Naziübergriff in Friedrichshain
...in der Nacht vom 24. auf den 25 Januar... mal wieder ein Faschoübergriff... diesmal in Berlin Friedrichshain...
Am 24. Januar haben ca. 20-25 Nazis an der Ecke Boxhagener Straße/ Neue Bahnhofstraße mehrere Menschen gejagt und einen zusammengeschlagen. Die Nazis trugen Kameradschafts-und Schwarz-Weiß-Rot-Aufnäher. Sie kamen aus einer naheliegenden Friedrichshainer Kneipe. Drei linke Jugendliche sind aus Angst vor dem anrennenden Nazimob in den Dönerladen direkt an der Straßenecke geflüchtet. Die Ladeninhaber meinten, dass es in Friedrichshain keine Nazis gäbe und warfen sie raus. Nach kurzer Zeit kam die Polizei und stoppte die Nazis. Die meisten der Polizisten waren in Zivil und sahen verdächtig nach Faschos aus.
Die Ordnungkräfte verlangten zwangsweise die Personalien der drei linken Jugendlichen und konnten (wollten?) nicht dafür garantieren, dass die Personalien in die Hände der Nazis geraten.
"Ganz normale Bürger" riefen dazu Parolen wie "Deutschland den Deutschen!" oder "Scheiß Zecken!".
Mensch sollte eigentlich davon ausgehen können, dass Friedrichshain ein linker Kiez ist.
Wir wollen nicht, dass es zu einem weiteren Symbolbezirk für den braunen Mob wird. Fight Back!
Die Ordnungkräfte verlangten zwangsweise die Personalien der drei linken Jugendlichen und konnten (wollten?) nicht dafür garantieren, dass die Personalien in die Hände der Nazis geraten.
"Ganz normale Bürger" riefen dazu Parolen wie "Deutschland den Deutschen!" oder "Scheiß Zecken!".
Mensch sollte eigentlich davon ausgehen können, dass Friedrichshain ein linker Kiez ist.
Wir wollen nicht, dass es zu einem weiteren Symbolbezirk für den braunen Mob wird. Fight Back!
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Ergänzungen
in welcher kneipe?
.
da hängen schon teilweise komische leute rum und in dieser partybar in der petersburger sind auch öfter mal prolls, kein plan ob das faschos sind, sehen halt tendenziell so aus. andererseits is das auch nicht wirklich inner nähe vonner boxhagener...
fight them back
beste Grüße Anna Müller
Straßennamen
Aber nicht in Lokalpatriotismus verfallen! Faschos bekämpfen, egal wo!
Gab den Versuch einer Spontandemo
post skriptum
antifa-info u.a. zu lichtenberg
Unerfreulicherweise existieren im Stadtteil Lichtenberg neben der NPD weitere faschistische Strukturen. Eine davon ist die Berliner »Kameradschaft Tor« (KS Tor), die jugendliche Neonazis unter Führung von Björn Wild (22) im Juli 2000 gründeten. Nachdem die Kameraden »T-Hemden« für ihre Mitglieder gedruckt hatten, begannen sie mit dem Aufbau einer eigenen Internetpräsenz. Die »KS Tor« verbreitet dort neben Berichten über ihre politischen Aktivitäten eine subtile, vor allem antisemitische Hetze und die neuesten Erkenntnisse ihrer nicht ganz ausgereiften Anti-Antifaarbeit kombiniert mit Drohungen gegen angebliche linke AktivistInnen.
Björn Wild* (mit Basecap) ist Anführer der »Kameradschaft Tor« in Friedrichshain/Lichtenberg. Hier beim Aufmarsch am 1. Mai 2002 in Hohenschönhausen.
Die Kameradschaft nahm im Jahr 2001 an mehreren Aufmärschen teil, z.B. mit eigenem Transparent am 1.Mai in Hohenschönhausen. Im Frühjahr 2001 führte sie ein pseudomilitärisches Camp im Land Brandenburg durch, wo die Neonazis mit Schusswaffen posierten und gegenseitige »Strafsportaufgaben« bei zu spätem Aufstehen verhängten...
Ab Februar 2001 war die KS Tor im »Kameradschaftsbund Germania« organisiert, der aber bereits im August 2001 am ultimativen Führungsanspruch der »Kameradschaft Germania« wieder zerbrach. Stattdessen pflegen die Nachwuchsnazis jetzt enge Kontakte zu dem Kameradschaftsführer Oliver Schweigert, der die Internetseiten des »Nationalen Widerstand Berlin/Brandenburg« betreibt, und verstehen sich bestens mit den »Jungen Nationaldemokraten« (JN) Nord-Ost.
Im Laufe des Jahres 2002 entwickelte sich die »KS Tor« zur führenden Kameradschaft in Lichtenberg / Hohenschönhausen; weiterhin beteiligt sie sich häufig an bundesweiten Naziaufmärschen. Björn Wild wurde 2002 mehrfach in Leipzig bei einschlägigen Veranstaltungen gesehen. Auch zu eher regionalen Aufmärschen wie am 6. Juli 2002 in Magdeburg, am 27. Juli in Dresden und am 19. Oktober in Neubrandenburg fuhr er mit einigen Begleitern. Anlässlich des diesjährigen »Horst-Wessel-Gedenkens« warf die Kameradschaft einen Kranz auf dessen Grab in Berlin-Mitte ab.
Ansonsten sind die Neonazis noch anderweitig aktiv, so initiieren sie z.B. Plakataktionen. Ein Aufruf gegen die Ausstellungen im Rahmen der Antifaschistischen Aktionswoche 2002, geklebt im Januar 2002 um den Jugendklub »Linse« und später in Weißensee, wurde wahrscheinlich durch Tor-Mitglieder hergestellt. Dass solche Aktionen nicht immer ohne Zwischenfälle verlaufen, zeigte sich im Vorfeld der linken Luxemburg-Liebknecht-Gedenkdemonstration am 18. Januar 2002: Björn Wild wurde zusammen mit Daniel Meinel (20) – pikanterweise Sohn des Anmelders oben genannter Veranstaltung – und einem dritten Jungnazi um 4 Uhr morgens von den Bullen erwischt, als sie direkt an der Demonstrationsroute Hakenkreuz, Wolfsangel u.ä. sprühten. Alle drei sind nun wegen Benutzung verfassungsfeindlicher Symbole angezeigt. Wild und Meinel, die zusammen mit einer Frau in einer WG in Lichtenberg leben, waren wegen diverser anderer Delikte aber bereits vorher polizeibekannt.
Zum liebsten Steckenpferd der »KS Tor« hat sich inzwischen die Anti-Antifaarbeit entwickelt. Die Kameradschaftsmitglieder gehen offensichtlich davon aus, aufgrund ihres unauffälligen Aussehens unerkannt zu bleiben. Nachdem sie bereits mehrere Antifa-Veranstaltungen beobachtet und anschließend auf ihren Internetseiten darüber berichtet hatten, wagten sie sich am Abend des 1. Mai 2002 ganz mutig sogar bis Kreuzberg vor. In ihrer Dummdreistigkeit liefen sie auch bei einem antifaschistischen Archiv auf und versuchten dort – allerdings vergeblich – Informationen einzuholen.
Kürzlich hat sich die »KS Tor« etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt: Unter dem Namen »Autonome Nationalisten Berlin« verbreiteten sie auf Flugblättern Drohungen gegen zwei PDS-Bezirksverordnete aus Marzahn-Hellersdorf, die sich im Jugendclub »La Casa« engagieren. Gegen dieses linke Projekt tauchten unter dem gleichen Namen zusätzlich unprofessionell aufgemachte Hetz-Flyer auf. Bereits vorher hatte die Kameradschaft einen der Bezirksverordneten im Internet mit Foto und Adresse geoutet und Gewalt angedroht. Der Bezirksbürgermeister schaltete nach Bekanntwerden dieser Vorfälle die Bullen ein.
Nun, wir sind gespannt auf die weitere »Karriere« dieser Kniebeißer und werden selbstverständlich dafür sorgen, dass es stetig mit ihnen bergab geht!
@xberg
nazis in fhain
simon-dach-kiez is kein linker kiez. ehr ein juppieviertel.
paules metal eck in des simon-dach-strasse und das abgedreht am frankfurter tor sind beliebte kneipen, vor allem bei subkulturnazis oder der sogenannten grauzone.
wie mutig
mit nazis kann es nur eine art der auseinandersetzung geben.
antifa in berlin
noch nen paar infos
@ balle
Nix Besonderes...
Bemerkenswert ist allerdings, dass die Kneipen bzw. Treffpunkte der Nasen anscheinend bekannt sind und wir uns hier über Spontandemos und ähnlichen Mist unterhalten...
faschos....
@xberg
im sonycenter am potsdammer platz waren leute verteilt, die wie schaefer/innen ( jede/r mit einem wanderstock, dunkeln wollsachen und einem grossen schwarzen filzhut) gekleidet waren.
eine frau hielt sich an der brunnenanlage auf und reinigte ihre schuhe, ein mann wollte kleine planzen zwischen den betonplatten anbringen.es war sommer, sehr vielle touris da und über all sicherheitsleute. ich hab beobachtet wie zwei sicherheitmenschen auf eine frau aus der gruppe losgingen und ihr ein hausverbot aussprachen.das wäre ein privatgrundstück und sie machen von ihrem hausrecht gebrauch. ich und auch einige andere beobachter stellten die sicherheitsmenschen zur rede und wir haben es geschaft , das die beiden sich zurück gezogen haben und die frau nicht das gelände verlassen mußte. auf fragen von passanten was sie überhaupt bezwecke, ob sie eine politischen gruppe angehöre, etc. wiech die frau aus. sie sagte immer nur, das sie auf der durchreise sei und sich hier ausruhen wolle.
warum erzähle ich das alles? weil hier menschen auf sehr kreative art und weise gegen die zunehmende privatisierung öffentlichen raums sich eingesetzt haben und weil schick gekleidete besucher und touristen dieser frau geholfen haben. ein mann im jupie outfit hat einen der security menschen gefragt, ob er ihm 10 dm geben solle, damit er hier fotos machen darf? die passanten waren auf seiten dieser frau.
ich habe oft erfahren (zb in aushilfsjobs in fabriken), das viel mehr menschen so drauf sind wie vielleicht du, aber keinen bock auf flugblätter verteilen und (leider) abgeschreckt von der vorstellung sind, mit "müslis" und "punks" zusammen was zu machen.
mp3
ergänzung
nazis in fhain?
Danke Schönbohm
15-20 zivis
So viele Zivis in so kurzer Zeit??
lieber nick
sonst noch was?
korrektur
@AN DEN ÜBER MIR -Das stimmt nicht so ganz
Paul´s Bierbar hat ´ne schönegrosse Scheibe
Die "Paul´s Bierbar" kneipe hat übrigends im Schnitt so um die 10 Leute Besuch, sollte also jemand auf die Idee kommen, da 2 oder 3-mal die Scheiben einzuschlagen, gibts bestimmt nur noch Beuteltee. das ist kein aufruf zur gewalt, nur ne mutmassung.
Und Zivis gibts in Friedlhain wie sand am meer.
Man sieht sich
delirium
@korrektur
Nationaler Anarchist...
MAG Buratino!
Nazis im Abgedreht
Hab einen wieder gesehen...