Human Shield Action - Mobilisierung gegen einen Irakkrieg in Oslo

Sebastian 22.01.2003 19:48 Themen: Militarismus
Das der doch relativ wahrscheinliche Krieg gegen den Irak einfach nur Scheisse ist, darueber sind sich wohl fast alle auf dieser Seite einig. Das man allerdings etwas dagegen tuen kann, was ueber beten fuer den Frieden und Demonstrationen hinausgeht, dass zeigt eine Gruppe AktivistenInnen aus Oslo und viele andere aus der ganzen Welt
Der Ort des Geschehens ist Oslo bzw. praeziser Humala welches die Plattform des norwegischen Indmedia ist (www.indymedia.no).
Dort findet zur Zeit eine Mobilisierung statt, die direkt den Krieg fuer unsere Supermacht USA schwieriger machen soll.
Die Idee ist, dass so viele Menschen wie moeglich in den Irak (Schwerpunkt ist wahrscheinlich Baghdad) reisen, um im Falle z.B. einer Bombardierung dort anwesend zu sein und klar zu machen, dass auch z.B. Westeuropaer in diesem Falle sterben werden. Das macht die Rechtfertigung eines militaerischen Vorgehens natuerlich schwerer bzw. duerfte die Medien fuer den Durchschnitts-is-mir-doch-egal-was-im-irak-vorgeht-menschen interessanter machen, wodurch mehr Menschen fuer Demonstationen mobilisiert werden koennen. Auch koennen diese Menschen natuerlich Bericht erstatten, um einen alternativen Blickwinkel im Sinne von Indymedia zu haben.
Zur Zeit scheint hier jedenfalls das Medieninteresse relativ hoch: mehrere Fernsehstationen aus Norwegen und Schweden waren hier und auch die Zeitungen berichten:

Zeitungen:
 http://www.tv2.no/nyheter/innenriks/article.jhtml?articleID=94211,  http://www.dagbladet.no/nyheter/2003/01/17/358906.html,  http://www.budstikka.no/redaksjonelt/nyheter/article.jhtml?articleID=72158,
 http://www.p4.no/txo/75408.asp,  http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/article.jhtml?articleID=470703,  http://www.klassekampen.no/front_nyheter/goto?lid=166461

TV-Berichterstattung:
Standpunkt, NRK1, Tirsdag 14. januar
God Morgen Norge, TV2, Onsdag 15. januar
Dag og Tid, nr. 3, 18. januar  http://www.dagogtid.no/
21-Nyhetene, TV2, Søndag 19. januar

Die Aktion ist soll um die ganze Welt gehen um den Druck zu verstaerken. Die Hauptseite der Mobilisierungsaktion ist  http://www.uksociety.org/ bzw.  http://www.humanshields.org/
Die norwegische Gruppe soll am 23.01.2003 in Oslo starten und soll unter anderem auch in Koeln, Frankfurt und Muenchen Station einlegen.
Naeheres dazu unter :
 http://www.uksociety.org/tjp_route.htm
Da ich leider sonst noch nichts auf Indymedia in Bezug auf die Human Shield Action gesehen habe hoffe ich natuerlich noch auf Mobilisierung aus Deutschland, wenn sie denn noch nicht stattgefunden hat.
Join 'em - Uncle Sam must be stopped
Seb
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Ergänzungen

Ziemlich gute Idee

Mo 22.01.2003 - 19:55
Wichtig wäre aber solchen Aktionen herauszustreichen, daß man damit nicht Saddam unterstützen will (oder deutsche Regierungspolitik), sondern daß es gegen Krieg und für die Menschen dort geht.
So. Werde mir jetzt erst mal die Links ansehen...

eigentlich gute idee, aber

teenage riot 22.01.2003 - 20:09
seit ihr euch so sicher, dass sadam euch einfach rein lässt?
ein bekannter von mir wollte letztens in irak und wurde nicht gelassen! außerdem würdet ihr bei einem bombenangriff als eine art märtyrer sterben (die eu-länder werden bistimmt zuerst versuchen ihre landsleute raus zu bekommen, und wenn ihr euch dagegn wehrt könnte es so aussehen wie wenn ihr für sadam gestorben seit).
trotzdem guter ansatz...

ziemliche scheiss idee

go 22.01.2003 - 22:51
"alles terroristen" - meint ihr nicht? diese idee hatte vor ein paar jahren dieser irakische diktator auch. glaubt ihr, das hätte jemanden interessiert? die rechtfertigung wird nicht schwerer, weil ihr doch "terroristen" sein werdet. es hätte sinn, wenn die sozialisten im irak einen umsturz planten, wenn dieser unterstützt würde. einzig, wenn(!) ein paar von euch friedensheinis doch überleben sollten. wenn ihr dann nicht im letzten momment kneift, wenns brenzlich wird und neben euch die leute verrecken. dann könnte ich mir vorstellen, werdet ihr den kampf hier auch ein bischen mit anderen augen sehen. eure naivität ein bischen zurückschrauben. die meinen es nicht gut - die planen ganz genau, was sie machen und menschenleben spielen für die keine rolle spielten noch nie eine rolle. da geht es um krieg. könnte sein dass es wenigstens einen schulungseffekt(mit einem extrem hohen einsatz - euer leben) hat. ansonsten hoffe ich natürlich, dass es möglichst wenig tote gibt! macht euch dort wenigstens nützlich. lasst euch zeigen wie eine waffe zu bedienen ist, und macht bevor ihr faht einen sani kurs!

die beste idee - die schlechteste idee

anonym..wie alle anderen auch 23.01.2003 - 00:09
naja..also..ich bin mir da echt nicht so ganz sicher.auf der einen seite...respekt vor allen die bereit sind ihr leben zu opfern um den kriegsparteien steine in den weg zu legen..auch wenn beide seiten wohl wenig drauf geben..

auf der anderen seite bin ich geneigt mir bei so viel naivität einfach nur an den kopf zu fassen...genau aus demselben grund..klar darf ich mir anhören "du machst ja gar nix" blabla..aber wenn ich tot bin helf ich auch keinem mehr..und einfluß darauf wie das ganze dann dargestellt wird hab ich auch nicht..

..sollte man sich wirklich gut überlegen..

der wesentlich punkt dürfte jedoch sein daß der krieg stattfinden wird..ob da nun geiseln,freiwillige oder sonstwelche ausländer im irak sind..von daher ist es einfach sinnlos sein leben zu riskieren..

allerdings wenn ihr schon da seid..wozu ihr die waffenausbildung braucht weiß ich nun nicht...als pazifist ?..um krieg zu verhindern ..bewaffnet sein ?..also wenn dann schon konsequent..so arbeitet die amerikanische regierung nämlich auch nach dem motto "krieg für den weltfrieden"
empfehlenswert wären allerdings tatsächlich sanitäter...oder zumindest leute die erste hilfe leisten können..am besten natürlich ärzte

viel glück

p.s.: im bagdad und überhaupt im ganzen irak gibt es einige sehr schöne bedeutende und sehenswerte bauwerke zu besichtigen..wenn man schonmal da is..und wer weiß was noch steht später

ziemlich mutig

egal 23.01.2003 - 00:14
also wenn ich irgendwo nicht sein möchte, dann die nächsten monate in bagdad...

human Shield

Jörg Cappallo 23.01.2003 - 11:19
Die Idee hat was von Mahatma Ghandi.
Problem ist nur, daß es wohl keine so populäre Person an der Spitze dieser Idee steht.
Wenn man allerdings den Dalai Lama oder den Papst dazu bewegen könnte....
Weiteres Problem: Es gibt keine unabhänige Medienberichterstattung aus den Kriegsgebiet. Die Amerikaner lassen keine Journalisten in die Kriegsgebiete.

Weiteres Problem: Es ist zwingend davon auszugehen, daß die Amerikaner Kollateralschäden in großenm Umfang einplanen.
Möglicherweise auch Atomwaffen einsetzen und einen Scheißdreck auf die Meinung der Weltöffentlichkeit geben.
Schließlich war dem Bush-Kartell auch die eigene Bevölkerung am 11.09.2001 völlig egal.
Man muss eigentlich davon ausgehen, daß im Irak ein Genozid geplant und durchgeführt wird. Dabei sind Zivilisten, auch europäische, als Human Shield, nicht geeignet diese Pläne zu durchkreuzen, wenn sich nicht mindestens einige hundertausend oder Millionen dazu bereit finden und dies auch in der Weltöffentlichkeit publik gemacht werden kann.

In den Vereinigten Staaten laufen zur Zeit mehrere Ermittlungen gegen das Bush-Kartell in Bezug auf die Enron-Affäre und Wahlspenden-Betrug. Auch die Ereignise vom 11.09.2001 werden auf eine mögliche Regierungsbeteiligung hin untersucht. Es bleibt zu hoffen, daß die demokratischen Kräfte innerhalb der USA eine Absetzung der Regierung herbeiführen können.
Ansonsten muß man die amerikanische Regierung als eine demokratisch verbrämte Militärdikatur betrachten, die keinen Deut besser oder humaner handelt als andere Militärdikaturen auch.
Gegen diese Militärdiktatur, mit ihrem überlegenem Waffen- und Informationmonopol helfen leider keine Human-Shields, so erhaben und edel dieser Gedanke auch ist.

please kill me!

another body murdered 23.01.2003 - 11:32
i wanna die for saddam!
ziemlich gute idee, das mit dem saddam-schutzschild. vielleicht freut er sich auch, mit einer klappe saddam und die kriegs-gegner/innen zu schlagen.
ich glaube kaum, dass sich evil george davon beeindrucken lässt. im letzten golfkrieg starben mehr gis durch friendly fire als durch irakische soldaten, sollen zivilisten mehr wert sein?

Alles auf sich zukommen lassen

Maike 23.01.2003 - 14:13
ist auch mutig... Da kann so´ne Sache mit Vendetta im größeren Maßstab bei rauskommen, mit ABC-Waffen und weltweit und überall - das macht mir eventuell mehr Angst als alles, was einem passieren kann, wenn man sich dazwischenschmeißt. Und ich denke, sowas wie diese Human Shield-Aktion ist so ziemlich die einzige Möglichkeit, realen Druck auszuüben. Die "Das interessiert die da oben doch gar nicht!"-Gedanken kriege ich bei jeder Demo, und zwar egal zu welchem Thema. Dass man am besten den Papst und/oder den Dalai Lama dabei haben sollte, meine ich auch. Aber wie erreicht man die? Es ist kaum damit zu rechnen, dass sie von sich aus die Initiative ergreifen, aber wenn sie erfahren, dass dort schon Friedensgruppen sind, erhöht das ja vielleicht geringfügig die Chancen, dass sie sich auch hintrauen.

Zum Thema Risiko: Viele hier würden gerne ´ne Revolution machen - auch dabei geht man persönliche Risiken ein. Das ist sowas, wo es mich gar nicht wundert, dass die meisten Leute zu diesem Risiko absolut nicht bereit sind, wo wir ja noch nicht viel Praktisches vorzuweisen haben, wie es besser laufen könnte. Also sollte man entweder mal vollstes Verständnis dafür aufbringen, dass die Leute ihren Kopf nicht riskieren wollen für eine Revolution, bei der womöglich mal wieder nur Mist rauskommt, oder vollstes Verständnis für Leute, die bereit sind, ihren Kopf zu riskieren, um einen möglichen Weltkrieg abzubiegen. Oder warum nicht gleich für beides?

dabei sein ist nicht alles

tim 23.01.2003 - 16:44
eine schlechte idee ist das ja nicht, aber... ich meine das mit dem heldentod, ich glaube hier fehlt ein wenig reflexion.
bei einer aktion wo das eigene leben auf dem spiel steht ist es vielleicht ratsam zu wissen auf wen mensch sich verlassen kann, allein auf irakische gastfreundschaft (jaja, ein bisschen polemisch) zu setzen ist in diesem fall vielleicht ein wenig duenn.
grundsaetzlich finde ich es richtig hinzufahren. aber ich denke leute die das machen wollen sollten wenigstens ein paar grundbedingungen erfuellen: ausreichende sprachkenntnisse, die situation vorort gut kennen und lange diskussion mit welchen gruppen im irak sich da unter welchen bedingungen auf was eingelassen wird. ansonsten scheint mir die sache mehr wie ein kamikaze pr gag der fatale konsequenzen haben wird.
schliesslich geht es nicht darum ein bisschen polit action urlaub zu machen sondern einen imperialistischen krieg zu sabotieren. ein "besuch" im irak muss im gegenseitigen kennen und respekt geschehen.
solidaritaet mit den menschen die im irak leben kann nicht heissen stelldichein und gruppenfoto mit saddam. kampf gegen jede herrschaft, unter meinem rechner ist der strand!

Mal schauen...

Maike 24.01.2003 - 12:33
Es waren schon Gruppen im Irak. In anderen Städten gibt´s doch sicher auch Leute, die darüber berichten, oder? Hier in Oldenburg heute Abend um 19.30 Uhr berichtet Angelika Schneider in der Lambertikirche. Sowas bietet ja ein klein wenig Orientierung, in was für ´ne Situation man sich da begeben würde.

Wichtiger als alles andere finde ich gute Pressekontakte, auch die Pressearbeit von hier aus ist wichtig. Die größte Gefahr ist doch wohl, dass man da vergessen irgendwo rumsitzt! Ob es gelingt, politischen Druck aufzubauen über eine solche Aktion, hängt unmittelbar davon ab, ob sie überhaupt wahrgenommen wird oder nicht. Gibt´s hier irgendwelche Fernsehleute? Ein Kamerateam?

Auf jeden Fall finde ich klar, dass man mit solchen Aktionen nicht warten sollte. Es geht ja eben nicht darum, einen Heldentod anzustreben, sondern darum, politischen Druck aufzubauen. Weltweit mehren sich die Stimmen, die sich eindeutig gegen diesen Krieg aussprechen. Auch der Papst war dabei, und wenn er an Gott glaubt, dann könnte er ihm auch mal ein bisschen vertrauen und sich auf die Socken machen ;-))) Hier liegt bei mir die Ver.di-Zeitung auf dem Tisch mit einem Bericht über die Anti-Kriegs-Aktivitäten der amerikanischen Gewerkschaften. Zitat: "Noch nie haben die Gewerkschaften die Kriegspolitik einer Regierung so früh, so breit und so ernsthaft angezweifelt wie heute", schreibt der US-online-Pressedienst Alternet (...)

Versucht mal, in historisch großräumigen Dimensionen zu denken. Hat´s sowas wie diese Human Shield Aktion überhaupt schon mal gegeben? Seit wann gibt es das eigentlich, dass Leute gegen ihre eigene Regierung demonstrieren, wenn die Krieg machen will? Bei mir bricht bei solchen Gedanken immer ein ungeheurer Kulturoptimismus los!

Am Mittwoch, den 29.1. ist die in Deutschland letzte Gelegenheit, in diesen Bus da zu steigen. Das ist wenig Zeit, um sich zu entscheiden und für die gerade anliegenden Verpflichtungen hier eine Lösung zu finden...

Wird die Amerikaner kaum kümmern

Julian Welz 24.01.2003 - 15:06
Die Aktion ist sehr lobenswert und mutig. Ich muss den Hut ziehen. Doch fürchte ich , dass es den Ami's scheißegal sein wird, dass hier auch westliche Zivilisten bei den Bombardements sterben werden. Die Anschläge auf das WTC wurden ja wohlweislich auch nicht verhindert. obwohl Sie es wussten (s. www.elfterseptember.info)

Ja

Sta2think 24.01.2003 - 15:25
Ich finde die Ergänzungen alle sehr überlegt, sachlich und hilfreich. Geht doch!
Ich habe mir auch schon viele Gedanken gemacht, die in dieselbe Richtung gehen wie diese Aktion.
Ein paar zusätzliche Überlegungen:
Konzerne und Politik lassen sich sehr wohl durch Skandalisierungen beeinflussen. Was skandalisiert wird, ist allerdings oft Zufall. Man sollte exzellente Medienkontakte haben. Man sollte zumindest einen ortskundigen, kulturkundigen, sprachkundigen Experten dabei haben.
"Werbung für Saddam" ist mir ein spekulatives Spukgespenst. Wer sagt eigentlich, daß sich George Wanker Bush und Saddam (einer von den Saddams...) nicht am roten Telefon Witze erzählen. Letzlich ist das Gerede vom "Krieg gegen den blutrünstigen Diktator" doch nur ein Konstrukt, ein Spektakel. Abgeschlachtet, verstrahlt, ausgehungert werden Väter, Mütter, Kinder, Omas, Singles, Briefträger, Krankenschwestern, schlechte Schüler, Teenies, Obstverkäufer - was da an medialen Projektionen abläuft, ist doch nicht die Realität, sondern media warfare.
Man muß auch Bedenken, daß es die Situation geben könnte, bei der Saddam auf verbrannte Erde (ideal für amerikanische Investoren: Einfach drüberplanieren...) hinaus will. Das gab's in der Geschichte schon öfters (das ist jetzt kein Zaunpfahl).
Ich habe noch immer nicht verstanden, wie die Amis Baghdad einnehmen wollen. Entweder sie haben hohe Verluste durch Häuserkampf (denn der macht alle gleich), oder die schlachten die Zivilbevölkerung völlig ab. Oder wollen die einen Flüchtlingsexodus, um dann alle, die bleiben in die Luft zu jagen ?
Eine praktische Solidarität in Form einer solchen direkten Aktion erinnert mich nicht nur an Ghandi, Bonhoeffer, Franz von Assisi, Ken Saro Wiwa und ähnliche Vorbilder, sondern auch an den Film "Der Stellvertreter", der ja fast ausschließlich dokumentarisch ist, und einen katholischen Priester zeigt, der lieber bei den Juden im KZ bleibt, anstatt sich vom dissidenten SS-Mann Gerstein rausschmuggeln zu lassen.
Noch anders waren ja die black panthers drauf, die den Nordvietnamesen Unterstützung gegen die amerikanischen Soldaten angeboten haben. Das entspricht dann dem, was im Kampf gegen den Hitlerfaschismus und Franco's Faschismus vorkam: deutsche Exilanten kämpfen gegen deutsche Deutsche. Wobei das auch wieder so traurig ist: Letztere sind doch auch mehrheitlich nur Verblödete, uninformierte Uniformierte, Verblendete, eben soldatisches Fußvolk. Das trifft auf den Vernichtungskrieg im Osten nicht so zu, aber bei den amerikanischen GI's schon. Die wissen halt GAR NICHTS. Ich war schon mal in Hohenfels, diese GI's sind einfach nur leere Köpfe, die nen Job brauchen und ihr Land toll finden. Das ist dann der Prellbock für die wirklichen Verbrecher.
Ich warte ja auf den Tag, wo eine B 52-Besatzung die eigenen Linien verschwinden läßt. Kollaboration. Das wär noch was, stellt euch vor, die ersten 1000 toten GI's kommen durch absichtliches friendly fire zustande - das würde wohl Medien, Politik und Militär durch die Reihe demoralisieren.
Zurück zu human shield: Am effektivsten wäre es, wenn Prominente mitkämen. Thomas Gottschalk in Baghdad und der Krieg wird unwahrscheinlich. Die Industrienationen sind noch nicht soweit, daß sie die Ikonen anderer Industrienationen in die Definition für Kollateralschäden aufnehmen.
Was soll man also tun ?
Am meisten zählt die eigene Intuition.
Eine meiner Lebensregeln lautet: Ich habe mir öfter vorgeworfen, etwas nicht getan zu haben, als daß ich mir vorgeworfen hätte, etwas getan zu haben. Und das wird wohl auch so bleiben.
Time is now

Human Shield Acttion

human emancipation 26.01.2003 - 04:15
In harm's way

Byline: Paul Daley

Hundreds of activists plan to be in Iraq to deter US bombs. Paul Daley in London meets the mission's leaders.

SOME time in the next two weeks hundreds of people hope to board a rag-tag collection of buses, vans and cars in London and head off on what promises to be the trip of a lifetime.

Led by a 33-year-old, heavily tattooed American Gulf War veteran, self-styled philosopher and peace activist who has renounced US citizenship, the convoy aims to be in Iraq ``before the war starts''.

There the participants will join ordinary Iraqi citizens close to potential bombing targets in the (arguably naive) hope that their presence will deter allied pilots from delivering payloads in their direction.

Every day ex-veteran Ken Nichols O'Keefe an intense, charismatic, highly articulate man with ``EXPATRIOT (USA)'' tattooed on his right fist is receiving hundreds of emails from people who want to join or support the peace convoy. The project has, Nichols O'Keefe concedes, become far bigger
and more unwieldy than he'd planned. But the upside is, he believes, the greater the number of ``human shields'', the greater the project's likelihood of success.

He says: ``I believe that we as people could stop this war but in order for us to stop it we have to have a massive amount of people in the thousands I would argue ... I don't see why that's an impossibility at all when we're talking about hundreds of millions of people who live in the West, the vast majority of which are against this war.''

In 1991, the then 21-year-old Nichols O'Keefe served in the 2nd Battalion of the US Marine Corps as an infantryman on the road to Basra, where the US military killed hundreds of retreating Iraqi soldiers.

He left the Marine Corps, disillusioned and angry with America, a year later to become through study and introspection an energetic opponent of American foreign policy and military intervention-ism, issues about which he
felt passionately enough to renounce his citizenship.

Through his web-based organisation, the Universal Kinship Society, Nichols O'Keefe had little trouble attracting people from all over the world including Australia who wanted to join his ``We The People Justice and Peace Mission to Iraq''.

They are people like Christiaan Briggs, a 26-year-old architectural draftsman from Napier, New Zealand.

Briggs arrived in London on a four-year ancestral visa a year ago for his big ``OE'' (overseas experience). But on arrival in outer north-west London, where he is staying with his pregnant sister and her husband, Briggs says
the experience was not all he thought it would be. ``I was over here on my OE you know I'd dreamed about this Kiwi tradition as a teenager and when I got here I was a bit disillusioned about it because travellers didn't really
own this tradition. Businesspeople did. The travel industry did,'' he says.

Briggs travelled a little. But mostly he read. And it was a book called Free to Be Human by David Edwards which, he maintains, ``changed my life'' and set him on what could be a one-way path to Baghdad. ``I learnt two major lessons from the book you must be the change you want to see in the world and if you want to be truly happy, then you must centre your life around making others happy,'' he says.

``A few days later I came across an article by Ken [Nichols O'Keefe]. I was a few paragraphs into it when I knew what I was going to do with my life I knew straight away I was going to Iraq.''

Briggs and Nichols O'Keefe have clicked since meeting. Briggs is now one of the organisers of the mission and Nichols O'Keefe was at the New Zealander's London house when the Herald visited recently. Briggs seems unfazed by the danger and believes his death would be for a just cause.

``This is something I need to do and I'm not doing it to be brave or for ego. I just need to do it to live a sane life. Although I want to go and help the Iraqi people and try and save lives, the other major thing I want to do is influence my friends, family and community. If I can just affect those people then I'll be happy.''

As a former marine, Nichols O'Keefe is perhaps less fearful of death than some. ``Clearly a lot of people who are coming are not going to have the same attitude about death that I do. And some of them are going to be stupid, too, and are maybe going to look at this as some big social
gathering. But I'm not a babysitter and I can't make people think in a mature fashion,'' he says.

Nichols O'Keefe had planned to leave London next week. He now plans to leave around January 25, about the same time the US will decide if Iraq has complied with the weapons inspectors. By the time they get to Iraq, via Turkey, the war might have started.

Nichols O'Keefe says all participants should write their wills and make written statements outlining their reasons for joining the peace mission.
The statement must specify that they are not going in support of the Iraqi regime.

In recent weeks he has been criticised for negotiating with the Iraqi Government for entry to the country. He angrily rejects suggestions that his mission supports Iraq, but he is none the less unrepentant if the mission benefits the regime.

``You know, it's to their advantage that they have thousands of people from the West coming. But does that mean that's why we're doing it? The point is that people are going to have bombs dropped on them and ... it's not okay with me and it's not okay with the people who are going down there,'' he says.

Besides support, he is inspiring criticism on the net. ``I believe the `human shields' should wear some sort of international symbol on their clothing something that would identify them like three concentric red circles,'' one detractor says.

Nichols O'Keefe leads but one of a number of peace missions planning to head to Iraq before the bombs drop. Others such as Voices in the Wilderness, which already has volunteers there, avoids the emotive reference to its members as ``human shields'' and does not aim to use their bodies as a
possible deterrent to the bombs. It does not describe our aims, which involve promoting peaceful solutions and avoiding war,'' a spokesman for Voices in the Wilderness UK said.

In London, Nichols O'Keefe and Briggs continue the lanning. There is much to work out, like whether to let parents bring young children along. Nichols O'Keefe explains: `` ... I think that loving a child is more than just doing
everything to protect it. And in the same way there are some serious questions involving taking a young child who's basically not got a choice in the matter into a combat environment. Personally, the way I stand on that is that it's not my decision it's the decision of the parents and I would hope they would do it for the right reasons.''
(snip)

for supporting the Human Shield Action or your participation, donation or questions, please mail at:
 chris@freedome.org

central main page:
 http://www.uksociety.org/


Hmm

Klaus 27.01.2003 - 15:40
Ich weiss net. Eigentlich ne gute Sache, aber das unterstützt Saddam. Und das find ich nicht richtig.
Ich hab selber habe aber nichts besseres zu bieten, desshalb will ich es euch auch nicht ausreden.

Der Boykot von US Wahren is da sehr hilfreich.
Was man sowieso sollte. Ansonsten ist nicht nur Amerika der böse Feind, jede Regierung ist eine schlechte,
baut die Anarchy aus und lebt sie mit allen Menschen WELT WEIT, dann haben auch so ne futzies wie saddam und bush 0 chance auf ihren schess krieg.
Naja, bischen utopisch.

Route

Andreas Weck 30.01.2003 - 00:40
Also erstmal wird "Ljubljana" so geschrieben und nicht wie in eurer Route. Ich finde eure idee echt gut, und würde gern dran Teilnehmen. Leider muss ich sagen, das in Deutschland das Medieninteresse recht gering ist, und ich erst zu spät darüber erfahren habe. Meine einzige Chance ist noch. eben in Ljubljana einzusteigen. Aber da liegt mein Problem. Nirgends ist zu erkennen ob ihr nun wirklich auf dieser Route seit, oder nicht. Bin zurzeit in München, aber keiner hier weiß etwas über das Human-Shields Projekt!?. Wäre nett wenn man etwas genaueres erfahren könntet. Sitze hier in einen Internet-Cafe und habe eben keine eMail-Addresse. Wäre schön wenn ich auf dieser Seite ne Antwort kriegen könnte, bin noch ein paar Stunden hier

God bless amrika

a normal person 21.03.2003 - 15:59
Klar ist kreig nicht immer gut.
es werden auch viele menschen sterben.
amerikaner wie irakis!!!
beide haben auch familien und sind menschen!!
aner die amerikaner möchten nur saddam hussein
weg kriegen!! und dazu haben sie recht!!
saddam hat sehr viele unschulduge menschen umgebracht, und was sagt die welt??? nichts!! sie schaut weg!!!
desHALB:GOD BLESS AMERIKA!!!!!!!!