Fotos und Berichte aus Davos: Polizei verhindert Demonstration
Tausende versuchten vergeblich nach Davos zu gelangen , wo sich derweil die selbsternannten Leader der Welt treffen, um ihre Pläne zu schmieden. Im Vorfeld versuchten sich Regierung und WEF als besonders "demokratisch" hinzustellen. Sogar eine Demonstration am Rande von Davos wurde "großzügig" genehmigt, vorausgesetzt die Demonstranten wären bereit, sich durch eine Polizei-Schleuse begeben, in welcher eine Überprüfung und Aussiebung in gute/schlechte Demonstranten stattfinden sollte. Die Medien waren begeistert ob der großzügen Geste der Herrscher. Sämtliche Zusagen an Demonstrierende waren lediglich für die Presse bestimmt.
Die Realität sah natürlich anders aus: Tausende Menschen wurden an den Granzen oder an umliegenden Ortschaften abgefangen. Tränengas und Plastikgeschosse wurden in die Massen geschossen. Nur 2000 Menschen kamen nach Davos durch. Tausende blieben in Fideris, Landquart, in Zügen festsitzend oder an den Grenzen (Beispiel: 3 Gewerkschaftsbusse an der Grenze von Dtl. zur Schweiz). Am Polizeieinsatz, der übrigens gesetzeswidrig war, beteiligten sich auch deutsche Polizisten. Die Demonstranten wurden von der Polizei teilweise mit Knüppeln, Wasserwerfern und Tränengas richtung Züge getrieben.
Die Realität sah natürlich anders aus: Tausende Menschen wurden an den Granzen oder an umliegenden Ortschaften abgefangen. Tränengas und Plastikgeschosse wurden in die Massen geschossen. Nur 2000 Menschen kamen nach Davos durch. Tausende blieben in Fideris, Landquart, in Zügen festsitzend oder an den Grenzen (Beispiel: 3 Gewerkschaftsbusse an der Grenze von Dtl. zur Schweiz). Am Polizeieinsatz, der übrigens gesetzeswidrig war, beteiligten sich auch deutsche Polizisten. Die Demonstranten wurden von der Polizei teilweise mit Knüppeln, Wasserwerfern und Tränengas richtung Züge getrieben.

Breaking News bis 17.30
Von Indy.Austria und von Radio.Lora8:10 - der erste zug nach landquart ist von zuerich aus abgefahren - 3 busse die von der gewerkschaft bau und industrie, die ebenfalls im Oltner Buendnis beteiligt ist, in deutschland gemietet wurden, wurden von den behoerden nicht ueber die grenze gelassen
9:45 - gute stimmung in landquart (umsteigebahnhof nach davos)
10:00 - die gewerkschaft bau und industrie (gbi) ist jetzt mit 2 bussen unterwegs
10:12 - der erste zug faehrt von landquart nach fideris ab. in fideris wurde eine kontrollstation (vehgatter) errichtet. das oltnerbuendnis wird sich weigern, diese kontrollen zu passieren. das weiterkommen nach davos also ungewiss. (fotos fideris)
10:45 - der zug ist in fideris angekommen. da die kontrollen nicht passiert werden, wird die strecke bis auf weiteres blockiert.
12:30 - ca. 3500 leute jetzt in landquart. zuege werden blockiert (nicht nur die nach davos)
13:05 - in fideris wurde ausverhandelt, die kontrollgatter nicht einzeln durchgehen zu muessen. stattdessen wird jeder zug von 3 personen der flughafenwache kontrolliert (nur das gepaeck), die demonstrantinnen muessen den zug also nicht in fideris verlassen.
14:00 - der erste zug und busse haben jetzt davos erreicht, ca. 1500 demonstrantInnen derzeit in davos
14:30 - unuebersichtliche lage in fideris. der zweite zug wird wieder an der weiterfahrt nach davos gehindert. die behoerden brechen also ihre vor einer stunde gemachte zusage. jetzt wird verlangt dass alle den zug verlassen und einzeln wieder einsteigen.
15.30 Uhr In Landquart blockieren einige Leute die Autobahn. Die Polizei setzt Tränengas und Gummigeschsse ein. In Davos beschliessen die Aktivisten auf die Demonstration unter diesen Umständen zu verzichten. Die Polizei verhindert jedoch die Abfahrt nach Landquart wegen der Situation dort. Rückwärts laufend begeben sich die etwa 2000 bis 3000 Leute zurück zum Rathaus, um die (Pseudo-)Demobewilligung demonstrativ zurückzugeben.
16:15 polizei versucht die aus fideris zurueckkommenden von den in landquart gebliebenen zu trennen. dabei wurden auch gas und wasserwerfer eingesetzt. mittlerweile konnte die gruppe aus fideris zu den anderen gelangen. die polizei hat sich etwas zurueckgezogen im moment.
16:32 - in landquart ist der ganze bahnhofsvorplatz voll gas. leute sind am kotzen, liegen am boden. sieht derzeit sehr schlecht aus. eigentlich wollen alle nur mehr von landquart weg.
16:46 - aus dem ersten zug von davos nach landquart wird berichtet, dass sehr langsam gefahren wird, vermutlich um die demonstrantInnen getrennt zu halten.
16:50 - in landquart ist der erste zug richtung zuerich abgefahren (haltestellen: z-wollishofen, z-hauptbahnhof). ein zweiter zug ist im moment in den bahnhof von landquart eingefahren, der auch so bald als moeglich abfahren soll (haltestellen: z-wollishofen, bern).in davos wurde gerade eine "Rueckwaerts"-Demo gemacht (die ausgemachte demoroute wird vom endpunkt zum anfangspunkt rueckwaerts gelaufen) mit dem ziel die demo-bewilligung zurueckzugeben.
17.30 Uhr Der erste Zug von Davos ist nun in Landquart angekommen, während der zweite von Landquart Richtung Zürich/Bern abgefahren ist. Die Polizei hat sich in Landquart mehr oder weniger zurückgezogen. Zürich ist dagegen voll mit Polizei. Vor allem am Bahnhof Wollishofen, der ersten Haltestelle wartet ein riesiges Aufgebot auf die Zurückkommenden. Die Seestrasse Richtung Zürich wird abgesperrt.
Die Polizei liess die Situation in Landquart eskalieren: zuerst sperrte Sie die Demonstrationswilligen auf dem Bahnhofsplatz ein, um sie dann als "Reaktion" auf die Gegenwehr der Demonstranten einzugasen.
Bei der Abfahrt vom Bahnhof Landquart gab es mindestens einen Verletzten; er wurde von einem Gummigeschoss durch das offene Fenster des abfahrenden Zuges getroffen (die Bullen haben den abfahrenden Zug quasi als Grussbotschaft noch einmal mit Gummi dekoriert).
Weitere Fotos:

Davos

Davos

Davos

Auch deutsche Polizisten filmen in Davos

gefangen im Zug

Genf

gestern

gestern

gestern
Und wie klingt das in deutschen bürgerlichen Medien?
Davos (Reuters) - Hunderte Kriegs- und Globalisierungskritiker haben am Samstag gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) in der Schweizer Stadt Davos demonstriert. Weitere 2000 bis 3000 Demonstranten hielten sich am Nachmittag noch im etwa 50 Kilometer von Davos entfernten Dorf Landquart auf, da die Bahnstrecke nach Davos unterbrochen war.
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Eine Meldung von AP gegen 14.00 ist dann zwar realistischer, schiebt aber die Schuld dem Oltner Bündnis in die Schuhe.
Davos (AP) Aktivisten des Oltner Bündnisses und der Gewerkschaft GBI haben am Samstag mit Protestaktionen bei der Kontrollstelle in Fideris die Zufahrt von rund 5.000 Globalisierungskritikern ans WEF in Davos blockiert. Zu grösseren Zwischenfällen kam es vorerst nicht. Rund 400 friedlich gesinnte Demonstranten, darunter SP-Präsidentin Brunner, besammelten sich unterdessen in Davos.
Rund 250 Aktivisten des Oltner Bündnisses blockierten nach Angaben der Bündner Kantonspolizei bei der Kontrollstelle in Fideris (GR) die Bahn-Zufahrt nach Davos. Gleichzeitig blockierten rund 200 Mitglieder der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) mit vier Reisecars die Strasse bei Fideris. Sie protestierten lautstark, bezeichneten die Kontrollen als undemokratisch und forderten «freien Zugang nach Davos für unbescholtene Bürger».
Kurz nach 11.00 Uhr kam es in der Unterführung im Bahnhof Fideris zu einer ersten Konfrontation zwischen Demonstranten und der Polizei. Eine Gruppe von Demonstranten, unter denen vor allem Gewerkschaftsmitglieder waren, versuchte die Kontrolle zu umgehen. Rund 20 Polizeigrenadiere versperrten den Demonstranten den Weg. Gewalttätige Auseinandersetzungen blieben laut Augenzeugen aber vorerst aus. Der Zugverkehr nach Davos blieb jedoch zunächst unterbrochen. Schätzungsweise 5.000 Demonstranten blieben so in Landquart blockiert. Die Züge der SBB verkehrten zwischen 12.15 Uhr und 13.50 Uhr aus Sicherheitsgründen nur noch bis Sargans, wie ein SBB-Sprecher mitteilte.
Nach Verhandlungen mit den Behörden fanden die Globalisierungsgegner zusammen mit Vermittlungsleuten, darunter SP-Nationalrat Andrea Hämmmerle (GR) schliesslich einen Kompromiss. Die Sicherheitsschleusen in Fideris wurden aufgehoben, und man wurde sich einig, die Kontrollen in den Zügen und Bussen durchzuführen. Wollte man alle 5.000 in Landquart Wartenden nach Davos befördern, würde es allerdings bis gegen 19.00 Uhr dauern.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
naja
Polizisten plaudern ein wenig auf Indy
Hier mal ein paar Kostproben polizeilicher Arbeit im Netz:
"Ich hätte all diese Chaoten mit Tränengas bombardiert und dann festgenommen. Es ist ja offensichtlich, das diese Typen nicht demonstrieren, sondern randalieren wollen." (wohl ein Kollege aus Dtl., der nicht mitdurfte?)
"andersdenkende ausgrenzen, parolen grölen und nicht darüber diskutieren wollen, anderen menschen das recht untersagen sich zu treffen ("wipe out wef"), ... eine schöne linke politik ist das."
"Sorry, es ist einfach zu offensichtlich, dass es 90 Prozent aller WEF-Gegner nicht ums Demonstrieren geht, sondern Krawall und Chaos im Vordergrund steht. Ansonsten hätte man nämlich die Kontrollen akzeptiert, die voll und ganz im Einklang mit unserem Rechtsstaat stehen. Demokratie und Rechtsstaat bedeutet, dass auch auf andere Menschen Rücksicht genommen wird. Aber dazu sind Chaoten per se natürlich nicht in der Lage, klar.."
"Ihr Linken Arschlöcher, geht dahin wo der Pfeffer wächst" (Autor nennt sich hier Terminator")
"Wann endlich greifen die Sicherheitskräfte durch und stellen in Graubünden wieder Recht und Ordnung her?"
"Wie blöd... ... muss man eigentlich sein, um nicht friedlich demonstrieren zu können?"
"Klar! Welches Car-Unternehmen ist so blöd und fährt Chaoten nach Graubünden, die dann vielleicht ihre Fahrzeuge zerstören?"
"Wenn die unterbelichteten Vertreter des Oltner Bündnisses in Fideris nicht blockiert hätten, dann wären jetzt alle friedlich in Davos am demonstrieren, oder womöglich schon wieder zu Hause. Aber das wollen die ja nicht, denn sonst hätten sie ja keinen Grund um sich wegen der angeblichen repressionen der polizei zu beklagen."
Deutschland ist Repressions-Exporteur
deutsche Cops
Und was haben deutsche Cops da zu suchen?
NZZ-Online bestätigt Einsatz deutscher Polizi
Markus Häfliger, Landquart
Mit diesem Einsatz beginnt ein neues Kapitel grenzüberschreitender Polizeikooperation. Es war der erste Einsatz deutscher
Sicherheitsorgane in der Schweiz überhaupt. Insgesamt waren in Landquart rund 65 Polizisten aus Bayern und Baden-Württemberg mit
sechs grossen Wasserwerfern präsent, von denen mindestens zwei eingesetzt wurden. Tränengas und Gummigeschosse führten sie nicht
mit. Das für Schweizer Verhältnisse beachtliche Polizeiaufgebot vermochte die Deutschen nicht zu beeindrucken. «Der Kräfteeinsatz war
wesentlich geringer als in Deutschland bei einem vergleichbaren Einsatz», meinte derdeutsche Einsatzleiter, der Erste Polizeihauptkommissar
Hans Schneller von der Bayrischen Bereitschaftspolizei.
Vollständiger Artikel:
Bilder vom Wasser/Tränengaswerfer-Einsatz
Es gibt im Rahmen der EU ein
warum eu?
die schweiz ist nicht in der eu......
@ schweizer
"Ergänzt wird dieses Sicherheitsaufgebot von einer »Einsatzreserve« aus 50 Polizisten aus Baden-Württemberg und Bayern, die mit sechs Wasserwerfern in Landquart stationiert sind. Ihr Einsatz wurde durch den im März des vergangenen Jahres unterzeichneten deutsch-schweizerischen Polizeivertrag möglich, der in »notwendigen Situationen« eine gegenseitige Amtshilfe vorsieht. Insgesamt werden für die Sicherheit rund um das Forum etwa 13,5 Millionen Franken ausgegeben."
Quelle:
Meine Eindrücke von Davos/Landquart
Insgesamt war ich doch ziemlich enttäuscht. Ich finde dass ein Teil der Demonstranten die Demonstration zum Teil verhindert haben und die Demo gesplittet. Und jetzt bitte kein "Wir laßen uns nicht spalten"-Aufheulen. Über Fehler muß man reden um es beim nächsten mal besser zu machen. Naja, was heißt Fehler, für mich wars halt einer, für viele von euch wahrscheinlich nicht. Aber zum Glück sind die Meinungen in der Bewegung vielfältig und nicht immer Konsens. Weiter zu meinem Fazit: Ich hatte einfach den Eindruck, dass ein Teil der Demonstranten gar nicht daran interessiert war, dass die Demo zustande kommt, sondern geil war auf den Machtkampf mit den Bullen. Wozu das gut sein soll, weiß ich nicht. Was erwartet man denn? Dass die einen ohne jegliche Kontrolle zur Demo halten? Nun gut, eigentlich sollten sie das. Aber sie tun es nicht, das ist Fakt. Deswegen muß man trotzdem demonstrieren und nicht alles auf den Machtkampf mit den Bullen reduzieren, damit ist keinem geholfen. Um ehrlich zu sein hatte ich auch nicht den Eindruck, dass die Polizei die Leute grundsätzlich am demonstrieren hindern will. Wir müßen die Bevölkerung, die normalen Menschen gewinnen, nicht die Polizei oder die Politiker. Die Menschen müßen wir erreichen, nicht durch Aggression und Gewalt, sondern durch Kreativität, Wahrheit, Argumenten, Leidenschaft. Wir sollten bei uns anfangen, liebevollere Menschen werden und durch unser vorleben Vorbild sein. Wenn wir nur schreien, kämpfen und aggressiv sind, unsere, vielleicht auch richtige Meinungen, mit Gewalt und Geschrei durchsetzen, unterscheiden wir uns von niemanden den wir angeblich bekämpfen.
Ist jetzt alles ein bißchen viel, ich weiß, es lag mir aber auf dem Herzen. Würde mich über eure Meinungen freuen.
Pedro
Hast schon recht
Das große Manke der linksradikalen Szeneist die geistige Unbeweglichkeit und der Dogmatismus. Schade, daß auch in der Schweiz nicht die Bereitschaft da ist, von Zapatisten oder dem Aufstand in Argentinien zu lernen.
Mein Eindruck manchmal: Je Wohlhabender, desto weniger Interesse an Veränderung. Schweiz, Österreich und Deutschland: da gehts oft nicht um Veränderung, sondern um Lifestyle und sich-besser-fühlen. Leider.
Zum Glück sind nicht alle so drauf. Die "freieren Geister" sollten sich mehr Vernetzen und versuchen, positivere Dinge und Alternativen reinzubringen.
Es gibt da eine Seite, die momentan vom Netz ist, aber im Google-Archiv nachzulesen ist:
Einseitige Betrachtung
zuerstmal: ich finde echt gut, was Pedro gesagt hat, denn wer sich nicht kritisieren lässt, ist fragwürdig.
Oft habe ich das Gefühl, in der Bewegun dürfen manche Sachen gar nicht hinterfragt werden, ohne dass man gleich als "Feind" abgestempelt wird.
Ist unser Traum einer gerechten Welt so unrealistisch, dass man nicht näher darauf eingehen darf, was daran gut und schlecht ist? Ist das, was wir tun falsch, oder warum darf es nicht einmal aus einer anderen Sicht betrachtet werden?
Was mich stört ist die Einseitigkeit, mit der Bericht erstattet wird. Die Polizei wird als Mittel des Staates dargestellt, um uns zu unterdrücken (Militärdiktatur).
Ich stand 50 Meter von den Leuten entfernt, die die Autobahn blockiert haben. Sie waren so ausser sich vor Zorn über das gebrochene Versprechen der Polizei, dass sie begannen, die Verkehrsschilder aus dem Boden zu reissen und sie auf die Strasse zu schmeissen. Sie stellten sich den unbeteiligten vorbeikommenden Autos in den Weg. Als einer dabb doch auf's Gas drückte, trat einer der Blockierer ihm den Seitenspiegel weg. Andere nahmen sich auf dem Weg zum Bahnhof Knüppel mit.
Wo steht das in dem Bericht von oben?
Man kann doch nicht kritisieren, dass einseitig berichtet wird, wenn man nicht mit gutem Beispiel vorangeht und auch die eigenen Fehler benennt. Verhält man sich anders, dann deutet das daraufhin, dass man einfach von der Seite betrachtet werden will, die die schmeichelhaftere ist.
Ich weiss nicht, wem geholfen wurde, als die verkersschilder auf die Strasse flogen.
Auch ich war wütend, ich war sehr wütend, weil die Polizei sich anders verhielt, als sie es versprach und uns nach langer Wartezeit in Fideris einfach mit langsamer Geschwindigkeit ins tränengasvernebelte Landquart zurückfuhr.
Aber diese Wut ist keine Berechtigung, Gewalt anzuwenden, denn Gewalt erzeugt Gegengewalt.
Natürlich hat sich die Polizei falsch verhalten, als sie uns ein Versprechen gab und es 2mal brach. Doch wenn die Demonstranten dann zu Gewalt greifen, dann wird die Polizei auch Gewalt anwenden und dann wieder die Demonstranten...
Einer muss aufhören und wenn wir uns auch sonst als die besten hinstellen, die DAS KONZEPT für die bessere Welt haben, dann könne wir das endlich mal beweisen, indem wir friedlich bleiben. Zeigt doch mal, wie Frieden aussieht, anstatt gegen den Irakkrieg zu demonstrieren und dabei Polizisten zu verschlagen.
Ich habe gesehen, wie viele Menschen friedlich waren, doch solange die Polizei uns verarscht, einige Demonstranten meinen, sie müssten Krawall machen und die Polizei dann total überreagiert, wie es in Landquart der Fall war (die Berichterstattung oben über das Verhalten der Polizei war korrekt) kommen wir überhaupt nicht weiter.
Wollt ihr, dass in der Zeitung steht, "Autonome machen Strassenschlacht mit der Polizei" oder wollt ihr, dass da steht "Demonstranten versammelten sich friedlich, um gegen das WEF zu demonstrieren"?
...Jedenfalls fänd ich's gut, wenn oben auch was über das Fehlverhalten der Demonstranten stehen würde. Auch wenn die Polizei sich schlecht verhalten hat.
Natalie
@Berliner
hey mich würd` interessieren was auf auf der utopie seite war,
aber ach auf dem link/in dem Cache steht irgendwie nichts
gib das geheimnis preis!