1. Mai in Frankfurt/M. - Erfahrungsbericht zur Demo gegen Rechts

Kapu 02.05.2003 16:33 Themen: Antifa
Gewerkscahften, Antifa und Anti-Nazi-Koordination hatten aufgerufen, gegen die geplante Nazi-Demo im Stadtteil Fechenheim zu demonstrieren.

Zum eigentlichen Nazi-Aufmarsch kam es gar nicht erst, Gegendemonstranten waren trotzdem reichlich unterwegs.
Morgens um viertel vor Neun machte ich mich auf den Weg um mich an der Konstablerwache mit einigen Leuten zu treffen und anschließend gemeinsam zum Alfred-Brehm-Platz zu fahren, wo um 9 Uhr der Treffpunkt der Antifa sein sollte.
Von der Konstablerwache ging's mit der U7 richtung Zoo, als die Bahn dort allerdings hielt kamen schon einige Gleichgesinnte in die U-Bahn, die von Polizeikesseln und Platzverweisen auf dem Alfred-Brehm-Platz erzählten woraufhin alle zusammen einfach mal auf Verdacht mit der UBahn weiterfuhren um sich irgendwie anders nach Fechenheim durchzuschlagen.
Im Vorfeld hatte ich auf Radio-X, wo es auch dieses Jahr wieder Berichterstattung zu den Demos gab, von Platzverweisen gehört, die die Polizei bereits in der Nacht in Fechenheim ausgesprochen hatte.

An der Haltestelle Gwinnerstraße leerte sich die UBahn und wir machten uns mit einer Gruppe von vielleicht 45 oder 50 Leuten auf in Richtung Hanauerlandstraße. An der nächsten Ecke allerdings war schon Polizei präsent, etwa 20 Pollis waren in der näheren Umgebung zu sehen und bereits von der hier überirdisch fahrenden U7 aus waren ettliche grüne und einige ihrer Busse zu sehn gewesen. Am Zugang zur Wächtersbacher machten sie dann mit einer losen Kette zu so dass unsere Gruppe etwas planlos stehen blieb und wir uns bald in einigem Abstand von grünen Männlein involler Montur, allerdings noch ohne Helme und Schilde, umringt sahen. So verging einige Zeit mit planlosem Herumstehen und irgendwann, nach einigen Verhandlugen, geführt von einem älteren Mann mit Gewerkschafts-Fahne kam es dazu, dass die Pollis uns zusicherten uns zum ökomenischen Gottesdienst in Fechenheim zu begleiten, und dass wir dazu über irgendeine Brücke über die Bahngleise müssten, deren Namen niemand verstand..
Also ging es etwa hundert Meter wieder in die andere Richtung und das zu unserem "eigenen Schutz" (natürlich....) mit dem Großteil der mehr oder weniger freundlichen Grünen...
Als dann die nächste Ubahn einfuhr waren die Pollis aber plötzlich wieder verschwunden und wohl damit beschäftig die Neuankömmlinge zu begrüßen, so dass wir wieder alleine waren.

Die Gruppe versuchte durch verschiedene Seitenstraßen nach Süden zu kommen, wo wir aber wiederum von Pollis aufgehalten wurden, die nichts von dem Gottesdienst wussten, dessen Besuch uns vorher zugesichert worden war... Nach längeren Verhandlungen ging es etwas vorwärts aber wohl nur zum Kippenautomaten... kurz darauf wurden wir in eine weitere Straße vorgelassen, die etwa nach westen führte... irgendwann gelang es uns in Richtung der Bahngleise zu kommen und es gab Diskusionen ob man sich einen Weg quer über die Gleise suchen sollte oder ob man an der schon zu sehen Autobrücke versuchen sollte zum westlichen Ende der Hanauer Landstr. zu kommen, wozu es dann auch kam.

Also setzte sich die Gruppe in Richtung Hanauer Landstr. in Bewegung wo wir auch ankamen und wo zuerst nur ein Streifenwagen Stand, der den Verkehr regelte.. Also ging es die Hanauer runter richtung Fechenheim. Zwischendurch hörte man immer mal wieder was von nur 6 angereisten Nazis, aber näheres war nicht zu erfahren...
Als weiter hinten auf der Hanauer schon Polizeisperren zu sehen waren und hinter uns eine weitere Gruppe mit zwei roten und einer Kuba-Fahne, warteten wir auf die andere Gruppe und bogen dann nach Rechs in die nächste Seitenstraße ein um nicht direkt auf die Polizeisperre zuzulaufen...

Nach dieser inzwischen mehr als zwei Stunden andauernden Irrfahrt gelang es uns zumindest langsam in Richtung Fechenheim zu kommen, wobei wir ab und zu von Polizisten am Einbiegen in verschiedene Straßen gehindert wurden, von denen einige von Ketten, andere aber auch nur von drei Zivis geschützt waren.

Letztendlich wurde uns zugesichert, uns nach Alt-Fechenheim vorzulassen und eine Straßensperre, vor der wir mit ca. 15 Leuten gewartet hatten da es Gerüchte gab man käme zwar rein aber nichtmehr raus, aufgelöst wurde gingen wir, nur von einem Polizeibuss der auf der Straße neben uns her fuhr, während wir, mittlerweile nurnoch etwa zu zehnt, auf dem Bürgersteig gingen...

In Fechenheim selbst angkeommen war erstmal große Pause am erstbesten Döner-Laden, worauf die Polizisten sich erstmal ein Eis holten und irgendwann, nachdem wir auch nach 20 Minuten noch on der Schlange für den Döner standen, wegfuhren...

Als wir später nach Alt-Fechenheim kamen, wo sich einige Hundert Gegendemonstranten um 2 LKWs mit Lauti-Anlagen versammelt hatten, schiend grade verhandelt worden zu sein, dass die Linken auf der Route der Nazis eine Spontan-Demo durchführen dürften. Die Straße war allerdings noch mit mehreren Poli-Bussen zugeparkt vor der sich eine Polizeikette, diesmal auch mit Schilden udn Helmen, formiert hatte....

In den vordersten Reihen kam es zu kleinerem Gerangel zwischen Polizei und Linken, wieder wurde fleißig gefilmt, woraufhin Sprechchöre wie "Haut Ab" oder "Kameraman - Ar***lo**" zu hören waren und der Lauti sich Diskusionen mit dem Lautsprecher der Polizei lieferte, die hauptsächlich aus Aufforderungen die Vermummungen, bzw. auf der anderen Seite die Helme, abzulegen bestanden.
Während dem Gerangel in den vordersten Reihen gelang es den Linken einem Polizisten das Plexi.Schild zu entreißen, was unter dem Jubel der Demonstranten auf über die Köpfe nach hinten gereicht wurde und dann irgendwann verschwunden war :D
Irgendwann machten die Polizisten dann die Lücken zwischen den Wagen auf und ließen sich sogar dazu hinreißen ein bisschen zur Seite zu fahren, so dass zumindest die Domonstranten durchkamen..
Diese Freiheit war abe rnicht von langer Dauer, da etwa Hundert Meter später die bayrischen Knüppel-Cops eine Kette gebildet hatten und nichts mehr ging... wieder Sprechchöre, Aufforderungen des Lauti-PKW die Helme abzunehmen und sich an die Abmachung zu halten die Straße frei zu machen und Vorwürfe, Provokation und Gefilme auf seiten der grünnen Männlein,....

Irgendwann wurde auch diese Kette wieder aufgelöst auchw enn die Forderung den Lauti-LKW nach vorne zu bringen nicht erfüllt worden war, was dank der parkenden Polli-Busse auch garnicht möglich gewesen wäre... Die Zeit vertrieben sich die Linken damit, sich über Aussagen des Lautis wie "In Bayern läuft die Zeit ja bekanntlich anders, wir geben der Polizei noch fünf Minuten Zeit" und Gejodel aus einem Megafon zu amüsieren.

Als es dann weiterging, gelangte die Demo irgendwann zum östlichen Ende der Hanauer Landstr. wo auf einem Parkplatz die Kavallerie sowie hinter Büschen mehr oder weniger versteckt ein Räumpanzer und ein Wasser-Werfer standen, die allerdings niocht zum Einsatz kamen,...

Dort kam es zur Vereinigung mit einem weiteren Demozug, der die Hanauer runter kam. Anschließend wurden wir nach längerem warten von den Pollis einmal um die Straßenbahnhaltestelle geführt, um zu sehen, dass keinerlei Nazis da waren...

Es kam noch zu eingem Gerangel, als die Polizei Personalien eines Demonstranten aufnahm und im Anschluss zu erneuten Diskusionen zwischen den verschiedenen Lautis... (Kernaussage: "Verpisst euch endlich, wir brauchen euch nicht um zu demonstrieren!")

Schließlich ging es dann zum Bhf-Mainkur, wo die Nazis sich hatten versammeln wollen, wo es auf dem endlich durchkommenden LKW noch ein paar Reden gab, zur Abschlusskundgebung und der anschließenden Auflösung und Heimfahrt...

Am Bahnhof kam es zwar nochmal zu Gerangel, als drei Pollis scheinbar jemanden festnehmen wollten. Die Grünen sahen sich allerdings schnell von ca. 100 Linken umringt und gaben dieses Vorhaben scheinbar auf. Trotzdem blieb soweit alles freidlich, und es kam zu keinerlei Schlagstockeinsatz, was die Situation hätte eskalieren lassen können...


Fazit:
Wieder mal ist es gelungen, den Nazis den Spaß zu vermiesen, auch wenn sie außer ein paar besoffenen Kiddies (zu sehen gewesen am baned im hessenfernsehn) garnicht erst anreisten.
Eine bunte Mischung aus Kirche, Antifa, Gewerkschaft und verschiedenen anderen Gruppen hat gezeigt, dass Frankfurt kein guter Ort für Nazis ist.
Auf Grund von ständigen Polizei-Provokationen kam es zwar zu kleineren Reibereien, größtenteils blieb aber soweit alles friedlich.
Was es mit den nächtlichen Platzverweisen in Fechenheim und denen an Antifa-Treffpunkt vor dem Zoo auf sich hat weiß ich leider nicht... vielleicht weiß da ja jemand mehr,..


Fotos folgen evt. noch





Kein Fuß breit den Faschisten!
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Ergänzungen

Klasse Bericht ! Danke

02.05.2003 - 18:17

hier sind dann auch...

KaPu 02.05.2003 - 18:44
...nen paar fotos von den Nazi-Kiddies gepostet worden:

*g*

Odol 02.05.2003 - 18:47
Die "Nazis" hatten sowieso nicht vor in FFM zu marschieren..

Na klar

hotzenplotz 02.05.2003 - 19:39
Na klar hatten die Nazis vor, in Frankfurt zu marschieren, haben ja selbst der Presse mitgeteilt, dass einfach zu wenige erschienen sind. Wieso schreibst du Nazi in Anführungszeichen? Sympatierst du etwa mit diesem Dreckspack?

Socialist. 02.05.2003 - 20:02
@ hotzenplotz

Naja, und wieso hat Hupka als Anmelder die Sache vor Beginn abgesagt und war gar nicht erst vor Ort und außer einer handvoll Nazi-Kinder auch sonst niemand?

@socialist

Arrow 02.05.2003 - 22:26
...weil Hupka wohl gemerkt hat das er selber nichts gebacken bekommt!

03.05.2003 - 00:34
Ich weiss zwar nicht, ob er das wirklich gesagt hat und wenn dann weil es vermutlich ziemlich teuer für ihn wäre, wenn er zugeben würde, dass mehr als 3000 Bullen inklusive Raumfahrzeuge und Hubschrauber nach Frankfurt beordert werden "mussten", um eine skurille neue Nazi-Taktik mitzufahren.

Ich halte es schon für eine realistische Einschätzung, dass es ein Täuschungsmanöver der Nazis war, wenn nicht ein Vertreter einer größeren Kameradschaft, sondern nur irgendwelche Alk-Nazis vor Ort waren.

Odol hat schon recht

St.-Pauli-forever 03.05.2003 - 00:38
Unabhängig davon, ob Odol mit den Nazis sympathisiert oder nicht. Er hat auf jeden Fall schon recht, daß Sie eh in F nicht marschieren wollten.
Paar Beispiele: Sowohl der NPD-Landesverband Hessen als auch der Kreisverband Frankfurt hatten zur zentralen Demo in Berlin aufgerufen. Da es von den sog. "freien Nationalisten" (Hupka) organisiert wurde, ist dies schon mal klar.
Aber auch die sog. "Freien Kameradschaften" (z.B. "Kameradschaft Bergstraße" oder "Kameradschaft Rhein/Main") aus dieser Gegend hatten nur für Halle/Saale (mit Christian Worch) im großen Rahmen aufgerufen. F wurde nur am Rande erwähnt. Auch andere Nazi-Seiten wie  http://www.stoertebeker.net oder Altermedia ( http://de.altermedia.info) machten dies deutlich.

Nazi-Aufmarsch

Daniel 03.05.2003 - 01:18
Schaut mal auf die Seite  http://www.freier-widerstand.net/+/nkf/start.htm - ist die seite der Kam. Frankfurt, so könnt ihr lesen, warum keine Nazis "vorhanden" waren.

Eigentlich war´s auch egal,

arab 03.05.2003 - 01:20
ob die Nazis uns "täuschen" wollten oder nicht. Wir hatten einen schönen Tag bei einer Demo mit mehreren hundert Leuten, von denen nicht einmal ein Viertel nach Halle gefahren wären, um dort den zentralen Aufmarsch der Nazis zu behindern. Außerdem wird Hupka seine Glaubwürdigkeit als Anmelder ein für alle mal verwirkt haben. Eigentlich gar nicht so schlecht, wenn, ja wenn nicht Schröder im Hessenpark gewesen wäre und das für linke Kritik aktuell viel spannender gewesen wäre als diese Dreckspack.

Taktik

03.05.2003 - 02:29
Die sagen sich wer in FFM steht oder sitzt kann nicht in Halle, Berlin oder Dresden sein.
Das kommt noch öfter

nationales infotelefon

hm 03.05.2003 - 14:19
und was war eigentlich mit dem infotelefon der nazis? hat da einer von euch angerufen? ich hab gehört, dass der frankfurt-termin da publiziert wurde und es auch die warnung gab, nicht mit dem auto durchs frankfurter stadtgebiet anzureisen ;-)

Zeitvertreib

Der Mensch 'Meier' 03.05.2003 - 19:50
Wenigstens habt ihr jetzt mal ne richtige Denksportaufgabe zum ausknobeln. Ist doch auch mal was und besser als rumgammeln ist das allemal.

Guter Bericht!

cc 03.05.2003 - 20:06
Von der Demo, die vom Alfred Brehm Platz aus 1. über Bergen Enkheim und dann 2. über die Hanauer nach Fechenheim durchzuschlagen vesuchte, liegen hier einige Fotos

cc

...von wegen Fake!

Hans Christoph Stoodt 04.05.2003 - 14:04
Die Vermutung, bei dem so kläglich ins Wasser gefallenen Naziaufmarsch in Frankfurt-Fechenheim habe es sich um ein von vornherein so geplantes Manöver Steffen Hupkas und seiner Leute gehandelt, ist mit Sicherheit falsch, auch wenn sie zwischenzeitlich von den arg gebeutelten Braunen so verbreitet wird, um ihre Blamage am 1. Mai zu bemänteln. Man sollte dem nicht auch noch Vorschub leisten.
Tatsache bleibt: am 1. Mai waren ab ca. Mitternacht (!) Polizisten in Fechenheim im Einsatz, die die Nazidemo-Route schützen sollten. Ihre Gesamtzahl belief sich nach unseren Informationen insgesamt auf 23 Hundertschaften, einschließlich einer Spezialeinheit aus Bayern und Verstärkungen aus Nordrhein-Westfalen. Wasserwerfer, Hundestaffeln, berittene Einheiten (mindestens acht Pferde mit jemandem drauf), jede Menge Absperrgitter, Natodraht, diverse Doumentationstrupps usw standen bereit. Die ersten Platzverweise auf der Demoroute, u.a. für eine über siebzigjährige Sozialdemokratin, deren Angehörige 1933 von der SA malträtiert worden waren, und auch für mich selber setzte es bereits um drei Uhr morgens, also 9 Stunden (!!) vor Beginn des Faschistenauftritts. Dieser Aufwand an einem Tag, an dem das Bundesland Hessen ca. 1000 Polizeibeamte zur Verstärkung nach Berlin und Halle geschickt hat, an dem der Bundeskanzler und DGB-Chef Sommer in bzw. bei Frankfurt auftraten, an dem das jährliche Superspektakel des Radrennens "Rund um den Henninger-Turm" und zum guten Schluß auch noch eine Hausbesetzung stattfanden, ist seitens der Polizei nicht zum Spaß betrieben worden. Nach den Erfahrungen der erfolgreichen Verhinderungen von Faschistenumtrieben in Frankfurt am 1. Mai 2001 und 2002 wollten sie diesmal unbedingt dem "Recht" der Nazis auf von der Stadt genehmigtes Auftreten Geltung verschaffen. Trotz eines nur kurzen Mobilisierungsvorlaufs von nur einer Woche aufgrund der behördlichen, von allen vier Parteien des "Römerbündnis" (SPD, CDU, FDP, GRÜNE)getragenen Geheimhaltungspolitik gegenüber der Frankfurter Öffentlichkeit ist es uns gelungen, mit am Schluß insgesamt etwa 700 Leuten auf der Demoroute der Nazis präsent zu sein. Es war sehr bald bekannt, dass Fechenheim, die autonomen antifaschistischen Gruppen und die Anti-Nazi-Koordination an diesem Tag auf der Matte stehen würden. Das war der Grund der Absage Hupkas und des Ausbleibens der Faschisten. Zur Erinnerung und Verdeutlichung: 2001 kamen sie mit ca. 800 Leuten und konnten nicht marschieren. 2002 hatten sie mit ca. 400 Leuten das gleiche unrühmliche Erlebnis. Dieses Jahr kam Hupka, dessen aus dem Jahre 2001 stammende großmäulige Sammelanmeldung unter dem Titel "Frankfurt am Main ist unsere Stadt" für Maidemonstrationen bis zum Jahre 2005 in der Stadt vorliegt, erst gar nicht, und wir alle demonstrierten am Schluß auf der von ihm angemeldeten Route. Das sind die Fakten. Sie geben nicht zu Euphorie Anlaß, aber wir sollten uns auch unsere eigenen Erfolge nicht kleinreden (lassen). Das Erfolgsrezept hierfür ist die antifaschistische Aktionseinheit sehr verschiedener Gruppierungen, die wir weiterentwickeln, verbreitern und zu weiterem entschieden und aktiven Auftreten nutzen werden - nicht zuletzt auch jetzt, nach dem 1. Mai, wo es nach meiner Ansicht darum gehen muß, den Komplott des Tolerierens und Verschweigens eines von Hupka geplanten Aufmarsches durch die Stadt aufzudecken und zu veröffentlichen. Denn wozu es führen würde, die Nazis zu tolerieren und gewähren zu lassen, das konnte man am vergangenen 1. Mai in Halle sehen. In Frankfurt wird ihnen das nicht gelingen.

Hans Christoph Stoodt
Anti-Nazi-Koordination

Weiter so Stoodt, bist'n gude

unwischdisch 04.05.2003 - 15:22
Es ist ja klar, das die ANK so reagieren muß. Alles andere wäre unlogisch. Ein Sieg MUß her. Aber liebe ANK, auch wenn es miserabel für Dich war, lass Dich nicht unterkriegen, weiter so. Du schaffst das, kämpfen ist alles. Das Gute gegen das Böse wird siegen. Ganz gemäß Bushs Auftrag an die Welt. Amen.

Aber nochmal für die Stoodts dieser Welt: Ihr hattet Eure Aufgabe, wir unsere Ruhe.

Oh, Mann. Wie kann man nur so vernagelt sein.

unwischdisch 05.05.2003 - 00:23
"wir unsre ruhe"
das ist ja toll, lieber nazi. haste gegrillt, ein paar bier gesoffen und dich am sack gekratzt? schön, dass du einen tollen 1.mai hattest. dummerweise glaube ich dir nicht, dass das eine geplante verarsche gewesen ist. ich glaube eher, dass du zuhause oder im Schrebergarten mit Deutschlandfahne geblieben bist, weil es absehbar war, dass die Demo ein Fiasko werden würde. Damit haste ja auch Recht gehabt. Wenn Du jetzt mit Unterhemd vorm TV sitzt und den deutschnationalen Fleischmann mimst, kannste Dich ja freuen, dass andere Leute vermeintlich zu früh aufgestanden sind. Aber Fleischmann, so wird das immer sein. Es gibt immer Leute, die lieber zusammenstehen, egal ob sie beten, oder auch nur Bratwurst essen, oder Tofu und das jederzeit wieder machen. Ich glaube auch, dass die Leute in FFM-Fechenheim mehr Spass am Leben haben als Du. In einer sogenannten Gruppierung namens "Linker" zu stecken, garantiert Spass und die meisten Leute sind auch sehr freundlich, solange Du nicht über den Israel/Palästinenser-Konflikt diskutierst. Also ich denke, abgesehen davon, dass viele "Schläfer" im Jugendzentrum Fechenhem kaum Schlaf gefunden haben während der Sex-Parties von Teenagern, war das schon ganz angenehm. Das alles sind Erfahrungen, die Du niemals machen wirst, weil Du weiter in Deinem tiefen Tal des Hasses steckst, umgeben von Nullnummern und Doofköppen. Viel Spaß dabei, Du Depp.

Ob Du es nun glaubst oder nicht ist im endeffekt ziemlich egal. Total egal nämlich.

Aber trotzdem, hier 12 Ich-Sätze:

1. Ich trage keine Feinrippunterhemden.
2. Ich schaue fast nie Fernsehen.
3. Ich besitze keinen Kleingarten.
4. Ich besitze auch keine Deutschlandfahne.
5. Ich kenne keine Hassgefühle. Bin nämlich eine Frohnatur.
6. Das besagte tiefe Tal kenne ich nicht.
7. Die besagten Erfahrungen habe ich schon lange hinter mir. Weitere werden folgen.
8. Nullnummern haben bei mir nix zu suchen.
9. Sackkratzen überlasse ich Dir.
10. Das Beste: Ich habe Ausländische Freunde. Ehrlich war.
11. Das Allerbeste: Ich habe keine Probleme "mit Leuten" anderer Meinung zu reden.
12. Das Beste vom Besten: Mein liebster Arbeitskollege ist ein Ultralinker (zwar in Nadelstreifen, aber was solls).

Das passt alles nicht in Dein eingleisiges Denken? Pech gehabt. Und wie gesagt: ob Du es glaubst ist vollkommen WURSCHT.

@ unwischdisch

gonzo 05.05.2003 - 01:36
aber rechts bist du schon - oder wie ?

habt ihr mich also gelöscht

sk 05.05.2003 - 02:15
der vermeintliche nazi wiederholt aber nochma alles in seinem posting. daher nich so schlimm. wie aber kam ich nun zur ehre einer zensur ? die wege indymedias sind manchmal unergründlich.

An den über mir.

ST.PAULI-TREU 05.05.2003 - 03:05
Was soll den diser blödsin jetzt? hast du nichts bessres zu tun als irgendwelche blöden komentare abzugeben? laß dein frust woanders ab. wir wollen hier keine Nazis haben. weist du eigentlich was deine fachbegriffe bedeuten?

@ sk

05.05.2003 - 05:23
dann schick den mods ne mail, wenn die was übersehen haben. oder denkst du, die würden den ganzen tag zeit für dich haben und alles verfolgen, was du wichtig findest?

@Gonzo

Unwischdisch 05.05.2003 - 18:51
Ich bin Nationalist aber nicht Chauvinist. Daher muß ich zwangsweise für die Gerechtigkeit aller Völker eintreten, auch wenn das für die meisten hier wohl Böhmische Dörfer sind und die Möglichkeit dieser Tatsache von vornherein ausgeblendet wird. Jede Diskussion wird von Vernagelten Köpfen im Ansatz verhindert, wirklich schade. Da fragt man sich, wer die wirklichen Freiheiten im Denken hat.

Aber das beste an der ganzen Sache ist, dass es eh unerheblich ist was der einzelne hier oder sonstwo von sich gibt. Wir alle werden nur benutzt. Ob sie von der Kirche kommen oder irgendeiner Gewerkschaft, sie brauchen links und rechts für ihren eigenen Machterhalt und lachen sich eins ins Fäustschen über uns Deppen auf der Gasse.

Jeder hier sollte sich fragen wie frei er denn wirklich ist. Wer auf Kirchen- und Gewerkschaftsdemos rumturnt ist es jedenfalls nicht.

Frage: Wo hat die Gewerkschaft ihren Einfluß geltend gemacht um Überflugrechte für US-Flugzeuge zu verhindern?? Sonst können'se doch auch Gesetze verhindern.... Aber für Frieden Demonstrieren, Heuchlerbande!! Gut, das war jetzt ein anderes Thema.

Amen nochmal

Es Gibt Gar Keine Nazis

anifa 07.05.2003 - 11:39
War ein toller Tag am 1.Mai Vielen dank für die tolle Üntersützung von allen