Antisemiten entgegentreten! Kein Frieden mit deuschen Zuständen
Demoankündigung für Samstag 14.12.02
Antisemiten entgegentreten.KEin Frieden mit deutschen ZUständen!
Es folgt der Aufruf zur Demo!
Es geht gegen die antisemitischen Attacken gegen Alexander Brenner, anlässlich der Rückbenennnung von Kinkel- in Jüdenstrasse.
Antisemiten entgegentreten.KEin Frieden mit deutschen ZUständen!
Es folgt der Aufruf zur Demo!
Es geht gegen die antisemitischen Attacken gegen Alexander Brenner, anlässlich der Rückbenennnung von Kinkel- in Jüdenstrasse.
DEMONSTRATION UND FLÄCHENDECKENDE STRASSENUMBENENNUNGEN
14. DEZEMBER - U-Bhf RATHAUS SPANDAU - 13 Uhr
Deutschland im Jahre 2002: Während Martin Walser damit droht nach
Österreich auszuwandern, weil seine antisemitische Prosa hierzulande
angeblich nicht ausreichend gewürdigt wird, erklärt Michel Friedman, er
habe den Gedanken einer Emigration nach Israel angesichts des
zunehmenden Antisemitismus schon mehrfach erwogen. Bereits 1999 hatte
Ignatz Bubis kurz vor seinem Tod den Wunsch geäußert, nicht in
Deutschland, sondern in Israel begraben zu werden. Zu real erschien ihm
die Gefahr eines Übergriffs noch auf das eigene Grab.
Antisemitische Übergriffe wie die Verwüstung jüdischer Friedhöfe sind
keine Auswüchse des Antisemitismus - sie sind er selbst: die Verkündung
des Willens zum erneuten Mord. Darin ähneln sie der verweigerten
Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus und die Juden
überhaupt.
Jüngstes Beispiel: Berlin Spandau. In einem Festakt am 1. November
dieses Jahres wird die Kinkel- in Jüdenstraße rückbenannt. Die 1938 von
den Nazis umbenannte Straße bezeichnet jetzt wieder das
mittelhochdeutsche Wort für Juden und erinnert damit an deren
400-jährige Geschichte in Spandau. Der als Redner geladene Vorsitzende
der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Alexander Brenner, muss seine Rede
nach Pfiffen, Buh- und Zwischenrufen wie "Juden raus!" und "Ihr habt
Jesus gekreuzigt!" abbrechen.
Mit seinem Angriff vollzog der deutsche Mob das, was der ansässigen
Initiative gegen die Umbenennung die Vorlage für ihren Namen gab: eine
"Bürgeraktion". Versteckt sich in ähnlichen Fällen von
Straßenumbenennungen der Hass der Anwohner hinter den Klagen über die
Kosten für veränderte Briefköpfe und Visitenkarten, ist der Spandauer
Bürger schon weiter. Mit dem Verweis darauf, dass man schon genug
Schilder für die Juden aufgestellt habe, schreitet er, so am 1. November
geschehen, zur zivilcouragierten Tat.
In dem Einsatz zur Bewahrung des alten Straßennamens sieht Siegfried
Schmidt von der "Bürgeraktion für den Erhalt der Kinkelstraße" einen
ganz
eigenen Beitrag zur Erinnerungspolitik: der "Bruch der Geschichte"
bleibe so besser "sichtbar". Im Klartext: mit den Juden haben wir ein
für alle mal gebrochen - warum also eine "Jüdenstraße"? Mit der Störung
des Festaktes will die "Bürgeraktion" jedoch nichts zu tun haben - und
sie selbst hat selbstverständlich auch nichts gehört, genauso wenig wie
die taz. "Hat es ihn überhaupt gegeben?" betitelt sie am 4.11.02 den
Bericht über den antisemitischen Vorfall. Den Konjunktiv der
Agenturmeldung, es "solle" antisemitische Zwischenrufe gegeben haben,
übernimmt der Autor Philipp Gessler programmatisch. Als Kronzeugen
dienen ihm die "Bürgeraktion" und die anwesende Polizisten, die auch auf
Nachfrage betont hätten, nichts gehört zu haben, weshalb weder sofort
eingegriffen noch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Wenn
Gessler tags darauf an gleicher Stelle Brenner einen Ehrenmann und
Antisemitismus ein Verbrechen nennt, legt er seine Voreingenommenheit
nur noch weiter offen. Nur ein Ehrenmann hat ein Ehrenwort und nur das
hält davon ab, den antisemitischen Vorfall als Lüge zu entlarven.
Was die versammelten Unwissenden suggerieren, verrät lediglich ihr
Ressentiment: Antisemitismus als Einbildung des Juden selbst, die
obendrein noch dazu dient, eine Verleumdungskampagne gegen die Bewohner
der 'Kinkelstraße' loszutreten.
In der Spandauer Wohlfühlgemeinschaft möchte man die Juden und selbst
die Erinnerung an sie nicht haben. In den Worten des Siegfried: Johann
Gottfried Kinkel sei "als Person eng mit Spandau verbunden". Da diese
'enge Verbundenheit' lediglich darin besteht, dass Kinkel Mitte des 19.
Jahrhunderts ein Jahr im Spandauer Zuchthaus verbrachte, könnte die
"Bürgeraktion" in der gleichen Logik für die Einführung einer
"Rudolf-Hess-Strasse" plädieren. Bekanntlich verbrachte dieser lange
Zeit im Spandauer Vollzug und dürfte zudem als Repräsentant deutscher
Tradition enger mit diesem Ort verbunden sein, als es die Juden und ihre
400jährige Geschichte in Spandau je sein könnten.
Wo sich solcherart Volksgemeinschaft manifestiert, ist es nur
folgerichtig, wenn, wie anlässlich der Straßenumbenennung, einem
Vertreter der jüdischen Gemeinde um die Ohren gehauen wird: "Ihr Juden
seid an allem schuld" - eine Aussage, die der Historiker Treitschke,
nach dem in Berliner Bezirk Steglitz eine Straße benannt ist, im
ausgehenden 19. Jahrhundert auf die Formel "Die Juden sind unser
Unglück" brachte.
Wer wie der Antisemtismusforscher Wolfgang Benz nun davon ausgeht, dass
die Spandauer in einer Bürgeraktion "ihrem Ärger Luft machen",
rationalisiert den Antisemitismus und den Hass der Volksgemeinschaft auf
alle, die sie sich als ihr äußerlich vorstellt. Benz vermag nicht zu
erkennen, dass im Willen, nicht zum Denunzianten seines Nachbarn zu
werden (was er als Entschuldigung für das Weghören anführt), die
spezifische Form der Vergemeinschaftung in Deutschland liegt, die immer
auf Kosten alles Nichtdeutschen geht.
Den Befürwortern einer "Jüdenstrasse", die im Sinne des FDP-Abgeordneten
Bannasch die Absicht haben, "die Makel der deutschen Geschichte durch
die Rückbenennung auszugleichen" gilt es entgegenzuhalten, dass es nur
eine Konsequenz aus der deutschen Geschichte geben kann:
Kein Friede mit den Deutschen Zuständen!
Antisemiten entgegentreten!
Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus | www.bgaa.net
Morgenland, Inc. | www.6000.tk
14. DEZEMBER - U-Bhf RATHAUS SPANDAU - 13 Uhr
Deutschland im Jahre 2002: Während Martin Walser damit droht nach
Österreich auszuwandern, weil seine antisemitische Prosa hierzulande
angeblich nicht ausreichend gewürdigt wird, erklärt Michel Friedman, er
habe den Gedanken einer Emigration nach Israel angesichts des
zunehmenden Antisemitismus schon mehrfach erwogen. Bereits 1999 hatte
Ignatz Bubis kurz vor seinem Tod den Wunsch geäußert, nicht in
Deutschland, sondern in Israel begraben zu werden. Zu real erschien ihm
die Gefahr eines Übergriffs noch auf das eigene Grab.
Antisemitische Übergriffe wie die Verwüstung jüdischer Friedhöfe sind
keine Auswüchse des Antisemitismus - sie sind er selbst: die Verkündung
des Willens zum erneuten Mord. Darin ähneln sie der verweigerten
Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus und die Juden
überhaupt.
Jüngstes Beispiel: Berlin Spandau. In einem Festakt am 1. November
dieses Jahres wird die Kinkel- in Jüdenstraße rückbenannt. Die 1938 von
den Nazis umbenannte Straße bezeichnet jetzt wieder das
mittelhochdeutsche Wort für Juden und erinnert damit an deren
400-jährige Geschichte in Spandau. Der als Redner geladene Vorsitzende
der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Alexander Brenner, muss seine Rede
nach Pfiffen, Buh- und Zwischenrufen wie "Juden raus!" und "Ihr habt
Jesus gekreuzigt!" abbrechen.
Mit seinem Angriff vollzog der deutsche Mob das, was der ansässigen
Initiative gegen die Umbenennung die Vorlage für ihren Namen gab: eine
"Bürgeraktion". Versteckt sich in ähnlichen Fällen von
Straßenumbenennungen der Hass der Anwohner hinter den Klagen über die
Kosten für veränderte Briefköpfe und Visitenkarten, ist der Spandauer
Bürger schon weiter. Mit dem Verweis darauf, dass man schon genug
Schilder für die Juden aufgestellt habe, schreitet er, so am 1. November
geschehen, zur zivilcouragierten Tat.
In dem Einsatz zur Bewahrung des alten Straßennamens sieht Siegfried
Schmidt von der "Bürgeraktion für den Erhalt der Kinkelstraße" einen
ganz
eigenen Beitrag zur Erinnerungspolitik: der "Bruch der Geschichte"
bleibe so besser "sichtbar". Im Klartext: mit den Juden haben wir ein
für alle mal gebrochen - warum also eine "Jüdenstraße"? Mit der Störung
des Festaktes will die "Bürgeraktion" jedoch nichts zu tun haben - und
sie selbst hat selbstverständlich auch nichts gehört, genauso wenig wie
die taz. "Hat es ihn überhaupt gegeben?" betitelt sie am 4.11.02 den
Bericht über den antisemitischen Vorfall. Den Konjunktiv der
Agenturmeldung, es "solle" antisemitische Zwischenrufe gegeben haben,
übernimmt der Autor Philipp Gessler programmatisch. Als Kronzeugen
dienen ihm die "Bürgeraktion" und die anwesende Polizisten, die auch auf
Nachfrage betont hätten, nichts gehört zu haben, weshalb weder sofort
eingegriffen noch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Wenn
Gessler tags darauf an gleicher Stelle Brenner einen Ehrenmann und
Antisemitismus ein Verbrechen nennt, legt er seine Voreingenommenheit
nur noch weiter offen. Nur ein Ehrenmann hat ein Ehrenwort und nur das
hält davon ab, den antisemitischen Vorfall als Lüge zu entlarven.
Was die versammelten Unwissenden suggerieren, verrät lediglich ihr
Ressentiment: Antisemitismus als Einbildung des Juden selbst, die
obendrein noch dazu dient, eine Verleumdungskampagne gegen die Bewohner
der 'Kinkelstraße' loszutreten.
In der Spandauer Wohlfühlgemeinschaft möchte man die Juden und selbst
die Erinnerung an sie nicht haben. In den Worten des Siegfried: Johann
Gottfried Kinkel sei "als Person eng mit Spandau verbunden". Da diese
'enge Verbundenheit' lediglich darin besteht, dass Kinkel Mitte des 19.
Jahrhunderts ein Jahr im Spandauer Zuchthaus verbrachte, könnte die
"Bürgeraktion" in der gleichen Logik für die Einführung einer
"Rudolf-Hess-Strasse" plädieren. Bekanntlich verbrachte dieser lange
Zeit im Spandauer Vollzug und dürfte zudem als Repräsentant deutscher
Tradition enger mit diesem Ort verbunden sein, als es die Juden und ihre
400jährige Geschichte in Spandau je sein könnten.
Wo sich solcherart Volksgemeinschaft manifestiert, ist es nur
folgerichtig, wenn, wie anlässlich der Straßenumbenennung, einem
Vertreter der jüdischen Gemeinde um die Ohren gehauen wird: "Ihr Juden
seid an allem schuld" - eine Aussage, die der Historiker Treitschke,
nach dem in Berliner Bezirk Steglitz eine Straße benannt ist, im
ausgehenden 19. Jahrhundert auf die Formel "Die Juden sind unser
Unglück" brachte.
Wer wie der Antisemtismusforscher Wolfgang Benz nun davon ausgeht, dass
die Spandauer in einer Bürgeraktion "ihrem Ärger Luft machen",
rationalisiert den Antisemitismus und den Hass der Volksgemeinschaft auf
alle, die sie sich als ihr äußerlich vorstellt. Benz vermag nicht zu
erkennen, dass im Willen, nicht zum Denunzianten seines Nachbarn zu
werden (was er als Entschuldigung für das Weghören anführt), die
spezifische Form der Vergemeinschaftung in Deutschland liegt, die immer
auf Kosten alles Nichtdeutschen geht.
Den Befürwortern einer "Jüdenstrasse", die im Sinne des FDP-Abgeordneten
Bannasch die Absicht haben, "die Makel der deutschen Geschichte durch
die Rückbenennung auszugleichen" gilt es entgegenzuhalten, dass es nur
eine Konsequenz aus der deutschen Geschichte geben kann:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Na ihr wißt schon was das ist, oder?
@ xy
@antifa: Ihr braucht ja anscheinend einen ...
Was will indymedia NICHT sein?
* ersatz für schon bestehende alternative informationsstrukturen;
hier soll indymedia nur unterstützende/vernetzende funktion haben.
* veranstaltungskalender oder absatzpool für vorbereitete stellungnahmen hierarchischer, etablierter oder kommerzieller gruppierungen
* plattform für menschenverachtende, sexistische, rassistische, rechtsradikale u./o. totalitäre beiträge jeder art.
Darüber setzt ihr euch penetrant immer wieder hinweg und heult noch rum, wenn ihr darauf aufmerksam gemacht werdet.
Unsolidarisches Verhalten
alles klar bei euch?
wie würdet ihr reagieren, wenn ein botschafter aus, sagen wir, nigeria, mit "neger raus" rufen bedacht würde, wenn er anläßlich der umbennenung einer straße in "nigeriaallee" eine rede hält. ihr wärt völlig zu recht empört und würdet zu gegenaktionen aufrufen, eine breite mobilisierung gegen den rassismus in der deutschen gesellschaft wäre absolut notwendig. es würde dabei selbstverständlich niemanden stören, wenn ein aufruf dazu auch schon mal woanders erschienen wäre.
bei "juden raus" ist das hier regelmäßig anders, denn den gibt es eurer werten meinung nach ja gar nicht, sondern ist nur ein produkt antideutscher paranoia. habt ihr eigentlich angst davor, euch mit antisemitismus wenigstens in der gleichen weise auseinanderzusetzen, wie mit rassismus? brächte das euer weltbild in gefahr?
letztlich egal:
schafft ein, zwei, viele jüdenstraßen!
kampf dem antisemitismus in allen erscheinungsformen!
für den kommunismus!
und shalom...
@ antideutscher
@antifa X: Ja genau, scheißen wir auf alles
Wieso habt ihr auf Euren Seiten keine Kommentar-Funktion? Weil sie nicht stark frequentiert sind und ihr euch so etwas gar nicht leisten könnt oder wollt, nämlich Widersprüche transparent darzustellen für alle.
Aber von den hohen Zugriffszahlen auf indymedia.de wollt ihr dennoch profitieren und denkt euch, dass schon bei dem einen oder anderen was hängen bleibt. Dann stört es euch natürlich auch nicht, dass ihr damit das Open Posting so zuspammt und den anderen Lesern die Lust am Lesen hier nehmt. Schon mal etwas von SPAM gehört?
Indy ist keine Flubglatt-Abwurf Stelle, falls ihr das noch nicht bemerkt habt. Jedenfalls scheint Euch ja nicht mal eine formale Kritik zu erreichen, das andere kann man sich erst recht sparen dann.
@der kleine antideutsche: Alle Achtung, Du
Einige Leute schreiben hier richtige Artikel und investieren viel Mühe und Zeit da hinein, um sie hier zu publizieren und andere Leute machen mal ein bisschen copy & paste um die neuesten Flublätter ihrer Gruppen hier unterzubringen. Klar, was gehen uns "Gesetze" an, nicht wahr, die sind ja nur dazu da gebrochen zu werden.
Darum geht es, und wer das nicht verstehen will und hier weiter das Open Posting zuspammt, der muß auch mit Gegenwind hier rechnen. Wenn das der Kommunismus sein soll, den ihr immer so doll herbeiwünscht, na dann Gute Nacht!
@ die leute über mir
ich habe hier nur von einer bevorstehenden demo gehört, von der ich noch nichts wußte. würde ich in berlin wohnen, würde ich da sicher hingehen.
was ist so schlimm daran, wenn nicht nur nachberichte kommen, sondern gute aktionen mit begründendem text hier auch angekündigt werden?
hört mal mit der paranoia auf, keiner will euch euer spielzeug wegnehmen, es geht darum, sein potential voll zu nutzen.
shalom
p.s. @ "hammer und sichel sucks": mit hammer und sichel hab ich nun gar nichts am hut, will mich aber auch nicht mit paranoikern über den begriff des kommunismus streiten.
einer muss doch den Blockwart machen oder wie soll man Dich verstehen ?
Das Leute wie Du die Vereinssatzung unterm Kopfkissen haben war bekannt. Auch dass sie nicht wirklich verstehen, was sie so daherreden - gegen keinen einzigen der aufgeführten Punkte wurde hier verstossen aber das nur nebenbei, weil solche Heinis wie Du das sonst gleich wieder als Aufforderung verstehen und demnächst noch Uno-Erklärungen gegen Israel posten.
Wer nichts zu sagen hat wie Du, raunt lieber was durch die Gegend von "hierarchisch", "menschenverachtend", "sexistisch" und "rassistisch","totalitär", "kommerziell" in diesem Fall unter Zuhilfenahme irgendwelcher Statuten. Primitive Stimmungsmache, die Ausdruck davon ist, dass man nicht in der Lage ist einen eigenen Gedanken zu formulieren, aber sein Ressentiment unbedingt Ausdruck verleihen muss.
Wie heißt es doch in der "Minima Moralia" - bei manchen Leuten ist es schon fast eine Unverschämtheit, wenn sie ich sagen.
"Aufpasser" spielen, das soll hier nicht bestritten werden, kann man natürlich auch so.
@ hammer und sichel sucks
soso, Indymedia wird mal wieder massiv bedroht bedroht, weil, wie es täglich ein dutzendmal geschieht, ein Aufruf, diesmal, von Antideutschen, gepostet wird. Voll gemein,ey.
(Und wer bei Kommunismus immer gleich Stalin schreit, für den gilt: stay home - vernetze nicht dauernd konstruktiv rum - read a book.)
Indy war so ein Dolles Innovatives Projekt!
Durutti schreibt sich mit einem r nur ...
Und das sind nicht "irgendwelche Statuten", sondern die (Spiel-) Regeln hier. Aber soviel Zeit scheint ihr nicht zu haben, euch mal fünf Minuten mit Sinn und Aufgabe von indymedia zu beschäftigen, was?
Da ist es natürlich wichtiger etwas getan zu haben, um sein Gewissen zu beruhigen und sich reinen Herzens auf der richtigen Seite zu wissen.
PS: Weißt Du eigentlich, was ein Cross-Posting nach indymedia Lesart ist, wahrscheinlich eher nicht. Deshalb hier nochmal etwas ausführlicher für Dich:
Was ist ein Crossposting?
Ein Crossposting ist eine Zweitveröffentlichung von anderer Stelle im Netz. Der Begriff kommt aus dem Usenet, einem Vorläufer des Open Publishing. Dort bezeichnete er Beiträge, die anstatt thematisch passend einsortiert zu sein, unspezifisch über passende wie unpassende Themenrubriken vervielfältigt wurden. Bei indymedia ist damit die Vervielfältigung eines bereits in einem redaktionellen Medium erschienenen Beitrags in das für eigene Berichterstattung gemachte Open Publishing gemeint. Es gibt Crosspostings mit Fremdinhalt und solche mit eigenem Inhalt. Irgendwer kopiert irgendeinen Zeitungsartikel, den er für lesenswert hält in ein indymedia-Posting. Oder eine politische Gruppe kopiert ihre Stellungnahme, die sie gerade eben auf ihre eigene Website gestellt hat, zusätzlich noch hierher. indymedia ist für Erstveröffentlichungen gemacht, dennoch gibt es Unterschiede: Das Crossposting einer schwer zugänglichen Quelle, die noch nicht oder nur für eine limitierte Zeit im Netz steht wird eher akzeptiert als die Wiederholung von Quellen, die jeder, der danach sucht, leicht finden kann. Dennoch soll es die Ausnahme bleiben. Um ein Dokument erreichbar zu machen, das schon im Netz steht, gibt es eine viel elegantere Methode.
Warum werden Crosspostings plaziert?
Meistens sind es die kontrovers beleuchteten Themen, mit denen sich Crosspostings beschäftigen. Die Urheber solcher Postings haben eine stark verkürzte Vorstellung davon, wie Meinungsbildung funktioniert. Sie erliegen der Wahrnehmung, daß gerade eine Mehrheit der Beiträge zu ihrem Thema eine andere, in ihren Augen falsche Auffassung vertritt und glauben, mit dem Crossposting ein Gegengewicht setzen zu müssen. Sie halten Dich für einen Leser, der sich in erster Linie von Menge und Volumen der angebrachten Stellungnahmen und nicht so sehr von der Qualität der Argumente beeindrucken läßt und der sich auch nicht ergänzend aus weiteren Medien informiert. Die Verursacher der Crosspostings glauben, daß sie eine größere Chance auf Deine Aufmerksamkeit hätten, weil das Crossposting in der Open-Posting-Liste erscheint. Oft hat eine inhaltliche Argumentation in Reaktion auf Crosspostings wenig Reichweite, da Reaktionen vom Verursacher nicht immer zur Kenntnis genommen werden.
Warum ist das belästigend?
Es macht die Open-Posting-Liste unübersichtlich und sorgt dafür, daß dort alle Beiträge schneller nach unten rutschen. Davon abgesehen kennen manche Leser die Quelle schon, weitere halten diese Art der Präsentation generell für aufdringlich. Außerdem ist indymedia für Erstveröffentlichungen gedacht, nicht dafür, alles zu sammeln, das "irgendwie wichtig" erscheint. Im besten Fall erreichst Du auf diese Weise, daß sich die meisten Leser, die in Deinem Posting landen, zum nächsten weiterklicken. Im schlechtesten Fall verfestigt sich bei einer Mehrheit der Leser der Eindruck, daß Deine politische Auffassung nur von Leuten vertreten wird, die nicht einmal mit den Methoden virtueller Kommunikation umgehen können.
aus: FAQ Crosspostings v 0.02
Und die persönliche Anpflaumerei spare ich mir lieber, da seid ihr echt besser drin.
zwei R!