''Bambule bleibt heiter''
Am heutigen Samstag fanden zwei Soli-Aktionen für den Bauwagenplatz (i.E.) Bambule statt. Diese Aktionen scheinen ebenfalls der erfolgreiche Auftakt zur Aktionsreihe "Unsere Bullen bleiben hier" zu sein. Unter diesem Motto wurde zu Aktionen während des Castortransports aufgerufen. Ziel soll es sein die Polizei während des Großeinsatzes im Wendland noch weiter zu strapazieren.
Das aufgebotene schwere Gerät und die zahlenmäßige Anwesenheit von "Team Green" sprachen eine deutlich Sprache.
Das aufgebotene schwere Gerät und die zahlenmäßige Anwesenheit von "Team Green" sprachen eine deutlich Sprache.
Aber der Reihe nach:
Dieser Part über die Demo ist aus Berichten zusammengefaßt und keine Wiedergabe von selbst gesehenen.
Um 13 Uhr war Treffpunkt zur Demo am S-Bahnhof Sternschanze. Es sollen um die 150 Leute gewesen sein. Am Auftaktort waren 2 Wasserwerfer und ein Räumpanzer zu sehen. Unter Begleitung vieler Einsatzkräfte ging es bis zur Feldstraße. Die "Libelle" (Hamburger Polizeihubschrauber) kreiste. Das Karoviertel war erneut abgesperrt. In jeder Straße soll ein Wasserwerfer gestanden haben. Die Gesamtzahl wurde auf 8 geschätzt. Trotzdem blieb alles friedlich. Warum das Karoviertel für Demos zur Zeit verbotenes Gebiet ist ist schleierhaft. Der ehemalige Standort der Bambule ist durch bauliche Maßnahmen (Graben in der Straße + große Schuttcontainer) gegen eine Rückkehr von Wagen gesichert, z.Z. ist die Vowerkstraße für alle Autos nicht befahrbar.

Dieser Graben "schützt" vor einer Rückkehr der Bauwagen. Dort wo die Schuttcontainer stehen befand sich der Wagenplatz. Die andere Seite der Straße ist durch einen weiteren Container "gesichert".
Um 15 Uhr trafen sich 50 Leute + X in der Wandelhalle des Hauptbahnhofs um gemeinsam zu musizieren. Die Musik klang freundlich und schreckte keine Passanten ab (halt Straßenmusik). Polizei und BGS beobachtete das bunte Treiben die gesamte Zeit. Aber die Bahn als Inhaber des Hausrechts schien zumindest während noch Einkäufer aus der City keine Räumung zu wollen. Kurz vor 17 Uhr machte sich die Gruppe als Demo auf in Richtung City (Spitalerstraße) wurde jedoch keine 100 Meter vor dem Hauptbahnhof an der Ampel gestoppt. Merke: "Gruppe 1" oder "Gruppe 2" rufen kann für Verwirrung bei "Team Green" sorgen. Massen an Polizei, die teilweise noch extra angefahren kamen drängten die Leute ruhig aber sehr bestimmt zurück. Zurück in die Wandelhalle durften sie aber auch nicht, also wurden sie runter zur U-Bahn (U2) gelotst und ich verlor sie aus den Augen.

Musik und Jonglage in der Wandelhalle.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Demo noch ohne Polizei.

Die Demo wurde aufgehalten. Schön war der Satz eines Beamten zu seinen Kollegen:"Machen sie doch mal die Straße frei."
Bleiben zwei Fragen:
Sind bei diesem Castor keine Hamburger Polizisten im Wendland?
Was ist teurer - Castor oder Bambule und die Folgen?
Eine Anekdote noch zu Mittwoch Nacht. In der Annenstraße machte ein Wasserwerfer jagt auf eine Gruppe von 5 Personen, die alle Gefangen genommen wurden. Dabei schoß er einen Lichtmast von einem Filmteam, das dort gerade in einer Wohnung drehte, um. Und die Teile sind nicht billig...
Dieser Part über die Demo ist aus Berichten zusammengefaßt und keine Wiedergabe von selbst gesehenen.
Um 13 Uhr war Treffpunkt zur Demo am S-Bahnhof Sternschanze. Es sollen um die 150 Leute gewesen sein. Am Auftaktort waren 2 Wasserwerfer und ein Räumpanzer zu sehen. Unter Begleitung vieler Einsatzkräfte ging es bis zur Feldstraße. Die "Libelle" (Hamburger Polizeihubschrauber) kreiste. Das Karoviertel war erneut abgesperrt. In jeder Straße soll ein Wasserwerfer gestanden haben. Die Gesamtzahl wurde auf 8 geschätzt. Trotzdem blieb alles friedlich. Warum das Karoviertel für Demos zur Zeit verbotenes Gebiet ist ist schleierhaft. Der ehemalige Standort der Bambule ist durch bauliche Maßnahmen (Graben in der Straße + große Schuttcontainer) gegen eine Rückkehr von Wagen gesichert, z.Z. ist die Vowerkstraße für alle Autos nicht befahrbar.

Dieser Graben "schützt" vor einer Rückkehr der Bauwagen. Dort wo die Schuttcontainer stehen befand sich der Wagenplatz. Die andere Seite der Straße ist durch einen weiteren Container "gesichert".
Um 15 Uhr trafen sich 50 Leute + X in der Wandelhalle des Hauptbahnhofs um gemeinsam zu musizieren. Die Musik klang freundlich und schreckte keine Passanten ab (halt Straßenmusik). Polizei und BGS beobachtete das bunte Treiben die gesamte Zeit. Aber die Bahn als Inhaber des Hausrechts schien zumindest während noch Einkäufer aus der City keine Räumung zu wollen. Kurz vor 17 Uhr machte sich die Gruppe als Demo auf in Richtung City (Spitalerstraße) wurde jedoch keine 100 Meter vor dem Hauptbahnhof an der Ampel gestoppt. Merke: "Gruppe 1" oder "Gruppe 2" rufen kann für Verwirrung bei "Team Green" sorgen. Massen an Polizei, die teilweise noch extra angefahren kamen drängten die Leute ruhig aber sehr bestimmt zurück. Zurück in die Wandelhalle durften sie aber auch nicht, also wurden sie runter zur U-Bahn (U2) gelotst und ich verlor sie aus den Augen.

Musik und Jonglage in der Wandelhalle.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Demo noch ohne Polizei.

Die Demo wurde aufgehalten. Schön war der Satz eines Beamten zu seinen Kollegen:"Machen sie doch mal die Straße frei."
Bleiben zwei Fragen:
Sind bei diesem Castor keine Hamburger Polizisten im Wendland?
Was ist teurer - Castor oder Bambule und die Folgen?
Eine Anekdote noch zu Mittwoch Nacht. In der Annenstraße machte ein Wasserwerfer jagt auf eine Gruppe von 5 Personen, die alle Gefangen genommen wurden. Dabei schoß er einen Lichtmast von einem Filmteam, das dort gerade in einer Wohnung drehte, um. Und die Teile sind nicht billig...
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Demos in ganz Deutschland...
da bleibt nur zu hoffen, dass der Spaß noch ein paar Tage (oder Wochen) anhält.
Schön zu sehen, dass man auch in seiner Stadt gegen den castor demonstrieren kann (und das ohne ihn als Motto zu verwenden).
Vielleicht schafft das den Alt- und NEU-wendländern ja den nötigen Freiraum, etwas auf die Beine (oder besser die Schienen) zu stellen ;-)
Viel Erfolg weiterhin.
Und an alle anderen daheimgebliebenen Gruppen:
Stress machen, Häuser besetzten, Freiräume schaffen, Polizei (und nicht nur die lokale Dorfpolizei) beschäftigen.
Warum kommen hier zu Antikriegsdemos nicht auch 1 Millionen!???
gute frage!
Kann ich euch sagen!
Das war eigentlich schon immer so, das Einzige was diesen Medien Boykott, durchbrach, waren Negativ Schlagzeilen, von Gewaltankündigungen oder Gewalttaten, aber daran das veröffentlicht wird, das sich in Stadt X eine Größere Menge Y aus dem Grund Z zusammen gefunden hat, daran haben die Parteigänger ind den Redaktionen kein Interesse, die schreiben lieber drei Seiten voll damit das sich die Drei Leute bei einer Parteiveranstaltung der CSU oder FDP riesig über die Hirnrissigen Absichts Absonderungen des Partei Obermotz gefreut haben, anstatt zu erwähnen das es auch Friedliche Demos gibt, naja man gönnt sich ja sonst nix.
Demo in Humorburg mit 300 Leuten
und beim Gottschalk in der Lesung in Düsseldorf waren mehr.
Scheiiiiiße schon wieder spukt der Zeitgeist umher denn
nicht nur Wagenplätze sollen verschwinden laut Schill und
Konsorten- es wird auch immer schwerer Leute zusammen zu
bekommen die sich solidarisieren und sonstige Aktionen
durchführen. Ein wesentliches weiteres Beispiel sei hier
noch kurz genannt so Z.B. leidet die alternative
Stadtzeitung:,, Stachel " aus Oldenburg am Schwund seiner
Redaktionsmitglieder so das die Zeitung ab diesem Monat ( vorerst) nicht mehr erscheinen wird. Ein weiteres Indiz
dafür, daß alternative Kultur gefährdet ist und z.B. euer Widerstand in Hamburg nicht nur machbar sondern nötig ist für den Fortbestand der alternativen Kultur. Mit solidarischen Grüßen von einem Taucher in eure Kultur ;-)
Habt Mut,Liebe und langen Atem
Seid zäh
Laßt euch von den Oberen nicht kaputt machen was ihr aufgebaut habt.
p.s. special greetings to an female friend in Hamburg.