Interkont. Jugendcamp in P.A. (fast) ohne deutsche Beteiligung

raphael 27.01.2003 19:40
Das 3. Interkontinentale Jugendcamp in Porto Alegre findet fast ohne deutsche Beteiligung statt.
Deutsche Jugendgruppen, von denen eine Beteiligung wuenschenswert und noetig gewesen waere, liessen sich nicht blicken.
Das 3. Interkontinentale Jugendcamp, dass zur Zeit in Porto Alegre im Rahmen des WSF stattfindet, muss leider fast ohne deutsche Beteiligung auskommen.
Deutsche Jugendgruppen, von denen eine Beteiligung wuenschenswert und noetig gewesen waere, liessen sich nicht blicken.
Einzig Einzelpersonen, die eher durch Zufall zum Jugendcamp gekommen waren, koennen als Ansprechpartner fuer Deutschland fungieren.
Das Fehlen von in politischen Jugendgruppen organisierten Aktivisten ist sehr aergerlich, da auf dem Jugendcamp eine Vernetzung von sozialen Bewegungen aus aller Welt und speziell aus Suedamerika stattfindet.
Die grosse Chance Teil dieser internationalen Bewegung zu werden und seinen Teil dazu beizutragen wurde somit verpasst.
Verpasst wurde auch, Kontakte mit Jugendorganisationen aus Laendern wie Argentinien, Venezuela und Bolivien zu knuepfen, die internationale Solidaritaet im Moment sehr brauchen.
Es ist peinlich, dass deutsche politische Jugendorganisationen, die das Geld und die Reccourcen haetten um Delegierte zu schicken, die sich ueber soziale Kaempfe in anderen Laendern aus erster Hand informieren koennten, das nicht tun.

am besten wir mobilisieren schon jetzt fuer Indien naechsten Jahr

Raphael
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Ergänzungen

pa

weist 27.01.2003 - 21:54
Da muß definitiv mehr Vernetzung 'rein. Es wurde ja auch schon angekündigt, daß der Fokus in Zukunft eher in Richtung lokaler Sozialforen gehen sollte (ein guter Schritt, um Hierarchieprobleme, wie anderenorts durch die attac-Debatte verdeutlich, nicht erst entstehen zu lassen).
'Das' WSF ist trotzdem, weil medienwirksam, eine Sache, die zumindest die nächsten 2 Jahre weitergeführt werden sollte.

Will man dem Nichterscheinen deutscher Gruppen etwas Positives abgewinnen, kann man immerhin darauf verweisen, daß ein paar Flugtickets weniger über die Ladentheken gegangen sind; könnt ihr 'CO2' sagen ;-)?

27.01.2003 - 23:58
häh? das interessiert doch hier keine sau- wir sind viel zu beschäftigt uns über antisemitismus zu unterhalten, auch wenn dies niemand außerhalb von deutschland wahrnimmt ;)

FALSCH@meisterübermir

HERP 28.01.2003 - 09:15
Erst heute schreibt eine Moskauer Zeitung über
steigende antisemitisch motivierte vorfälle in Doofland.
Also folglich intressierts ja doch wen.
Aso ja und antisemitismus ist ja auch nicht wert eine diskussion zu führen es intressiert ja keinen, und es gibt ja keinen vorallem nicht in der doofländischen linken.

a wie antisemitismus

clandestino 28.01.2003 - 10:01
In Deutschland wird über antisemitische Tendenzen und Antisemitismus in der Linken zumindest geredet. Dass das anderswo, vor allem natürlich in der Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt, nicht so intensiv betrieben wird, ist eher bedenklich.

HERP hat recht

28.01.2003 - 13:50
Wozu für eine bessere Welt kämpfen? Wir diskutiueren jtzt solange über Nahost, bis wir Rentner sind und hatten dann ein erülltes Leben!