Szenereinheit hergestellt
Übergriff auf israelsolidarische AntifaschistInnen in Frankfurt
[Bericht für die Startseite]
Der Übergriff ereignete sich bei einem Punkkonzert im besetzten Haus "die Au" in Frankfurt-Rödelheim in der Nacht vom 19. zum 20. April.
Mit den Worten: "Ich kann diese Israel-Scheisse nicht mehr sehen!" schlug ein Konzertbesucher plötzlich um sich. Anlass für ihn war das Statement: "SAVE ISRAEL", dass jemand an eine Wand geschrieben hatte, wodurch sich der Schläger berechtigt fühlte, den vermeintlichen Verursacher und alle, die diese Person zu schützen versuchten, anzugreifen.
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Der Übergriff ereignete sich bei einem Punkkonzert im besetzten Haus "die Au" in Frankfurt-Rödelheim in der Nacht vom 19. zum 20. April.
Mit den Worten: "Ich kann diese Israel-Scheisse nicht mehr sehen!" schlug ein Konzertbesucher plötzlich um sich. Anlass für ihn war das Statement: "SAVE ISRAEL", dass jemand an eine Wand geschrieben hatte, wodurch sich der Schläger berechtigt fühlte, den vermeintlichen Verursacher und alle, die diese Person zu schützen versuchten, anzugreifen.
Glücklicherweise konnte diese Schlägerei zunächst noch im Keim erstickt werden. Unbegreiflich ist jedoch, dass nun ausgerechnet das Opfer dieses Übergriffs vor die Tür gesetzt wurde. Verantwortlich hierfür war eine Person, die sich als "Türsteher der Au" (gleich: Verantwortlicher des Abends) ausgab. Ob mensch den Schläger rausschmeißen sollte, stand scheinbar nicht zur Debatte. Nach längerer Diskussion war der "Türsteher der Au" dann jedoch bereit, den Angegriffenen weiterhin zu dulden: "Ihr könnt wieder reingehen, der Typ (d.h. der Schläger) hat sich jetzt beruhigt." Trotz dieser demütigenden Behandlung waren der Angegriffene und diejenigen, die sich mit ihm solidarisiert hatten, nicht bereit, sich den Spaß am Konzert verderben zu lassen.
Bis zu dessen Ende verlief der Abend daraufhin friedlich, die Situation schien beruhigt. Doch weit gefehlt. Es folgte nun eine Aktion, die allem Anschein nach keine Affekthandlung war, sondern eher nach einem abgesprochenen Angriff aussah. Nachdem der oben genannte Verantwortliche des Abends gefordert hatte, dass der Spruch mit "dicken, schwarzen Balken" versehen wird, was natürlich abgelehnt wurde, offenbarte er in einem Gespräch auch seine Definition von Selbstverwaltung ( O-Ton: "Das hier ist mein Laden." Frage des Gesprächspartners: "Das ist Dein Laden, der gehört Dir?", Antwort: "Das ist mein Laden!"). Nach einer offensichtlichen Warnung ("Du weißt, wie das hier läuft?") zog er sich plötzlich aus einem Gespräch zurück und verschwand. Daraufhin tauchte der Schläger mit mindestens zwei AdjudantInnen wieder auf und versuchte zwei als israelsolidarisch Identifizierte gewaltsam rauszuschmeißen. Einer Genossin, die sich dem in den Weg stellte, wurde mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen. Es entwickelte sich eine Schlägerei, in der jede/r etwas abbekam, der/die nur irgendwie mit irgendwelchen sogenannten Antideutschen in Verbindung gebracht wurde. Der Hauptaggressor ist dabei regelrecht durchgedreht. Einer Person, die zuvor schon am Auge verletzt worden war, trat er gegen den Hals. Glücklicherweise verfehlte er den Kehlkopf knapp, und verursachte so "nur" einen (...) Bluterguss am Hals. Bezeichnenderweise wurde nicht der Angreifer von den Anwesenden zurückgehalten, sondern die Attackierten, die sich zur Wehr setzen wollten. Die meisten der nicht direkt Beteiligten mischten sich mit qualifizierten Kommentaren ein, wie dem gegen die Angegriffenen gerichteten "Verpisst Euch, Ihr Arschlöcher!"
Der Hauptschläger, der mit der Unterstützung seiner KameradInnen mindestens sechs Leute verletzt hat, ist kein Unbekannter. War es doch derselbe, der bereits vor 12 Monaten im Café Exzess mit den Worten "Der Mossad hat wohl Feierabend" auf ein Mitglied der Gruppe sinistra! einschlug. Auch dieser Übergriff wurde zunächst nicht durch einen Rausschmiss geahndet und im Nachhinein von Teilen der "Szene" relativiert oder gar insgeheim unterstützt. Mittlerweile scheinen Pöbeleien, Gewaltandrohungen, Anrempeleien und ähnliches von Seiten bestimmter Antiimps und (Alt-)Autonomer gegenüber als israelsolidarisch Identifizierten zur Normalität zu werden. Indiz dafür sind auch die Vorfälle am Tag der Nazidemo in Hanau, als eine Kleingruppe mit der Fahne des jüdischen Staates permament abwertenden Kommentaren bis zur Androhung von Schlägen ausgesetzt war und am Abend versucht wurde, eine dieser Gruppe zugehörigen Person aus dem Exzess zu werfen.
Vor diesem Hintergrund ist auch diesmal wohl nicht mit einer fairen Diskussion zu rechnen. So wurde schon zu Beginn der Auseinandersetzungen in der Au ein Angebot, die Intention der Wandmalerei auf dem Au-Plenum zu begründen, eindeutig abgelehnt. Offensichtlich geht es nicht darum, Debatten zu führen und Kritik zu reflektieren, stattdessen soll die kuschelige Szene rein gehalten werden von störenden ideologiekritischen Elementen, die immer wieder mit "dieser Israel-Scheiße" auf Mißstände hinweisen. Jene abwehrende Haltung, die eine Weiterentwicklung linker Positionen unmöglich macht, und die sich nur noch in Schlägen auszudrücken vermag, was dann zudem noch geduldet und unterstützt wird - so konnte der Schläger danach noch relaxt mit seinen Kumpels in der Au weitertrinken - zeigt seismographisch den Zustand der deutschen Linken an.
Wir fordern die Frankfurter Linke auf, klar Stellung zu den Vorfällen zu beziehen. Solche Gewaltausbrüche können und dürfen nicht geduldet werden. Der schon mehrfach seinen Wahn unter Beweis gestellt habende, völlig skrupellos agierende Schläger gehört ausgeschlossen aus allen Zusammenhängen, die emanzipatorische Absichten verfolgen.
Gruppe "Au tut weh" ___Francoforte/ Magenza
Bis zu dessen Ende verlief der Abend daraufhin friedlich, die Situation schien beruhigt. Doch weit gefehlt. Es folgte nun eine Aktion, die allem Anschein nach keine Affekthandlung war, sondern eher nach einem abgesprochenen Angriff aussah. Nachdem der oben genannte Verantwortliche des Abends gefordert hatte, dass der Spruch mit "dicken, schwarzen Balken" versehen wird, was natürlich abgelehnt wurde, offenbarte er in einem Gespräch auch seine Definition von Selbstverwaltung ( O-Ton: "Das hier ist mein Laden." Frage des Gesprächspartners: "Das ist Dein Laden, der gehört Dir?", Antwort: "Das ist mein Laden!"). Nach einer offensichtlichen Warnung ("Du weißt, wie das hier läuft?") zog er sich plötzlich aus einem Gespräch zurück und verschwand. Daraufhin tauchte der Schläger mit mindestens zwei AdjudantInnen wieder auf und versuchte zwei als israelsolidarisch Identifizierte gewaltsam rauszuschmeißen. Einer Genossin, die sich dem in den Weg stellte, wurde mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen. Es entwickelte sich eine Schlägerei, in der jede/r etwas abbekam, der/die nur irgendwie mit irgendwelchen sogenannten Antideutschen in Verbindung gebracht wurde. Der Hauptaggressor ist dabei regelrecht durchgedreht. Einer Person, die zuvor schon am Auge verletzt worden war, trat er gegen den Hals. Glücklicherweise verfehlte er den Kehlkopf knapp, und verursachte so "nur" einen (...) Bluterguss am Hals. Bezeichnenderweise wurde nicht der Angreifer von den Anwesenden zurückgehalten, sondern die Attackierten, die sich zur Wehr setzen wollten. Die meisten der nicht direkt Beteiligten mischten sich mit qualifizierten Kommentaren ein, wie dem gegen die Angegriffenen gerichteten "Verpisst Euch, Ihr Arschlöcher!"
Der Hauptschläger, der mit der Unterstützung seiner KameradInnen mindestens sechs Leute verletzt hat, ist kein Unbekannter. War es doch derselbe, der bereits vor 12 Monaten im Café Exzess mit den Worten "Der Mossad hat wohl Feierabend" auf ein Mitglied der Gruppe sinistra! einschlug. Auch dieser Übergriff wurde zunächst nicht durch einen Rausschmiss geahndet und im Nachhinein von Teilen der "Szene" relativiert oder gar insgeheim unterstützt. Mittlerweile scheinen Pöbeleien, Gewaltandrohungen, Anrempeleien und ähnliches von Seiten bestimmter Antiimps und (Alt-)Autonomer gegenüber als israelsolidarisch Identifizierten zur Normalität zu werden. Indiz dafür sind auch die Vorfälle am Tag der Nazidemo in Hanau, als eine Kleingruppe mit der Fahne des jüdischen Staates permament abwertenden Kommentaren bis zur Androhung von Schlägen ausgesetzt war und am Abend versucht wurde, eine dieser Gruppe zugehörigen Person aus dem Exzess zu werfen.
Vor diesem Hintergrund ist auch diesmal wohl nicht mit einer fairen Diskussion zu rechnen. So wurde schon zu Beginn der Auseinandersetzungen in der Au ein Angebot, die Intention der Wandmalerei auf dem Au-Plenum zu begründen, eindeutig abgelehnt. Offensichtlich geht es nicht darum, Debatten zu führen und Kritik zu reflektieren, stattdessen soll die kuschelige Szene rein gehalten werden von störenden ideologiekritischen Elementen, die immer wieder mit "dieser Israel-Scheiße" auf Mißstände hinweisen. Jene abwehrende Haltung, die eine Weiterentwicklung linker Positionen unmöglich macht, und die sich nur noch in Schlägen auszudrücken vermag, was dann zudem noch geduldet und unterstützt wird - so konnte der Schläger danach noch relaxt mit seinen Kumpels in der Au weitertrinken - zeigt seismographisch den Zustand der deutschen Linken an.
Wir fordern die Frankfurter Linke auf, klar Stellung zu den Vorfällen zu beziehen. Solche Gewaltausbrüche können und dürfen nicht geduldet werden. Der schon mehrfach seinen Wahn unter Beweis gestellt habende, völlig skrupellos agierende Schläger gehört ausgeschlossen aus allen Zusammenhängen, die emanzipatorische Absichten verfolgen.
Gruppe "Au tut weh" ___Francoforte/ Magenza
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Nein, nein, nein!
Was will indymedia NICHT sein?
@ Noergler
nörgler, halt's maul und gute besserung an die genossinnen in frankfurt!
@ kleiner Antideutscher
a) ein Gruppenstatement
b) ein Crossposting (wurde auch bei Indy schon mehrmals gepostet)
c) Szeneinterne Streiterei zwischen kleinen, aggressiven Politsekten
d) wahrscheinlich ein Falschbericht. Sämtliche Geschichten antideutscher Yuppies haben sich bislang im endeffekt als Fake herausgestellt
Dieser Text gehört mindestens ins Open Posting, wenn nicht sogar herausgenommen. Mit unabhängiger Berichterstattung hat der nichts zu tun. Im Übrigen: Antideutsche haben ja immer wieder erklärt, daß sie das Konzept "unabhängiges Medienzentrum" ablehnen. Nicht umsonst überfluten sie die Seite mit Sinnlos-Debatten, Terminen, Flugis etc.
vom sinistra Forum
Warum können die bahamsdoitschen und - hörige nicht endlich ihr Versprechen wahrmachen und aus der linklen Szene verschwinden. Ich kann auf leute verzichten, die geistig (gemeinsam mit deutschen truppen) in Afganistan einmaschieren, begeistert Bomben auf den Irak werfen und im Kriegtaumel gleich wieter nach Syrien wollen, die gemeinsam mit allen möglichen ultrakonservativen dem "Islamfaschismus" den "Krieg der Kulturen" erklärt haben, in ihrer Postille italienische Rassistinen abfeiern , die in ihrer Phantasie in den Reihen der präfachistischen italienischen Paramiltärs in Genua mitlaufen, wenn die auf den "antisemitischen mob" von G8- gegnern schießt und die psychoanalytische Vergewaltigungsrechtfertigung betreiben. Steht ihr auch in den Reihen der spießigen doitschen Volksgemeinschaft die jubbelt wenn die "antisemitischen zentren" Au und Ex geräumt werden?
Das primäres Ziel scheint, in pseudo-kritischem Gestus, alles was linksradikal ist anzugreiffen und zu zerstören, das Gesellschaftsbild das dahinter steht, scheint zutiefst reaktionär, eine totale Affirmation der bestehnenden Herrschaftsverhältnisse. Warum sollte man solche leute in linksradikalen zusammenhängen noch dulden, wir sind keine sozialpädagogen, die sich jeden scheiß reintun und jeden proll "bekehren" müssen.
das heißt nicht, das ich führ den umkehrschluß bin, jede kritik zu unterbinden und sich in die "harmonische volksgemeinschaft" der linksradikalen zusammenhänge zurückzuziehen. Harte Kritik, gerade des linken-antisemitismus im kontext von "fridensbewegung"und pali-soli, ist dringend notwendig, aber nicht gemeinsam mit der "Partei Bilbeltreuer Christen", nicht gemeinsam mit Georg W. Bush und auch nicht mit Samuel L. Hunigton.
Genausowenig wird emanzipation mit jusos oder linksruck-antisemiten zu diskutieren sein, weshalb sie ja auch nicht in die linksradikalen diskussionszusammenhänge eingebunden sind.
Ich fürchte, gerade auch linksradikale antideutsche müssen sich gegen die rechten Inseldoitschen wehren, so wie ich von linksradikalen kriegsgegnern die reflexion und distanzierung von antisemitischen tendenzen in der "friedensbewegung" erwarte. Es geht darum den positiven kritischen einflusss der antideutschen auf die radikale linke gegen banalisierung und relaltivierung zu retten
Deutsches Volk angreifen- Au verteidigen.
Am längsten lebe Israel!
@der kleine antideutsche
Ganz abgesehen davon, dass dieser "Artikel"sicher nicht die Qualität hat, um auf die Startseite zu kommen, sage ich nochmal, dass es sich hierbei um subjektiven Spam einer Psychosekte handelt. Punkt.
gruppenrabatt - wer hat noch nicht???
revolutionärsein ist international -
Nicht deutsch
Nicht antideutsch !!!
Ein paar Gedanken dazu
aus bestimmten gründen halten sie sich für li
Es ist doch erstaunlich dass sie aber just dann, wenns auf die Nase gab, den solidrischen Diskussionsprozess einfordern. Komisch das in oben geanntem Falle niemandem der sonst in der politischen Diskussionslandschaft der antideutschen rassefanatiker stets wiederkehrende Spruch "Pazifismus hilft nicht gegen Terror" einfiel...
so kanns laufen...
Für eine starke Linke!
@ szeneguru
seltsamer titel
Das könnte so gemeint sein:
"Nuke Bagdad", "Palis übern Jordan", "Paliscum sucks" usw. sind Parolen, wie sie immer wieder aus antideutschem Umfeld zu hören sind.
Ich selbst bevorzuge aber eine etwas weniger demagogische Sprache. Die beiden Sekten, die hier im Streit liegen, nehmen sich wenig.
In d Bundesrepublik werden Islamis verfolgt!
ich kann diese israel-scheiße auch nicht...
AU verdammt
behaltet nen klaren kopf und seid ganz lieb gegrüsst von mir...
save israel.
Du sprichst mir aus dem Herzen, pele
Die meisten Linken sind pro Herrschaft!
Nur ... die Antideutschen sind hier keinen Deut besser. Ihr Säbelrasseln, ihre Mackrigkeit, ihr Machtanspruch und ihre Ausgrenzung gegenüber anderen Meinungen sind doch eher mit der Höhepunkt einer insgesamt eher widerlich herrschaftsförmigen "Linken".
Weder das eine noch das andere ist emanzipatorische Politik, sondern eher ähnlich dem Straßenkampf mackriger Gangs. Wer politisch nix mehr auf die Reihe kriegt, gefrustet von Niederlagen sein Dasein fristet, sich selbst und andere kreative Versuche verbietet - der kann positive Erlebnisse offenbar nur noch aus dem "Sieg" über andere Kellerkinder, Polit-Ghettos u.ä. ziehen.
Für etwas ganz anderes als diesen Sumpf an Herrschaftsideologie und Mackrigkeit!
an dden tollen herrschaftsfreien
p.s. das bedeutet nicht, dass ich mit allen behauptungen aler antideutscher übereinstimme.
"ente" verfälscht, um zu verschleiern
verlogen
geht heim und lernt was.
au verteidigen - bahamas versenken!
pech gehabt
gruß an die freunde auf dem punkkonzert
isoliert diese dummen antideutschen provos endlich
laßt euch nicht unterkriegen.
solidarität mit israel!
für den kommunismus!
an einen grossteil der kommentatorInnen
gute besserung und solidarische gruesse an die genossInnen in frankfurt. gegen jeglichen antisemitismus. fuer den kommunismus.
Da wird ein Punkkonzert schnell zu einem linken Szenetreff, auf dem nur gesagt werden darf, was in diesen "Freiräumen" oder "Lebensräumen", wie sie oft auch in Anlehnung an biologische Terminologie genannt werden, erlaubt ist.
Genausowenig sollte man mit einem Iro bei Karl Moik auflaufen, das steht fest. Die Reaktionen wären sicher nicht ganz unähnlich.
Wie das aber in Biotopen nun einmal ist, kann niemand, kein Käfer keine Larve Kein Frosch oder Kamel frei darüber entscheiden, zu welchem Biotop es gehören möchte. Ein Kamel würde auch nicht verstehen, was ein Frosch plötzlich in der Wüste möchte. Denn dort gehört ein Frosch ja nun wirklich nicht hin.
Was unterscheidet nun das Kamel von einem menschlichen Bewohner solcher "Lebensräume", die ja oft auch als "selbstbestimmt" apostrophiert werden?
Nun sicher ist dies die Selbstbestimmtheit. Und dies scheint auch der einzige Moment, im allzu ontologisch geprägten "Leben" dieser, ja man muß es fast schon so sagen, Kreaturen zu sein, in dem so etwas wie Individualität aufzublitzen scheint.
Nämlich dann, wenn es darum geht die Biotopsgrenzen klar abzustecken. Vermischung ist nicht erlaubt, auf gar keinen Fall, denn das hat die Natur nicht vorgesehen, das passt nicht. Da ist es doch auch nur sinvoll, nur die passensten (fittest, C. Darwin) dort zu belassen.
Und da endet die Individualität auch schon wieder. Sie speist sich aus dem Seienden und blitzt nur dann auf, wenn es gilt den biologisch determinierten Aufrtag zu erfüllen.
Der Wille wird lediglich zum Vollstrecke der nichtreflektierten aber sich so wohlig anfühlenden Ordnung und Selbstbestimmung wird zur Willkür.
Allerdings muß ich nicht, um Kirmesschläger zu treffen, auf ein Punkkonzert gehen. Das kan ich auch in der Wetterau haben. Dort sind die biologischen und politischen Verhältnisse ähnlich klar strukturiert.
Save Israel!
Das nennt er dann Meinungsfreiheit. Im Übrigen hat es sich anders als im Text behauptet zugetragen. Aber wen interessiert sowas schon im Kampf der politsektierenden
Yuppie-Kinder? Save Israel vor deutschen Yuppie-Kindern, die Israel zur Projektion ihrer rassischen wahnvorstellungen missbrauchen!
An die Kontrollidioten
abgesehen). Irgendwelche anal fixierte Kontrollmamas & -papas, denen das nicht passt, können meinetwegen Fahrkarten abknipsen oder Kinderzimmer aufräumen, für Indymedia sind sie nur eine Last, die verschwendeten Speicherplatz bedeutet. Hierarchiefrei wollt ihr sein? Oberlehrer seid ihr, denen die Form jederzeit wichtiger ist als der Inhalt, selbst wenn
der Inhalt zum Himmel stinkt. Haut doch ab.
sach ma Mr. Abraxas ...
Au weia, wie blöd wird man eigentlich, wenn man den ganzen tag adorno ,interpretiert'.
wenn da jemand antirassismus ernst nimmt, gehts eben nicht nur gegen schwer verdaulichen stammtischrassismmus und -nationalismus, sondern auch gegen solch antiarabischen mist, wie du ihn dilletierst. Ist übrigens das gleiche niveau wie beim dummdeutschen alltäglichen antisemitischen gequassel, nur das leute wie du in ihrer masslosen arroganz sich auch noch für intelligent halten.
kein wunder, wenns denn mal was aufs rassistenmaul gibt, du arschloch!
sich mit den bullen gegen ein zentrum stellen. ("achtung, achtung, unser autonomes zentrum ist akut gefährdet durch die bösen antideutschen, die schreiben sogar selbstverständlichkeiten an wände, man stelle sich sowas vor, wir müssen jetzt aber endlich mal durchgreifen, damit die innere sicherheit unseres zentrums wieder hergestellt ist".)und, dafür zu sein, dass israel überlebt, heißt: sharonist (was is'n das?) zu sein. du hast ja echt ne satte paranoia.
Au ,hatts weh getan?
Der Frühjahrsputzwahn ist ja schon aus Berlin bekannt, wenn mal wieder ne Sau durchs Dorf getrieben wird. Die Scene von allem freihalten was da nicht reingehört, von der bösen Bahamas ohnehin und vor allem von Leuten die noch selbst denken und nicht jede Dummheit mitmachen. Revierkämfpe im Freigehege zuwischen Uni, Ex Und Au, mehr ist es nicht und Außenstehende bekommens nichtmal mit.
mein lieber scholli
in Berlin wollen ja auch irgendwelche Spinner Die 18Uhr-Demo verhindern, aber gegen den Naziaufmarsch machen sie garnichts, dass ist ihn egal!
Deutschland = Scheißland
deutsche Linke = beschissene LinkE!
wer weiss eigentlich was genau passiert ist ?
ach, ihr wollt eh nur ablassen was ihr der anderen seite vorwerfen wollt?? dann kommts auf objektivität und rationalität sowieso nicht an... ganz schön arm, ich hab auf sowas seit meiner kindergartenzeit keinen bock mehr...
(ich warte auf weitere berichte)
Lustig
aua
Die teils sehr berechtigte Kritik der AntiDs an der deutschen Linken denke ich ist doch im wesentlichen äußerst gerechtfertigt.
Große Teile der deutschen Linken (und auch der Frankfurter) sind potentiell antisemitisch und lassen sich das auch von den Lippen lesen.
Und noch was.. Was ist den Antifaschismus noch wert wenn auf Israelfreundliche Genossen geprügelt wird ?
Yupies
Nein, keine Weltverschwörung
Danke für diese Klischee-Reaktion
Im Kommentar wurde nicht gesagt, daß alle Reichen doof sind und nur arme Leute was erzählen dürfen. Das unterstellst Du aber dem Kommentar. Warum? Weil Du Dich nicht damit auseinandersetzen willst. Yuppie-Kinder wie Du sind es gewohnt sich grundsätzlich nie in Frage zu stellen und immer die anderen als "falsch"und "böse" anzusehen, besonders wenn sie Dich kritisieren.
Also lies noch mal den Kommentar, denk nach oder lass dieses peinliche Heulen, Du getroffener Hund!
Übrigens: Wer die Antideutschen kennt, weiss was an dieser Story dran ist. Ich hab einmal erlebt, daß ein Antideutscher von einem Maoisten auf die Fresse bekommen hat und zwei mal andersum. Kommunisten unter sich. Aber eben anders, als im Propaganda-Text gelogen.
So ihr Linken,jetzt die Karten auf den Tisch zur Sozialerhebung.
Wird alles vetraulich behandelt.
SOLIDARITÄT MIT ISRAEL
FÜR DEN KOMMUNISMUS
Antiimps und Antideutsche
Antideutsche und Antiimps in Frankfurt am Main
Die radikale Linke des Kapitals unter sich: Im April 2003 kam es am Rande eines Punk-Konzertes in der "Au", einem "selbstverwalteten" Treffpunkt von Leuten, die sich selbst als Teile der radikalen Linken sehen, oder die sich wenigstens ganztägig, oder in Teilzeit von ihrem Lebensstil her einer radikalen und alternativen Szene zuordnen, zu einem "Übergriff".
Ein sich heroisch dünkender Mann schrieb zwei Worte an die Wand: Save Israel. Diese erbärmlich-lächerliche Aussage nahm ein "antiimperialistischer" Türsteher der Au zum Anlaß, die mehr oder weniger genau als Antideutsche identifizierten Punk- und Sharonfreunde aus dem Veranstaltungsraum zu schmeißen, und ihnen so jeden "Spaß am Konzert" zu verderben. Alle Beteiligten fühlten sich dabei an Ereignisse des letzten Jahres erinnert, als im famosen "Café Exzess" auf einen Kameraden der antideutsch-universitären Gruppe "sinistra" eingeschlagen wurde. Der (Antiimp-)Schläger nahm an, dass es sich beim besagten Studenten, um einen "Mossad-Agenten auf Feierabendtour" handele.
Die Antideutschen fordern Härte (noch mehr Härte!) gegen die palästinensische Bevölkerung, weinen den Tausenden von Verbrannten ArbeiterInnen Dresdens keine Träne nach, beschimpfen alle Kritiker Israels und ihrer selbst als "Antisemiten", üben sich in einem völkischen "Deutschenhass" (wobei sie z.B. die "deutschen Zustände" mit den ihnen als besonders ekelhaft erscheinenden ArbeiterInnen in Deutschland verwechseln), bejubeln die amerikanische Politik und ihre kriegerischen Fortsetzungen, greifen jeden an, der es wagt auf ihren Veranstaltungen Kritik zu üben und so weiter. Wird ihnen selbst aber auch nur ein wenig Unbehagen bereitet, werden sie daran gehindert, ein Punk-Konzert zu genießen, dann rufen sie gleich "nach Mama". Die antideutsch-völkischen Komplizen von Kapital, Nation und Staat scheinen uns deshalb auch noch ziemlich verlogen und wehleidig zu sein.
Das soll aber ganz und gar nicht heißen, daß die handgreiflichen Au- und Exzess-Antiimps irgendwie sympathischer oder gar "revolutionärer" wären, als ihre Kameraden im Geiste, die Antideutschen. Bezeichnend für diese Leute ist nicht nur, daß ihre Fäuste so locker sitzen, wie die Schrauben in ihren Hirnen, sondern daß sie in ihrer völkisch-nationalistischen, etatistischen und antiproletarischen Dumpfheit, z.B. die grundlegende Ablehnung der Unterstützung aller nationalen Befreiungsbewegungen und "befreiten" Staaten reflexhaft als "antideutsch" denunzieren.
Sowohl die Antideutschen, als auch die Antiimps sind Feinde der globalen Arbeiterklasse. Sie stützen sich jeweils auf unterschiedliche nationale, staatliche und kapitalistische Mächte und Ideologien, die aber allesamt der Beherrschung der ArbeiterInnen sowie der Aufrechterhaltung kapitalistischer Produktions- und Reproduktionsverhältnisse dienen. Wir dagegen unterstützen ausschließlich den globalen und unteilbaren Klassenkampf der ArbeiterInnen gegen Kapital, Lohnarbeit, Staat und Nation.
Die Au-Ereignisse innerhalb einer abgewrackten, spießigen und anti-proletarischen Szene möchte die Gruppe "Au tut weh" - so nennen sich nun die von den "palästinasolidarischen AntifaschistInnen" geschlagenen "israelsolidarischen AntifaschistInnen" - nutzen, um Solidarität von der Frankfurter Linken zu erheischen. Sollen sie doch, dort gehören sie hin, sie sind Teil von ihr.
Die Frankfurter Linke, das ist die Linke des Kapitals, wie auch die Auseinandersetzungen zwischen Antiimps und Antideutschen nichts anderes sind, als Pöbeleien und Schlägereien unter Wesensverwandten. Dieses Verhalten ist selbst schon ein Indikator, um festzustellen mit welcher Art von Szene wir es hier zu tun haben. Derartige auf dem "Recht des Stärkeren" gegründete Auseinandersetzungen, solch eine Art von hysterischer, eitler und gewalttätiger "Streitkultur" sind typisch für Rivalitäten konkurrierender antiproletarischer Gangs.
Wir müssen verstärkt darauf achten, dass sich solche Umgangsformen nicht auch in die politischen Diskussionen unter Revolutionären einschleichen. Der proletarischen, antinationalen, antikapitalistischen, revolutionär-anarchistischen, sozialrevolutionären und kommunistischen Linken könnte es eigentlich ziemlich gleichgültig sein, wie unsere Feinde miteinander umspringen.
Allerdings ist zu befürchten, dass sich solcherart Auseinandersetzungen innerhalb der kapitalistischen Linken weiter verschärfen werden. Diese Umgangsformen können sich negativ auf die nach einer revolutionären Alternative zum Kapitalismus suchenden ArbeiterInnen auswirken, wenn sie nämlich den falschen Eindruck gewinnen, dass dieses Gehabe typisch für "die Linke" sei. Darüber hinaus steigern derartige Gewalttätigkeiten das ohnehin schon auf der ganzen Welt hohe antisoziale Gewalt- und Hassniveau innerhalb und zwischen den kapitalistischen Gesellschaften. Daran können wir kein Interesse haben.
Auch wenn wir nicht in der Lage sein sollten, auf die Prügeleien un-ter völkischen, nationalistischen und kapitalistischen Gangs beruhigend Einfluß zu nehmen, so könnten wir es definitiv nicht dulden, wenn sie - was eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist - auf den Gedanken kommen sollten, uns anzugreifen.
Im aktuellen Konflikt zwischen Antiimps und Antideutschen sind wir weder mit der einen, noch mit der anderen Seite auf irgendeine Weise solidarisch, sondern wir betrachten die beteiligten Gruppen als außerhalb der proletarischen Linken stehend.
Keine Parteinahme für irgendeine Fraktion der kapitalistischen Linken, weder für Antiimps, noch für Antideutsche, noch für sonst eine Gruppe.
Für eine offene und solidarische Debatte unter den Militanten und Gruppen des revolutionären proletarischen Milieus.
Am längsten lebe der mit der Anarchie identische Kommunismus!
Gruppe sozialrevolutionärer ArbeiterInnen (26.04.03)