Hamburg: Polizei löst Schülerdemo mit Wasserwerfern auf
Die Schülerdemo am 24. März in Hamburg wurde von der Polizei unter Einsatz von vier Wasserwerfern aufgelöst. Nach 36 Festnahmen und 125 Ingewahrsamnahmen, 3 dienstunfähigen Polizisten, mindestens 2 schulunfähigen Schülern und einer bisher unbekannten Zahl weiterer verletzter Schüler hatte die Polizei genug. Die politischen Konsequenzen sind noch nicht abzusehen.
Am 02. April demonstrierten 2000 gegen Krieg und Polizeigewalt.
Am 02. April demonstrierten 2000 gegen Krieg und Polizeigewalt.
Aber von Anfang an.
Morgens ab 9 Uhr hatten sich mehreren Punkten in der Stadt etliche Tausend Schüler getroffen und zogen vor die Zentrale der SPD um eine Ende der Unterstützung Deutschlands für den Krieg gegen den Irak zu fordern (Überflugrechte usw.) Laut Polizei zogen 8.000 Schüler der insgesamt 20.000 Teilnehmer (50.000 laut Organisatoren) in einer Spontandemo zum US-Konsulat. Die geballten Schülermassen brachten den Innenstadtverkehr komplett zum erliegen und die wenigen Polizisten hätten auch einen Sturm der Innenstadt nicht verhindern können (mußten sie aber auch nicht).
Am Konsulat ein ähnliches Bild wie am Samstag - weiträumige Absperrung. Nur diesmal mit drei statt einem Wasserwerfer. Die Äste und Stöcke der Bäume auf der Wiese wurden am häufigsten zu Wurfgeschossen in Richtung Wasserwerfer und von beginn an behelmter Polizei umfunktioniert. Wesentlich seltener auch andere Gegenstände. Das erste Mal ging der Greiftrupp der Polizei aber in die Menge um eine Schlägerei zu schlichten. Das Werfen wirkte eher wie Mutproben oder rumgeprolle "Ey, lass mal Randale machen!" von jungen Typen, die zum ersten Mal Polizei in Kampfuniform und Wasserwerfen gegenüber stehen. Schon viel vom 1. Mai in Berlin im Fernsehen gesehen, aber noch nie auf einer Demo gewesen. Alles geschah bei schönsten Sonnenschein unter den Kameraobjektiven der Polizei. Dementsprechend oft tätigten Zivilbeamte oder Greiftrupps Festnahmen. So stellte sich die Situation an der Absperrung dar. Von den erwachsenen Palästinensern und Kurden, die die Polizeikette mit Dachlatten angriffen, wie es in einer Presseerklärung der Polizei heißt, war nichts zu sehen. Wobei Schüler über 18 Jahre auch schon Erwachsene sind.
Weit weg von der Absperrung hatten sich viele Schüler noch auf den Wiesen oder direkt auf der Kreuzung in der Sonne niedergelassen und genossen den Tag. Die Durchsagen der Wasserwerfer waren hier nicht mehr zu hören. Irgendwann schien die Polizei keine Lust mehr haben beworfen zu werden. Die Durchsagen wurden förmlich. Viele waren schon gegangen. An der Absperrung waren noch ein paar Hundert, von denen einige Streß machten. Weiter hinten saßen bestimmt 2.000 bis 3.000 in Sonne und bekamen vom Rest nichts mit.
Anstatt das bisherige Konzept von gezielten einzelnen Zugriffen beizubehalten entscbloß sich die Polizei zur Eskalation. Statt vorrückender Polizisten hieß es "Wasser marsch!". Alle Schüler flüchteten. Auch der Wasserwerfer aus der kleinen Seitenstraße kam herangefahren. Auf der Kreuzung teilte die Polizei die Schüler. Eine Gruppe wurde in Richtung Hauptbahnhof getrieben, die andere in Richtung Dammtor. Bisher gezielte Festnahmen und Einsatz von Wasser. Laut Polizeisprecher Fallak, war der Einsatz des Schlagstocks nicht freigegeben. Augenzeugen berichteten nichtsdestotrotz von Schlagstockeinsätzen - teilweise gezielt auf die Beine. Diese wären auch eine Erklärung für die verletzten Demonstranten. Auf dem Weg zum Dammtor gab es eine Stelle mit Steinen in handlicher Größe. Einige von diesen flogen auch prompt in Richtung Wasserwerfer und Polizeiketten. Ein Zivilbeamter, der in einer Kette neben seinen uniformierten Kollegen stand wurde an der ungeschützten Schulter getroffen. Inzwischen war "Schill muß weg!" zu einzigen Parole geworden. Der Krieg im fernen Irak war in den Hintergrund getreten. Vor dem Dammtor-Bahnhof war erstmal Ruhe. Die Polizei mußte ihre Festnahmen abarbeiten, auf Verstärkung warten und hoffen, dass die Schüler endlich gehen.
Als dies nicht schnell genug geschah und es sich immer mehr Schüler in der Sonne bequem machten gab es erneut Auflösungsforderungen durch die Polizei. Wurfgeschosse gab es auf der kahlen Straßenkreuzung keine mehr. Ein halber Kessel zog auf. Der Bahnhof war dicht - Mittelweg, Moorweide und Rothenbaumchaussee auch nicht zu passieren. Nur die Edmund-Siemers-Allee in Richtung Uni war offen. Die Polizeiketten rückten vor, die Wasserwerfer hinterher. Hier blieb es trocken.
Die Schüler wichen vor der Polizei zurück. Einige flüchteten auf den Bahndamm, über die S-Bahngleise mit ihren Stromschienen auf den Bahnsteig. Die anderen zogen scheinbar nicht schnell genug ab und so wurden die Schüler von den Wasserwerfern die Edmund-Siemers-Allee bis zur Grindelallee hochgetrieben. Dort war Pause. Die Wasserwerfer wurden über Hydraten nachgefüllt.
Nun zogen nur noch die Polizeiketten voran - andere kamen von hinten. Gemäß den Motto "Den letzten beißen die Hunde" zogen 125 Schüler und Passanten die Arschkarte und wurden in der Bundesstraße eingekesselt. Der Altersdurschnitt war auf jeden Fall minderjährig. Und von den angeblichen so "gewaltorientierten Jugendlichen, Kurden und Palästinensern" war keiner im Kessel zu sehen. Mit einem großen und zwei kleinen HVV-Bussen und einigen Polizeiwagen wurden die Gefangenen auf Polizeiwachen im gesamten Stadtgebiet verteilt. Das zentrale Gewahrsam scheint in Hamburg im letzten halben Jahr aus der Mode gekommen zu sein.
Fotos von der Demo - 1 MB
Fotos von der Auflösung - 4 MB - Ladezeit!
Die Montagsdemo am Abend mit knapp 1.000 Teilnehmern kam näher ans Konsulat und wurde nur von einigen behelmten Polizisten empfangen. Wasserwerfer waren nicht zu sehen.
Postings bei Indymedia:
Bericht | Fotos 1 | Fotos 2 | Fotos 3 | Fotos 4 | Organisatoren freuen sich über 50.000 Teilnehmer | Presseerklärung Hamburger ASten | Presseerklärung der Roten Hilfe | Telefonhotline für Betroffene | Rote Hilfe Termin | AP und AFP | kleine Presseschau | Agenturmeldungen | Polizeigewerkscahft äußert sich (dpa) | Presseerklärung der ASten + Aufruf zu Demo am 02.04.
Demonstration gegen Krieg und Polizeigewalt - für Frieden und Versammlungsfreiheit am 2. April
- Hamburger Demo gegen Krieg und Polizeigewalt
- fotos zur demo in HH
- Hamburg: 1500 gewaltbereite bei Demo gegen Polizeigewalt
- Gegen Krieg und Polizeigewalt - Hamburger Demo 02.04.03
Lokalmedien:
25.03.:
taz 1 | taz 2 |taz 3 | MOPO 1 | MOPO 2 | Abendblatt 1 | Abendblatt 2 | Abendblatt 3 | Welt 1 | Welt 2 | Welt 3 | NDR | Presseerklärung der Polizei
26.03.:
taz 1 | taz 2 | MOPO | Abendblatt 1 | Abendblatt 2 | Abendblatt 3 | Welt 1 | Welt 2a | Welt 2b | Welt 2c | Welt 3
27.03.:
taz 1 | taz 2 | MOPO | Abendblatt 1 | Abendblatt 2 | Abendblatt 3 | Abendblatt 4 | Welt
28.03.:
taz | MOPO | Abendblatt 1 | Abendblatt 2
29.03.:
taz | Abendblatt 1 | Abendblatt 2 | Abendblatt 3 | Welt
31.03.:
Abendblatt | Welt
02.04.:
taz 1 | taz 2 | MOPO | Welt
03.04.:
taz 1 | taz 2 | MOPO | Abendblatt | Welt
04.04.:
Abendblatt
08.04.:
Abendblatt
09.04.:
Welt
10.04.:
taz | MOPO | Abendblatt | Welt
überregionale Medien:
Spiegel-Online | Stern | Tagesschau | BerlinOnline
Morgens ab 9 Uhr hatten sich mehreren Punkten in der Stadt etliche Tausend Schüler getroffen und zogen vor die Zentrale der SPD um eine Ende der Unterstützung Deutschlands für den Krieg gegen den Irak zu fordern (Überflugrechte usw.) Laut Polizei zogen 8.000 Schüler der insgesamt 20.000 Teilnehmer (50.000 laut Organisatoren) in einer Spontandemo zum US-Konsulat. Die geballten Schülermassen brachten den Innenstadtverkehr komplett zum erliegen und die wenigen Polizisten hätten auch einen Sturm der Innenstadt nicht verhindern können (mußten sie aber auch nicht).
Am Konsulat ein ähnliches Bild wie am Samstag - weiträumige Absperrung. Nur diesmal mit drei statt einem Wasserwerfer. Die Äste und Stöcke der Bäume auf der Wiese wurden am häufigsten zu Wurfgeschossen in Richtung Wasserwerfer und von beginn an behelmter Polizei umfunktioniert. Wesentlich seltener auch andere Gegenstände. Das erste Mal ging der Greiftrupp der Polizei aber in die Menge um eine Schlägerei zu schlichten. Das Werfen wirkte eher wie Mutproben oder rumgeprolle "Ey, lass mal Randale machen!" von jungen Typen, die zum ersten Mal Polizei in Kampfuniform und Wasserwerfen gegenüber stehen. Schon viel vom 1. Mai in Berlin im Fernsehen gesehen, aber noch nie auf einer Demo gewesen. Alles geschah bei schönsten Sonnenschein unter den Kameraobjektiven der Polizei. Dementsprechend oft tätigten Zivilbeamte oder Greiftrupps Festnahmen. So stellte sich die Situation an der Absperrung dar. Von den erwachsenen Palästinensern und Kurden, die die Polizeikette mit Dachlatten angriffen, wie es in einer Presseerklärung der Polizei heißt, war nichts zu sehen. Wobei Schüler über 18 Jahre auch schon Erwachsene sind.
Weit weg von der Absperrung hatten sich viele Schüler noch auf den Wiesen oder direkt auf der Kreuzung in der Sonne niedergelassen und genossen den Tag. Die Durchsagen der Wasserwerfer waren hier nicht mehr zu hören. Irgendwann schien die Polizei keine Lust mehr haben beworfen zu werden. Die Durchsagen wurden förmlich. Viele waren schon gegangen. An der Absperrung waren noch ein paar Hundert, von denen einige Streß machten. Weiter hinten saßen bestimmt 2.000 bis 3.000 in Sonne und bekamen vom Rest nichts mit.
Anstatt das bisherige Konzept von gezielten einzelnen Zugriffen beizubehalten entscbloß sich die Polizei zur Eskalation. Statt vorrückender Polizisten hieß es "Wasser marsch!". Alle Schüler flüchteten. Auch der Wasserwerfer aus der kleinen Seitenstraße kam herangefahren. Auf der Kreuzung teilte die Polizei die Schüler. Eine Gruppe wurde in Richtung Hauptbahnhof getrieben, die andere in Richtung Dammtor. Bisher gezielte Festnahmen und Einsatz von Wasser. Laut Polizeisprecher Fallak, war der Einsatz des Schlagstocks nicht freigegeben. Augenzeugen berichteten nichtsdestotrotz von Schlagstockeinsätzen - teilweise gezielt auf die Beine. Diese wären auch eine Erklärung für die verletzten Demonstranten. Auf dem Weg zum Dammtor gab es eine Stelle mit Steinen in handlicher Größe. Einige von diesen flogen auch prompt in Richtung Wasserwerfer und Polizeiketten. Ein Zivilbeamter, der in einer Kette neben seinen uniformierten Kollegen stand wurde an der ungeschützten Schulter getroffen. Inzwischen war "Schill muß weg!" zu einzigen Parole geworden. Der Krieg im fernen Irak war in den Hintergrund getreten. Vor dem Dammtor-Bahnhof war erstmal Ruhe. Die Polizei mußte ihre Festnahmen abarbeiten, auf Verstärkung warten und hoffen, dass die Schüler endlich gehen.
Als dies nicht schnell genug geschah und es sich immer mehr Schüler in der Sonne bequem machten gab es erneut Auflösungsforderungen durch die Polizei. Wurfgeschosse gab es auf der kahlen Straßenkreuzung keine mehr. Ein halber Kessel zog auf. Der Bahnhof war dicht - Mittelweg, Moorweide und Rothenbaumchaussee auch nicht zu passieren. Nur die Edmund-Siemers-Allee in Richtung Uni war offen. Die Polizeiketten rückten vor, die Wasserwerfer hinterher. Hier blieb es trocken.
Die Schüler wichen vor der Polizei zurück. Einige flüchteten auf den Bahndamm, über die S-Bahngleise mit ihren Stromschienen auf den Bahnsteig. Die anderen zogen scheinbar nicht schnell genug ab und so wurden die Schüler von den Wasserwerfern die Edmund-Siemers-Allee bis zur Grindelallee hochgetrieben. Dort war Pause. Die Wasserwerfer wurden über Hydraten nachgefüllt.
Nun zogen nur noch die Polizeiketten voran - andere kamen von hinten. Gemäß den Motto "Den letzten beißen die Hunde" zogen 125 Schüler und Passanten die Arschkarte und wurden in der Bundesstraße eingekesselt. Der Altersdurschnitt war auf jeden Fall minderjährig. Und von den angeblichen so "gewaltorientierten Jugendlichen, Kurden und Palästinensern" war keiner im Kessel zu sehen. Mit einem großen und zwei kleinen HVV-Bussen und einigen Polizeiwagen wurden die Gefangenen auf Polizeiwachen im gesamten Stadtgebiet verteilt. Das zentrale Gewahrsam scheint in Hamburg im letzten halben Jahr aus der Mode gekommen zu sein.
Fotos von der Demo - 1 MB
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26.03.:
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27.03.:
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28.03.:
taz | MOPO | Abendblatt 1 | Abendblatt 2
29.03.:
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31.03.:
Abendblatt | Welt
02.04.:
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03.04.:
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04.04.:
Abendblatt
08.04.:
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Welt
10.04.:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Bitte übersetzen!
Wir danken für jegliche ithilfe.
IMC
Koordination unter:
seh ich anders....
Die Demo war eine Lehrstunde des Rechtsstaates für Schulkinder. Einige werden wir sicherliche bei Anti-Schill und Bambule-Demos wiedersehen. Hoffentlich akzeptieren wir, dass es sich nicht um gestandene Demoerfahrene und theoriebeflissene Vorzeigelinke handelt, sonst würde sie sich ganz schnell wieder entnervt zurückziehen.
Ergänzung...
LIEBER AUTOR
Danke, danke!
Mach das nie wieder!
Lesen lernen!
Publizierung
Stelle deinen Beitrag doch auch auf www.schulstreik.org !
Dann haben noch mehr leute etwas davon !
Lieber Autor...
Wie krank muss denn ein Erwachsener sein auf ein kleines, für ihn fremdes, Kind einzuschlagen? Wie krank?
Ich finde es ein bischen traurig, dass du die Demo als Randale bezeichnest, denn es waren sehr (sehr) wenige bevor die Bullen eingriffen. Wahrscheinlich warst du nachher gar nicht mehr dabei, sonst würdest du dich nicht auf verlogene Polizeierklärungen der Bullen stützen.
Dieser Artikel gehört von der Seite gestrichen und auch nicht übersetzt, da sich dieser auf Presseerklärungen der Bullen bezieht und auch (o. somit) nicht wahrheitsgetreu ist.
Danke
und bezieh dich nie wieder auf Presseerklärungen der Bullen.
DEMOANKÜNDIGUNG - BAMBULE
deshalb treffen wir uns am 29.03. um 13Uhr am Hachmannplatz (beim Hbf)um gegen die Regierung und ihre Schandtaten zu proestieren!
SCHILL MUSS WEG
REGIERUNG STÜRZEN
VIVA BAMBULE
sagt mal dem HVV Bescheid...
Vielleicht sollten sich mal viele Kunden bei HVV melden, um denen zu sagen, was sie von deren Beteiligung an solchen Aktionen halten.
Eine Nachricht an den HVV kann man hier eintippen:
telefonisch (is nicht teuer):
040-19449
achja, und samstag hachmannplatz, 13uhr, zurück mit dem Bus;)
infotelefon
Dort sitzen täglich von 16-19 Uhr Leute und hoffen auf weiterhin viele Anrufe und infos
Nr: 040/401 87 903
15 und 16 jährige mussten sich ausziehen
immer sind die Bullen schuld?
Ich war schon auf genug Demos, um zu wissen, dass Bullen zwar scheiße sind, aber Demonstranten genauso. Die Leute sind so aggressiv auf Demos, dass ich bald kein Bock mehr hab hinzugehen! Und das find ich verdammt ätzend! Ja, die Polizei überreagiert gerne mal und diese Möchtegern-Typen kotzen mich auch an, aber "euer" ganzes "Räuber und Gendarm-Spiel" kotzt mich genauso an!!!! Die offizielle Demo war vorbei! Warum wollt ihr dann immer noch die Straße besetzen? Wir habe doch gezeigt, dass wir gegen den Krieg sind! Diese Gefechte mit der Polizei nur weil einige Leute meinen sie müssten ihrer Meinung mit Gewalt oder anderen "besonderen" Aktionen zum Ausdruck bringen, die sind einfach nur überflüssig und werfen ein verdammt schlechtes Bild auf die linke Szene!
Demonstriert und seit aktiv, aber bitte ohne Gewalt, es sind nicht immer nur die Bullen die gewaltätig sind!!!!
Wer war noch dabei?
Wie der Name Bulle entsteht, konnte man ab diesem Tag deutlich sehen.
Hätte Lust mit Leuten kontakt aufzunehmen, denen es ähnlich erging, zwecks Erfahrungs ustausch speziell des Kessles in der Bundesstraße.
Den Müttern, die dazu kamen um sich für uns stark machen, wie auch Romario, Ordrun und dem Anwalt sage ich nochmal Danke.
Also meldet Euch mal unter meine E-Mail
Euer Karsten
Weiter demonstrieren!
Für Betroffene von Repression: Kann nur die Rote Hilfe empfehlen, die hat sich die Tage richtig gut um die Verhafteten bemüht! An sie könnt ihr euch auch zwecks Rechthilfefragen wenden und/oder Verantsaltungen und Prozessunterstützung, mail:
Traurig !
Polizisten sind auch nur Menschen...
Seelsorger der Polizei
An den Seelsorger der Polizei
Empörend!
Korrektur eMail der Roten Hilfe
die oben von fight angegebene adresse ist falsch!!!
ansonsten empfiehlt sich der besuch der rh-homepage
www.rote-hilfe.de
dort sind u.a wertvolle rechtshilfetipps für demos und aktionen!
liebe leute
das wort sollte mittel sein und überhaupt demonstranten und dann 1. mai in berlin...
kommt doch mal zurück in die realität! wasserwerfer verhandeln nicht und polizisten sind auch nicht gesprächspartner.
die polizisten haben keine schlagstöcke, pistolen, wasserwerfer und panzer um friedlich zu bleiben oder um damit zu reden.
die üben auch nicht eine friedliche auseinandersetzung zu führen, sondern wie sie leute am besten verprügeln können. das ist deren job und nichts anderes.
ich will den aufruhr nicht hören, wenn ich mit so nem wasserwerfer in polizisten reinspritzen würde. "terrorist würde es dann heissen. wenn ich polizisten mit dem gleichen attribut belegte, hätte ich eine anzeige. überlegt euch das mal. es reichte schon einen helm aufzusetzen um mich vor den polizeiknüppel zu schützen um mich als kriminell hinzustellen. also bitte lasst die kirche im dorf. die polizei ist nie friedlich und wird es auch nicht sein - das ist nicht deren job. überlegt euch lieber warum die da sind und warum vielleicht irgendwelche leute ausrasten und äste(welch gewalt im vergleich mit schildern und polizeiknüppel) in richtung polizei werfen.
bei mir kommt bei solcher polizriglorifizierung immer wieder der gedanke auf: hoffentlich triffts dich das nächstemal. naja, aber eigentlich bin ich ja um jede froh, die noch so naiv an die sache ran gehen kann und die gewalt der polizei noch nicht erleben musste. dann binn ich wieder froh darüber, dass es glücklicherweise wenigstens soviel widerstand gibt, das einge noch nicht mal mitkriegen, wie brutal die sind. dann weiss ich wieder: das nächste mal werde ich wieder da sein und mich wieder den bullen entgegenstellen - es hat ja doch wenigstens ein bischen etwas gebracht. in dem sinne hoffe dann ich doch, dass sich viele diese blauäugigkeit bewahren können und den traum vom friedlich polizisten verkünden können.
@ a.t.s.a.
Eine Meinung, die ich zwar nicht teile, aber durchaus respektiere. Denn Neutralität und Sachlichkeit vermiß ich zur Zeit in vielen Bereichen der Medien.
Es gibt halt nicht nur prügelnde Bullen auf der einen, und besoffene Punks auf der anderen Seite. Genauso wenig wie man die (Hamburger) Welt genau in Schwarz und Weiß teilen kann.
Der graue Bereich dazwischen ist nämlich verdammt groß...
todschick38259
Volks und Bürgerentscheide auf allen ebenen und zu allen Problemen fordern!!
Herrschaft bleibt Herrschaft,
Rechts wie Links und in den Parlamenten!
Viva la libertad!!
No paseran!!
Nichts wird vergeben,
und nichts wird vergessen!!
Links genauso wie Rechts!!
Erneute Demo
Die Grünweißen haben jedenfalls angekündigt, dass sie dem ein massives Aufgebot entgegenstellen wollen.
Ich mein, das sind höchstens 3000 Schüler eher weniger und die wollen offenbar mit wer weiß was anrücken, das nimmt langsam echt Polizeistaatzüge an!
Wer von euch da zufällig Zeit hat, kann gerne kommen, das soll am Schulzentrum losgehen, ist nicht schwer zu finden. Für etwas Unterstüzung sind wir mehr als dankbar.
Bullen sind schuld"
friedliche demos werden kleingeknüppelt und auf anderen sind sie wieder ganz lieb. was den effekt der spaltung hat.
das ganze ist ja kein abgesprochenes kalkül, sondern zusammenwirken einiger weniger und anderer mehr bekloppter bullenführerInnen.
Aber auf den spaltungsprozess sollte man sich nicht einlassen. wenn leute lust haben steine zu schmeißen, werden die meisten von ihnen auch einen grund dazu haben und sein es nur die demonstrierte staatsgewalt.
klar dass leute übermäßig agro sind, aber vergesstr mal die provokateure und zivis nicht!
und allzu agro typen gehen ja auch gar nicht erst auf ne "blöde friedensdemo". Die Provokation besteht doch darin, mit Gewalt gegen Friedensdemos grüstet zu sein und wer auf die vergangenen Schikanen noch ruhig bleibt angesichts einer Bullenkette in Hamburg, dem kann ich den stein auch nicht verdenken.
Die müssten sich erstmal entschuldigen für ihre knüppelorgien beim bambuleum.
fuck Struck
No Olympia - Bambule - DEMONSTRATION
KOMMT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
VIVA BABULE
SCHILL MUSS WEG
DER SENAT MUSS WEG
BUSH MUSS WEG
...,usw.
immer sind die bullen schuld?
sonst wären sie keine bullen, sondern menschen!
die verhandlung, um das vorgefallene zu kläre
was passiert ist ist superkrass!!
und:
neulich war verhandlung.
1. die schülerInnen und eltern un journalisten kamen nicht ins gericht, weil schill-männer die plätze schon stunden vorher eingenommen hatten
2. es wurde tatsächlich behauptet, dass gezielt mit dem wasserwerfer störer in der menge getroffen wurden (sozusagen mit chirugischen eingriffen,..) und dass das verhalten angemessen war,..
also, wenn da kein richter einzelhaft und amtsentzug wegen frecher lüge und realitätsverschiebung beantragt, dann steht es um unser rechtssystem noch schlimmer, als vermutet. schill hat sich wirklich genug geleistet, um als gemeingefährlich weggesperrt zu werden,..
wird das nicht gesehen, ist entweder
1. die justiz gekauft
2. unterwandert, oder
3. feige und naiv
ich glaube, alles drei ist gleich schlimm, vermutlich auch alles 3 realität,..