Revolutionäre 1. Mai Demo in Nürnberg
ca. 500 TeilnehmerInnen bei Revolutionärer 1. Mai Demo in Nürnberg.
Nach der Demonstration kommt es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei
Nach der Demonstration kommt es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei
In Nürnberg versammelten sich heute um 12:00 Uhr ca. 500 Leute am Auftaktplatz in Gostenhof zur Revolutionären 1.Mai Demo die in diesem Jahr das 11. mal stattfindet und von Autonomen und Antifaschistischen Gruppen organisiert wird. Dieses Jahr beteiligten sich auch erstaunlich viele Schüler des Anti-Kriegsbündnisses. Bereits hier wurden 2 Menschen festgenommen, einer davon ist schon seit längerer Zeit von Abschiebung bedroht.
Die Demo verlief recht friedlich, wurde jedoch von einem massiven Polizeiaufgebot (USK+Einsatzhunderschaften) begleitet. Abgesehen von ein paar Rangeleien am Rande ist mir zumindest nichts weiter bekannt. Die, auf ihrer üblichen Route (Plärrer-Weißer Turm-Altstadtring-Gostenhof) verlaufende Demo endete wie jedes Jahr in Gostenhof mit einem Internationalistischen Straßenfest. Hier schien die Polizei zunächst abzuziehen, sammelte sich jedoch einige Straßen weiter (Bärenschanzstraße). Wärend des Straßenfestes wurde die nahegelegen (an einem Feiertag waaaaaahhhhhnsinnig befahrene) Fürther Straße durch Sitzblockaden blockiert. Daraufhin erschien viel Polizei, auch USK in Kampfanzügen und die Straße wurde unter Schlagstockeinsatz geräumt. Natürlich strömten daraufhin mehrere Hundert TeilnehmerInnen des Straßenfestes zu den Polizeiketten und drängten diese auf die zuvor blockierte Straße zurück. Die Bullen wurden mit Flaschen und Steinen beworfen. Trotzdem gelang es der Polizei eine Gruppe (20 bis 30) vermeintliche "Flaschenwerfer", ein großteil davon unter 16 Jahren einzukesseln. Nachdem,nach meinen Schätzungen ca. 15-30 Leute in gewahrsam genommen wurden, unter ihnen Jugendliche die nicht älter als 14 Jahre alt aussahen, und nachdem einige erboste Passanten auf den Einsatzleiter einredeten, sowie nach massivem Flaschenbombardement zog sich die leicht irritierte Knüppelgarde zurück. Seit dem ist die Fürther Straße wieder dicht. Leider wurden einige Leute verletzt, meistens Kopfplatzwunden. Ein herbeigerufener Krankenwagen des MKT Nürnberg konnte (oder wollte) wohl nicht helfen und fuhr nach einerUnterhaltng mit einem Polizisten davon. Ein stark blutender Mensch, der vorher wohl zusammengeknüppelt wurde und mehr oder weniger regungslos am Boden lag wurde von 3 USKlern auf ihm knieend gefesselt und davongeschleppt.
Des war halt mal wieder ne dolle Bullenaktion!
Das Straßenfest ist momentan immer noch im gange.
Die Bullen sind (noch) abgezogen.
Hoch die Internationale Solidarität!
+++Bilder folgen (hoffentlich)
Die Demo verlief recht friedlich, wurde jedoch von einem massiven Polizeiaufgebot (USK+Einsatzhunderschaften) begleitet. Abgesehen von ein paar Rangeleien am Rande ist mir zumindest nichts weiter bekannt. Die, auf ihrer üblichen Route (Plärrer-Weißer Turm-Altstadtring-Gostenhof) verlaufende Demo endete wie jedes Jahr in Gostenhof mit einem Internationalistischen Straßenfest. Hier schien die Polizei zunächst abzuziehen, sammelte sich jedoch einige Straßen weiter (Bärenschanzstraße). Wärend des Straßenfestes wurde die nahegelegen (an einem Feiertag waaaaaahhhhhnsinnig befahrene) Fürther Straße durch Sitzblockaden blockiert. Daraufhin erschien viel Polizei, auch USK in Kampfanzügen und die Straße wurde unter Schlagstockeinsatz geräumt. Natürlich strömten daraufhin mehrere Hundert TeilnehmerInnen des Straßenfestes zu den Polizeiketten und drängten diese auf die zuvor blockierte Straße zurück. Die Bullen wurden mit Flaschen und Steinen beworfen. Trotzdem gelang es der Polizei eine Gruppe (20 bis 30) vermeintliche "Flaschenwerfer", ein großteil davon unter 16 Jahren einzukesseln. Nachdem,nach meinen Schätzungen ca. 15-30 Leute in gewahrsam genommen wurden, unter ihnen Jugendliche die nicht älter als 14 Jahre alt aussahen, und nachdem einige erboste Passanten auf den Einsatzleiter einredeten, sowie nach massivem Flaschenbombardement zog sich die leicht irritierte Knüppelgarde zurück. Seit dem ist die Fürther Straße wieder dicht. Leider wurden einige Leute verletzt, meistens Kopfplatzwunden. Ein herbeigerufener Krankenwagen des MKT Nürnberg konnte (oder wollte) wohl nicht helfen und fuhr nach einerUnterhaltng mit einem Polizisten davon. Ein stark blutender Mensch, der vorher wohl zusammengeknüppelt wurde und mehr oder weniger regungslos am Boden lag wurde von 3 USKlern auf ihm knieend gefesselt und davongeschleppt.
Des war halt mal wieder ne dolle Bullenaktion!
Das Straßenfest ist momentan immer noch im gange.
Die Bullen sind (noch) abgezogen.
Hoch die Internationale Solidarität!
+++Bilder folgen (hoffentlich)
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Ergänzungen
Hast Recht
Also...
die einzige Platzwunde die es gab hatte eine "Punk" am Kopf. Und die kam davon weil einer seiner scheiß Kumpels ihn eine Flasche an den Kopf warf. Selbst schuld.
Die Aktion hinten an der Straße war einfach nur dumm. Und einzige der daran teilnehmenden auch. Da haben manche Väter ihre 4jährigen Kinder mit nach vorne genommen. Dumm Aktion, dumme Leute.
Aber was kann man von so tollen "ultrapolitischen Punks" erwarten?
MfG, u.l.A.
Eigentlich eine dumme Aktion....
Auf bessere Zeiten ....
punks sind scheiße
*ironie!*
@ dagewesen
Ich würd vorschlagen du verpisst dich zurück in deine ach so elitäre Kadergruppe, propagierst dort heimlich, still und leise weiter deine Wunschvorstellung einer autoritären, selektiven "Linken" und teilst die Welt in gute und schlechte Menschen ein, wobei du darauf achten solltest, dass auch immer schön verallgemeinert wird ... wollen doch schliesslich hier nicht plötzlich den Eindruck erwecken "die Linke" hätte fortschrittlichere Ansätze als andere reaktionäre Gruppierungen?!
Rassisten werden auf 1. Mai Demos nicht gebraucht - genauso wenig übrigens wie Leute die weitgehend grundlos aus Langeweile Steine auf Bullen, Passanten und die eigenen Leute schmeissen und damit massiv den Frieden der Leute gefährden die auf solche Aktionen keinen Bock haben!
sic!
eben, man kann das genausowenig verallgemeinern wie das meiste andere auf dieser welt
war ne dumme Verallgemeinerung. Aber wieviele Leute die bei der dummen Aktion mitgemacht haben, waren keine "Punks"? Übrigend halte ich deine Rechnung für zweifelhaft. Selbst wenn kein "Punk" dagewesen wäre (was ich schade gefunden hätte) wären es mehr als 200 Leute gewesen. Oder glaubst du es waren 600 - 800 "Punks"?
Entschuldigung an alle die sich angegriffen fühlen, werd mich bemühen solche Verallgemeinerungen so lassen. Aber es hat sich leider mal wieder bewahrheitet dass zumindest viele der "Punks" (von denen auch ne Menge schon zuviel getrunken hatte) für so dumme, nutzlose Aktionen zu haben sind.
CU, u.l.A.
Hat doch nix mit punx zu tun
KEIN ALK VOR UND AUF DER DEMO. Es wußte doch jeder das es hinterher ein Straßenfest gibt wo man sich nach Herzenslust abdichten kann (wenn man Nürnberger Bier mag...) . Wie süchtig seid ihr eigentlich?
Hilfeleistung
"Leider wurden einige Leute verletzt, meistens Kopfplatzwunden. Ein herbeigerufener Krankenwagen des MKT Nürnberg konnte (oder wollte) wohl nicht helfen und fuhr nach einerUnterhaltng mit einem Polizisten davon..."
Jetzt haben wir zwar 2007, doch ich kann mich sehr gut an diesen Tag erinnern. Ich war der verantwortliche Rettungsassistent des MKT Rettungswagen. An der Einsatzstelle angekommen, wurde ich von der Polizei über eine verletzte Person informiert und zum Selbstschutz wurde mir empfohlen, Feuerwehrschutzhelm und Schutzjacke zu tragen. Die Polizei begleitete mich mit Schutzschilden zum Patienten, da ständig Flaschen flogen. Mein Kollege wurde von mir angewiesen, aus Sicherheitsgründen am RTW zu bleiben und auf Anweisungen zu warten. Ich fand einen blutenden Patienten vor, ca. 16 Jahre alt. Ein Transport in die Klinik war notwendig - Wundversorgung und Ausschluss eines Bruches. Dieser Transport wurde durchgeführt!!!
Als wir wieder aus dem Erler Krankenhaus kamen, waren bereits 5 Menschen unterschiedlichster Auffassung an der Notaufnahme angekommen und eine Meinungsverschiedenheit war am laufen. Diese wurde von der Polizei beendet.
Friede und ein Leben in Freiheit