheblich verletzt. Der daraufhin
ermittelte Polizeibedienstete (31) ist geständig, einen Schlag
ausgeführt zu haben, nachdem er nach anhaltenden Provokationen
seitens des Gefangenen die Kontrolle über sich verloren habe. Bei dem
Beschuldigten handelt es sich nicht um einen Polizeibeamten, sondern
einen Verwaltungsangestellten, der seit einem Jahr im
Gewahrsamsdienst des Kölner Polizeipräsidiums eingesetzt ist. Gegen
ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung im Amt
eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Der
Polizeipräsident hat den Angestellten zunächst in eine andere
Dienststelle umgesetzt und mit einer Aufgabe im Innendienst betraut.
Weitere arbeitsrechtliche Schritte werden geprüft.
Der Sachverhalt stellt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt wie folgt dar:
Der 19-Jährige war am späten Abend des 27.03. (Weiberfastnacht) im
Rahmen einer Schlägerei in der Innenstadt zusammen mit anderen
Personen von Einsatzkräften in Gewahrsam genommen und dem
Polizeipräsidium zugeführt worden, wo er zur Verhinderung weiterer
Ausschreitungen vorübergehend festgehalten werden sollte. Als er kurz
nach Mitternacht in den Gewahrsamsdienst eingeliefert wurde, wies er
eine Schürfwunde an der Stirn auf, die offensichtlich von der
Schlägerei herrührte. Der Vorgeführte wurde dann in einer Einzelzelle
untergebracht, wo er in der Folgezeit immer wieder den Zellenruf
betätigte und den daraufhin erscheinenden Polizeibediensteten wüst
beschimpfte.
Nach Darstellung des Polizeiangestellten hat der Vorgeführte trotz
wiederholter Ermahnungen etwa 50 mal die Alarmklingel betätigt und
ihn mehrfach veranlaßt, die Zelle aufzusuchen. Bei den verbalen
Beschimpfungen ("Nazi, Wichser, Arschloch, Bullenschwein, Da kommt ja
der Superpolizist") habe er es offenbar darauf angelegt, ihn zu
provozieren. Gegen 04.00 Uhr habe er nach einer weiteren Auslösung
des Zellenrufs erneut die Zelle aufgesucht und ihm einen Faustschlag
ins Gesicht versetzt. Dies sei keine geplante Handlung gewesen,
vielmehr habe er die Kontrolle über sich verloren. was er im
Nachhinein sehr bedaure.
Der Vorgeführte räumt ein, die Klingel wiederholt betätigt zu
haben, weil er die Fortdauer seiner Ingewahrsamnahme nicht eingesehen
habe. Er gibt an, daß ihm der Bedienstete mehrere Faustschläge
versetzt habe.
Nach einer ärztlichen Untersuchung stellte sich heraus, daß der
19-Jährige einen Nasenbeinbruch und eine Beschädigung eines
Schneidezahns davongetragen hatte. Er befindet sich in ärztlicher
Behandlung.
Der Angestellte wurde zunächst in eine andere Dienststelle umgesetzt.
Im Zusammenhang mit dem Einsatzgeschehen an Weiberfastnacht waren
insgesamt 116 Personen dem Polizeigewahrsam zugeführt worden. (dt)
ots-Originaltext: Polizei Köln
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POL-K: 030307-2-K Psychisch Kranker nach Einlieferung in Lebensgefahr
[07.03.2003 - 15:46 Uhr]
Köln (ots) - Am gestrigen Abend (06.03.), gegen 18.45 Uhr, wurde
die Polizei von der Besatzung eines Rettungswagens zur Unterstützung
bei der Einweisung eines psychisch kranken 46-jährigen Mannes in die
Wipperfürther Straße nach Köln-Kalk gerufen.
Voran gegangen war der Versuch der Rettungssanitäter, den Mann,
der unter Wahnvorstellungen litt, zur freiwilligen Mitfahrt in das
Landeskrankenhaus zu bewegen.
Auslöser für den Einsatz des RTW war der Anruf der
Wohnungseigentümerin, einer Bekannten des 46-Jährigen. Darin
schilderte sie, dass dieser, der eigentlich in Ostdeutschland
wohnhaft sei, seit mehreren Tagen ohne Unterkunft, ohne Schlaf und
ohne Schuhe in Köln umher irre, unter Wahnvorstellungen leide und
zunehmend aggressiver auftrete. Außerdem habe er längere Zeit seine
Tabletten nicht eingenommen. Ein von ihr verabreichtes
Beruhigungsmittel habe keine Wirkung gezeigt. Sie habe bereits mit
dem gerichtlich bestellten Betreuer des Mannes gesprochen, der ihr
geraten habe, die Einweisung in eine psychiatrische Behandlung zu
veranlassen.
Nachdem sich der 46-Jährige zunächst ruhig verhielt, konnten die
Sanitäter mit dem Betreuer in Ostdeutschland selber telefonieren.
Dieser hielt die Einweisung in ein Landeskrankenhaus für dringend
erforderlich. Zudem erwähnte er, dass der Betroffenen langjähriger
aktiver Boxsportler gewesen sei.
Der Mann zeigte sich zunächst einsichtig, geriet dann aber aus
nichtigem Anlass plötzlich in Rage. Im Beisein der Sanitäter
versuchte er die Wohnungsinhaberin zu treten und zu schlagen. Der
Frau gelang es jedoch aus der Wohnung in das Treppenhaus und als der
46-Jährige ihr bis dahin folgte, von dort auf die Straße zu
flüchten. Zu diesem Zeitpunkt forderten die Sanitäter Polizei und
einen Notarzt zur Unterstützung an. Gleichzeitig versuchten sie
beruhigend auf den jetzt im Treppenhaus stehenden Mann einzuwirken,
allerdings ohne Erfolg
Er beruhigte sich auch nicht, als Polizeibeamte eintrafen und
deeskalierend auf ihn einredeten. Er schrie und ging mit erhobenen
Fäusten auf die 4 Polizisten zu. Es gelang ihnen, den tobenden und
sich massiv wehrenden Mann zu Boden zu bringen. Gegen die Fixierung
seiner Arme auf dem Rücken sperrte er sich mit seiner ganzen
Körperkraft. Der Einsatz von Pfefferspray zeigte keinerlei Wirkung.
Erst nach heftigem Kampf und mit Unterstützung der Sanitäter gelang
es, den Mann mit den Händen auf dem Rücken in Bauchlage zu fesseln.
Erst jetzt stellte er seine Gegenwehr ein.
Kurze Zeit später kollabierte der noch auf dem Bauch liegende 46-
Jährige. Der zu diesem Zeitpunkt eintreffende Notarzt leitete eine
Notfallbehandlung ein, da er weder Puls noch Atmung bei dem Patienten
feststellte. Anschließend wurde er mit dem RTW in ein Krankenhaus
eingeliefert. Nach Auskunft der Ärzte besteht akute Lebensgefahr. Zur
Abklärung der Umstände, die zu dem tragischen Vorfall geführt haben
nahm noch am Abend die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Die
Staatsanwaltschaft Köln wurde eingeschaltet. Nach eingehenden
Untersuchungen der behandelnden Ärzte wurden bei dem 46-Jährigen
oberflächliche Schürfwunden an beiden Ellenbogen sowie offene blutige
Blasen an den Füßen festgestellt. Hinweise auf eine äußere
Gewalteinwirkung haben sich nicht ergeben.
Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten der beteiligten
Rettungssanitäter und Polizeibeamten haben sich nicht ergeben.
Bei dem Einsatzgeschehen erlitt ein Beamter einen doppelten Bruch
eines Daumens. (us)
ots-Originaltext: Polizei Köln
Digitale Pressemappe:
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Polizei Köln
Pressestelle
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---- schnipp ----
POL-K: 030311-4-K Koma-Patient verstorben
[11.03.2003 - 17:18 Uhr]
Köln (ots) - - Nachtrag zum Polizeibericht vom 07.03.2003, Ziff. 2
(Psychisch Kranker nach Einlieferung in Lebensgefahr) -
Der 46-jährige psychisch kranke Mann, der am Abend des 06.03. in
Köln-Kalk unter Zwangsanwendung einer Klinik zugeführt werden sollte,
ist heute Nachmittag in einem Kölner Krankenhaus verstorben. Als dem
sich heftig wehrenden Mann eine Fesselung angelegt werden sollte, war
dieser kollabiert und schwebte seitdem in Lebensgefahr (siehe
Polizeibericht vom 07.03.). Sein Zustand hatte sich in den letzten
Tagen weiter verschlechtert.
Nach dem Vorfall hatten Kripobeamte unter Leitung der
Staatsanwaltschaft Köln alle am Einsatz beteiligten Beamten und
Sanitäter zeugenschaftlich vernommen. Anhaltspunkte für ein
Fehlverhalten der Einsatzkräfte haben sich nicht ergeben.
Der Leichnam wird der Gerichtsmedizin zugeführt. Über die weitere
Verfahrensweise wird die Staatsanwaltschaft morgen entscheiden. (dt)
ots-Originaltext: Polizei Köln
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Telefon:0221-229 5555
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ich glaubsja nich