Walpurgisnacht in Berlin Prenzlauer Berg
Kleine lustige Hexchen habe ich bei der Walpurgisnacht in Berlin Prenzlauer Berg letztmalig 1995 gesehen. Die Zeiten ändern sich. Heute fliegen keine Besen oder Staubsauger mehr richtung Brocken. Dafür fliegen Brocken durchs absolute Tieffluggebiet. Ein paar hundert Meter höher kreisen Polizeihubschrauber. Die Straßen um den Mauerpark und den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sind voller Menschen. Die Scheinwerfer des Stadions erleuchten die ganze umliegende Gegend. Die Stimmung ist teils locker teils geladen,
als an der Endstation der Straßenbahnlinie 20 ein Jugendlicher festgenommen und an ein PKW gepresst
wird. Zwei Polizisten kümmern sich um den Body-Check, ein weiterer filmt alles mit.
als an der Endstation der Straßenbahnlinie 20 ein Jugendlicher festgenommen und an ein PKW gepresst
wird. Zwei Polizisten kümmern sich um den Body-Check, ein weiterer filmt alles mit.
Die Straßen um den Mauerpark und den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark sind voller Menschen. Die Scheinwerfer des Stadions erleuchten die ganze umliegende Gegend. Die Stimmung ist teils locker teils geladen, als an der Endstation der Straenbahnlinie 20 ein Jugendlicher festgenommen und an ein PKW gepresst wird. Zwei Polizisten kümmern sich um den Body-Check, ein weiterer film alles mit.Ein Kamerascheinwerfer geht an. Frontal- und Seitenprofilaufnahmen werden gemacht.
An der Grenze zu Wedding und vor der Haltestelle haben sich Polizisten zu Ketten formiert.
Ich schlendere zur Schönhauser Allee. So viele Menschen wie dieses Jahr habe ich aus diesem Anlass seit vielen jahren nicht gesehen. Bühnen des zurvor stattgefundenen Straßenfestes werden abgebaut. Eberswalder Str., die Schönhauser Allee udn die Danziger Straße quellen fast über vor Menschen aus verschiensten Altersklassen. Die meisten hat sicher die Gaff- und Actionsucht hergetrieben.
Auch an der Oderberger Str. Ecke Kastanienallee: ähnliche Bilder, eine leicht aufgebrachte Masse und 50 Thüringer Polizisten, die heute in Berlin besonders ihre Härte unter Beweis stellen wollen.
Neben der Sparkasse ging ein Bauschuttcontainer in Flammen auf.
Der Wirt der gegenüberliegenden Pizzeria löscht das Feuerchen selbst, bevor es die überengagierten Herren im Wasserwerfer tuen. Die Miettoiletten in der Eberswalderwerden kurzerhand zu Barrikade umfunktioniert, was anfangs auch recht gut klappt. Bald ist die riesige Kreuzung etwas leerer, dafür brodelt es in allen Seitenstraßen. Die Polizisten mit thüringer Aufnähern fallen durch besondere, wahllose Brutalität auf.
Auf dem Mittelstreifen wird eine junge Frau von etlichen Knüppelschägen getroffen. Kein seltenes Vorkommnis bei Direktion 7 der Berliner Polizei. Polizisten in zivil und Uniform wirken teilwese etwas verunsichert oder gar im Stich gelassen. Barrikaden aus Miettoiletten, massig fliegende Steine, zerstörte Bankfilialenfenster und Bushaltestellen.
Ich sah zwei Wasserwerfer im Einsatz und einen Räumpanzer.
Immer verzweifelter und lauter klang die Stimme, die durch Lautsprecher der Polizei, die Leute zum Gröhlen provoziere.
Ausschreitungen in der Größe und über solange Zeit, mehr als drei Stunden, habe ich hier seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.
An der Grenze zu Wedding und vor der Haltestelle haben sich Polizisten zu Ketten formiert.
Ich schlendere zur Schönhauser Allee. So viele Menschen wie dieses Jahr habe ich aus diesem Anlass seit vielen jahren nicht gesehen. Bühnen des zurvor stattgefundenen Straßenfestes werden abgebaut. Eberswalder Str., die Schönhauser Allee udn die Danziger Straße quellen fast über vor Menschen aus verschiensten Altersklassen. Die meisten hat sicher die Gaff- und Actionsucht hergetrieben.
Auch an der Oderberger Str. Ecke Kastanienallee: ähnliche Bilder, eine leicht aufgebrachte Masse und 50 Thüringer Polizisten, die heute in Berlin besonders ihre Härte unter Beweis stellen wollen.
Neben der Sparkasse ging ein Bauschuttcontainer in Flammen auf.
Der Wirt der gegenüberliegenden Pizzeria löscht das Feuerchen selbst, bevor es die überengagierten Herren im Wasserwerfer tuen. Die Miettoiletten in der Eberswalderwerden kurzerhand zu Barrikade umfunktioniert, was anfangs auch recht gut klappt. Bald ist die riesige Kreuzung etwas leerer, dafür brodelt es in allen Seitenstraßen. Die Polizisten mit thüringer Aufnähern fallen durch besondere, wahllose Brutalität auf.
Auf dem Mittelstreifen wird eine junge Frau von etlichen Knüppelschägen getroffen. Kein seltenes Vorkommnis bei Direktion 7 der Berliner Polizei. Polizisten in zivil und Uniform wirken teilwese etwas verunsichert oder gar im Stich gelassen. Barrikaden aus Miettoiletten, massig fliegende Steine, zerstörte Bankfilialenfenster und Bushaltestellen.
Ich sah zwei Wasserwerfer im Einsatz und einen Räumpanzer.
Immer verzweifelter und lauter klang die Stimme, die durch Lautsprecher der Polizei, die Leute zum Gröhlen provoziere.
Ausschreitungen in der Größe und über solange Zeit, mehr als drei Stunden, habe ich hier seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Links zu weiteren Berichten/Fotos/Videos
Berlin: Polizei foltert Gefangenen
Berlin: Stundenlange Strassenschlacht nach Eskalationstaktik der Polizei - Fotos
Die "Deeskalation" beginnt - Boxi ganz Grün
Ist Hamburg aus dem Rennen?
Hamburg: Polizei SA SS, HVV und BGS
mal eine frage aus dem friedrichshain
also dann, morgen verpennt gegen die drecksnasen.
dpa Meldung zu Berlin
(gefunden bei web.de)
© dpa - Meldung vom 01.05.2003 04:53 Uhr:
Berlin (dpa) - Gewalttätige Jugendliche haben in der Nacht im
Berliner Bezirk Prenzlauer Berg Einsatzkräfte der Polizei angegriffen.
Die Polizei ging mit Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcken
gegen die Randalierer vor. Nach den Krawallen in der
Walpurgisnacht will die Polizei in Berlin heute am 1. Mai mit einem
Großaufgebot von 7500 Sicherheitskräften weitere Gewalttätigkeiten
verhindern. Ausschreitungen werden vor allem im Berliner Bezirk
Kreuzberg erwartet.
Auch im Radio
Liebe Kinderchen, denkt daran, dass das andere Ende vom Mariannenplatz deswegen kein sicherer Ort ist (remember the Kessels 2001). Denkt überhaupt daran, dass augenscheinlich nicht von Polizei besetzte Orte sehr schnell ganz anders aussehen können (remember Oranienplatz 2000). Nicht rennen! Immer die Lage checken! Und überhaupt: Schenkt ihnen nicht allzu bereitwillig die Bilder, die sie für die Presse wollen. Verteidigt die Straße und den ersten Mai so entschlossen wie möglich, aber lasst euch nicht zu Sachen hinreissen, die sie ja nur wünschen, um den Erste-Reihe-TV-Zuschauer zu überzeugen, dass hier Horden wild gewordener Krimineller unterwegs sind. Besteht auf die Straße, aber lasst euch nicht auf IHREN Krieg ein. Die Straße und die Versammlungs- und Meinungsäußerungsfreiheit gehören möglichst geschlossen und entschlossen verteidigt, aber ohne dabei denen, die Krieg wollen und auch führen, auf den Leim zu gehen. Seid präsent, wenn es brennt, das heißt, seid cool und wachsam, sucht nach intelligenten Wegen, euer Recht auf der Straße zu sein zu verteidigen. Schreibt Protokolle, prüft die Qualität des Polizeieinsatzes auf Schritt und Tritt.
Schon manches Auto brannte unabhängig vom Zutun von 1.Mai Demonstranten... weil, wenn keine guten Bilder für die Presse von alleine zustande kommen, ganz schnell durch unbekante Dritte für welche gesorgt wird. Zeichnet präzise Karten von allem, was dem Märchen der Deeskalation widerspricht. Zählt, wie oft ihr durchsucht, angehalten, umgeleitet, des Platzes verwiesen werdet. Was euch alles möglicherweise vorgeworfen/abgenomen/verwehrt wird. Auch "Umfeldbeobachtungen" sind über das, was hier läuft, sehr aufschlussreich. Studiert die Apparaturen und die Konfiguration des Einsatzes. Seht euch genau an, was sie mit euch machen! Dass Festnahmen und Gewaltanwendungen hochkonzentriert und genau protokolliert und dokumentiert gehören versteht sich von selbst,(auch wenn es dann doch nur selten wirklich gemacht wird). Die ganze Maschine aber gehört genau angeguckt und penibel dokumentiert, nicht nur irgendwelche Exzesse.
Heinrichplatz, 1. Mai 2001: Polizeigruppen stürmen und besetztn mit der wie üblich äußerst seltsam und schlampig umgesetzten erste, zweite, dritte Durchsage Prozedur immer wieder neue Abschnitte der Oranienstraße, die BGS-Spezialisten und die einschlägigen harten Burschen der Kasernierten Einheiten übernehmenm nach dem jeweilgen Sturm eines Abschnitts nd bauen ihre knallharten Riegel durch die Oranienstraße auf, der Kreis um den Mariannenplatz schließt sich, der Oranienplatz ist vollkomen unzugänglich. Der Sturm- und Riegelvorgang ist dann abgeschlossen. Es sind die letzten Sekunden vor der "Eskalation: das letzte, was ich höre, ist eine Stimme, die vom Heinrichplatz ein, zwei drei mal den Grünröcken entgegenruft, "Wir sind friedlich, was seid ihr?"
Der Rest ist (ungute) Geschichte: nicht viel später wird es zum dampfwalzenartigen Sturm auf den Mariannenplatz und zu einer ungeheuerklichen Massenfestnahme kommen. Mehrere Hundert Menschen wurden über viele Stunden gegen ihren Willen ohne eine klare Rechtsgrundlage festgehalten. Auch sonst tobte die Gewalt. Das Wasserwerferwasser war mit Reigas vermischt, Knüppeleinsätze und Festnahmen fanden ausgiebig statt. Im Fernsehen aber sah man aber fast nur die Bilder von einem zufällig ohne Autonummern am Straßenrand geparkten lichterloh brennenden Autos und sonstige Sensationsbilder im gleichen Stil. Übrigens war das ganz in der Nähe von dem temporären örtlichen Polizeiquartier, der zugleich Zivi-Verkleidezentrale war. Entscheidet euch bitte für einen ernsthaften und kritischen, aber ausreichend reflektierten Umgang mit dem, was um euch passiert, dann wird schon viel gewonnen sein. Know your enemy.
Zahlen
2.800 Auswärtige
300 Bundesgrenzschützer
Gesamt: 7.500
Quelle: Radio Multikulti, Berlin.
Angriff und vergeltung!!!
Die Anti-Deutschen haben gestern auf Umverschämte Art und Weise mal wider bewiesen was für Idioten sie sind nach dem nach meinen Beobachtungen nach sie eine Gruppe von Autonomen
mit einer Palästina Fahne angegriffen haben.
Und versuchten sie ihnen anzunehmen, was aber zum Glück misslang!!!!
Dieser Angriff wird nicht ohne Konzequenzen bleiben,ich fordere alle auf Heute die 13uhr demo und 15 uhr mitzumachen und alle Anti-Deutschen aus der Demo zu schmeißen wenn sie mit einer Israel Fahne auftauchen sollten.
Nehmt sie ihnen weg,mit allen Mitteln!!!!!!
Freiheit für Palästina
Freiheit für alle Politischen Gefangenen!!!!!
Hinterhalt im Sportpark
Auf der Suche nach einem offenen Ausgang im Norden gerieten wir an die Auffahrt zum Stadion, von wo hektisch mehrere Berliner Wannen in Seyfried'scher Manier herunterfuhren und versuchten, sich weiter unten wieder ordentlich in Reih' und Glied aufzustellen. Wir wurden dann von hysterischen Beamten aufgehalten, die uns mit wirren Argumenten am Weitergehen hinderten: "Er: "Sie sehen doch, dass da eine Schranke ist" - Wir:"Da ist aber doch übrhaupt keine Schranke" - Er:"Wie sind Sie überhaupt hier reingekommen" - Wir:"Das ist ein öffentlicher Sportpark, der ist offen wie immer" - Er (mit vor Aufregung brechender Stimme:"Da hinten wird mit Steinen geworfen, wenn Ihr da lang geht, seid Ihr in fünf Minuten in der Klinik" (schon fast handgreiflich) - Wir:"schon gut, schon gut, wir gehen ja schon".
Offenbar waren die Fahrzeuge über die Mauer vom Mauerpark aus so heftig beworfen worden, dass einzelne Bullen *in den Wannen* schon die Helme aufhatten, und furchtbare Angst.
ein paar bilder
leider sind sie ganz schoen dunkel, aber so is das wenns nacht is....
polizeibericht
Ausschließlich auf den Bereich rund um den Mauerpark konzentrierten sich in der vergangenen Nacht Straftaten von Gewalttätern, die mit Flaschen- und Steinwürfen auf Polizisten einen friedlichen Verlauf der dortigen Veranstaltungen zur Walpurgisnacht verhinderten. Im gesamten übrigen Stadtgebiet konnten die Menschen ohne Störungen feiern.
Ca. 6000 Menschen hatten sich am Mauerpark eingefunden, davon 1000 in der Eberswalder Straße, wo ab 21 Uhr 20 eine Bühne für Redebeiträge und Musikdarbietungen aufgebaut war. Unmittelbar nachdem die Musiker gegen 23 Uhr 45 ihre Auftritte beendet hatten und der LKW mit der Bühne weggefahren worden war, wurden die dort eingesetzten Polizisten aus der Menge heraus beworfen. Dabei wurden mehrere die Musikveranstaltung ohne Helm und Schild betreuende Beamte sowie einige Konzertbesucher leicht verletzt. Anschließend räumte die Polizei die nähere Umgebung, wobei es in der Eberswalder Straße, der Kastanienallee und der Schönhauser Allee erneut vereinzelt zu Stein- und Flaschenwürfen auf die Beamten kam. In der Eberswalder Straße Ecke Schönhauser Allee wurden die Schaufensterscheiben einer Bankfiliale beschädigt. Darüber hinaus warfen Unbekannte die Scheiben eines Drogeriemarktes in der Schönhauser Allee ein.
Nach dem aktuellen Stand der Einsatzauswertung kam es zu 97 vorläufigen Festnahmen nach der Strafprozessordnung überwiegend aufgrund von schwerem Landfriedensbruch. 29 Beamte wurden verletzt, einer davon schwer. Er wird in einem Krankenhaus stationär behandelt.
#603:
Fast ausschließlich leichte Blessuren erlitten die Polizisten, die in der Walpurgisnacht verletzt wurden. So befinden sich 27 der 29 Beamten bereits wieder im Dienst. Länger behandelt werden musste allerdings ein 25-jähriger Polizist, der einen Sehnenanriss im Knie erlitten hatte. Der BGS-Beamte aus Bayreuth ist jedoch bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Insgesamt haben die Ereignisse aus der vergangenen Nacht die Polizei in ihrer Strategie bestätigt. Durch die zurückhaltende Präsenz im unmittelbaren Umfeld der Veranstaltungen trugen die Beamten zu der lange Zeit herrschenden entspannten Atmosphäre bei. Gleichzeitig waren die Kräfte schnell einsatzbereit, um die zu erwartenden Straftaten alkoholisierter Gewalttäter bei Anbruch der Dunkelheit beweissicher zu verfolgen. Dadurch konnte größerer Schaden von friedlichen Bürgerinnen und Bürgern abgewendet und die Entstehung rechtsfreier Räume verhindert werden. Dieses konsequente Vorgehen gegen gewalttätige Störer ist ein wesentlicher Bestandteil des Deeskalationskonzeptes, das auch weiterhin verfolgt wird.
videos dazu bei: www.kanalB.de