Naomi Klein zur drohenden Räumung von Indy Argentina
Gegen die Räumung von Indymedia Argentinien
Während des Aufstands der argentinischen Bevölkerung am 19. und 20.Dezember 2001, bei dem innerhalb von 2 Wochen 4 Präsidenten gestürzt wurden, lag das Hauptaugenmerk der Presse vor allem auf die Darstellung eines "kollabierenden" Landes.
Während des Aufstands der argentinischen Bevölkerung am 19. und 20.Dezember 2001, bei dem innerhalb von 2 Wochen 4 Präsidenten gestürzt wurden, lag das Hauptaugenmerk der Presse vor allem auf die Darstellung eines "kollabierenden" Landes.
Frustriert versuchte ich es mit Indymedia Argentinien und wurde so direkt auf die Strassen von Buenos Aires "mitgenommen, wo Arbeitslose, Mittelschichts Bürger und Studenten Seite an Seite revoltierten gegen das System der Neo-Liberalen Programme die Weltweit immer mehr zu scheitern drohen.
Der Protest zeigte nicht den "Zusammenbruch eines Landes", sondern das Ende der Passivität.
Für zehntausende internationale Besucher wurde Indymedia unser einziges "Fenster" zu dieser Revolte. Es lädt uns nicht nur dazu ein zuzuschauen, sondern selber Teil zu haben, sich einzubringen mit eigenen Berichten von Protest und Widerstand überall auf der Welt. Eine "nationale" Bewegung wurde "global"
In den vergangenen Jahren habe ich in Buenos Aires immer wieder Indymedia Reporter/innen in Aktion gesehen. Sie sind vor Ort, mit ihren Kameras in der Hand, bei nahezu allen Protesten, bei Straßenblockaden, Fabrik Besetzungen und wichtigen Assambleas (Versammlungen). Wie wichtig Indymedia Argentina für die soziale Bewegung dort geworden ist, kann man nicht oft genug betonen. Die Seite soll Platz bieten für nicht- Partei gebundene Diskussionen über die Bewegung, über Ideen und Strategien. Wenn der Bewegung Polizeiliche Repressionen oder Räumungen drohen, was in letzter Zeit in Beunruhigender Häufigkeit passiert, sind die Leute von Indymedia meistens die ersten die davon erfahren. Die Leute hier wissen, das es keinen besseren Weg gibt, schnellstmöglich Leute zu mobilisieren. Indymedia ist nicht mehr einfach nur "alternative Berichterstattung", es ist zum gängigen Kommunikationsmittel geworden.
Nun stehen Indymedia Argentinien harte Repressionen (Räumung) bevor, sie brauchen nun uns um für ihr weiterbestehen zu Mobilisieren. Die Argentinische Regierung spekuliert wohl darauf, das solange die Welt auf den Krieg fokussiert ist, kleinere soziale Kämpfe eher von der Öffentlichkeit unbemerkt bleiben oder unwichtig erscheinen. Jetzt gilt es, ihnen zu zeigen das sie damit falsch liegen ! Bitte unterstützt die Indymedia anti-Räumungs Kampagne !!!
Protect this precious Space
Naomi Klein
Quelle:
http://argentina.indymedia.org/news/2003/03/94651.php
Der Protest zeigte nicht den "Zusammenbruch eines Landes", sondern das Ende der Passivität.
Für zehntausende internationale Besucher wurde Indymedia unser einziges "Fenster" zu dieser Revolte. Es lädt uns nicht nur dazu ein zuzuschauen, sondern selber Teil zu haben, sich einzubringen mit eigenen Berichten von Protest und Widerstand überall auf der Welt. Eine "nationale" Bewegung wurde "global"
In den vergangenen Jahren habe ich in Buenos Aires immer wieder Indymedia Reporter/innen in Aktion gesehen. Sie sind vor Ort, mit ihren Kameras in der Hand, bei nahezu allen Protesten, bei Straßenblockaden, Fabrik Besetzungen und wichtigen Assambleas (Versammlungen). Wie wichtig Indymedia Argentina für die soziale Bewegung dort geworden ist, kann man nicht oft genug betonen. Die Seite soll Platz bieten für nicht- Partei gebundene Diskussionen über die Bewegung, über Ideen und Strategien. Wenn der Bewegung Polizeiliche Repressionen oder Räumungen drohen, was in letzter Zeit in Beunruhigender Häufigkeit passiert, sind die Leute von Indymedia meistens die ersten die davon erfahren. Die Leute hier wissen, das es keinen besseren Weg gibt, schnellstmöglich Leute zu mobilisieren. Indymedia ist nicht mehr einfach nur "alternative Berichterstattung", es ist zum gängigen Kommunikationsmittel geworden.
Nun stehen Indymedia Argentinien harte Repressionen (Räumung) bevor, sie brauchen nun uns um für ihr weiterbestehen zu Mobilisieren. Die Argentinische Regierung spekuliert wohl darauf, das solange die Welt auf den Krieg fokussiert ist, kleinere soziale Kämpfe eher von der Öffentlichkeit unbemerkt bleiben oder unwichtig erscheinen. Jetzt gilt es, ihnen zu zeigen das sie damit falsch liegen ! Bitte unterstützt die Indymedia anti-Räumungs Kampagne !!!
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Naomi Klein
Quelle:
http://argentina.indymedia.org/news/2003/03/94651.php
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Nachtrag
Wo kann man was machen
wo kann man klicken, oder spenden, oder Proteste absenden?
Ich habe auch auf der argentinischen Seite nichts gefunden.
Ich spreche kein Spanisch.
MfG Toussaint
Unterstützung etc.
Ja, man kann was tun
in Dtl. kann versucht werden, die Info weiterzutragen: Als Flugi oder Leserbriefe.
Im wesentlichen ist die Offensive der argentinischen Regierung durch die abgelenkte Weltöffentlichkeit (IRak-Krieg) möglich. Deswegen dürften Proteste an die Botschaften (a la "wir wissen was passiert und werden was tun") sicherlich sinnvoll. Auch direkt Mail an Regierungsbehörden/Medien machen wohl sinn. Die können auch englisch.
aus argentinien
Koordination
organisiert werden :
¡Argentina Alterta!
von internacionales - 01.04.2003 00:42
Call to all international activists - Llamado a todas las activistas internacionales - Aufruf an alle internationalen AktivistInnen
---
(deutsch)
Aufruf an alle internationalen AktivistInnen
Im letzten Monat hat sich die Repression gegen die sozialen Bewegungen Argentiniens verstaerkt. Es gibt zur Zeit in den meisten Bewegungen und Gruppen die Diskussion um Perspewktiven nach den Wahlen am 27. April. Die Befuerchtung ist, dass danach eine sehr viel staerkere Repressionswelle einsetzen wird.
Als internationale AktivistInnen sollten wir uns darauf vorbereiten und eine Koordination ins Leben rufen, um darauf schnell und effektiv reagieren zu koennen. Unterstuetzen wir die sozialen Bewegungen in Argentinien und nutzen unsere Moeglichkeiten und Kontakte, um eine internationale Oeffentlichkeit gegen die repressive Situation herzustellen.
Ein erster Vorschlag ist, eine Mailingliste zur weiteren Diskussion und Vernetzung einzurichten, die als internationaler Arbeitsraum funktionieren kann. Das ist nur ein kleiner Anfang, doch eine Moeglichkeit, die viele Moeglichkeiten eroeffnet.
oder schreib dich ein:
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(english)
Call to all international activists
In the last month repression against social movements in Argentina became worse. At the moment most of the movements and groups are discussing about the perspectives after the elections on april 24th. They are worrying about a even harder wave of repression.
As international activists we should be prepared and start a coordination now to react fast and effective in this case. Let´s support the movements in Argentina using our possibilities and contacts. Let´s make the repressive situation puplic on an international level.
A first proposal is to start an E-Mail-list as international workingspace for further discussions and networking. It´s no more than a simple starting, but a posibility which can help to create many posibilities.
Participate!
or subscribe:
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(castellano)
Llamado a todas las activistas internacionales
En el último mes la represión en contra de los movimientos sociales en Argentina aumentó. De momento en la mayoria de los grupos y movimientos hay discuciones sobre las perspectivas para el tiempo después de las elecciones el 27 de abril. Existe la preocupacion de que vendrá una ola de represión aún mas fuerte.
Como activistas internationales debemas de estar preperadas e iniciar ahora una coordinación para reaccionar en este caso de un modo rápido y efectivo. ¡Apoyemos las movimientos en Argentina aprovechendo de nuestras posibilidades y de nuestras contactos! Tenemos que hacer publica la situatión represiva a nivel internacional para apoyar así los movimientos sociales.
Una primera propuesta es hacer una lista de correos electrónicos creando de este modo un espacio de trabajo internacional para poder discutir y coordinarnos. No es mas que un pequeño paso pero una posibilidad que puede des vida a muchas posibilidades mas.
!Participa!
o subscribes: