"Schwestern von überall her, haltet die Welt an, und ändert sie!"
Globaler Aktionstag von Frauen am 8. März 2003
die entrechteten kennen die wahrheit am besten
denn sie spüren sie am eigenen leibe
tag und nacht ihres leidens
die meisten kriege führen die brüder
die schärfsten schwerter schmieden die schwestern
may ayim
Am 8.März, der von Clara Zetkin zum Internationalen Frauentag erklärt wurde, werden wieder überall auf der Welt Frauen auf die Straße gehen, um für ihre Rechte zu kämpfen. Weltweit haben sich Frauen zum Protest zusammengeschlossen und gemeinsame Forderungen aufgestellt. - Wir sagen Nein zu Krieg und Gewalt gegen Frauen.
- Wir wollen keinen Krieg.
- Wir wollen keine frauenfeindliche Ungerechtigkeit und Politik!
Der weltweite Protest an diesem Tag richtet sich aber nicht nur gegen Krieg, auch wenn dieses Thema in diesem Jahr eine große Stellung innehat. Ebenso werden Themen wie die Rolle der Frauen, das Schönheitsideal dieser Gesellschaft, Frauen in der Geschichte, Gewalt gegen Frauen und das Geschlechterverhältnis thematisiert und für verschiedenste Aktionen aufgegriffen. Die Rolle der Unterscheidung von sex und gender was sich nur annähernd mit biologischem, chromosomalem und sozialem Geschlecht übersetzen lässt, spielte und spielt in der Frauenbewegung eine große Rolle, denn so konnte gezeigt werden, dass die Zuschreibungen zu den Geschlechtern soziale, und vor allem auch historische Produkte sind, die der Organisation und (Re)produktion kapitalistischer Lebens- und Produktionsweise dienen, und keine biologische und feststehende Kategorien sind. Zudem wollen wir diesen Tag dazu nutzen, Frauen aufzufordern mehr bei indymedia mitzuarbeiten. Nur durch mehr schreibende, recherchierende, erörternde Frauen kann auch mehr von Frauen auf der Seite stehen.
Werdet kreativ im Netz, äußert euch und bedenkt, gerade auch ihr Frauen im virtuellen Raum: "Eure Tastatur ist eine Waffe".
News
- The international Day of the Woman in Brasil (Englisch)
- Aktion am Frauentag in Erfurt
- be a nike women!
- Internationaler Frauentag in der Türkei und Kurdistan
- Internationaler Frauentag in Berlin
- Invest In Caring Not Killing (Englisch / London UK Indymedia)
- Women's Day Antiwar March In Minneapolis (Englisch)
- Thousands Rally for Peace in Women-Led March (Englisch / DC Indymedia)
- Global Woman's Strike and March In LA (Englisch) Bilder
- Alice Walker, Amy Goodman & Other Notable Women Arrested in Anti-War Protest (Englisch / LA Indymedia)
- 8.3. in Donostia für Frauenrechte gegen Krieg und für Pressefreiheit
- int. Frauentag in Buenos Aires
- Mächtig Rosa
- Brasilien: Aktionen von MST zum 8. März
- Frauen besetzen Eingang des Verteidigungsministerium in Rom
- Marburger: Angriff auf Sex-Shops
Weitere Links, Termine und Infos.
Internationaler Streikaufruf
Die Leichenberge und Menschenopfer für den patriarchalen Moloch des Kapitals wurden seit 1908 immer gigantischer. Und wieder steht die Welt inmitten eines gigantischen Krieges. Der Krieg ist der Meister der Zivilisation und wird von uns allen durch unsere Arbeitskraft und Steuern, die wir zahlen, "gefüttert". Es wird höchste Zeit, diese Welt anzuhalten und zu ändern!
Deshalb rufen die weltweit vernetzen Frauen dazu auf, sich den globalen Militäretat zurückzuholen.
Hier die Streikforderungen, sie richten sich an alle Regierungen:
- Entlohnung für alle Plege- und Hausarbeit - durch Löhne, Renten, Land oder andere Mittel. Was ist wertvoller als die Erziehung der Kinder und die Fürsorge für andere? In das Leben und in die Wohlfahrt muss investiert werden, nicht in Rüstung, Militär und Gefängnisse.
- Gleiche Bezahlung auf dem Weltmarkt für alle, für Frauen und Männer gleichermaßen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
- Nahrungsmittelsicherheit für stillende Mütter, bezahlten Mutterschaftsurlaub, entlohnte Stillpausen. Hört auf, uns für unser Frausein zu bestrafen!
- Zahlt keine "Dritte Welt" Schulden ab. Frauen schulden nichts. Sie schulden uns.
- Zugang zu sauberem Wasser, Gesundheitsversorgung, Wohnraum, Transport, Bildung.
- Umweltfreundliche Energie und Technologie, die die Stunden, die wir arbeiten, verkürzen. Wir brauchen alle einen Herd, Kühlschraenke, Waschmaschinen, Computer, & Freizeit!
- Schutz und Asyl vor jeglicher Gewalt und Verfolgung, egal ob sie von Familienangehörigen oder von Menschen in Autoritätspositionen ausgeht.
- Bewegungsfreiheit. Das Kapital bewegt sich frei, warum also nicht auch Menschen?
In den letzten Monaten wurde die Grundforderung des Streiks auf Rückzahlung der Militärhaushalte von allen möglichen Menschen in der dritten Welt und in den industrialisierten Ländern aufgegriffen. Sie waren sich einig, dass selbst das Drohen mit Krieg einen Angriff auf alles Leben auf dem Planeten bedeutet. Das beginnt mit Müttern, die Zugang zu sauberem Trinkwasser, Essen und Sozialunterstützung verlangen, Kriegsveteranen, die wie Millionen andere Menschen bitter den Zugang zu Gesundheitsversorgung brauchen, und geht weiter zu Lohnabhängigen, die durch den Verlust ihrer Arbeitsplätze jede Überlebensmöglichkeit verlieren, bzw. gegen Unterbezahlung und Überstunden kämpfen. Zu Menschen mit Behinderungen, Rentner mit zu kleinen Renten, um in Würde leben zu können, Kindern, denen selbst die Grundschule vorenthalten wird und mittellosen Studenten und Obdachlosen... Alle zeigen vorwurfsvoll auf die über 900 Milliarden jährlicher weltweiter Rüstungsausgaben und fragen: WARUM KOMMEN DIE BEDÜRFNISSE DES MILITÄRS VOR UNSEREN GRUNDBEDÜRFNISSEN?"
Wir sagen Nein zu Krieg und Gewalt gegen Frauen. Wir wollen keinen Krieg und wir wollen keine frauenfeindliche Politik und Ungerechtigkeit!
Mehr Infos zum Streikaufruf"I am beautiful - das Schönheitsideal in der Gesellschaft"
Es ist wichtig, dass das, was in dieser Gesellschaft als erstrebenswertes äußeres Erscheinungsbild angesehen wird, hinterfragt wird. Es geht darum, auf eine scheinbare "Norm(alität)" hinzuweisen, die Frauen bewusst oder unbewusst bestimmten Zwängen unterwirft, die in unserer Gesellschaft nicht oder kaum hinterfragt wird und die uns ein Bild von richtigen und falschen, schönen und hässlichen, attraktiven und abstoßenden Körpern zeichnet.
Was als schön, attraktiv und richtig bewertet wird, sind weibliche Körper, die bestimmten Idealmaßen gerecht werden. Wir schlagen die Zeitung auf, schalten den Fernseher an oder laufen einfach nur durch die Straßen einer Stadt - beständig sind sie da, als Werbemotiv auf Litfasssäulen oder in Schaufenstern der Einkaufspassagen: Frauenkörper, die uns zum einen zeigen sollen, wie wir auszusehen haben, zum anderen knapp bekleidet der Beflügelung der männlichen Phantasie dienen. Nahezu ausschließlich sind Frauen abgebildet, die den vorher bereits angesprochenen Idealmaßen entsprechen und wir wollen nicht bestreiten, dass es weibliche Körper gibt, die diesem Bild entsprechen - schlank, langbeinig, sowie mit bestimmter Brustgröße und Gesichtszügen. Aber so sehen nicht alle Frauen aus. Es gibt große und kleine Körper, unterschiedliche Brustformen und Gesichtszüge, Menschen, die mehr, andere die weniger wiegen; die Verschiedenheiten sind vielfältig und tragen ebenso wie beispielsweise Charaktereigenschaften oder der Klang der Stimme zur Einzigartigkeit einer jeden Frau bei. Diese Individualität ist wichtig und macht einen Teil vom Wesen der Menschen aus.
Individualität darf keinen wertenden Kategorien unterliegen, die sich an einem regelrechten Zwang zur genormten Attraktivität orientieren. Doch gerade das ist gesellschaftliche Realität, die tief in uns und in unserem Alltag verwurzelt ist. Frauen lernen, sich an einem bestimmten Schönheitsideal zu messen um den Männern im Umfeld, in dem frau sich bewegt zu gefallen statt zu lernen, den eigenen Körper so zu lieben, wie er ist. Früh wird Frauen beigebracht, was als schön oder hässlich gilt und um schön zu sein übernehmen Frauen die ihnen zugedachten Modetrends, muten sich Diäten und Schlankheitspillen zu, die der Wirtschaft einen Profit in Millionenhöhe garantieren und die Frauen weiter von sich selbst entfremden. Das ständige Ziel ist die Anpassung an die herrschende Norm, die Anpassung der Individualität und Körper an ein künstliches, optisches Maß der Dinge, das Andersartigkeit nicht zulässt. Die Folgen dieser Unfreiheit sind Unsicherheit und permanente Unzufriedenheit mit sich selbst, Selbstverleugnung und Versagensängste, Essstörungen und körpörliche Erkrankungen.
Durch die Schaffung und Anerkennung eines weiblichen Schönheitsideals ist eine Situation entstanden, in der Frauen mehr Objekt als Individuum sind. Darüberhinaus wird ausgelacht, verspottet und nicht respektiert, was der "Norm(alität)" nicht zu entsprechen scheint.
Einhergehend mit einem genau definiertem Bild von äußerlicher Attraktivität greifen auch noch andere Ausgrenzungsmechanismen, die beispielsweise sogenannte "behinderte" sowie alte Frauen betreffen oder allgemein diejenigen, die sich nicht in das Schema attraktiv = leistungsfähig = wirtschaftlich verwertbar einfügen.
Die Frage ist, warum dies so geschieht, warum kategorisiert und ausgegrenzt wird, warum genormte Körperhüllen erwartet und Frauen auf diese reduziert werden, was für und weshalb bestimmte Assoziationen damit einhergehen und inwiefern Frauen zu ihrer gesellschaftlichen Rolle erzogen werden - einschließlich allem was dazu gehört.
...und warum die Rollenaufteilung und das Bild der Frauen selbst in der "linken Szene" derart festgefahren ist.
Frauen in der Geschichte
Jede Frauengeneration gewinnt im laufe ihres lebens und aufgrund ihrer eigenen Lebensumstände erkenntnisse über die Unterdrückung, weil aber diese erkenntnisse nicht zum allgemeingut der Kultur werden gelangen sie nicht in die nächste Generation mit dem ergebnis, dass weder Frauen noch Männer etwas über die Frauen wissen die vor ihnen gelebt haben.
In der heutigen Gesellschaft spielt vor Allem die modernere Geschichte eine Rolle, der Teil also, der von Männern dominiert wird. Alles davor wird nach Möglichkeit vergessen und verschwiegen. Aber das ist nicht genug. Selbst innerhalb dieser von Männern dominierten Geschichte werden Frauen, die für ihre Zeitgeschichte relevant waren, zusätzlich vergessen und verschwiegen. Dass hierbei auch die ganz normale, alltägliche Geschichte aller anderen Frauen unter den Tisch fällt ist logisch. So wird der Alltag von Frauen und Familien in Geschichtsbüchern selten erwähnt. Genausowenig spielen die vielen Frauen, die sich schon vor hunderten von Jahren für Rechte von Frauen stark gemacht haben eine Rolle. Selbst wenn die Frau "nur" politisch aktiv war, ohne sich speziellen Frauenthemen zu widmen, wird sie eher verschwiegen als erwähnt. Sollte die Frau dann doch so großes bewirkt haben, dass es nicht zu übersehen war, wurden die Ideen von Männern übernommen und als eigene ausgegeben oder aber der Frau wurde schnell ein männlicher Mentor an die Seite gestellt.
All das klingt irgendwie wie Gedankengut von vor hundert Jahren, doch noch heute ist es so, dass viele Menschen, gerade Männer, überhaupt nichts von der Existenz dieser aktiven Frauen wissen. Doch es ist wichtig sich damit zu beschäftigen gerade auch für Frauen, denn aus dem Hintergrund dieses Jahrhunderte alten Frauenkampfes lässt sich die Kraft schöpfen diesen Kampf weiterzuführen.
Informationen zu den Wurzeln der Frauenbewegung im 19. Jahrhundert.
Termine
- in Washington D.C. soll das Weiße Haus von Frauen umstellt werden
- Frauendemo in Köln
- zwei Frauendemos in Berlin
- Festival und Party in Berlin
- Frauendemo und Party in Hamburg
- Demo in Dortmund
- in Ludwigsburg findet am 7.3. ab 21uhr im DemoZ eine Frauenparty statt
- in Stuttgart ist ab 11uhr Frauenfrühstück im Jugendhaus Degerloch
- Frauenspaziergang in Frankfurt
- Frauentag in Österreich
- Termine des DGB
- ...und hier noch die internationale Koordination des weltweiten Frauentags.
Aktionen am 8. März
Infos
Hier gibts 30 Minuten Audio-Stream zum Thema Krieg.
Hier ist der Flyer zur Party in einem seit sieben Jahren
von Frauen besetzten Haus in Madrid: "Feiern wir die Räume von, für, mit Frauen!"
FIRE (Feminist International Radio Endeavour) das "erste Frauen-Internet-Radio"
sendet Live-Stream bereits am 7. März ab 14 Uhr GMT (also 15 Uhr in der BRD).
Von FIRE ein Live-Stream Interview mit Marge Taniwaki (Aktivistin und Überlebende der US Internierungslager des 2. Weltkriegs in Japan).
Coalition of Women for Peace Israel-Palestine 2003
Der Text des Plakates heisst:
"Wählt nicht den Krieg!!", "Nein zur Gewalt", "Es ist in unseren Händen", "Eure Stimme ist ein Samen für den Frieden", "Für Frauen- und Menschenrechte, soziale und ökonomische Rechte, Frieden und Würde".
Der Text des Plakates ist auf Hebräisch und Arabisch. Das Bild stellt zwei säende Pionierinnen dar. Es wurde zwei Wochen vor den Wahlen im ganzen Land aufgehängt.
Links
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
anit-pc-spasszwang
überleg mal eher welche zusammenhänge es gibt zwischen spaßzwang, anti-pc und der tatsache, dass es keine profeminisitischen männergruppen mehr gibt.
KEINE MACHT FÜR NIEMAND !
Wer Informationen schändet!
Indymedia ist Selbst ein Fall, für die Schwestern Gemeinschaft!
Für Frieden! Für Freiheit! Für Gerechtigkeit! Für Alle! Weltweit!
Eine Tatsache ist einfach!
darf ich als mann auch zur kundgebung
Mut & Kraft, Schwestern!!!
Als Mann?
Für sachliche Antworten bin ich dankbar.
Machtnetze sichtbar machen/aufdecken und angreifen!
Unterdrückung und Ausbeutung beenden!
Für den Kommunismus!
Das ist echt arm
"Eure Tastatur ist eine Waffe".
--> Boh, das finde ich so was von arm. Eimal im Jahr darf Mutti per Tastatur Bambule machen und dann wieder ab an den Herd.
* "Umweltfreundliche Energie und Technologie, die die Stunden, die wir arbeiten, verkürzen. Wir brauchen alle einen Herd, Kühlschraenke, Waschmaschinen, Computer, & Freizeit!"
--> Ist das ein Scherz?????
Bine
In Italien die ersten Aktionen
In Deutschland dagegen: 1 Latschdemo und ansonsten bei Indy Kommentare schreiben.
Frauen besetzen Eingang des Verteidigungsministeriums in Rom
Bye, bye, alte Welt
Bye, bye, alte Welt –
verlassen wir die Tretmühle des Terrors und der Kriege !
Laßt uns den Kindern die Erde schenken, nicht nur für einen Tag –
wir werden zu Geschwistern jenseits der Konkurrenz und aller Nationen
die sich Schönes füreinander schenken.
Dann wird es Glück und Frieden geben
und wir lernen das Spiel und nicht mehr das Siegen.
Dann wird die Welt nicht nur wieder bewohnbar,
sondern auch rund und bunt!
Solange ERwachsene: Ökonomen, Politiker, Bürokraten, NationalpädagogInnen, ER-zieherInnen bestimmen, wie die Gesellschaft und Welt auszusehen hat, was getan werden muß, um die „Krise in den Griff“ zu bekommen und sogar wieder propagieren, daß Arbeit frei macht, wird weiterhin Liebe und Menschenwürde niedergewalzt, wird die Welt zu Big Brother’s Mattscheibe, werden „Rosenkriege“ provoziert und auch der K(r)ampf um’s Kind nicht nur mit juristischen Degensätzen ausgefochten.
Das Resultat davon: die Kindheit wird ausgelöscht und unsere Kinder vergreisen noch vor der Pubertät im erstarrten Bann der alten Welt, in der das „jede(r) gegen jede(n)“, die Niedertracht, der Egoismus, der Machtwahn und der nationalistische Kameradschaftsstolz blühen. Menschen werden zu brauchbarem und unbrauchbarem Menschenmaterial und Verschiebemasse gemacht, die als Versuchskaninchen neuer Waffensysteme der Kollateralschadenkriege derer gemacht werden, die in seniler Demenz weiterhin Ärzte am Totenbett des Kapitals „spielen“ wollen und in ihrer Senilität mehr in den Tod statt in das Leben investieren. Dies führt dazu, daß noch vor den Müttern die Töchter sterben und vor den Vätern die Söhne. Das wollen und können wir nicht mehr hinnehmen!
Wir sprechen hiermit deshalb allen Ökonomen und Politikern samt ihren BeamtInnen das Recht ab, über uns und unser Leben zu bestimmen! Wir wollen die Gesetze, die uns zu Arbeits- und Stimmvieh machen nicht mehr anerkennen! Wir wollen die menschenverachtende Gesellschaft der irrationalen Kapitalverwertung und ihres Staates nicht mehr hinnehmen!
Doch was können wir tun?
Tun wir doch einfach das, was die Kinder uns vorleben: Knüpfen wir Freundschaft statt Kriege zu planen! Verlassen wir die Welt der Ökonomie, Politik und ihre menschenverachtende Gewalt und gründen Netzwerke hin zur gut organisierten Menschlichkeit!
Wir verweigern uns und leisten täglichen zivilen Ungehorsam! Da diese Gesellschaft nachweislich krank ist, sollten wir uns dazu stehen und nicht mehr arbeiten! Wir sind arbeitsunfähig gemacht worden! Wir schreiben uns deshalb ab sofort krank, um uns und der Gesellschaft langfristig und nachhaltig zur Gesundheit zu verhelfen! Und hören wir ab sofort auf Steuern für diesen kranken Staat zu zahlen! Laßt uns lieber unsere bereits gezahlten Steuern (incl. Mehrwertsteuern) zurückfordern und investieren wir sie in die Zukunft von uns und unseren Kindern! Nehmen wir nicht mehr hin, daß tagtäglich Menschen zu „Kollateralschäden“, obdachlos gemacht, hungern und deportiert werden sowie Kinder ihrer Eltern beraubt werden! Laßt uns die Mittel (und das bedeutet in erster Instanz unsere eigenen Handlungsfähigkeiten!) für eine neue Produktions- und Lebensweise entdecken und ausbauen! Laßt uns unsere produktiven Energien bündeln für eine neue Welt, in der die Kinder und ihre Bedürfnisse (damit auch unsere) im Zentrum stehen!!! Wir sind schon angefangen, unsere nationalen Pässe zu verbrennen und den Weltpaß zu benutzen sowie mit Freundschaftstickets in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren und darin für menschliche Verkehrsverhältnisse zu werben und miteinander auf neue Weise zu kommunizieren. Jetzt müssen und sollten wir dazu übergehen, uns die Wohnungen, in denen wir leben anzueignen und zu Tausenden aufhören, die Miete zu zahlen. Dann würden wir zu „Hausfrauen“, die die gesamte Welt für uns alle wieder zu einem bewohnbaren Planeten machen!
frauen für eine humane zukunft und menschliche emanzipation
email:
wir treffen uns vorerst jeden Sonntag um 17 Uhr im Nachbarschaftsladen „Lante“, Weisestr. 53 ,
Uhbf. Boddinstr. und Ihr seid herzlich eingeladen, dort mit uns zu kommunizieren
@Bine
Auf jeden Fall!
Aber wer will schon Tief einatmen, bei dieser Luftverschmutzung?
Geschichte zum Weltfrauentag
Warum es nicht reicht...
Die Frau ist ein Gefäß
Um Beleidigungsklagen zu vermeiden,haben wir der Geschichte,die auf dem Papier steht,eine dialogische Struktur gegeben.Sie hat im Original ein befreiendes Ende,
in der Ergänzung wird sie kritisch.
Er:Manche Frauen sind wie eine Vase.Mann muß sie nur hinstellen,sie wirken .Man muß nur eine Blume hineinstellen.
Manche Frauen sind wie ein Kochtopf.Man muß Nahrungsmittel hineintun.
Manche Frauen sind wie eine Waschschüssel,wenn man dreckig ist,steigt man hinein,und ist hinterher sauber.
Manche Frauen sind wie eine Wäscheschüssel,man kann Wäsche reinschmeißen.
Sie:Dann ist logischerweise der Mann wie eine Blume.
er ist wie Nahrungsmittel(Fat,vegetable,Ketcher...),er ist dreckig und muß immer Wäsche reinschmeissen.
Sie kommt besser
indyanerINNEN...
musstet ihr euch ausgerechnet "indyanerINNEN" nennen ?
nicht das ich den guten inhalt des beitrags angreifen wollte. aber, bitte etwas mehr consciousness in der beziehung. auch wenn ich bestimmt niemand bin, der an jedem namen/begriff rummeckert, das ist doch ein bisschen heftig. habt ihr zuviel john wayne geguckt !?
DAS IST EIN RASSISTISCHER BEGRIFF ! AUCH WENN DAS EIN WORTSPIEL IST UND DAS "I" MIT EINEM "Y" ERSETZT WURDE. ich will sowas nicht mehr sehen, genausowenig wie ich in der szene noch eine "indianer"-faschingsparty miterleben will.
als indigena protestiere ich gegen solche gedankenlosigkeit und bitte euch , darüber mal nachzudenken.
allen einen schönen 8.märz.
"Indianerin"
Danke
Für die globalwomenstrike8m weitere Vorbereitung haben wir ab demnächst, soweit wir das immer schaffen: sonntags FrauenStreikkaffee ab 17.00 Uhr in der Lunte, Weisestr. 53, U-Boddinstr.. Wenn es läuft wollen wir dann da auch Frauenkiezküche installieren, gesurft werden kann.....Kommt und macht mit!!! Der Frauentauschring kann dort aUCH seinen tauschdienst haben und ihr könnt euch überlegen, ob ihr eintretet etc..
Bis denne
Ruth
@Sarah
doch ich kann sehr gut über meinen schnukeligen Bauchnabel gucken!
Deshalb habe ich es ja geschrieben, Dieses 'Waffe am PC' Geschwafel geht mir echt auf die Birne. Damit ändern wir nix. Ich habe es satt ständig zu diskutieren , sich zu vernetzen, sich auszutauschen, Plakate zu malen, Strategiepapiere zu entwerfen und sie dann in den Müll zu verwerfen.
Wir brauchen Aktionen, Aktionen und noch einmal Aktionen, Und jetzt frage mich bitte nicht was das sein soll, das überlasse ich Deinen Vorstellungen.
Alles liebe,
Bine
Ich habe viele Vorstellungen
Miss-Take(s)?
Hier deshalb mein Schreiben an die Gruppen des global women's strike, dessen links auch auf dieser Seite angegeben wurden:
> Dear Sisters and Friends,
>
> Indymedia reports of Global Women's Strike events on 8 March 2003
>
> News is coming in from around the world of fantastic anti-war events,
> speakouts and other Strike activities - fuller reports will follow. For
> now, FOR LOVELY PHOTOS AND REPORT OF Marches in London and Los Angeles
> PLEASE LOOK AT THE UK INDYMEDIA SITE (details below).
> Link for London March on home page (which has a lovely photo of the Strike
> banner on it):
>
>
I could'nt post that inside indymedia because I tried to correct it:
Wrong:
"in Iraq, the genocide has continued for the last 12 years, with around 23
million people dead thanks to the economic sanctions. Women have seen the
devastation left by US chemical weapons especially in Kurdish Iraq."
see:
I think it is not good to speak about 23 million killed people in Irak.
Nobody will trust you any more about the facts, if you are writing such stupid "facts" which are not true. And there is another hard mistake and desinformation:
The poison-gas which killed the Kurds was produced with german help - not by the USA!!!
And the arm-industry and government of Germany never stopped to deliver mass-destructions means to Saddam Hussein and other arabish countries who are repressing our sisters. Our protest and strike-ambitions (in Germany) are founded on the ackowledge, that Gerhard Schröder is no peace-maker! The war today is a war for world-hegemony and geo-strategy to control "Eurasia". And the EU (Europe) - specially the government of Germany and France want to control this region too. So we have to criticize not only the government of USA. We -
specially in Europe - have the priority to stop that german government with its hypocritical peace-attitudes! This government is throwing oil into the fire of war !
video zum Internationalen Weltfrauentag
Wir bedanken uns bei Indymedia North Carolina für das Hosting unserer Videos.
anarchobabe
Indymedia Scotland
direkter Link
falls es sich oben nicht im RealPlayer öfffnet.