"BOYKOTT PEEK & CLOPPENBURG"
Ankettaktion in der Düsseldorfer Filiale des P&C-Konzerns.
Ankettungs-Aktionen bei Peek & Cloppenburg in Düsseldorf
Druck auf Unternehmen noch einmal erhöht
Samstag, 25.01.2003: Mit Aktionen des so genannten zivilen Ungehorsams brachten Aktivisten und AktivistInnen der Offensive gegen die Pelzindustrie die P&C-Angestellten und die Sicherheitsleute der Filiale in Düsseldorf mächtig ins Schwitzen. Gleich auf zwei Etagen und vor dem Eingangsbereich der Düsseldorfer Filiale machten die DemonstrantInnen auf das von P&C so gern verschwiegene "Pelztierleid" aufmerksam - unüberseh- und vor allem unüberhörbar!
3. Etage
Mit Handschellen ketteten sich eine Aktivistin und ein Aktivist an einer Stange in der Nähe der Rolltreppen fest. Sie trugen T-Shirts mit der Aufschrift "Stoppt den Pelzhandel! P&C-Boykott!" und eine Bildtafel. In dieser Abteilung des Bekleidungshauses befindet sich ein Großteil der in dieser Filiale angebotenen Pelzartikel. Andere AktivistInnen entfalteten Transparente, warfen Infozettel durch die Luft, die durch den Flug über die Rolltreppenanlagen auch in andere Geschosse fielen. Sie machten die Kundinnen und Kunden mit lauten Sprechchören auf das grausame Leid der so genannten Pelztiere aufmerksam, die auch für den Profit von Peek & Cloppenburg gequält und umgebracht werden. Der angekettete Aktivist benutzte ein Megaphon und eine Trillerpfeife, damit auch der letzte Kunde im Kaufhaus diesen Protest wahrnehmen konnte.
Erdgeschoss
Auch die Rolltreppe im Erdgeschoss wurde Schauplatz eines ungewöhnlichen Aktes: Mit Handschellen und einem dicken Bügelschloss ketteten sich zwei weitere Aktivisten an einer Stange fest. Mit den gleichen T-Shirts und mit Schildern, auf denen grausame Tierqualbilder und die klare Botschaft ?Stoppt den Pelzhandel - P&C boykottieren!" zu sehen waren, protestierten sie sitzend gegen die skrupellose Geschäftspolitik des Konzerns und unterstrichen diese Aktion mit unüberhörbaren Erklärungen: dass es sich bei dem Verkauf von Pelzwaren um ein Unrecht handelt, das unsägliches Leid für die Tiere bedeutet, die dafür gefangengehalten bzw. in Fallen gefangen und getötet werden. Die Kundinnen und Kunden wurden immer wieder dazu aufgerufen, den Konzern Peek & Cloppenburg so lange zu boykottieren, bis dieser sich endgültig aus dem blutigen Pelzhandel zurückgezogen hat.
Vor dem Eingang der Filiale:
Um die AktivistInnen in der Filiale zu unterstützen, demonstrierten auch vor der P&C-Filiale circa 15 weitere TierrechtlerInnen mit Transparenten, Schildern und Flugblättern. Auf den Transparenten wurde u.a. mit dem Spruch ?Pelztragen beginnt beim Kragen!" auf den von den Bekleidungskonzernen so oft heruntergespielten ?Pelzbesatz" aufmerksam gemacht, der einen sehr großen Teil des Pelzabsatzes ausmacht und ebenso scharf bekämpft werden muss.
Mit einer nachgespielten "Enthäutungsszene" zeigten sie den Düsseldorfer PassantInnen, welch Grausamkeit sich hinter der Maske des angebotenen ?Pelzartikels" verbirgt. Ein gewissenloser schwarz gekleideter Mann tötet hilflose ?Pelztiere" mittels Gas (dargestellt durch eine Gaskiste), um ihnen schließlich das Fell abzuziehen. Von den einzelnen Individuen bleibt nur noch ein blutiger Haufen Fleisch- und Muskelmasse übrig, das Fell der getöteten Tiere hält er triumphierend in der Hand - ein profitbringendes, aber äußerst gewalttätiges ?Handwerk"!
Die Reaktion von P&C: gewalttätig und höchst unseriös
Die herbeigeeilten P&C-Angestellten und Sicherheitsleute waren von dieser unerwarteten Protestaktion derart in Aufruhr, dass sie höchst gewaltsam an den AktivistInnen zerrten, um diese an ihrer Protestaktion zu hindern. Gerade im 3. Obergeschoss versuchten diese, dem Aktivisten das durch laute Sirenen schallende Megaphon zu entreißen. Dieses gelang ihnen schließlich nur mit der vorsätzlichen Zerstörung des Gerätes. Immer wieder gingen die in feinen Anzügen gekleideten P&C-Angestellten und die Sicherheitsleute mit gar nicht ?feiner Manier" gegen die Festgeketteten vor, rissen ihnen die Trillerpfeifen aus den Mündern und versuchten, ihnen die Schilder zu entwenden. Erst mit Erscheinen der Polizei unterbrachen sie ihr unrühmliches Auftreten und überließen den Beamten das weitere Vorgehen.
Die nicht angeketteten DemonstrantInnen wurden aus der Filiale geführt, nachdem die gesamte Aktion innerhalb der Filiale etwa insgesamt 40 Minuten gedauert hatte. Für die Festnahme der angeketteten AktivistInnen bedurfte es jedoch weiterer Anstrengung: die Feuerwehr musste gerufen werden, um diese von ihren selbst angelegten ?Fesseln" zu lösen. Insgesamt eine halbe Stunde wurde verwandt, um mit Bolzenschneidern und hydraulischem Gerät die Metalle zu zerschneiden. Das Bügelschloss des sitzenden Aktivisten im Erdgeschoss erwies sich als so resistent, dass in diesem Fall die Stange, an dem er fest war, aus der Verankerung gelöst werden musste. Mit lautem Skandieren wurden alle AktivistInnen schließlich aus den Geschäftsräumen getragen und zur Personalienfeststellung mit auf die Polizeiwache genommen.
Vor dem Modehaus verhandelten die dortigen TierrechtlerInnen mit der Polizei nach Aufnahme aller Personalien, sodass diese unangemeldete Demonstration noch einige Zeit weiter fortgesetzt werden konnte.
Es war eine gelungene Aktion, die Peek & Cloppenburg wieder einmal bewusst gemacht haben muss, dass ihr Geschäft mit Echt-Pelzen nicht weiter hingenommen wird. Der Handel mit Pelzen basiert auf Tierleid und Tiermord und wird auch in Zukunft nicht toleriert. Nur ein öffentlich ausgerufener Ausstieg aus dem Echtpelzhandel wird eine Beendigung der Proteste einleiten!
http://www.die-tierbefreier.de
Druck auf Unternehmen noch einmal erhöht
Samstag, 25.01.2003: Mit Aktionen des so genannten zivilen Ungehorsams brachten Aktivisten und AktivistInnen der Offensive gegen die Pelzindustrie die P&C-Angestellten und die Sicherheitsleute der Filiale in Düsseldorf mächtig ins Schwitzen. Gleich auf zwei Etagen und vor dem Eingangsbereich der Düsseldorfer Filiale machten die DemonstrantInnen auf das von P&C so gern verschwiegene "Pelztierleid" aufmerksam - unüberseh- und vor allem unüberhörbar!
3. Etage
Mit Handschellen ketteten sich eine Aktivistin und ein Aktivist an einer Stange in der Nähe der Rolltreppen fest. Sie trugen T-Shirts mit der Aufschrift "Stoppt den Pelzhandel! P&C-Boykott!" und eine Bildtafel. In dieser Abteilung des Bekleidungshauses befindet sich ein Großteil der in dieser Filiale angebotenen Pelzartikel. Andere AktivistInnen entfalteten Transparente, warfen Infozettel durch die Luft, die durch den Flug über die Rolltreppenanlagen auch in andere Geschosse fielen. Sie machten die Kundinnen und Kunden mit lauten Sprechchören auf das grausame Leid der so genannten Pelztiere aufmerksam, die auch für den Profit von Peek & Cloppenburg gequält und umgebracht werden. Der angekettete Aktivist benutzte ein Megaphon und eine Trillerpfeife, damit auch der letzte Kunde im Kaufhaus diesen Protest wahrnehmen konnte.
Erdgeschoss
Auch die Rolltreppe im Erdgeschoss wurde Schauplatz eines ungewöhnlichen Aktes: Mit Handschellen und einem dicken Bügelschloss ketteten sich zwei weitere Aktivisten an einer Stange fest. Mit den gleichen T-Shirts und mit Schildern, auf denen grausame Tierqualbilder und die klare Botschaft ?Stoppt den Pelzhandel - P&C boykottieren!" zu sehen waren, protestierten sie sitzend gegen die skrupellose Geschäftspolitik des Konzerns und unterstrichen diese Aktion mit unüberhörbaren Erklärungen: dass es sich bei dem Verkauf von Pelzwaren um ein Unrecht handelt, das unsägliches Leid für die Tiere bedeutet, die dafür gefangengehalten bzw. in Fallen gefangen und getötet werden. Die Kundinnen und Kunden wurden immer wieder dazu aufgerufen, den Konzern Peek & Cloppenburg so lange zu boykottieren, bis dieser sich endgültig aus dem blutigen Pelzhandel zurückgezogen hat.
Vor dem Eingang der Filiale:
Um die AktivistInnen in der Filiale zu unterstützen, demonstrierten auch vor der P&C-Filiale circa 15 weitere TierrechtlerInnen mit Transparenten, Schildern und Flugblättern. Auf den Transparenten wurde u.a. mit dem Spruch ?Pelztragen beginnt beim Kragen!" auf den von den Bekleidungskonzernen so oft heruntergespielten ?Pelzbesatz" aufmerksam gemacht, der einen sehr großen Teil des Pelzabsatzes ausmacht und ebenso scharf bekämpft werden muss.
Mit einer nachgespielten "Enthäutungsszene" zeigten sie den Düsseldorfer PassantInnen, welch Grausamkeit sich hinter der Maske des angebotenen ?Pelzartikels" verbirgt. Ein gewissenloser schwarz gekleideter Mann tötet hilflose ?Pelztiere" mittels Gas (dargestellt durch eine Gaskiste), um ihnen schließlich das Fell abzuziehen. Von den einzelnen Individuen bleibt nur noch ein blutiger Haufen Fleisch- und Muskelmasse übrig, das Fell der getöteten Tiere hält er triumphierend in der Hand - ein profitbringendes, aber äußerst gewalttätiges ?Handwerk"!
Die Reaktion von P&C: gewalttätig und höchst unseriös
Die herbeigeeilten P&C-Angestellten und Sicherheitsleute waren von dieser unerwarteten Protestaktion derart in Aufruhr, dass sie höchst gewaltsam an den AktivistInnen zerrten, um diese an ihrer Protestaktion zu hindern. Gerade im 3. Obergeschoss versuchten diese, dem Aktivisten das durch laute Sirenen schallende Megaphon zu entreißen. Dieses gelang ihnen schließlich nur mit der vorsätzlichen Zerstörung des Gerätes. Immer wieder gingen die in feinen Anzügen gekleideten P&C-Angestellten und die Sicherheitsleute mit gar nicht ?feiner Manier" gegen die Festgeketteten vor, rissen ihnen die Trillerpfeifen aus den Mündern und versuchten, ihnen die Schilder zu entwenden. Erst mit Erscheinen der Polizei unterbrachen sie ihr unrühmliches Auftreten und überließen den Beamten das weitere Vorgehen.
Die nicht angeketteten DemonstrantInnen wurden aus der Filiale geführt, nachdem die gesamte Aktion innerhalb der Filiale etwa insgesamt 40 Minuten gedauert hatte. Für die Festnahme der angeketteten AktivistInnen bedurfte es jedoch weiterer Anstrengung: die Feuerwehr musste gerufen werden, um diese von ihren selbst angelegten ?Fesseln" zu lösen. Insgesamt eine halbe Stunde wurde verwandt, um mit Bolzenschneidern und hydraulischem Gerät die Metalle zu zerschneiden. Das Bügelschloss des sitzenden Aktivisten im Erdgeschoss erwies sich als so resistent, dass in diesem Fall die Stange, an dem er fest war, aus der Verankerung gelöst werden musste. Mit lautem Skandieren wurden alle AktivistInnen schließlich aus den Geschäftsräumen getragen und zur Personalienfeststellung mit auf die Polizeiwache genommen.
Vor dem Modehaus verhandelten die dortigen TierrechtlerInnen mit der Polizei nach Aufnahme aller Personalien, sodass diese unangemeldete Demonstration noch einige Zeit weiter fortgesetzt werden konnte.
Es war eine gelungene Aktion, die Peek & Cloppenburg wieder einmal bewusst gemacht haben muss, dass ihr Geschäft mit Echt-Pelzen nicht weiter hingenommen wird. Der Handel mit Pelzen basiert auf Tierleid und Tiermord und wird auch in Zukunft nicht toleriert. Nur ein öffentlich ausgerufener Ausstieg aus dem Echtpelzhandel wird eine Beendigung der Proteste einleiten!
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Ergänzungen
Tausende Robben zum Abschuß Frei gegeben!
ansonsten, gute aktion!
Neueröffnung in Bremen
super aktion
vor ein paar tagen hat P&C in Bremen eine neue filiale aufgemacht mit ganz großer eröffnung und so`n trara.
leider hab ich mich nicht drum gekümmert um ne aktion hinzukriegen. brauche aber dann dringend ein paar menschen die mitmachen.
meldet euch (hier in der gegend).
Kunstpelz ole ole
Demonstriert´doch gegen die Leute, die sich mit von Menschen blutigem Geld solche Luxusgüter kaufen.
Es gab eine Zeit in Europa, in der alle im Winter Pelze trugen, dafür aber kein Öl verheizen mussten. was ist also tierfreundlicher, die einen nicht schlachten, die anderen aber vergiften, verölen und so weiter (Siehe Erika)?
So mancher Tierfreund sitzt im Winter im T-Shirt am PC und schwitzt. Oder raucht (beim Tabakanbau werden massenweise Arten gekillt).
Stellt Alternativen dar! Baumwolle ist verseucht oder auf jeden Fall billig produziert in Monokulturen und bangladeshs Fabriken.
Kunstpelz? Da steigen die Chemie Aktien.
Nackig wär was, aber macht das mal den MoralistInnen klar, von wegen Exhibitionismus und Latten in der Öffentlichkeit. Außerdem haben wir dafür bissl wenig Haare (Pelz).
tragt einheimische Bio Pelze von Schaf, Kanickel, Katze, Hase, Schwein und Kuh. Das wäre eine Alternative. Und lasst dem Inuk seine Robbenquote, eine andere Vitaminquelle als Robbenfleisch gibts da kaum.
Und rettet mal die schleimigen Ih und Aua Tiere, die Jahr für Jahr auf Straßen überfahren werden (Kröten, Molche, Frösche, Schlangen, und so)
Zum Leiden braucht man keine Kulleraugen und Kuschelpelz!
Ihr seid nett und gut.
Macht mehr draus.
Super!
Tierrechte ja - aber Menschen nicht vergessen