Fotis aus Wendland
Dannenberg am 11.11.02
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
Gewaltfrei grasen...
Gruen zu gruen. Das freut den Waldschrat, hihihi...
Schoene Aktion, macht weiter so und lasst Euch nicht unterkriegen. (kann leider nicht dabei sein diesmal, muesste einfliegen, das waere auch nicht gerade oekologisch)
Durchhalten und nicht verpruegeln lassen, bitte!!!
Tod dem Atomstaat!!!
DIE ALTEN RITTERSLEUT'
Ja so warn's, ja so warn's, ja so warn's, die alten Rittersleut'
ja so warn's, ja so warn's, die alten Rittersleut'
Ging ein Ritter mal auf Reisen
legt' er seine Frau in Eisen
doch der Knappe Friederich
der hatte einen Dieterich…usw…
Ja so warn's….
Die alten Rittersleut', ja, die hatten keine Computer, keine Videorecorder, Fernseher, sie hatten keine Waschmaschinen, keine Kühltruhen, elektrische Konservenöffner, Rasenmäher, Geschirrspüler, keine Siemens-Martin-Öfen, Microprocessoren, Windturbinen, Hochspannungsleitungen, CD- Spieler, keine Breitbandkabelnetze, Kernkraftwerke, Internet-Kontaktbörsen, Überschallflugzeuge, Gasturbinen, Cabrios mit Navigationssystem, usw… usw…, denn sie wussten die elektrische Energie noch nicht einzusetzen, da es sie, abgesehen von Gewitterblitzen, damals noch nicht gab.
Welch ein Segen für uns, dass wir heute unseren Lebensstandard der elektrischen Energie zu verdanken haben (nicht zu vergessen auch die Mineralölprodukte, z. B. für Heizung und Verkehr).
Klar ist jedoch, dass der Strom auch bezahlbar sein und rund um die Uhr bereitgestellt werden muss.
Dies scheinen viele Zeitgenossen zu vergessen (wie auch aus zahlreichen Beiträgen dieses Forums hervorgeht), da sie sich z. B. für den Ersatz der Kernkraftwerke durch Windmühlen und Solarzellen, also Zufallsenergien, aussprechen.
Elektrische Energie wird bei uns zu mehr als 90% aus akkumulierten, d. h. gespeicherten fossilen und nuklearen Energieträgern bereitgestellt. Hierbei handelt es sich um Steinkohle (24%), Erdgas (7%), Braunkohle (27%) und Uran (33%), wobei die beiden Letzteren die Grundlast rund um die Uhr decken und damit auch für einen stabilen Netzbetrieb wichtig sind.
Die restlichen 9% entfallen auf Wasser (5%), Wind (2%), und Sonstige (2%), d.h. Müll, Heizöl, Biomasse, und PV. Deshalb werden regenerative Energien auch additive, sprich zusätzliche Energien genannt.
Dass dem so und nicht anders ist, hat viele naturwissenschaftlich und betriebswirtschaftlich begründete Ursachen. Es würde zu weit führen, hier darauf einzugehen.
Die oben genannten Energieträger sind im Laufe von vielen Jahrtausenden entstanden. Wir schicken uns jedoch an, diese wertvollen Ressourcen in wenigen Generationen zu verheizen.
Mit "wir" meine ich die Bevölkerung in der Industrieländern, die etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung dieser unserer Erde ausmacht. Dies sollte uns zu denken geben.
Was sind nun die Auswege ?
1) In Zukunft muss unbedingt mit den Ressourcen schonender und sparsamer umgegangen werden. Dies betrifft insbesondere unser eigenes persönliches Verhalten im Alltag.
2) Die Wirkungsgrade der vorhandenen Kraftwerke müssen erhöht werden. Dies wurde z. B. bereits in den meisten deutschen Kernkraftwerken realisiert, indem dort die Dampf-Turbinen nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik umgebaut wurden. Dieser Umbau brachte übrigens viel mehr an elektrischer Arbeit ohne zusätzlichen Primärenergieaufwand, als alle derzeit in Deutschland installierten Windkraftanlagen in der Lage sind, zu erzeugen. Siehe hierzu auch www.krb.de (Leistungserhöhung).
Des weiteren sind in die Jahre gekommene Kraftwerke durch neue, moderne wirkungsgradoptimierte (über 42%) Anlagen zu ersetzen, wie zum Beispiel in Schwarze Pumpe, Lippendorf, Boxberg und Niederaussem, wo in den letzten vier Jahren hochmoderne saubere Braunkohlekraftwerke der 800- bis 1000- MW- Klasse entstanden bzw. zur Zeit gebaut werden, welche die Kohle besser verwerten.
3) Einen wichtigen Stellenwert für die Zukunft hat nach wie vor die Kernenergie. Das Versprechen des sogenannten Atomausstieges ist leider nichts anderes als Betrug am (ahnungslosen ?) Wähler. Wie ich bereits mehrfach darlegte (z. B. "Wie sagte schon Galileo Galilei…."), wäre es höchst töricht, auf Kernenergie zu verzichten, da diese fossile Ressourcen schont und damit auch das Klima. Allein letztes Jahr sind durch Kernenergieeinsatz in Deutschland etwa 170 Mio. Tonnen CO2 unserer Umwelt erspart geblieben. Was die nukleare Sicherheit betrifft- die ist heute so hoch, dass dieses Thema nicht mehr langatmig diskutiert werden muss. Für die Verwertung des benutzten Kernbrennstoffes ergeben sich für die Zukunft auch neue Möglichkeiten, wie z. B. Transmutation.
4) Selbstverständlich muss nach weiteren Möglichkeiten gesucht werden, elektrische Energie wirtschaftlich und umweltschonend bereitzustellen. Damit meine ich den Einsatz von regenerativen Energiequellen (Erdwärme, Sonne, Wind…), wo dieser sinnvoll und wirtschaftlich ist. Auch die Brennstoffzelle wird neue Möglichkeiten eröffnen.
Heute schütteln wir den Kopf über manches Geschehen in den Zeiten der alten Rittersleut'. Es werden ja heute keine Ehefrauen mehr in Eisen gelegt.
Nein, aber es liess sich z. B. ein 16- jähriges Mädchen während des vorletzten Castortransportes nach Gorleben im den Arm im Gleisbett festbetonieren. Vermutlich braucht sie keinen Strom und produziert auch keinen Müll, egal welchen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Nachkommen ihren Kopf noch mehr über die Diskussionen in Sachen Kernenergie schütteln werden, die zur Zeit bei uns geführt werden.
Ich bedanke mich bei allen, die bis her gelesen und ein wenig überlegt haben und wünsche allen noch eine schöne Zeit.
Dipl. -Ing. Petra Gisela Müller
Oh,auch wieder da?
Sie nerven mit immer den gleichen Worten!
Wir brauchen Sie wirklich nicht!
Ein Grossteil der indy-atom-Nutzer kennt ihre Meinung,
irgendwann ist aber echt mal genug.
Danke fürs Verschwinden!
Der von ihnen genervte
D.
@PGM
Es ist nicht nett das zu sagen oder bei Indy zu posten, aber Du nervst wie die Sau!
Du postest unter jeden Artikel ueber die Bullenfestspiele Wendland 02/2002 dieselbe atomideologische Scheisse!
Ich gebe Dir einen schoenen Tip:
Binde Dich an einen Brennstab und veruebe einen Anschlag auf ein Protestcamp im Wendland - kaempfe fuer Deine Ideologie...
Wie die meisten anderen Menschen auf indy diskutiere ich auf dieser duemmlichen Basis nicht. Nimm den Tip aus den Kommentarzeilen irgendeines anderen CASTOR-Artikels (Du nervst ja penetrant unter jedem Artikel rum) an und zieh Dir mal die ueblichen Seiten zum Thema rein und versuche, die Argumente zu widerlegen.
Wenn nicht, versuch's doch mal mit meinem kleinen Tip (s.o.), Du Nervenkettensaege!
Gespannt
Der Angepisste...bzw. einer der Angepissten!
Sehr geehrte Frau Müller....
Hochachtungsvoll
Prof.Dr.Dr. der Anarchie (Geisteswissenschaft)
James Egghead (University of Sussex)
Dr. Arbeit: Über Wissenschaft als Negierung des Restrisikos
Was richtig ist.
Trotzdem muß ich den Menschis rechtgeben.
1. Natürlich ist es fast undenkbar heutzutage ohne Strom zu leben. Trotzdem ist es längst möglich Strom zu produzieren ohne auf Fossiele Brennstoffe oder Uran ( was auch verbraucht wird) zurückzugreifen. Die meißten echten Ökostromanbieter garantieren nicht nur das der Strom in Alternativen Quellen hergestellt wird sondern auch das er Zeitgleich hergestellt wird. Denn das Wasser z.B. fließt fast immer und auch Wind weht fast immer außreichend. (Es stimmt das die Photovolt. Zellen noch das Problem der Dunkelheit haben. Außerdem gibt es auch noch Biogas Kraftwerke die immer Strom produzieren können wenn er benötigt wird.
2. Das Problem der Atomkraft ist nicht nur das wir das Uran verbrauchen sondern auch das viel CO2 entsteht. Das klingt auf den ersten Blick fast abwegig, wird aber klar wenn man die gewinnungsweise von Uran ansieht. In den Uranabbaugebieten werden große mengen Erde bewegt um das Uran fördern zu können. Das bedeutet das dort hunderte von Maschienen arbeiten die mit Öl laufen. Außerdem wird es dann noch nach Deutschland transportiert.
3. Die gefahren die von Atomkraftwerken ausgehen sind größer als bei allen anderen Energieerzeugern. Ein Windrad kann einen Mensch erschlagen , ein Atomkraftwerk ganze teile der Menschheit verstrahlen. Selbst wenn ein Atomkraftwerk sicher läuft wird Strahlung freigesetzt, das geben sogar die Betreiber zu. Dazu kommt das fehler der Bedienung, des Materials, Unfälle, Naturkatastrophen oder Terroranschläge ein Atomkraftwerk Zerstören können.
4. Die Menschenrechte werden nicht beachtet wenn es um Atomkraft geht. Weder bei transporten, noch viel weniger in den Abbaugebieten wo Menschen verstrahlt werden oder bei Protesten gegen den Uranabbau sogar direkt getötet werden.
5. Ich glaube auch das sich die nächsten Generationen an den Kopf fassen werden wenn sie darüber nachdenken was wir hier für einen blödsinn anstellen. Aber nicht weil wir etwas gegen die Atomkraft unternommen haben, sondern weil sie in einer milionen Jahren noch sich um unseren Müll kümmern müssen. Und rein rechnerisch wäre schon längst eine Vollversorgung der Menschen in Deutschland durch Regenerative Energien möglich, wenn alles Geld was für die Forschung und Unterstützung der Atomkraft ausgegeben wurde in Regenerative energien investiert worden wäre.
MfG Skawm JK ( leider ganz ohne Tittel und trotzdem Informiert)
gorleben
nazi.shit
Buxheim ist und war die Heimat des ehemaligen CSU-Ministerpräsidenten Alfons Goppel (Gott hab´ ihn selig) und des derzeitigen Generalsekretärs der CSU.
Ein treuer Kamerad
gorleben nur der anfang
Nettikette hin oder her
najanaja
ich finde es ok,dass auch leute die nicht unbedingt auf unserer(...)seite stehen kommentare schreiben.wir leben ja nun nicht im getto...und nur die eigene meinung die ganze zeit bestätigt zu bekommen wird ja wohl mal auf die dauer langweilig!
ich stimme mit pgm sicher nicht überein aber ich kenne einige leute die ähnlich denken und das muss auch bei indymedia präsent sein,da die anderen sich nicht trauen.
also locker bleiben und argumentieren...
H.M.
Ich fasse die Entdeckungen kurz aber so präzise wie nötig zusammen:
1) In meiner unmittelbaren Nähe ist eine kleine Anlage der BW, eigentlich nur eine kleine Lehrküche der Feldköche mit einigen Lagerhallen, aber dicht eingezäunt mit Stacheldraht oben drauf, trotzdem relativ unbewacht soweit ich das beurteilen kann. In letzter Zeit fahren jedoch vermehrt Geländewagen, LKW's und (bis auf den Fahrer unbesetzte) Busse in unserem Vorörtchen herum, vielen bin ich auch beim Ein- und Ausfahren in und aus dieser Anlage begegnet.
2) (Hatte ich schonmal einzeln gepostet vor langer Zeit) Vermehrte Flugbewegung am Dortmunder Flughafen OBWOHL es ihm wirtschaftlich dreckig geht. Nun der Punkt: vermehrt olivgrüne Hubschrauber (owohl dies nur ein reiner Zivilflighafen ist mit ein paar Polizeihubschraubern). Auch wichtig und das hatte ich damals gepostet: seltsame "rauschende" Geräusche mitten in der Nacht. Das habe ich mal am Tag beobachtet und herausgefunden: das hört sich nur aus meiner Entfernung so seltsam an, es sind startende Düsenjets mittlerer Größe bis hin zur dicken Boings. Jedoch hat dieser Flughafen (der erst vor kurzem enorm ausgebaut wurde) Start- und Landerverbot ab 22.00 und ich glaube, bis 6 Uhr morgens. Das hatten damals die Anwohner durchsetzen können, wegen dem Krach. Innerhalb der Ruhezeit ist dies nur in Ausnahmefällen gestattet. Die Bewertung als "Ausnahmezustand" hat enorm zugelegt, seit die Krise in der Welt mehr und mehr eskaliert. Leider kann ich die Flugzeuge nachts von hier aus nicht sehen, man sieht keine Lichter (owohl man diese sonst immer sieht). Wie man jedoch "Ausnahmezustand" definiert hatte, ist mir unbekannt.
3) Marschierte doch glatt ein Trupp Soldaten (Rekruten wie es aussah) in Tarnklamotten, mit neoorangenem Fähnchen und Weste vorn und hinten geschmückt, an meinem Wohnzimmerfenster vorbei. Ich dachte, ich seh nicht richtig. Wie gesagt: seit 26 Jahren im Dortmunder Nordosten und seit 2,5 Jahren im Südosten und als Student sehr viel zuhause über den Büchern. Aber das habe ich hier noch NIE gesehen. (Nebenbei: Größere Kasernen sind nicht allzuweit entfernt, z.b. Unna-Königsborn. Nachbarstädtchen. Dort war ich stationiert und wir sind ebenfalls NIE durch diese Gegend marschiert. Reimt sich :-), merke ich gerade).
4) Luftalarmsirenen werden getestet. Wär ja so gesehen nix besonderes, weeeennnn da nicht ein witziger Umstand wäre :-). Mit den regelmäßigen Tests hatte man aufgehört, da war ich vielleicht 13 oder so. Dannach kammen sie selten nochmal und hörten dann ganz auf, über 12 Jahre lang. In den letzten Monaten höre ich sie jedoch wieder sehr wohl und der Knüller: vollkommen unregelmäßig zu den unmöglichsten Zeiten und offenbar von den Testorten her nur vereinzelt. Ich höre es über den Wald kommend, der an das Grundstück unseres Wohnhauses anschließt, keine Ahnung, was dort so ein Radau macht. Eine Schule vielleicht oder der Flughafen, oder aus Unna sogar, wo die Kaserne ist? Wenn ich mal in der Innenstadt war, hatte ich es bisher noch nicht gehört, aber dort bin ich auch nicht oft.
5) Und da zog es mir selbst die Socken aus. In dem o.g. Wäldchen ging ich vor kurzem erst mit dem Hund der Nachbarin spazieren und auf einmal standen wir vollkommen unerwartet auf einer komplett ausgebauten Schotterpiste in LWK-breite, Bäume gefällt daneben oder Äste bis hoch beschnitten, die quer durch den Wald führte. Als ich etwa 2 Wochen vorher dort war, war dort nichts dergleichen, sondern es war wie immer ein matschiger Trampelpfad. Erstaunt gingen wir die Straße entlang und mitten drin endete sie, als ob der Kies ausgegangen wäre. Es soll wohl eine Gabelung dort werden, denn in 2 Richtungen sind ebenfalls schon Bäume gefällt und Äste beschnitten worden.
Ob dieser Weg nun militärischen Zwecken dienen soll, weiß ich nicht. Fakt ist aber: das Straßen dieser Art militärisch geeignet wären! Und dieser Wald hat schon einige Kriege miterlebt: so ist er z.B. von Bomebenkratern, jetzt bewachsen, übersäht. Viele uralte und völlig verwitterte Asphaltstraßen (LKW-Breite, Bäume ebenfalls so beschnitten, kann man noch sehen) führen dort kreuz und quer. Noch dazu ist eine alte Start-und Landebahn mit Rampe (heute ein Feld)dort rechteckig mit der Länge hineingefräßt.
@hotte
Erstmal: was hat das alles mit Atom zu tun?
Ich wohne auch in der Nähe der Kaserne in Königsborn (2km entfernt) in Kamen-Heeren-Werve. Aber ich hab noch nie sowas bemerkt. Welchen Wald meinen Sie denn?
hm
post ma fröhlich weiter die beobachtungen.
und wenns nicht zu viel mühe macht: bitte ne e-mail an
thx