Dorfneugründungen im Wendland (Stand Sonntag ca. 16:30)
Unter diesem Motto fanden am Sonntag (10.11) veschiedene Aktionen
an der Transportstrecke des Castors statt. Eine davon
war die Pflege des alten Felsengrabes in der Nähe von
Grünhagen und vorallem: in unmittelbarer Nähe zum Bahndamm.
an der Transportstrecke des Castors statt. Eine davon
war die Pflege des alten Felsengrabes in der Nähe von
Grünhagen und vorallem: in unmittelbarer Nähe zum Bahndamm.
Unter diesem Motto fanden am Sonntag (10.11) veschiedene Aktionen
an der Transportstrecke des Castors statt. Eine davon
war die Pflege des alten Felsengrabes in der Nähe von
Grünhagen und vorallem: in unmittelbarer Nähe zum Bahndamm.
Während die einen die alten Felsen vom Moos, Gestrüpp und Bäumen
befreiten und neugierige Bullenaugen fesselten, versuchten
andere den Bahndamm vom unterliegenden Sand zu befreien.
Leider waren zu schnell zu viele Grüne vor Ort, sodaß
dieser noble Versuch aktiv Verkehrspolitik zu betreiben
abgebrochen (oder vielleicht auch nur verschoben) werden
musste.
Ungefähr 150 Leute beteiligten sich an dieser Landschaftspflege
mit Bürste, Rechen, Motorsäge, Spaten und Trecker.
Auf dem Rückweg gerieten allerdings noch ca 10 Leute in
die Fänge der Schergen und erhielten Platzverweise.
Später versuchten Bauern entlang der Südstrecke (Strasse) bei
Splietau mit ihren Treckern auf die Strasse zu kommen. Nachdem
die Bullenkavallerie den Sturm nicht aufhalten konnte, versuchte
die Staatsmacht die Trecker mit Jeeps und Panzern aufzuhalten
(siehe Fotos). Bei dieser Gelegenheit versäumte es ein Beamter
auch nicht, seine Waffe zu ziehen und auf Trecker und Fahrer
zu zielen.
Mithilfe eines Schlenkers durchs Dorf gelang es den Bauern
dann an einer anderen Stelle auf die Strasse zu kommen.
Ihr seht: Vieles ist möglich - nicht zögern!
an der Transportstrecke des Castors statt. Eine davon
war die Pflege des alten Felsengrabes in der Nähe von
Grünhagen und vorallem: in unmittelbarer Nähe zum Bahndamm.
Während die einen die alten Felsen vom Moos, Gestrüpp und Bäumen
befreiten und neugierige Bullenaugen fesselten, versuchten
andere den Bahndamm vom unterliegenden Sand zu befreien.
Leider waren zu schnell zu viele Grüne vor Ort, sodaß
dieser noble Versuch aktiv Verkehrspolitik zu betreiben
abgebrochen (oder vielleicht auch nur verschoben) werden
musste.
Ungefähr 150 Leute beteiligten sich an dieser Landschaftspflege
mit Bürste, Rechen, Motorsäge, Spaten und Trecker.
Auf dem Rückweg gerieten allerdings noch ca 10 Leute in
die Fänge der Schergen und erhielten Platzverweise.
Später versuchten Bauern entlang der Südstrecke (Strasse) bei
Splietau mit ihren Treckern auf die Strasse zu kommen. Nachdem
die Bullenkavallerie den Sturm nicht aufhalten konnte, versuchte
die Staatsmacht die Trecker mit Jeeps und Panzern aufzuhalten
(siehe Fotos). Bei dieser Gelegenheit versäumte es ein Beamter
auch nicht, seine Waffe zu ziehen und auf Trecker und Fahrer
zu zielen.
Mithilfe eines Schlenkers durchs Dorf gelang es den Bauern
dann an einer anderen Stelle auf die Strasse zu kommen.
Ihr seht: Vieles ist möglich - nicht zögern!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Was sollen diese Anti-Castor-Aktionen ?
Die Argumentation vieler "Atomgegner" zeigt mir, dass deren Problem nicht primär darin besteht, die Realität nicht zu kennen, nein, sie WOLLEN DIE REALITÄT GAR NICHT KENNEN !
Sie sind so in einer selbstgebauten psychosozialen Falle der Ersatzreligion "Ökologie um jeden Preis" gefangen, dass sie für nüchterne technisch- wissenschaftlichen Fakten unzugänglich sind. Da sie nicht nur jegliche Nutzung der Kerntechnik rigoros ablehnen, sondern der Bevölkerungsmehrheit ein Dasein nur mit Nutzung regenerativer Energiequellen aufzwingen wollen, werden hier Anzeichen einer "Ökodiktatur" offensichtlich.
Jeder Form einer Diktatur ist eines gemeinsam: das Feindbild. Den Feind gilt es zu bekämpfen.
Beim Kommunismus war dies die Bourgeoisie (das wohlhabende Bürgertum) und das Kapital, beim Nationalsozialismus das sog. Internationale Judentum, im Mittelalter die Andersgläubigen (Hexen- und Ketzerverbrennung). Die Reihe liesse sich fortsetzen.
Bei den "selbsternannten Umweltschützern" von heute besteht die Bekämpfung des Feindes zum Beispiel darin, dass man Elite- Technologien wie die Nutzung der Kernenergie und die damit verbundenen Wirtschaftszweige verteufelt und daher abschaffen will, koste es was es wolle. Als Feind dient hier die sogenannte "profitgierige Atomindustrie", deren mit hohem persönlichen und gewissenhaftem Einsatz tätigen Mitarbeiter hemmungslos beleidigt und verunglimpft werden, obwohl sie für die Grundversorgung der Bevölkerung (auch der "Atomgegner") tätig sind und zur Verbesserung des Klimas beitragen (Stichwort: CO²).
Ich erinnere ferner daran, dass die Branche ihre wichtigste Entwicklungsphase unter Willy Brandt und Helmut Schmidt erfahren hatte.
Die Tatsache, dass bislang nachgewiesenermassen technologiebedingt niemand ums Leben kam, (abgesehen vom Unfall in Tschernobyl 1986, welcher in westlichen Kernkraftwerken absolut auszuschliessen ist), wird ebenso ignoriert wie der Fakt, dass z. B. in Deutschland die Kernkraftwerke geradezu traumhafte Ergebnisse in puncto Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und produzierte Strommenge erzielen. Für die Behandlung und Endlagerung radioaktiver Abfälle gibt es Konzepte, die nur umgesetzt werden müssen.
Es ist nur eine Frage der Zeit, da wir von ECHTEN Umweltschützern die Losung hören werden: "Atomkraft-ja, bitte ! "
Um nicht missverstanden zu werden: Ich befürworte grundsätzlich den Einsatz regenerativer Energien, und zwar dort, wo er sich als sinnvoll und wirtschaftlich erweist. Ich empfehle jedoch allen dringend, sich Gedanken zum Thema Spezifische Energiedichte, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit regenerativer Energieträger zu machen, bevor sie diese als Allheilmittel anpreisen. Denn der zur Zeit einzig denkbare REALE Ersatz für Kernkraftwerke (=Grundlast) ist die Kohleverstromung.
Langsam müsste es jedem klar sein, dass ein Ersatz der bewährten klassischen fossilen und nuklearen Energieträger durch regenerative Energieträger leider aus naturwissenschaftlichen Gründen nicht möglich ist, zumindest in Europa, Nordamerika und anderen hochindustrialisierten Gegenden.
Wer anderes behauptet und den Menschen Angst vor der Kernenergie indoktriniert, um gewisse politische Ziele zu erreichen, handelt höchst unverantwortlich.
Nach wie vor gilt, dass die Entdeckung der Kernspaltung einer der bisher grössten Segen für die Menschheit ist. Und das sage ich trotz Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl. Diese Dinge hätten nie passieren dürfen. Wir wissen aber heute, was die Ursachen waren und die Menschheit hat daraus gelernt.
Unsere Nachkommen werden hoffentlich eines Tages auch die Kernfusion sicher beherrschen.
Ganz besonders den "atomkritischen" Mitbürgerinnen und Mitbürgern sei an dieser Stelle ein Besuch in einem Kernkraftwerk nahegelegt. Die Betriebe sind dafür eingerichtet (Infozentren, geführte Anlagenbegehungen?). Es soll ja niemand zum "KKW-Fan" gewandelt werden, aber man hat dann doch ein besseres Bild von der Sache.
Fazit: Es ist leider ein grundsätzlich psychologisches Problem, den Leuten die Notwendigkeit der Kernenergie beizubringen. Ich merke das oft an den Reaktionen auf meine Aufsätze.
Die ich übrigens aus meinem persönlichen Engagement und nicht gegen irgendwelche Bezahlung schreibe. Ich arbeite übrigens weder in einem Kernkraftwerk noch bei einem Betreiber, sondern als Ingenieurin in der Energietechnik- Branche. Und ich verstehe die Sorgen verunsicherter Mitbürger sehr gut.
Daher meine ich: Wir können nicht sprachlos zusehen, wie die Ideologen in der Politik hier sehenden Auges "den Karren in den Sumpf hineinfahren" .
Ich danke allen herzlich, die diesen Beitrag durchgelesen und ein wenig überlegt haben.
P.S. Wer beim Thema Energieversorgung ernsthaft mitreden möchte, sollte sich mehr mit dem Studium der einschlägigen Naturwissenschaften befassen und nicht diesen spinnerten Castor-Gegnern hinterherrennen.
Dipl. -Ing. Petra Gisela Müller
gähn
wenn denn alles so einfach wäre
Fakt ist nur:
Familien und Kinder haben ein erhöhtes Krebsrisiko wenn sie in der nähe eines AKWs wohnen. Vor allem die Leukemie (sorry weiß nicht wie mans schriebt, ihr wisst aber was ich meine) Rate ist bei Kindern um ein vielfaches erhöht. Ich kann dir leider keine Quellen nennen, hab nur mal davon gelesen.
Und damit die Krebsrate höher ist müssen auch mal hin und wieder leute sterben, so ist das halt.
Vielleicht sind das ja die Opfer unserer Zeit, aber moralisch lässt es sich trotzdem nicht rechtfertigen.
Fakt ist aber auch, wenn wir das entsorgungsproblem und die strahlung nicht hätten wäre Atomkraft die sauberste Energieform. Fusionsenergie ist das einzige an nicht regenerativen Energien, welche vernünftig wäre, aber leider weder kosteneffizient noch in dieser größe heutzutage machbar ist.
--- Alles aber auch alles hat 2 seiten und man solte beide betrachten --- so als motto
Zum netten Aufsatz
Das einzige was an ihrem "Aufsatz" inhaltlich richtig ist, ist das Zitat von Galileo Galilei, über dessen Aussage Sie mal in Verbindung mit ihrem "Aufsatz" nachdenken sollten!
Ansonsten muß ich leider sagen (wie das ja bei Aufsätzen üblich ist) "Thema leider total verfehlt" - mit etwas guten Willen würde ich sagen: "Note 5, weil sprachlich immerhin ganz gut."
Gruß, Dipl. (Ton-)Ingenieur Jonas Diestelmeier
P.G.M.
Ich wußte garnicht das es sich in Diplo.Ing.Kreisen chickt einzelne Sätze in Absätze zu schreiben. -langweilig-
Liebe Frau Müller,
OHOHOH
nur nebenbei bemerkt bin ich ein Student der Elektrotechnik an der FH-Jena und ich war bei allen castor-transporten seit 1997 dabei. auf der gegenseite.
ich denke auch nicht, das jemals ein kernkraftwerk in deutschland in die luft fliegen wird aber meiner meinung nach, dies bestätigte auch ein besuch im kernforschungszentrum karlsruhe (im rahmen einer exkursion der FH), ist die ENTSORGUNGSFRAGE nach wie vor offen und auch ohne die "unerklärlichen" krebserkrankungen im umfeld von KKW denke ich, dass es an der zeit ist endlich diese umweltfeindlichste(!!!) aller energieherstellungsformen auf den müllhaufen der geschichte zu befördern! wir schaffen ein erbe für unsere nachkommen welches wir niemals kontrollieren können. aber diese argumente schlagen sie ja eh in den wind...
es ist natürlich auch ihrem beruf zu schulden, dass sie so einen meinung haben.
allerdings müssten wir hierbei auf der gleichen seite stehen...
ich würde mich mal über echte argumente freuen, die mir klarmachen wie eine sichere lagerung über ca.800jahre aussehen soll?
mit freundlichen grüßen
H.M.
hab ich och mal an die kontaktadresse auf ihrer website geschickt...
sehr geehrte frau pgm,
Nach wie vor gilt, dass die Entdeckung der Kernspaltung einer der bisher grössten Segen für die Menschheit ist. Und das sage ich trotz Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl. Diese Dinge hätten nie passieren dürfen. Wir wissen aber heute, was die Ursachen waren und die Menschheit hat daraus gelernt."
wie wir ja unlängst in pakistan und indien und an der gegenwärtigen aussenpolitik der usa, äußerst friedlichen regioenen der welt wie eritrea und äthiopien, angola,...fest stellen konnten.
selbst wenn sie, werte frau, meinen in technologiefragen so ideologietriefend pro domo sprechen zu müssen, solllten sie ihre besinnugslosen ausflüge in für sie allzu entlegene gestige regionen unterlassen. im übrigen: selbst wenn "die menschheit" gelernt hätte und die ursachen von krieg, kapitalismus und anderen ekelhaftigleiten kennen würde, bleibt die kernenergie unbeherrschbar und unvernünftig.
zum thema geschichts-universal-totalitarismus: "das mittelalter" ist eine epochenbezeichnug, keine staatsform.
zum thema ideenlehre: "der kommunismus" ist die utopie einer befreiten gesellschaft, in der es keine "burgeoisie" mehr gibt, was sie meinen, ist die "diktatur des proletariats", die dafür da ist (sein soll) klassenunterschiede aufzuheben, auch hier geht es nicht um den kampf gegen ein feindbild. ergo: "der kommunismus" kämpft nicht und hat auch nie gekämpft, er war und ist bis heute ein utopie, die nie real existierte. aber wenn mensch alles was er/sie nicht versteht über einen kamm scheren kann, sind wir ja alle glücklich. zum thema nationalspzialismus erspare ich mir einen kommentar, ich will nicht unflätig werden, da kann ich nur die (sch..liberale) "Zeit" zitieren: Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen.
ansonsten verbleibe ich hochachtungsvoll!
@Petra G. Müller
Ähm
Klare Sache...
In diesem Sinne: Atomkraft - ja bitte!
Klare Sache...
Wenn wir weiter Atommüll produzieren, löst sich die Entsorgungsfrage von alleine... oder wie soll ich das verstehen? Immerhin hat die Antiatombewegung da ja schon erreicht, dass nur noch die bestehenden Verträge mit den Müllvervielfachern in England und Frankreich abgearbeitet werden und keine neuen abgeschlossen.
Und übrigens: Totalitarismus ist ein wunderhübsches (tot-)Schlagwort. Nur sollte man dann nicht unbedingt andere für "halbwissenschaftliche Bildung" kritisieren, wenn man ein Wort mit derartig unterschiedlichen Definitionen kommentarlos verwendet.
Ansonsten find ich's prima, dass die Atomlobby hier mitliest. Auch wenn sie nicht drauf reagieren werden, was man ihnen auch vorschlägt, aber immerhin kriegen sie es mit...
@ PGM
Erstmal entzieht es der Diskussion jede sachliche Basis, wenn sie den Atom-Widerständlern als Erstes absprechen, wirkliche Umweltschützer zu sein und unterstellen, sie haben sich die Atomindustrie nur zum Zwecke des obligatorischen Feindbildes auserkoren, weil jede politische Bewegung nunmal ein "Feindbild" braucht.
Ich habe jetzt nicht die Muße auf jedes ihrer Argumente (die ja nicht alle völlig abwegig sind) einzeln einzugehen. Doch da sie die Atomkraft regelrecht als einen Segen ansehen, möchte ich nur mal kurz ein paar Argumente anschneiden, die mich zu dem Schluss bringen, dass die Atomkraft ausschließlich ins Labor gehört.
(z.B. Krebsforschung)
Die Verstrahlung beschränkt sich nicht nur auf den reinen Müll der am Ende übrig ist, alles was mit dem Zeug in Berührung kommt ist verseucht.
Das fängt an bei:
- den Uranminen in Russland oder Afrika (wo so weit ich weiß bestimmt keine "westeuropäischen" Sicherheitsstandarts gelten, das heißt weite Landstriche und die Menschen dort verseucht werden)
- über den häufiger, (manchmal auch nicht:-) stattfindenden Transport
- die Aufbereitung und Anreicherung des Urans
- die Lagerung
- die Verarbeitung (sprich Kernspaltung, wo das Produzieren von hochradioaktiven Müll ja erst richtig in Fahrt kommt)
- die sogenannte Wiederaufbereitung, bei der sich die Franzosen das um das vielfach giftigerere Plutonium, das bei der Uranspaltung, wenn auch in geringen Mengen ensteht, für ihre Atombomben rausfiltern dürfen (Vorsicht: Polemik!), denn für was anderes ist das Plutonium nicht zu gebrauchen.
- die Atomkraftwerke selber, die man ja nicht nach ihrer Betriebszeit auf alle Ewigkeit herumstehenlassen kann, muss man schließlich mindestens zum selben Preis ihrer Erbauung entsorgen
- und zu guter Letzt der Atommüll selber, der wie eben aufgelistet zwar von der Masse her nur ein geringer, aber der gefählichste weil radioaktivste Teil ist.
Es geht hier nicht nur um ein paar Fässer, die man in einem einzelnen Bergwerk, welches man nach jahrzehntelanger Suche immer noch nicht gefunden hat, verschwinden lässt. Dummerweise will niemand so ein Loch vor seiner Haustür haben. Was also machen mit all dem Müll. Ins Meer kippen? Nach Russland exportieren (wie aktuell überlegt wird) oder irgendwo in die Dritte Welt schicken, weil die Menschen dort über die Gefahren nicht aufgeklärt sind oder politisch zu schwach sind um einen Widerstand zu formieren?
Falls wirklich brauchbare Entsorgungkonzepte vorhanden sind, die nur noch umgesetzt werden müssen, dann brauchen die Konzepte zur vollständigen Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen auch nur noch umgesetzt werden. Zum Beispiel reicht es aus, 10% der überdachten Fläche in deutschland, sprich alle Dächer, mit Solarplatten auszustatten um Deutschland vollstandig mit Energie zu versorgen. Es gibt viele Beispiele, in denen sich einzelne Haushalte oder Kommunen energetisch unabhängig gemacht haben. Durch die Vielzahl alternativer Energiequellen (Wind, Sonne, Wellen, Biogas, ...) und deren überegionale Vernetzung können einzelne Ausfälle (z.B. keine Sonne) überbrückt werden. Es ist hier also auch nur eine Frage der Umsetzung von Konzepten. Das Argument des Aufwands und der Kosten lass ich nicht gelten. Zugegeben, Kosten und Aufwand sind durchaus sehr, um nicht zu sagen extrem hoch, schließlich geht es ja nur um die Rettung unseres Planeten. Aber wenn die Menschen fähig sind auf dem Mond zu fliegen oder einfach mal so den jährlichen Rüstungsetat von ca. 300 auf 400 Milliarden Dollar erhöhen (ich muss nicht extra erwähnen, wen ich meine), dann ist es für mich nicht die Frage der Kosten, sondern eine Frage des gemeinsamen, nicht nur des politischen Willens aller Menschen.
tendenziös?!
ach ja mal von der anderen seite
ich frage mich, wie es sein kann dass in kernkraftwerken ventile gefunden werden, die in den vom tüv abgenommen kernkraftwerken in den plänen nicht vorhanden sind. ich frage mich welche ingeneure solche fehler begehen. ich frage mich wie das mit den castor - behältern war. ich frage mich wer die sicherheit der castoren überprüft hat, bei denen sich dann herausstellte, dass sie doch nicht so sicher wären. weiter frage ich mich, wie das ist wenn so ein behälter, von irgendeinem idioten(derer gibt es genug) mit ein paar kilo plastiksprengstoff behandelt wird. ich meine wenn es castorgegnern gelingt, gleise zuzubetonieren wird es wohl auch möglich sein, sprengstoff anzubringen. ich frage mich was nun aus dem müll werden soll. ich frage mich warum die stromerzeuger nicht für die kosten und die risiken aufkommen wollen. meine vermutung ist, dass sich der betrieb eines kernkraftwerkes dann nicht mehr rentiert. ich frage mich was so schlimm an regenerativen energien ist und ich frage mich wofür die raumstation und sdi gedacht sind.
könnte es sein, dass sie doch interessen haben, ach es ist übrigens nicht schön anzusehen wenn leute an grebs sterben. das kann ich unnachgewiesener weise behaupten. es scheint da doch einen zusammenhang zu geben?
wenigstens sind die kraftwerksunfälle in deutschland nicht mit denen in harrisburg oder chernobyl zu vergleichen. wie ist das mit co2 emmision bei windkraft, wasserkraft und anderen im vergleich zu kernkraftwerken. wie ist das mit den fischen in der nähe von kernkraftwerken warum schwimmen die hin und wieder auf dem rücken. wie war das noch mit den bienen und dem honig.
fragen über fragen vielleicht erklären sie mir das, als mensch der sich auch mit einschlägigen naturwissenschaften, herumschlägt ... aber eben nicht physik.
Dieser tolle Aufsatz...
Naturwissenschaften studieren
vielleicht hätten Sie doch lieber eine Naturwissenschaft studieren sollen, z.B Physik. Ein naturwissenschaftliches Studium verleiht nämlich tiefere Einblicke in wissenschaftliche Fragestellungen als das ein anwendungsorientiertes Ingenieursstudium vermag.
Ich bin mir sicher daß Sie in Ihrem Ingenieursstudium gut für ihre praktische Tätigkeit in der Energietechnik-Branche ausgebildet wurden.Auch glaube ich Ihnen daß Sie aus bestem Wissen und Gewissen schreiben. Aber Ihr Aufsatz zeigt auch, daß Ihnen offensichtlich ein tiefgehenderes Verständniss der Physik fehlt, ich verweise nur auf Ihre die angebliche auszuschließende GAU Gefahr deutscher Atomkraftwerke, angeblich gesichtern Konzepte für die Endlagerung radioaktiver Abfälle, der völlig absurden Behauptung durch die technologische Nutzung der Atomspaltung sie noch kein Mensch ums Leben gekommen.
In aller Kürze: die Technologie der Atomspaltung erlaubt keine Fehler in der Handhabung. Es sollte Ihnen keine Probleme bereiten festzustellen, daß kein Mensch niemals Fehler macht. Des weiteren wird Ihnen jegliche physikalische Literatur klarmachen,daß sichere Handhabbarkeit der Atomspaltung noch nicht einmal in Ansätzen zu erkennen ist. Das Restrisiko bleibt immer. Ganz zu schweigen von der Utopie der Kernfusion. Als kurzen historischen Ausflug möchte ich auf den beinahe GAU im amerikanischen AKW Harrisburg hinweisen. Daß es auch an der Bedienung der deutschen AKWs mangelt dürfte hinreichend bekannt sein.
Zur Endlagerung: nehmen sie sich ein Einführungsbuch in die Geologie vor. Sie werden feststellen, daß wissenschaftliche Vorhersagen über Veränderungen geologische Formationen über Jahrtausende nicht möglich sind. Des weiteren empfehle ich ihnen einführende Bücher in die Strahlenbiologie. Ein weiterer Kommentar erübrigt sich angesichts tausender Fälle von Konterminationen von Menschen mit radioaktiven Material durch die technische Nutzung der Atomenergie.
Ein kurzer Blick auf die Geschichte sollte zudem zeigen, daß friedliche Nutzung der Atomenergie nicht von der Militärischen zu trennen ist.
Die Realität und die Naturwissenschaften sind leider komplizierter als Sie sich das mit Ihrem beschränkten technischen Ingenieurswissen vorstellen. Naturwissenschaft unterscheidet sich eklatant von Ihrer technokratischer Ideologie, deren Machbarkeitswahn auf Halbwissen fußt.
Ich will Ihnen ihre ideologische Verblendung auch nicht vorwerfen, da ich mir sicher bin, daß sie während ihres Ingenieursstudiums ihr bestes gaben, aber dieser technokratische Ideologie unterlagen, weil sie Ihnen anerzogen wurde.
Aber vielleicht können Sie es sich ja irgendwann ermöglichen noch einmal ein Physikstudium zu beginnen. Ihr Aufsatz zeigt doch eigentlich, daß Sie sehr wissbegierig sind. Ich denke an einem solche Studium hätten sie viel Spaß, würden sich wissenschaftlicher Erkenntniss widmen, würden feststellen, daß sich die Natur in der wissenschaftlichen Praxis immer komplizierter darstellt als Sie sich das vorher dachten.
Und ich könnte mir gut vorstellen Sie nach einem solchem Studium auf der Seite der Atomkraftgegener wiederzutreffen, unter denen sich eine ganze Reihe Physiker und Naturwissenschaftler befinden.
Ich hoffe dieser Brief hat sie zum Nachdenken angeregt und verbleibe mit freundliche Grüßen,
Max Schönberg