Telefabbrica wurde geräumt
Im Laufe des Tages wurde in zwei Sätzen auf indy.it die Räumung des Arbeitersenders Telefabbrica samt Beschlagnahme von Gerätschaften mit einem Gesamtwert von 75.000 Euro mitgeteilt. Die Beschlagnahme wurde nun in einem anderen Postig dementiert, allerdings ist von einem Strafverfahren gegen zwei TV-macher die Rede und von dubiosen Praktiken Während der Vernehmung der beiden auf dem Polizeipräsidium.
Ubersetztes Posting plus Ergänzung
Gestern Abend wurde einem Genossen von Telefabbrica per Händyruf durch die Carabinieri die Verletzung des Artikels 195 des Mammí-Gestzes mitgeteilt. [1]Im Laufe des heutigen TaGES haben die Carabinieri offiziell die Sendungen von Telefabbrica beendet. Die Ausrüstung wurde nicht beschlagnahmt, sondern von den Genossen selbst weggebracht. Die Vorwürfe hat Telefabbrica mit der Einforderung der Freiheit, über freie Kanäle im Äther senden zu können, hier dem Uhf-KLanal 31 zur Nutzung durch die Arbeiter von Termini Imerese zu Informationszwecken, beantwortet. Dieses Stadtviertel-TV-Projekt ist inspiriert durch andere Experimente die in den letzten Monaten das "Telestreet" Projekt ins Leben rief.
[1] > Abs.1: Jeder, der eine Telekommunikationsanlage ohne die Entsprechende Lizenz oder Autorisierung installiert oder betreibt wird mit einer Geldstrafe zwischen 500.000 und 2.000.000 (250 bis 1000 Euro) belegt. Abs.2: Wenn die Tat Radioelektrische Anlagen betrifft, wird die Strafe der Verwahrung zwischen drei und sechs Monaten verhängt. Abs.3: Wenn die Tat die audivisuelle oder Hörfunkmäßige Ausstrahlung betrifft, wird die Strafe der Inhaftierung zwischen einem und drei Jahren verhängt. Die Strafe wird um die Hälfte reduziert, wenn es sich um lokale Anlagen der Ausstrahlung von TV- oder Radiosendungen handelt. Abs.4: Jeder, der auch simultane oder parallele Sendungen realisiert, und dabei die territorialen Grenzen verletzt, wird mit Haft zwischen sechs Monaten und zwei Jahren belegt. Abs.5: Der Regelverletzer ist in jedem Fall gehalten, einen Betrag in Höhe des Doppelten der für jede der in der Periode des mißbräuchlichen Betriebs realisierten Sendungen anfallenden Beitrage und in jedem Fall für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten zu entrichten. Bei der Festlegung der Höhe der Beiträge werden die für bestimmte Nutzerkategorien vorgesehenen Vergünstigungen nicht berücksichtigt. Abs. 6: Unabhängig des Strafverfahrens kann die administration auf Kosten des Inhabers zur Versiegelung oder Entfernung der illegitimen Anlage schreiten, oder die Geräte zu beschlagnahmen.
Zweiter Beitrag:
Heute morgen wurden zwei Vertreter von Telefabbrica "eingeladen", sich beim Polizeipräsidium in Palermo, Sizilien vorzustellen. Nachdem sie über ihre Aktivitäten befragt wurden, warf man ihnen den Artikel 195 des Mammí Gesetzes vor, der auch den einfachen Besitz von nicht registrierten Sendeapparaturen unter Strafe stellt.Während der Protokollierung stellten sich zwei Inspektoren des Telekommunikationsministeriums ein, die mit seltsam kooperativem Getue den beiden Genossen vorschlugen, eine Erklärung zu unterzeichnen, die im Prinzip die Tendenz aufwies, den vom Artikel 195 vorgesehenen Tatbestand des Mammí-Gesetzes in einen strikt politischen Akt in Verbindung mit den Kämpfen der Fiat-Arbeiter von Termini Imerese umzuwandeln. (wenn es wirklich so ist, wie mir in Termini 1 erzählt wurde, sind wir mit einer außergewöhnlichen Prozedur konfrontiert)
Link zur Inbetriebnahme von Telefabbrica.
http://www.de.indymedia.org/2002/12/35827.shtml
Es muss gesagt werden, dass sich die Ereignisse des von vorgestern und heute gerade während morgen die Auseinandersetzung um Fiat den staats- und wirtschaftspolitischen Höhepunkt erreicht und die Arbeiter an vielen Orten mit allerlei Demonstrationen und Blockaden mobil machen so überschlagen. Das war die Ganze Zeit schon so. Im Vorfeld des Generalstreiks vom 18. Oktober stieg die Florenzhetze, im Vorfeld des Generalstreiks im Frühjahr kam es zum wundersamen come-back der ja eigentlich "toten" Roten Brigaden, die einen Berater dea Arbeitsministers umgelegt haben sollen.
Gestern Abend wurde einem Genossen von Telefabbrica per Händyruf durch die Carabinieri die Verletzung des Artikels 195 des Mammí-Gestzes mitgeteilt. [1]Im Laufe des heutigen TaGES haben die Carabinieri offiziell die Sendungen von Telefabbrica beendet. Die Ausrüstung wurde nicht beschlagnahmt, sondern von den Genossen selbst weggebracht. Die Vorwürfe hat Telefabbrica mit der Einforderung der Freiheit, über freie Kanäle im Äther senden zu können, hier dem Uhf-KLanal 31 zur Nutzung durch die Arbeiter von Termini Imerese zu Informationszwecken, beantwortet. Dieses Stadtviertel-TV-Projekt ist inspiriert durch andere Experimente die in den letzten Monaten das "Telestreet" Projekt ins Leben rief.
[1] > Abs.1: Jeder, der eine Telekommunikationsanlage ohne die Entsprechende Lizenz oder Autorisierung installiert oder betreibt wird mit einer Geldstrafe zwischen 500.000 und 2.000.000 (250 bis 1000 Euro) belegt. Abs.2: Wenn die Tat Radioelektrische Anlagen betrifft, wird die Strafe der Verwahrung zwischen drei und sechs Monaten verhängt. Abs.3: Wenn die Tat die audivisuelle oder Hörfunkmäßige Ausstrahlung betrifft, wird die Strafe der Inhaftierung zwischen einem und drei Jahren verhängt. Die Strafe wird um die Hälfte reduziert, wenn es sich um lokale Anlagen der Ausstrahlung von TV- oder Radiosendungen handelt. Abs.4: Jeder, der auch simultane oder parallele Sendungen realisiert, und dabei die territorialen Grenzen verletzt, wird mit Haft zwischen sechs Monaten und zwei Jahren belegt. Abs.5: Der Regelverletzer ist in jedem Fall gehalten, einen Betrag in Höhe des Doppelten der für jede der in der Periode des mißbräuchlichen Betriebs realisierten Sendungen anfallenden Beitrage und in jedem Fall für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten zu entrichten. Bei der Festlegung der Höhe der Beiträge werden die für bestimmte Nutzerkategorien vorgesehenen Vergünstigungen nicht berücksichtigt. Abs. 6: Unabhängig des Strafverfahrens kann die administration auf Kosten des Inhabers zur Versiegelung oder Entfernung der illegitimen Anlage schreiten, oder die Geräte zu beschlagnahmen.
Zweiter Beitrag:
Heute morgen wurden zwei Vertreter von Telefabbrica "eingeladen", sich beim Polizeipräsidium in Palermo, Sizilien vorzustellen. Nachdem sie über ihre Aktivitäten befragt wurden, warf man ihnen den Artikel 195 des Mammí Gesetzes vor, der auch den einfachen Besitz von nicht registrierten Sendeapparaturen unter Strafe stellt.Während der Protokollierung stellten sich zwei Inspektoren des Telekommunikationsministeriums ein, die mit seltsam kooperativem Getue den beiden Genossen vorschlugen, eine Erklärung zu unterzeichnen, die im Prinzip die Tendenz aufwies, den vom Artikel 195 vorgesehenen Tatbestand des Mammí-Gesetzes in einen strikt politischen Akt in Verbindung mit den Kämpfen der Fiat-Arbeiter von Termini Imerese umzuwandeln. (wenn es wirklich so ist, wie mir in Termini 1 erzählt wurde, sind wir mit einer außergewöhnlichen Prozedur konfrontiert)
Link zur Inbetriebnahme von Telefabbrica.
http://www.de.indymedia.org/2002/12/35827.shtml Es muss gesagt werden, dass sich die Ereignisse des von vorgestern und heute gerade während morgen die Auseinandersetzung um Fiat den staats- und wirtschaftspolitischen Höhepunkt erreicht und die Arbeiter an vielen Orten mit allerlei Demonstrationen und Blockaden mobil machen so überschlagen. Das war die Ganze Zeit schon so. Im Vorfeld des Generalstreiks vom 18. Oktober stieg die Florenzhetze, im Vorfeld des Generalstreiks im Frühjahr kam es zum wundersamen come-back der ja eigentlich "toten" Roten Brigaden, die einen Berater dea Arbeitsministers umgelegt haben sollen.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
L´Unitá zur Schließung des Senders
Fiat steht kurz davor, die Tore zu schließen und seit heute wird auch die kleine Fernsehstation von Termini Imerese nicht mehr senden können. Warum? Der genaue Grund ist unbekannt. Der Minister Gasparri hat am Mittwoch eine Anordnung über die sofortige Einstellung des Sendebetriebs angeordnet. Die Leute von Telefabbrica, die jeden Tag mit der Tageschronik der Arbeitermobilisierungen gingen, werden die Programmgestaltung unterbrechen müssen.
"Eine Anordnung wie diese dem kleinen Fernsehen meines Dorfes zuzustellen ist absolut fehl am Platz. Dieser Akt tut, selbst wenn er ein Pflichtakt war, nichts anderes, als die Spannungen um den Streit um Fiat zu verstärken. Angesichts des Augeblicks des absoluten Ausnahmezustandes, den wir hier in Termini gerade durchmachen, werde ich den Minister Gasparri bitten, sofort und direkt zu intervenieren." Luigi Purpi, Bürgermeister von Termini Imerese, ist überrascht und verärgert. Seit heute ist der Kanal 31, über den die Arbeiter von Fiat Termini Imerese sendeten, frei, aber der Bürgermeister sagt: "Meine Tür ist offen für jede Unterstützung, und ich werde mit euch kämpfen, damit die Sendungen über das Fiat-Werk von Termini-Imerese weiter stattfinden können."
Die vom Minister Gasparri gewollte Maßnahme trifft jäh einen kleinen Fernsehsender, das man gerade mal im unteren Teil non Termini Imerese empfangen kann. "Ich Bitte um Respekt für den, der wie wir, sich gerade für die menschliche Würde schlägt, neben der, derer die seit zwei Monaten daran umkommen, dass sie den Entlassugsbrief erwarten." Dann fügt er hinzu: Ich glaube nicht, dass das Gesetz, das die Signale der Fernsehstationen regelt, von diesem kleinen Lokalsender umgestoßen wird, wenn wir so viele Jahre schon und immer noch im Dschungel des Äthers leben."
Die Telefabbrica verantwortlichen erklären: "Wir senden abends um 20,30 Uhr ein Programm, das den in dieser schweren Zeit der Entbehrung von den Fiat-Arbeitern von Termini gelebten Tag zusammenfasst. Unsere Sendung wird am Folgetag um 14,30 Uhr wiederholt, wir senden kein anderes Programm, haben keine Werbeprogramme, wir machen nur, leider, Information über die dramatischen Dinge, die wir täglich erleben.Wir haben keinerlei Anspruch, ein regelrechter Fernsehesender zu werden, wir wollen aber auf diese Weise unseren Arbeitern beistehen, die riskieren, ihren Arbeitsplatz zu verlieren"