Temporäre Dörfer um Evian: Der VAAAG-Entwurf
VAAAG - Aufruf für ein alternatives, antikapitalistisches Dorf gegen alle Kriege. (Original: "Appel à un village alternatif, anticapitaliste et anti-guerres"
http://www.vaaag.org/)
Am 1., 2., 3. Juni 2003 wir das Gipfeltreffen der Staatschefs der acht am stärksten industrialisierten Länder abgehalten Werden. Als Ort für die Durchführung dieser Veranstaltung wurde eine natürliche Festung gewählt: Evian-les-Bains, eine nahe den Bergen der Haute- Savoye gelegene Stadt. Zweifellos wird ein großangelegtes miltärisch-polizeiliches Aufgebot aufgestellt werden, um die Lemanische Region dicht zu machen und das Betreten der "Roten Zone" durch Demonstranten zu verhindern. Um nicht die Erfahrungen der vergangenen Gegengipfel zu wiederholen und sich wieder in einer ausweglosen Konfrontationssituation wiederzufinden, haben wir vor, am Rande des Gegengipfels ein Dorf unter doppelter Flagge aufzubauen: der antikapitalistischen und der gegen alle Kriege.
Wir stellen uns diesen Ort als einen autonomen Aktions- und Reflexionsraum vor, als einen Ort des Bruchs mit dem kommerziellen System und dem Kapitalismus, und wollen in seinem Inneren kollektive, auf der Selbstverwaltung und auf der direkten Demokratie beruhende Praktiken umsetzen. Dieses Dorf wird eine Ideenwerkstatt sein, wo Diskussionen, Foren - darunter die der sozialen Kämpfe - und mit unserer Kultur der Gegenöffentlichkeit verknüpfte Performances wie Konzerte, Theateraufführungen und Filmvorführungen stattfinden werden.
Dieses Dorf wird zu guter Letzt das Sammelbecken der Ideen, die wir lokal und täglich - wie die Bewegungs- und Aufenthaltsfreiheit - verteidigen sein und es wird die Alternative einer von allem Autoritarismus, Kapitalismus, Rassismus, Faschismus uns Sexismus befreiten Gesellschaft anbieten. Wenn ihr dieses Projekt mittragen wollt, bitten wir euch, uns zu kontaktieren, oder euch mit einem der das Dorf unterstützenden Kollektive in Verbindung zu setzen.
Am 1., 2., und 3. Juni wird in Evian das G8 Treffen abgehalten: das Gipfeltreffen der acht Mächte, die die Welt regieren. Wegen dem starken Aufkommen von Protesten gegen die kapitalistische Globalisierung und nach dem Tod Carlo Giulianis in Genua im Juli 2001 haben die acht größten Räuber beschlossen, ihre Feierlichkeiten durch ganze Bataillone von Polizisten und Soldaten aller Arten geschützt in entlegenen Ecken zu organisieren. Dieses Jahr ist es Frankreich, das den G8 beherbergt, in der Stadt Evian, die am Ufer des Genfer sees liegt und in den Bergen der Haute Savoye eingekapselt ist. Die herrschenden Klassen und die Regierungen - durch den G8 - und die verschiedenen internationalen Institutionen - wie IWF und Weltbank - nehmen sich das Recht heraus, die Welt im Namen des allheiligen Kapitals zu regieren. Im Süden und im Norden, im Osten und im Westen, überall ist es der gleiche Diskurs: er zielt darauf ab, die Ökonomie des Marktes auf alle Bereiche unseres Lebens auszuweiten. Die Folgen sind für uns immer die gleichen: Elend, Ausbeutung, Repression und Krieg.
Seit mehreren Jahren weiten sich aber auch die Mobilisierungen aus, die bestrebt sind, den Herren des G8 Kontra zu geben. Für uns beschränkt sich der Kampf gegen den G8 nicht nur darauf, als Bittsteller für einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz anzutreten, oder um seine Regulierung oder die Einführung von Steuern zu bitten. Uns geht es darum, eine andere Art von Gesellschaft zu fördern, in der die Beziehungen zwischen den Menschen nicht auf einer Logik des Profits und der Vorherrschaft gründen.
Auf der ganzen Welt hören die ökologischen und menschlichen Tragödien nicht auf, sich zu vermehren. Der Krieg wird zum einzigen Mittel angesichts der ökonomischen und sozialen Missstände, mit denen das System nicht mehr fertig wird. Die Staaten führen sowohl einen äußeren Krieg gegen den Terror als auch einen inneren Krieg gegen die Armen. Diese Armut ist die Folge der Destabilisierung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Sie entsteht gleichwohl durch die Privatisierung der Gesamtheit der sozialen Dienste - beispielsweise im Bereich der Gesundheit, der Bildung, der Transporte, oder des Wassers - Sie ist die Folge der Logik des maximierten Profits, und des schnellen Geldes, der Flucht durch die Vermarktungsmechanismen - über den Umweg der Gentechik - und der Gängelung der ländlichen Bevölkerungen durch die großen Lebensmittel- und Agrarmultis. Um den zivilen Frieden zu erhalten, den einige euphemistisch "Nationalen zusammenhalt" nennen, entwickeln die Staaten und die Imperien militärische und polizeiliche Arsenale wie es sie noch nie gegeben hat. Man sagt nicht mehr, dass man den Freiheiten und den Rechten der Menschen Rechnung trägt, sondern, dass man "für Sicherheit sorgt". Gleichermaßen sagt man nicht mehr, dass man Arme daran hindert, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, sondern dass man "um bessere Reisebedingungen für die Kunden kämpft". Man sagt nicht: Raus mit den Ausländern und mit den Armen!", man zieht es vor zu sagen, dass man "den Strom der Eingereisten human unter Berücksichtigung der Nachfrage von Arbeitskraft verwaltet". Die fortgesetzte Angst hat den Verlust der Selbständigkeit der Individuen zur Folge und den Zweck, solidarischen Zusammenhalt zu zerstören. So sucht jeder und jede in einer starken Macht die Antwort auf die durch die kapitalistische Globalisierung zustande gekommenen Fragen.
Nichtsdestotrotz vermehren und organisieren sich die Widerstände. Es ist gut, dass die Ausgebeuteten und die Unterdrückten durch Kampf, für direkte Aktion und Solidarität die Kräfteverhältnisse umkehren. Durch eine Globalisierung der Kämpfe werden die Multinationalen Unternehmen und die Staaten nicht mehr es so drehen können werden, dass der andere, der Fremde, zum Sündenbock für die Situationen gemacht wird, die durch die ökonomische und soziale Politik zustande kommen. Die Standortauslagerungen, die Billigflaggen, die Ausbeutung von Menschen, die Zerstörung der tropischen Wälder, die Verlegung der Fabriken mit giftigen Ausstößen in den Süden, sind beispielsweise nicht ein Zufallsprodukt, sondern sie entstehen aus der Logik des Profits, dem einzigen und ausschließlichen Existenzgrund für den Kapitalismus und den Libreralismus, weil diese Logik selbst zur Herabsetzung von Lebendem zur Ware, auf die Bildung und die Kultur angewendet wird.
Ohne Gerechtigkeit kann es kein Frieden geben! Zahlreich politische und ökonomische Entscheidungsträger hätten es gerne, wenn der Kampf der Klassen den Rang einer fernen Erinnerung erlangen würde. Sie hätten ebenso gerne, dass diejenigen, die sich unter ihren Gesetzen krumm machen und mit charity-business vorlieb nehmen müssen, um nicht zu verrecken das weiter so tun. Es ist Zeit, dass die Ausgebeuteten die Dinge wieder in die Hand nehmen und andere Sichtweisen als die eines unbestimmten und die Natur zerstörerenden Wachstums neu definieren, die der hierarchisierten und auf vielschichtigen Herrschaftsbeziehungen - zu den Völkern, zur Natur, zu Frauen, oder aber Kindern - basierenden Arbeit eine Alternative bieten. Nur die wieder-aktuell-Machung der Selbstverwaltung und der Aneignung der Produktionsmittel zur Versorgung von vielen - und nicht zum Vorteil einer Minderheit - wird es ermöglichen, den kriegerischen Kräften und den Integralismen - seien sie national-populistisch, liberal oder law-and-order basiert - die sich auf der ganzen Welt entwickeln entgegenzutreten. Seit mehreren Jahren beschränkt sich der Widerstand nicht nur auf eine Infragestellung der etablierten Ordnung oder Unordnung, sondern er beinhaltet auch die Suche nach Alternativen auf die unterschiedlichen gebotenen Modelle. Der Wille, andere Räume zu erschließen, die allen Formen von Herrschaft ( Patriarchale, ökonomische, soziale, kulturelle, militärische, autöritäre...) eine Absage erteilen, wird deutlich sichtbar. Deshalb scheint es uns eine interessante Möglichkeit, den Aufbau und die Umsetzung eines Dorfes vorzuschlagen, das gleichzeitig zwei Dinge sein will:
- Ein autonomer Raum, der Reflektion und Aktion und politischen Ausdruck ermöglicht und vor allem die Behauptung unserer alternativen Vorschläge. Die Aktion wird in Form von Praktiken des Ungehorsams und des Widerstands zum Ausdruck kommen können. Sie wird aber gleichwohl konkrete Alternativen, antiautoritäre Praktiken, Umsetzungen von direkter Demokratie und Selbstverwaltung zum Ausdruck kommen. Wir wollen, dass dieser Ort, jenseits der notwendigen Sichtbarkeit, auch ein Raum der sozialen und politischen Experimente wird, in Bruch mit dem Kapitalismus und den klassischen und/oder institutionellen Formen der Repräsentanz.
- Ein autonomer Ort, der ein wahrhaftiger Ort der Zusammenkunft der Widerstände gegen die kapitalistische Globalisierung werden möge, in dessen Rahmen verschiedene Achsen und Strategien vertreten sind und das Recht, sich auszudrücken haben werden. Es wird ebenso eine Gelegenheit sein, um zwischen den verschiedenen Einzelindividuen, Gruppen, Netzen oder Vereinigungen Verbindungen herzustellen.
http://www.vaaag.org/) Am 1., 2., 3. Juni 2003 wir das Gipfeltreffen der Staatschefs der acht am stärksten industrialisierten Länder abgehalten Werden. Als Ort für die Durchführung dieser Veranstaltung wurde eine natürliche Festung gewählt: Evian-les-Bains, eine nahe den Bergen der Haute- Savoye gelegene Stadt. Zweifellos wird ein großangelegtes miltärisch-polizeiliches Aufgebot aufgestellt werden, um die Lemanische Region dicht zu machen und das Betreten der "Roten Zone" durch Demonstranten zu verhindern. Um nicht die Erfahrungen der vergangenen Gegengipfel zu wiederholen und sich wieder in einer ausweglosen Konfrontationssituation wiederzufinden, haben wir vor, am Rande des Gegengipfels ein Dorf unter doppelter Flagge aufzubauen: der antikapitalistischen und der gegen alle Kriege.
Wir stellen uns diesen Ort als einen autonomen Aktions- und Reflexionsraum vor, als einen Ort des Bruchs mit dem kommerziellen System und dem Kapitalismus, und wollen in seinem Inneren kollektive, auf der Selbstverwaltung und auf der direkten Demokratie beruhende Praktiken umsetzen. Dieses Dorf wird eine Ideenwerkstatt sein, wo Diskussionen, Foren - darunter die der sozialen Kämpfe - und mit unserer Kultur der Gegenöffentlichkeit verknüpfte Performances wie Konzerte, Theateraufführungen und Filmvorführungen stattfinden werden.
Dieses Dorf wird zu guter Letzt das Sammelbecken der Ideen, die wir lokal und täglich - wie die Bewegungs- und Aufenthaltsfreiheit - verteidigen sein und es wird die Alternative einer von allem Autoritarismus, Kapitalismus, Rassismus, Faschismus uns Sexismus befreiten Gesellschaft anbieten. Wenn ihr dieses Projekt mittragen wollt, bitten wir euch, uns zu kontaktieren, oder euch mit einem der das Dorf unterstützenden Kollektive in Verbindung zu setzen.
Am 1., 2., und 3. Juni wird in Evian das G8 Treffen abgehalten: das Gipfeltreffen der acht Mächte, die die Welt regieren. Wegen dem starken Aufkommen von Protesten gegen die kapitalistische Globalisierung und nach dem Tod Carlo Giulianis in Genua im Juli 2001 haben die acht größten Räuber beschlossen, ihre Feierlichkeiten durch ganze Bataillone von Polizisten und Soldaten aller Arten geschützt in entlegenen Ecken zu organisieren. Dieses Jahr ist es Frankreich, das den G8 beherbergt, in der Stadt Evian, die am Ufer des Genfer sees liegt und in den Bergen der Haute Savoye eingekapselt ist. Die herrschenden Klassen und die Regierungen - durch den G8 - und die verschiedenen internationalen Institutionen - wie IWF und Weltbank - nehmen sich das Recht heraus, die Welt im Namen des allheiligen Kapitals zu regieren. Im Süden und im Norden, im Osten und im Westen, überall ist es der gleiche Diskurs: er zielt darauf ab, die Ökonomie des Marktes auf alle Bereiche unseres Lebens auszuweiten. Die Folgen sind für uns immer die gleichen: Elend, Ausbeutung, Repression und Krieg.
Seit mehreren Jahren weiten sich aber auch die Mobilisierungen aus, die bestrebt sind, den Herren des G8 Kontra zu geben. Für uns beschränkt sich der Kampf gegen den G8 nicht nur darauf, als Bittsteller für einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz anzutreten, oder um seine Regulierung oder die Einführung von Steuern zu bitten. Uns geht es darum, eine andere Art von Gesellschaft zu fördern, in der die Beziehungen zwischen den Menschen nicht auf einer Logik des Profits und der Vorherrschaft gründen.
Auf der ganzen Welt hören die ökologischen und menschlichen Tragödien nicht auf, sich zu vermehren. Der Krieg wird zum einzigen Mittel angesichts der ökonomischen und sozialen Missstände, mit denen das System nicht mehr fertig wird. Die Staaten führen sowohl einen äußeren Krieg gegen den Terror als auch einen inneren Krieg gegen die Armen. Diese Armut ist die Folge der Destabilisierung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Sie entsteht gleichwohl durch die Privatisierung der Gesamtheit der sozialen Dienste - beispielsweise im Bereich der Gesundheit, der Bildung, der Transporte, oder des Wassers - Sie ist die Folge der Logik des maximierten Profits, und des schnellen Geldes, der Flucht durch die Vermarktungsmechanismen - über den Umweg der Gentechik - und der Gängelung der ländlichen Bevölkerungen durch die großen Lebensmittel- und Agrarmultis. Um den zivilen Frieden zu erhalten, den einige euphemistisch "Nationalen zusammenhalt" nennen, entwickeln die Staaten und die Imperien militärische und polizeiliche Arsenale wie es sie noch nie gegeben hat. Man sagt nicht mehr, dass man den Freiheiten und den Rechten der Menschen Rechnung trägt, sondern, dass man "für Sicherheit sorgt". Gleichermaßen sagt man nicht mehr, dass man Arme daran hindert, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, sondern dass man "um bessere Reisebedingungen für die Kunden kämpft". Man sagt nicht: Raus mit den Ausländern und mit den Armen!", man zieht es vor zu sagen, dass man "den Strom der Eingereisten human unter Berücksichtigung der Nachfrage von Arbeitskraft verwaltet". Die fortgesetzte Angst hat den Verlust der Selbständigkeit der Individuen zur Folge und den Zweck, solidarischen Zusammenhalt zu zerstören. So sucht jeder und jede in einer starken Macht die Antwort auf die durch die kapitalistische Globalisierung zustande gekommenen Fragen.
Nichtsdestotrotz vermehren und organisieren sich die Widerstände. Es ist gut, dass die Ausgebeuteten und die Unterdrückten durch Kampf, für direkte Aktion und Solidarität die Kräfteverhältnisse umkehren. Durch eine Globalisierung der Kämpfe werden die Multinationalen Unternehmen und die Staaten nicht mehr es so drehen können werden, dass der andere, der Fremde, zum Sündenbock für die Situationen gemacht wird, die durch die ökonomische und soziale Politik zustande kommen. Die Standortauslagerungen, die Billigflaggen, die Ausbeutung von Menschen, die Zerstörung der tropischen Wälder, die Verlegung der Fabriken mit giftigen Ausstößen in den Süden, sind beispielsweise nicht ein Zufallsprodukt, sondern sie entstehen aus der Logik des Profits, dem einzigen und ausschließlichen Existenzgrund für den Kapitalismus und den Libreralismus, weil diese Logik selbst zur Herabsetzung von Lebendem zur Ware, auf die Bildung und die Kultur angewendet wird.
Ohne Gerechtigkeit kann es kein Frieden geben! Zahlreich politische und ökonomische Entscheidungsträger hätten es gerne, wenn der Kampf der Klassen den Rang einer fernen Erinnerung erlangen würde. Sie hätten ebenso gerne, dass diejenigen, die sich unter ihren Gesetzen krumm machen und mit charity-business vorlieb nehmen müssen, um nicht zu verrecken das weiter so tun. Es ist Zeit, dass die Ausgebeuteten die Dinge wieder in die Hand nehmen und andere Sichtweisen als die eines unbestimmten und die Natur zerstörerenden Wachstums neu definieren, die der hierarchisierten und auf vielschichtigen Herrschaftsbeziehungen - zu den Völkern, zur Natur, zu Frauen, oder aber Kindern - basierenden Arbeit eine Alternative bieten. Nur die wieder-aktuell-Machung der Selbstverwaltung und der Aneignung der Produktionsmittel zur Versorgung von vielen - und nicht zum Vorteil einer Minderheit - wird es ermöglichen, den kriegerischen Kräften und den Integralismen - seien sie national-populistisch, liberal oder law-and-order basiert - die sich auf der ganzen Welt entwickeln entgegenzutreten. Seit mehreren Jahren beschränkt sich der Widerstand nicht nur auf eine Infragestellung der etablierten Ordnung oder Unordnung, sondern er beinhaltet auch die Suche nach Alternativen auf die unterschiedlichen gebotenen Modelle. Der Wille, andere Räume zu erschließen, die allen Formen von Herrschaft ( Patriarchale, ökonomische, soziale, kulturelle, militärische, autöritäre...) eine Absage erteilen, wird deutlich sichtbar. Deshalb scheint es uns eine interessante Möglichkeit, den Aufbau und die Umsetzung eines Dorfes vorzuschlagen, das gleichzeitig zwei Dinge sein will:
- Ein autonomer Raum, der Reflektion und Aktion und politischen Ausdruck ermöglicht und vor allem die Behauptung unserer alternativen Vorschläge. Die Aktion wird in Form von Praktiken des Ungehorsams und des Widerstands zum Ausdruck kommen können. Sie wird aber gleichwohl konkrete Alternativen, antiautoritäre Praktiken, Umsetzungen von direkter Demokratie und Selbstverwaltung zum Ausdruck kommen. Wir wollen, dass dieser Ort, jenseits der notwendigen Sichtbarkeit, auch ein Raum der sozialen und politischen Experimente wird, in Bruch mit dem Kapitalismus und den klassischen und/oder institutionellen Formen der Repräsentanz.
- Ein autonomer Ort, der ein wahrhaftiger Ort der Zusammenkunft der Widerstände gegen die kapitalistische Globalisierung werden möge, in dessen Rahmen verschiedene Achsen und Strategien vertreten sind und das Recht, sich auszudrücken haben werden. Es wird ebenso eine Gelegenheit sein, um zwischen den verschiedenen Einzelindividuen, Gruppen, Netzen oder Vereinigungen Verbindungen herzustellen.
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Schreibfehler