FFM220203-Sitzblockade vor der US-Air-Base

P-Man vs. G-Man 22.02.2003 20:53 Themen: Militarismus
Wir kamen gegen 13 Uhr zur Sitzblockade vor der US-Air-Base und trafen dort knapp 2000 Menschen an. Bei sonnigem Wetter und warmen Drinks von den Organisatoren war das ein recht angenehmer Samstag-Nachmittag. Es verlief sehr friedlich und sogar die Polizei in Battle-Montur hielt sich an die Abmachungen, die sie mit den Organisatoren getroffen hatten. Gegen Ende der Blockade versuchten drei Robin Wood-Aktivisten sich an das Einfahrtstor zu ketten, was von der Polizei jedoch verhindert wurde. Als sie dann die Personalien der Aktivisten forderten, verweigerten diese die Auskunft. Eine kleine Traube entschlossener Menschen umschwärmte sogleich die Gesetzeshüter. Nach ein paar Minuten Duskussion wurden die Polizeibeamten aber zurückgepfiffen - anscheinend um eine überflüssige Eskalation zu vermeiden. Die Aktivisten durften dann unbehelligt ihrer Wege ziehen. Ein kleiner Sieg - zumindest empfanden wir das so.
Wir kamen gegen 13 Uhr zur Sitzblockade vor der US-Air-Base und trafen dort knapp 2000 Menschen an. Bei sonnigem Wetter und warmen Drinks von den Organisatoren war das ein recht angenehmer Samstag-Nachmittag. Es verlief sehr friedlich und sogar die Polizei in Battle-Montur hielt sich an die Abmachungen, die sie mit den Organisatoren getroffen hatten. Gegen Ende der Blockade versuchten drei Robin Wood-Aktivisten sich an das Einfahrtstor zu ketten, was von der Polizei jedoch verhindert wurde. Als sie dann die Personalien der Aktivisten forderten, verweigerten diese die Auskunft. Eine kleine Traube entschlossener Menschen umschwärmte sogleich die Gesetzeshüter. Nach ein paar Minuten Duskussion wurden die Polizeibeamten aber zurückgepfiffen - anscheinend um eine überflüssige Eskalation zu vermeiden. Die Aktivisten durften dann unbehelligt ihrer Wege ziehen. Ein kleiner Sieg - zumindest empfanden wir das so.
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Ergänzungen

22.02.2003 - 21:24
Wenn regierungskonforme und mit der Masse der Meinungen übereinstimmende Ziele verfolgt werden, ist die staatliche Ordnungsmacht immer gleich viel netter.

Wir geben dem Frieden eine Chance!

pedder 22.02.2003 - 21:51
Unser friedlicher Protest gegen diesen grausamen Krieg,er ist das was Hoffnung macht.
Auch wenn wir; als Demonstranten; uns oft gegen den "Ausnahmezustand der ausführenden Gewalt" sehr ohmächtig, und vom Staat in unserem Demonstrationsrecht noch zusätzlich eingeschränkt fühlen, so ist dieser Widerstand, gerade bei der Bedrohung; eines Alle betreffenden Irak- Krieges genau das Zeichen was jetzt gesetzt werden muss. Ein friedlicher Widerstand gegen grausamen Krieg. Bei jeder zur Zeit stattfindenden Friedensdemonstration ist das Interesse der Weltpresse sehr groß.Die Unsicherheit welche mit diesem heraufziehenden Krieg weltweit provuziert wird, ihr müssen wir die Hoffnung des Widerstandes entgegensetzen. Mit Wort und Tat diesem vermeidbaren Krieg entgegenzutreten, um ein, aus der eigenen Geschichte bedingtes, und für alle Zeiten klares "Nein zum Krieg" auzudrücken, dafür gehen wir auf die Straße und weltweit werden es immer mehr. Damit wird auch die Auseinandesetzung, mit dem eigentlichen Problem "Kapitalismus" und dessen, zum Teil, menschenverachtenden Strukturen auch immer mehr aufgeklärt.
Damit scheint auch die Chance gegeben, zur Definition einer Gegenkultur, so wie sie in den 70er`n schon mal das Licht der Welt ,zaghaft, erblickt hatte.
Wieso diese damalige Bewegung fast zu Grunde ging, diesen Fehler sollten wir dreißig Jahre später nicht noch eimal begehen. Er lag eindeutig in unserer "provuzierten" Gewaltbereitschaft. Das diese, der Aufklärung sei Dank, dass wir dies wissen können, mit von denen herbeigeführt wurde, welche wir zuvor friedlich bekämpften,dies sollte unsere Ächtung von Gewalt noch sicherer machen.
Auch in den 70er`n wuchs die friedliche Gegenkultur stetig an und zwar exakt bis zu dem Zeitpunkt an dem, aus dieser friedlichen Bewegung, Gewalt hervorging.
Es ist nicht Glauben an das Mittel Gewalt, sondern unsere Sicherheit des Wissens um die Grundlagen von Friede, wofür wir uns einsetzen.

Unverantwotliches Handeln

imc 22.02.2003 - 22:03
Die Bilder "Versuch einer Personalienfeststellung", die die Betroffenen in Großaufnahme zeigen, wurden vorläufig gelöscht. So kann sich die Polizei die "Personalienfeststellung" sparen wenn hier großformatige Fahndungsfotos veröffentlicht werden. Solch unverantwortliches Handeln sollte In Zukunft unterbleiben. Portrait-Aufnahmen sollten nur mit expliziter Erlaubnis der Betroffenen publiziert werden, eine solche ist hier nicht zu erkennen. Bei Aufnahmen die polizeiliche Repression oder andere Sicherheitsrisiken nach sich ziehen könnten sind die Gesichter unkenntlich zu machen außer die Beteiligten wünschen eine Veröffentlichung.

Unzensierte Bilder

amok-media groups 22.02.2003 - 23:27
hört zu. wir entschuldigen uns sofort bei allen beteiligten, wenn aus fragen der persönlichen Sicherheit des mitstreiters von Robin Wood unsere Photos gelöscht wurden. wir müssen aber ehrlich zugeben, dass wir mit eurer entscheidung meinungstechnisch nicht wirklich konform gehen können, da der von der polizei bedrängte laut in der entstandenen menschenmasse seine einwilligung für diese aufnahmen kundtat. dieses verhalten kam auch seiner eigenen sicherheit in diesem moment zugute, da die polizei aufgrund von uns und anderer filmender beobachter nicht weiter aktiv werden konnte und er somit wenige minuten später wieder freigelassen wurde. wir glauben nicht, dass der demonstrant etwas gegen diese bilder hat, sondern aufgrund einem staatlich repressiven index, welcher mittlerweile auch bei indymedia fussgefasst hat, die bilder aus der sammlung genommen wurden!!!!!!!!!!!!!!

Kindergarten

Vernunft 22.02.2003 - 23:48
Was soll denn immer diese Rumgeflenne wegen irgendwelcher Fotos? Die Polizei hat doch genug Videokameras (was die zoommäßig so drauf haben kann jeder mal in einem Elektronikmarkt ausprobieren) und Fotokameras. Und überhaupt, wer sich nicht traut offen mit seinem Geischt für den Frieden einzutreten kann ja auch gleich zuhause bleiben...

Zensierte Bilder auf indymedia

G-Man 23.02.2003 - 00:27
bin ich ja gewohnt, wenn es um Demonstranten geht.
Jetzt haben wir uns gewundert, ob denn Bullenfotos auch zensiert werden. Hier bei uns ist ne heftige Diskussion entstanden, weil ein paar Leute behauptet haben, dass das Bild mit dem Robin-Wood-Aktivisten zensiert wurde, weil er UND die Bullente zu sehen war ( und zu erkennen). Stimmt das??? Wer entscheidet bei euch welche Bilder veröffentlicht werden? Antwort wär nett, weil wir uns über der Frage ziemlich zerstritten haben, dummerweise...

Vorschlag

Vorschlag-Macher 23.02.2003 - 01:37
Ich kann die Entscheidung der Mods verstehen. Sie wissen nicht, ob die Abgebildeten es ok finden, zu erkennen zu sein.
Es gab wegen solcher Sachen schon Prozesse.


Daher folgender Vorschlag:
Macht die Gesichter unkenntlich und postet sie mit der Anmerkung "Hallo Mods! Bitte in den Text .... einbauen!"

Dabei haben die Fotos eine wirklich gute Qua-

flopserver 23.02.2003 - 02:35
lität!

human

robert denton 23.02.2003 - 21:33
I am very surprised at the behaviour of this so called "peace movement."

The whole thing has really turned into a big anti-American demonstration -- to what end? and at what reasoning?

Have American troops taken over oil fields in the past? No.
In America, believe it or not, we buy our oil! In fact, most of the middle east knows that, Canada and parts of Mexico and Latin America know it too. They like our dollars for petrol. We control no foreign oil with troops. This is not a war for oil. In fact, if you look for an oil link to Iraq you will quickly land on France's border, not America's.

Is oil involved, undoubtedly. It is hard for it not to be considering that oil is probably the only natural resource the Iraqi people will have to help them build a country.

Has America committed genocide in the recent past? No. (I am part Native American and know that history -- very different era and establishment --)

How is it you feel comfortable comparing George Bush to Adolf Hitler? I do not understand this comparison.

How is it you call George Bush a terrorist? Because we went and defeated the Taliban and al-Quaede in Afganistan? We fought the terrorists! There unfortunately civilian deaths but not in deliberate, premeditated fashions.

I admit that the prospect of war is terrifying, but it is not equivelant to being a terrorist. We believe we will stop terrorism in the long run by performing this action but that does not make us terrorists.

I would never ask for gratitude but I will tell you that I spent time in Germany during the cold war as one of the Americans who would have helped defend Europe.

I do ask for a bit of understanding. If it is time for American troops to leaeve Deustchland, then I am all for it -- in fact we should have been out a long time ago. But you may be on your own, to police yourselves and your neighbors. I just hope we don't have to watch another genocide occur as Europe watched in the Balkans.

I ask for understanding that we may be bitter at your hate towards us. We who made you, after saving you.

At the end of the day I agree that war is bad. On the face of it war is horrible. But we must realize there are others in the world who can not be dealt with in any other terms. The terrorists have made this very clear, the wish to kill us.

Let's all hope diplomacy and inspections win the day in Iraq. But most of all how about we wish for a brighter future for the poor Iraqi people who have had to suffer under Saddam Hussein's rule. Let's pray for the 5000 dead in Halbjen and the 30,000 wounded from poison gas.

Sorry for the english -- meine deutsch ist nicht so gut.

Frage zur Demo

Trin 23.02.2003 - 22:09
Hi!

Abgesehen, dass ich auch da war und es nur als Demonstration gegen den Krieg und nicht gegen Amerikaner gesehen habe, wollte ich fragen, ob jemand weiß, wie die drei Redner bei der Kundgebung vor der Sitzblockade hießen (also die beiden Männer und die Frau) Danke im Vorraus, Trin

Redner

john 25.02.2003 - 13:46
Die Redner hießen: Horst-Eberhard Richter, Gisa Luu und Klaus Vack.