Koalition der Gezwungenen
Eine große Mehrheit der US-AmerikanerInnen ist gegen einen Irak-Krieg ohne UNO-Mandat. Bisher hat es die US-Regierung jedoch nicht geschafft, den UN-Sicherheitsrat zu überzeugen diesen Krieg zu unterstützen. Daher hat die US-Regierung sich parallel zu ihren UNO-Anstrengungen darauf verlegt, eine sogenannte "Koalition der Willigen" zusammenzubringen, eine große Zahl an Staaten, die den Irak-Krieg unterstützen. Es gibt zwar bisher keine offizielle Liste dieser "Koalition", aber US-Regierungsvertreter sprechen von über 40 beteiligten Staaten. Warum aber unterstützen diese Regierungen den Kriegskurs der USA?
Bei genauer Betrachtung wird deutlich, dass in (fast) allen Fällen Erpressung und Bestechung die eigentlichen Hintergründe für die Pro-Kriegs-Haltung der Regierungen sind. Daher ist es auch eher passend, von einer "Koalition der Gezwungenen" zu sprechen.
Bei genauer Betrachtung wird deutlich, dass in (fast) allen Fällen Erpressung und Bestechung die eigentlichen Hintergründe für die Pro-Kriegs-Haltung der Regierungen sind. Daher ist es auch eher passend, von einer "Koalition der Gezwungenen" zu sprechen.
Obwohl Vertreter der US-Regierung öffentlich gesagt haben, daß sie nicht versuchen werden andere Staaten unter Druck zu setzten um dem Irak-Krieg zuzustimmen, so gibt es doch zahlreiche Fälle in der Vergangenheit, in denen die US-Regierung Erpressung und Einschüchterung benutzt hat, um Unterstützung für ihre militärischen Interventionen zu erreichen.
Während die US-Regierung nun ihre Überredungs-Offensive verstärkt, um Unterstützung für einen Irak-Krieg zu bekommen, hat das Institute for Policy Studies das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der sogenannten "Koalition der Willigen" untersucht.
Unterstützen diese Verbündeten den Kriegskurs der USA um der Sache selbst willen, oder ist ihre Unterstützung der US-Politik nicht vielmehr das Ergebnis von Erpressung, Bestechung und Einschüchterung?
Diese Analyse versucht:
Einen Überblick zu geben über die verschiedenen Formen von militärischen und ökonomischen Druckmitteln, die die US-Regierung benutzt.
Die spezifischen Wirkungsweisen dieser Druckmittel auf die jeweiligen Mitglieder des Weltsicherheitsrates darzustellen.
Den Art und Umfang des Einflusses zu untersuchen, den die US-Regierung auf die anderen Regierungen, die den Krieg unterstützen, hat.
Ihre wichtigsten Ergebnisse sind:
Obwohl die Bush Regierung behauptet, die vielbeschworene "Koalition der Willigen" sei ein Ausdruck von Multilateralismus, ist sie tatsächlich Ergebnis von Erpressung, Bestechung und Einschüchterung.
Zugang zum us-amerikanischen Markt zu bekommen bzw. nicht zu bekommen ist ein entscheidendes Druckmittel für viele lateinamerikanische und afrikanische Staaten
Bush hat die Osteuropäischen Staaten, die so gerne Mitglieder der NATO werden wollen, in der Hand, da die Voraussetzung für ihren Beitritt ist, daß er den US-Senat um Zustimmung bittet.
Die Regierungen, die den us-amerikanischen Kriegskurs unterstützen, befinden sich im direkten Widerspruch zu der Mehrheit ihrer jeweiligen Bevölkerung, und repräsentieren insgesamt nicht mal ein Zehntel der Weltbevölkerung.
Phyllis Bennis sagt dazu: "Es ist nicht erstaunlich, dass die USA Bestechungen und Drohungen benutzen, um sich in der UNO durchzusetzen. Was diesmal neu ist, ist das überwältigende Ausmass des Drucks, den sie ausüben - denn diesmal ist die weltweite öffentliche Meinung im Spiel, und jede Regierung, die sich dem US-Kurs anschließt, ist zu Hause mit einer massiven Opposition konfrontiert."
Der Bericht wurde von Phyllis Bennis, John Cavanagh und Sarah Anderson verfasst, die vollständige englischsprachige Originalversion gibt's oben zum Download.
Während die US-Regierung nun ihre Überredungs-Offensive verstärkt, um Unterstützung für einen Irak-Krieg zu bekommen, hat das Institute for Policy Studies das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der sogenannten "Koalition der Willigen" untersucht.
Unterstützen diese Verbündeten den Kriegskurs der USA um der Sache selbst willen, oder ist ihre Unterstützung der US-Politik nicht vielmehr das Ergebnis von Erpressung, Bestechung und Einschüchterung?
Diese Analyse versucht:
Einen Überblick zu geben über die verschiedenen Formen von militärischen und ökonomischen Druckmitteln, die die US-Regierung benutzt.
Die spezifischen Wirkungsweisen dieser Druckmittel auf die jeweiligen Mitglieder des Weltsicherheitsrates darzustellen.
Den Art und Umfang des Einflusses zu untersuchen, den die US-Regierung auf die anderen Regierungen, die den Krieg unterstützen, hat.
Ihre wichtigsten Ergebnisse sind:
Obwohl die Bush Regierung behauptet, die vielbeschworene "Koalition der Willigen" sei ein Ausdruck von Multilateralismus, ist sie tatsächlich Ergebnis von Erpressung, Bestechung und Einschüchterung.
Zugang zum us-amerikanischen Markt zu bekommen bzw. nicht zu bekommen ist ein entscheidendes Druckmittel für viele lateinamerikanische und afrikanische Staaten
Bush hat die Osteuropäischen Staaten, die so gerne Mitglieder der NATO werden wollen, in der Hand, da die Voraussetzung für ihren Beitritt ist, daß er den US-Senat um Zustimmung bittet.
Die Regierungen, die den us-amerikanischen Kriegskurs unterstützen, befinden sich im direkten Widerspruch zu der Mehrheit ihrer jeweiligen Bevölkerung, und repräsentieren insgesamt nicht mal ein Zehntel der Weltbevölkerung.
Phyllis Bennis sagt dazu: "Es ist nicht erstaunlich, dass die USA Bestechungen und Drohungen benutzen, um sich in der UNO durchzusetzen. Was diesmal neu ist, ist das überwältigende Ausmass des Drucks, den sie ausüben - denn diesmal ist die weltweite öffentliche Meinung im Spiel, und jede Regierung, die sich dem US-Kurs anschließt, ist zu Hause mit einer massiven Opposition konfrontiert."
Der Bericht wurde von Phyllis Bennis, John Cavanagh und Sarah Anderson verfasst, die vollständige englischsprachige Originalversion gibt's oben zum Download.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Mehr zum Thema
Und das führt zu der fundamentalen Frage:
Warum wird dieser Krieg geführt?
Was sind die tatsächlichen Motive für Bush und seine Berater, diese enormen Risiken heraufzubeschwören?
ein paar zahlen
ein flugzeugtraeger kostet 5,4 milliarden dollar. davon haben die vsa 12!
eine cruise missile kostet 1,3 millionen dollar.
eine patriot rackete kostet 4 millionen dollar.
...
bis 2007 soll der militaeretat der vsa auf ueber 500 milliarden dollar jaehrlich steigen!!!
(zahlen aus dem stern)
ich glaube es ist billiger die welt zu kaufen, als sie zu bebomben.
friede sei mit euch allen.
Mehr zum Thema (richtiger Link)
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Nur haben sie Angst vor dem Volk und lavieren, tricksen und täuschen!