Kommentare zu Bambule News

Anonym 06.11.2002 14:28 Themen: Freiräume
reine Komentare ohne Nachrichtenwert zu Bambule hier plazieren:
So ein Stuss
Von: Nariz del Diablo 06.11.2002 09:57

Wenn man den ganzen Stuss über die "Bambule"-Aktion liest, kriegt man den Eindruck, als hätten ein paar Krawallmacher ein neues Kurzzeit-Hobby gefunden. Es geht um ein paar miese Bauwagen auf öffentlichen Plätzen, deren Bewohner Anwohner nerven und die Umwelt verschmutzen, denen Ersatzunterkünfte bereitgestellt wurden und die trotzdem sich nicht den Auflagen beugen müssen. Klar, Schill, die Inkarnation des Bösen, ist Schuld, und der AStA der Uni solidarisiert sich (aufgrund welchen Mandats auch immer). Läuft alles wie gehabt (gibt's eigentlich so ne Art Theater-AG für Krawallaktionismus?), nach ein paar Wochen haben sich die Krawalltouris abreagiert, und am Schluss bleibt nur ein Haufen Geld für an sich unnötige Polizeieinsätze und die Reinigung des Bodens. Leider wird der Verkauf der schrottigen Bauwagen zugunsten der Stadtkasse auch nicht genug Geld einbringen.


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@naritz del diabolo
Von: linksalternativer 06.11.2002 10:16

ich weiss nicht weshalb du dich da so aufregst. ich finde das ganze trara um den kampf für vorindustrielles wohnen sehr witzig. vielleicht ist es aber auch nur galgenhumor, der in mir aufkommt, wenn ich als linker sehe, wie ein ganzer zweig der szene seine rückständigkeit proklamiert


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auf eine laute und powervolle demo
Von: untertützer 06.11.2002 12:29

moin,

ich hoffe, dass wir wieder so eine laute und powervolle demo hinbekommen wie am montag abend.
wenn wir unseren wut jetzt nicht mal rauslassen, wann dann????
viva bambule


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Über solche Leute wie naritz
Von: Bambule-Fan 06.11.2002 12:38

Einfach ignorieren. Wenn mensch schon mit solchen Klischees, wie "Krawalltourismus" ankommt, ist es eindeutig, wodurch mensch geprägt ist, welche Zeitung mensch liest ect.


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@naritz del diabolo
Von: bodenverschmutzer 06.11.2002 12:46

naritz, da hast du ja auf inymedia den wortlaut der hamburger mainstreampresse schoen zusammengefasst. ja die krawallmacher und stinkenden bodenverschmutzer...
und das schoene geld!
es geht hier nicht nur um die bambule, sondern um seit jahren schon durchgefuehrte und bei schwarz braun erheblich sichtbarere senatswillkuer und polizeigewalt gegen "ökonomisch nutzlose" (siehe auch raeumung des hbf, polizeiterror in st.georg etc), sozialabbau mal ganz direkt eben und die praesentation des polizeistaates, muenchen ist nicht weit..
aber das muss ich wohl keinem erklaeren, der die mainstreampresse ausfuehrlich liest.
(ueberigens in der gestrigen bild ausgabe ein foto- es zeigt ein von den chaoten hinterlassenes und- ja- vergammeltes butterbrot! was das wieder kostet...)
heute 21:00 (u3 feldstr.) krawall machen. ihr wisst, worum es geht.


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An den Verfasser von "So ein Stuss"
06.11.2002 12:55

Begreifst Du nicht, das diese Leute eben NICHT in Wohnungen wollen? Die möchten ein selbstbestimtes Leben in Gemeinschaft und in Ihren Bauwägen führen! WISO bitte - sollen die das nicht dürfen? Und genau für diese Selbstbestimmung und gegen die Einmischung des Staates in´s Privatleben wehren wir uns!

Würde der Staat nicht massivst vorgehen gegen die Bauwagenplätze würde auch keiner demonstrieren. So einfach wär das mit dem sparen! Aber wir lassen uns eben auch nicht alles gefallen!

Wenn sich Anwohner tatsächlich an etwas gestört haben - weißt Du ob überhaupt versucht wurde eine annehmbare Lösung für alle zu suchen?


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Spart euch die Mühe!
Von: s 06.11.2002 13:01

Ein Troll kann und will euch nicht verstehen!


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Eigenes Grundstück
Von: Schaumtraum 06.11.2002 13:20

Die Leute von der Bambule sollen sich dann mal ein eigenes Grundstück kaufen, wo sie von mir aus machen können, was sie wollen, aber nicht öffentliche Grundstücke verschmutzen, die Vermplemperung von Steuergeldern provozieren und Anwohner stören. Ich denke, der Senat ist im Recht und die Mehrheit der Hamburger steht hinter ihm. Die Stilisierung der Bambule-Bewohnern zu Unschuldslämmern, die aus der Stadt gejagt werden, kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.


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Klarstellung tut not!
Von: Glatzkopf 06.11.2002 13:41

Also viele Kommentarschreiberlinge wollen entweder nur provozieren oder sie checken die Beweggründe für den Aufruhr um die BAmbuleräumung nicht. Es geht nicht allein um die 10 50 oder 100 Leute die nun nicht mehr in ihrer selbstgewählten Lebensform leben dürfen. Es geht vor allen Dingen darum, wie in Hamburg das Recht durch die Leute gebrochen wird, die diese Recht eigentlich zu wahren haben. Der Umgang mit den Demoteilnehmerinnen am Montag Abend spricht da Bände. Die Teilnehmerinnen wurden trotz absoluter Friedlichkeit von der Polizei in eine Straße gehetzt, die kaum flucht möglichkeiten bot und dann grundlos und ohne Warnung unter Wasserwerferbeschuß genommen. Das ist absolut unverhältnismäßig! Und der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ist nun einmal ein Kernpunkt dieses Rechtsstaates. Und dieser Vorfall ist nur einer von vielen im Zuge der Bambuleräumung, bei denen das Recht durch den Senat gebrochen wurde. Hätte der Senat seine Zusagen gehalten, und wäre auch im übrigen human geblieben, dann wäre die Proteste und damit die Meldungen hier weitaus geringer.
Vielleicht kann ja mal jemand eine Darstellung bringen, warum die Reaktionen auf die Bambuleräumung eigentlich eine Reaktion auf ganz andere Dinge sind, die alle Ausdruck der prallen Politik dieses Senats sind. Mir fehlt dafür leider die Zeit..........


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@Schaumtraum
Von: egal 06.11.2002 13:55

jaja, und wer nicht arbeitet - im sinne von die eigene arbeitskraft gegen eine sach- oder geldleistung tauschen - soll auch nicht essen, oder was?
echt humane einstellung...

kein mensch hat das recht, dinge, die zur befriedigung seiner unmittelbaren bedürfnisse nicht nötig sind, nur für sich zu beanspruchen und damit anderen vorzuenthalten!

Eigentum ist Diebstahl!


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keine Leistung, kein Essen
Von: Steuerzahler 06.11.2002 17:37

Genau!!! Wer nicht arbeitet, der soll nicht essen!
Zumindest nichts, was andere erarbeitet haben. Von mir aus könnt ihr alle Pilze essen oder Früchte und Beeren sammeln.

Es macht mich jedesmal krank wenn ich daran denke, daß ich durch meine Steuern wer weiss wieviele von euch Parasiten durchfüttere.

Kauft euch ein Grundstück und belästigt nicht die Allgemeinheit. Dort könnt ihr wohnen wie ihr wollt, wenns im rechtmässigen Rahmen bleibt. Das könnt ihr aber nicht, weil ihr kein Geld habt, weil ihr nicht arbeitet. Problem erkannt??


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indy zensiert?
Von: Nariz del Diablo 06.11.2002 17:42

Frage mich gerade, wo mein Beitrag wohl geblieben ist, über den sich alle so aufregen? Nur weil man nicht die von indymedia verordnete Solidarität mit ein paar Wohnwagenbewohnern teilt, die öffentliche Plätze verschmutzen und Anwohner nerven? Und weil man sich über den üblichen Krawallmob aufregt, der ausser Polizeikräfte zu beanspruchen und Steuergelder zu verschwenden, nichts zustande kriegt? "Indymedia", für mich suggeriert das Wort Unabhängigeit, aber das Gegenteil ist der Fall. Selten so eine parteiische Plattform gesehen. Mit anderen Meinung scheint man nicht umgehen zu können.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

@schaumtraum

ali 06.11.2002 - 15:13
erkläre uns doch mal den unterschied zwischen öffentlichen und privaten grundstück. und dann wie so etwas kommt. und ob es überhaupt jemanden gehören kann. und wie so eine verteilung von boden gemacht wird/wurde und wie sie aufrecht erhalten wird...

@Ali

Parry Hotter 06.11.2002 - 18:15
Du weisst nicht wie Eigentum "funktioniert"? Schau mal in's Grundgesetz. Wir leben übrigens nicht in einer Zeit, wo man Grundsatzdiskussionen des letzten Jahrhunderts wieder aufleben lassen muss; dazu ist mir meine Zeit echt zu schade; wenn das Dein Hobby ist, dann viel Spass noch.

scheisse trocknen?

stefan aust 06.11.2002 - 18:48
viel spass bei eurer rückkehr ins mittelalter. und noch eine frage: trocknet ihr eure scheisse? soll als kohlenanzünder gehen...

@naritz

f 06.11.2002 - 18:52
selten jemanden mitbekommen, der so wenig kapiert wie du!

@ali

Avocado 06.11.2002 - 19:43
Was forderst du eigentlich? Eigentum abschaffen? Kapierst du nicht, das Eigentum der einzige Antrieb für wirtschaftliches Schaffen darstellt?

Mir kommts immer so vor, als ob die LINKE gar nicht begreift was sie eigentlich fordern. Du willst Stillstand, nein sogar Rückschritt, Sozialabbau auf Null, Anarchie und Recht des Stärkeren.
Von nix kommt nix, irgendwer muss arbeiten um den Wohlstand und solch Keimlinge wie dich am Leben zu erhalten. Ohne den Sozialstaat der durch alle Bürger die in diesem Land arbeiten mühsam am Leben erhalten wird, wären Leute wie du schon unter der Erde.

Oder hab ich dich falsch verstanden und du meintest eigentlich:
"Mehr Geld für mich!! Mehr Geld fürs Abhängen!! VIVA Kommerz ohne Arbeit!! Mehr Rechte keine Pflichten!!"

hehe....

4°higher 06.11.2002 - 20:00
du weißt garnicht wie Recht du hast damit wenn du sagst das Teile der Linke Anarchie fordern.....Lauter so verrückte, wie ich..

das problem ist, ...

anarchosyndikalist 06.11.2002 - 21:24
... daß denjenigen, die hier so loswettern, offenbar nicht bewußt ist, daß der begriff arbeit unterschiedlich ausgelegt werden kann.

wenn mit arbeit körperliche und geistige tätigkeit gemeint ist - ok, dann arbeite ich gern - dagegen ist nichts einzuwenden und ohne solche arbeit würden alle menschen ziemlich schnell verrecken.

wenn aber heutzutage von arbeit gesprochen wird, dann steckt da eben mehr dahinter (ich versuch es mal kurz zu umreissen, wird sicherlich unvollständig sein - kapitalismusanalyse ist nunmal nicht mit ein paar sätzen zu wiederzugeben):
nämlich das, was eigentlich korrekt als lohnarbeit bezeichnet werden müsste, die ausbeutung von menschen, daß sie, um überhaupt überleben zu können, ihre arbeitskraft verkaufen müssen*, jedoch das ergebnis ihrer arbeit nicht ihnen gehört, sondern sie nur eine entlohnung erhalten, die mit dem tatsächlichen wert des erzeugten arbeitsproduktes nichts zu tun hat, sondern am markt bestimmt wird. wenn nämlich der unternehmer mit den erzeugten waren weniger einnimmt als er seinen arbeitern bezahlt, lohnt sich sein unternehmen nicht mehr. die teilung zwischen unternehmer und arbeitern (moderner ausgedrückt: lohnabhängigen) wird aber auch nur dadurch ermöglicht, daß menschen dinge ihr eigentum nennen dürfen und der staat dieses eigentums'recht' garantiert und durchsetzt; das eigentum an produktionsmitteln entscheidet darüber, wer (bzw. ob überhaupt jemand) seine arbeitskraft verkaufen muß, und wer (bzw. ob überhaupt jemand) von der arbeitskraft anderer profitieren kann.
geht es um diesen arbeitsbegriff, kann man arbeit nur ablehnen, wie dies richtigerweise einige leute (nur leider zu wenige) tun.

wenn wirtschaftliches schaffen tatsächlich nur durch persönliches eigentum zustandekommen können soll, dann spricht das nicht gerade für uns menschen. sollte nicht der antrieb zu fortschritt, zur erschaffung von wohlstand sein, daß es uns allen besser gehen soll? warum sollte dazu ausbeutung nötig sein?

verdammt nochmal, wir sitzen alle im gleichen boot. warum hacken wir uns nur ständig gegenseitig die augen aus im kampf um das größere stück kuchen, wo doch jeder ein so großes stück bekommen könnte, daß er satt wird?!
warum wirken wir nicht zusammen für unsere bessere zukunft, anstatt, gefangen im eigenen egoismus, die bessere zukunft nur für sich selbst zu fordern.

also, um es nochmal ganz deutlich zu sagen:
arbeit ja - lohnarbeit nein!
produktionsmittel kollektivieren!
kooperation statt konkurrenzkampf!

und übrigens: anarchie bedeutet eben nicht das recht des stärkeren. freiheit stirbt mit der unfreiheit des anderen.
dazu empfehle ich allen wirklich interessierten, sich mal die texte auf  http://www.anarchismus.net/ zu gemüte zu führen


*der sozialstaat mildert diesen zwang nur ein wenig ab. in meinen augen ist der sozialstaat sowieso eine sehr unglückliche 'errungenschaft', hält er doch an kapitalistischen prinzipien fest, verschleiert aber gleichzeitig die zusammenhänge und forciert nicht zuletzt die konkurrenz zwischen lohnabhängigen.
wirkliche linke fordern auch nicht den sozialstaat, sondern ein ende des kapitalismus, d.h. ein ende der oben beschriebenen handlungsweisen und zusammenhänge. wer sozialen frieden fordert im kapitalismus, will ihn nicht abschaffen und ist meilenweit davon entfernt, links zu sein.


p.s.: ergänzungen erwünscht!

@anarchosyndikalist

Avocado 06.11.2002 - 22:16
Das Ergebniss meiner Arbeit gehört sehr wohl mir(Eigentum), ob ich mich nun in Geld bezahlen lasse und Bannanen kaufe oder mich in Bannanen bezahlen lasse, oder ob ich für mich selbst Bannanen anbaue, ist dabei völlig gleichgültig.
Der Wert meiner Arbeit wird am Markt bestimmt, sehr richtig, wo sonst? Wer sollte das sonst bestimmen? ich? Sie?
Wertermittlungsbehörde?
Darüber hinaus ist doch klar, daß das Grenzprodukt von Arbeit gleich der Grenzkosten von Arbeit sein muss. Ich kann nur jemanden einstellen, wenn ich wenigstens seine Kosten decken kann. Eigentum an Produktionsmittel, da denken sie sicherlich an die Laufbänder bei VW, ja sind sie auch, aber ihre Arbeit an sich und ihr Wissen stellen schon Produktionsmittel dar. Sogenanntes Humankapital. Als Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Künstler, Schreiner etc. etc. brauchen sie keine "Produktionsmittel" ausser sich selbst um wirtschaften zu können.

Sie fragen, wieso Eigentum die einzige Antriebskraft darstellt. Das will ich ihnen sagen, purer Neid. Der Mensch ist neidisch und wird es immer bleiben. Vielleicht Sie nicht, wer weiss, aber es reicht schon ein Einziger und ein ganzes System basierend auf Kommunismus bricht zusammen. Kommunismus ist Utopie.

Ein kleines Experiment, welches Sie ja vielleicht mal mit Ihrer Verwandschaft und Bekanntschaft durchführen können:

-Sie brauchen 2 Personen(A und B) und 100Euro.
-A darf die 100Euro zwischen sich und B aufteilen, so wie er will
-B muss der Aufteilung zustimmen

-stimmt B zu, so gibts für jeden das was A als Aufteilung vorgeschlagen hat
-stimmt B der Aufteilung nicht zu, dann kricht keiner was

Was denken Sie was A vorschlagen würde?
50/50?? 70/30?? vielleicht sogar 90/10??

Was würden Sie als A machen? 50/50?
Was würden Sie als B machen bei 100/0?

Ich garantiere Ihnen wenn sie das ein paarmal wiederholen so werden Sie sehen, daß eine Aufteilung 100/0 sogut wie nie vorgeschlagen wird.
Warum nicht?
A antizipiert einfach B's NEID. Obwohl B keine Nachteile hat und es A mit 100Euro wesentlich besser ginge, gönnt B dem A das Geld nicht.
Solange sie daran nichts ändern und die Annahme Sie könnten das ändern ist schlichtweg die Illusion des Kommunismus, funktioniert ihre "wir sitzen alle in einem Boot"-Theorie nicht.

Probieren Sies aus, sie werden erstaunt sein.

MfG

Tja

4°higher 06.11.2002 - 22:55
ich hab jetzt nicht viel Zeit, nur lurz.

So ein Weltbild wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht, wo sich alles um Gewinn, um Neid, um "Humankapital" und ähnliches dreht.
Es wäre eine Sache wenn du dieser Meinung wärst, und ich meiner Meinung, und die Sache hätte sich. Aber ich lebe in einer Welt(voller Scheiße, ahhh, schon wieder Full Metal Jacket geschaut), die ich so nicht will, und mir wird der Wettbewerb aufgezwungen.
Und es könnte auf jeden Fall besser gehen, der Mensch ist weder gut noch böse, also weder per se neidisch, oder per se uneigennützig. Das kommt durch seine Umgebung zustande, aber in diesem System wunderts mich nicht, wenn so viele Leute so eine Scheiße bauen.
Aber Tatsache ist, das viele Leute, wie auch die von der Bambule, anders leben wollen, aber das wird nicht zugelassen, da kommen sofort die Knüppel geflogen.

Lebenslüge

Avocado 06.11.2002 - 23:46
Sie haben nicht richtig gelesen. Der Mensch kann alltroistisch sein. Eine Mutter die Ihrem Kind Milch kauft tut das nicht aus Eigennutz, deswegen kann man das Weltbild des homo economicus, des rein nutzenmaximierenden Individuums auch kritisieren.
Ändert aber nichts an der Sache. Ein einziger Mensch der solch eine Utopie nicht verinnerlicht und für sich einen Vorteil sucht, zerstört Ihre Träume. Eine Kette ist so stark wie das schwächste Glied.
Nehmen sie ruhig mich. In einer Gesellschaft wo jedem alles gehört, rühr ich keinen Finger und bedien mich eifrig. Was machen sie dann mit mir?
Akzeptanz? Nachahmung? Ausgrenzung? Sanktionen?

Was sie so pathetisch mit "reinknüppeln" umschrieben sind die Sanktionen der Gesellschaft, der sie auf der Tasche liegen.
Mal abgesehn davon, daß diese Form des Wohnens ganz einfach rechtswidrig ist. Wenn Sie so leben wollen, dann gehen Sie dahin, wo Sie niemanden stören und es rechtmässig ist. Kaufen Sie sich Land, dann können Sie sogar im Zelt dort übernachten, wenn sie lustig sind.

Lebenslüge von "Avocado"

Rubberduck 08.11.2002 - 12:37
Ich will hier keine Kapitalismusdebatte führen, ich finde die Idee des Anarchismuses ist eine gute, wenn ich mir aber die Kommentare so mancher ansehe,oder mich hier überhaupt umschaue,dann wird klar,das den Meisten Verantwortung für sich und andere komplett abgeht. Ham wir wohl nichts besseres verdient.
Wenn hier aber Gesetze und Rechtsprechung debattiert werden, wirds für mich wieder interessant. Ich frage mich, ob diejenigen, die hier am lautesten von Sozialschmarotzern, Parasiten und Asozialen reden, jemals ihren Fuß in die Nähe derer gesetzt haben, die sie am liebsten eleminieren wollen.Wenn diejenigen, die in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen ein Bündnis für den Erhalt der Bambule gründen, in wessen Namen findet eine Rechtsprechung dann statt? Wer Gesetze, die nur einigen wenigen nutzen( meistens nicht mal denen, die sie einfordern)nicht in Frage stellt,ist ein Idiot!
Was wollt ihr: einen starken Mann, der euch sagt wo´s langgeht, wer ein Recht auf sein eigenes Leben hat und wer nicht?

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TazeOne 08.11.2002 - 14:36
NO Olympia in Hamburg!
Wenn sie unser Leben nicht achten, achten wir ihre Gesetze und ihre scheiß Prestigeprojekte nicht! Olympia angreifen! Lasst uns ihnen ihre scheiß Bewerbung versauen. Jedes Mal wenn jemand vom IOC da ist sollten vielfältige Aktionen gestartet werden. Sollten wir mal drüber nachdenken!

Feuer und Flamme für Hamburg!!!!!!!!!!!!!

K*ll Sch*ll!!!!

JaJa die rechtschaffenen Bürger

Alain Daguerres 08.11.2002 - 15:56
Es ist schon interessant, was passiert, wenn Leute, die sonst nie müde werden, davon zu labern daß Gesetze eingehalten werden müssen selber mit dem Gesetz in Konflikt geraten.....
So zB.Herr Schill, der vor vielen Jahren in derTempo30 Zone Stresemannstraße mit knapp 80 Sachen geblitzt wurde und das gar nicht so toll fand........unter anderen die Ursache für die durchaus privat motivierten Racheaktionen gegen Streseini etc.
Welches Strafmaß hätte Schill wohl gewählt, wenn selbiger Fall von ihm entschieden worden wäre? Vielleicht Knast wie im Fall Geklautes Paar Socken beim Wal? NNNNNEEEIIIINNN----Recht wird immer auf die Bedürfnisse gewisser Schichten zugeschnitten, und wenns nicht mehr in den Kram paßt einfach gebeugt bis gebrochen oder einfach abgeschafft.
Schau mal in die "Neuen Bundesländer"-----Da gibt es seit Jahren rechtsfreie Räüme, ganze Landstriche werden vom rechten Mob regiert und kein Schwein interessierts, vor allemn die nicht, die bei Hausbesetzungen etc. immer am lautesten schreien, wie zb. beim Rechtsfreier Raum Klassiker Hafenstrße.
Dabei gings da hauptsächlich um Bagatellen, nicht um Nötigung, Körperverletzung, Lynchjustiz bis hin zum organisierten Mord.
Also Trollino, tu nicht so als ob Recht gleichzusetzen mit Gerechtigkeit wäre.
Und denk mal darüber nach, warum ihr Trolle und Law&Order typen immer sehr hart zu anderen, aber herzlich zu sich selbst sind.......

@Avocado

meanynet 08.11.2002 - 18:46
Und überhaupt:Ratten sind z.B.in diesem Teil von St.Pauli weit verbreitet.Am WalMart treten sie im Sommer so massiv auf,daß mensch den Hund an die Leine nehmen muß.Ob das wohl am alten Schlachthof liegt, der ne menge Ecken hat die wesentlich unaufgeräumter sind als die Bambule je war?Wird der WalMart jetzt geräumt?Warst Du schon mal außerhalb der Reeperbahn auf St.Pauli?Weißt Du das PRO,CDU und FDP auf St.Pauli bei der letzten Wahl 11% Stimmen hatten(wobei ein Großteil der Leute nicht wählen darf weil Ausländer)?Die würden sicher die Parteien wählen ,die sie abschieben wollen. Desweiteren arbeiten auf dieser Welt wesentlich mehr Leute unter unmenschlichen Bedingungen in totalitären Regimen, damit wir mit ihren Rohstoffen unseren Reichtum(=seelische Armut[es sterben jedes Jahr mehr Menschen bei uns an Essstörungen als an Drogen!])mehren können.Dein Modell funktioniert nur zur Gewissensberuhigung.Dekadenz ist das Stichwort.Apropos;ich hätte gerne mal eine Vergleichsprobenuntersuchung betreffs Bodenverschmutzung. Die Wagen mit aktiven Motoren standen nämlich an der Straße und das ausgelaufene Bier kann es ja wohl nicht gewesen sein.Ach ja,ich war 2 Jahre Nachbar der Bambule(ca100m)und ich weiß, daß dort eine sehr unsichere Ecke enstanden ist(dunkel und Sackgasse,keine Hauseingänge).Aber es ging ja eh nur um die Messeerweiterung, und die Gärten der Anwohner haben eine sehr begrenzte Halbwertzeit.
P.S.:Sozialismus heißt der Weg zum Kommunismus weil dieser nämlich tatsächlich als Utopie von seinen Vätern entworfen wurde.Wußtest Du nicht? Hab mir denkt!
Punkopi

Sozialismus--->Kommunismus

Avocado 09.11.2002 - 12:29
Wenn schon der Sozialismus nicht funktioniert, wie soll es dann jemals möglich sein Kommunismus zu erreichen??
Wenn ich versuche ein Haus auf Schlamm zu bauen statt Beton, wird es früher oder später einstürzen.

Alle sozialistischen Systeme DDR, KUBA, RUSSLAND und CHINA waren oder sind nichts weiter als Diktaturen. Die Freiheit des Einzelnen beruhend auf der Gnade Weniger. Gucken Sie sich um oder errinern sie sich. Mao, Fidel, Stalin, Lenin, Erich alles Diktatoren und wenn sies nicht gewesen wären dann wer anders. Ein einziger Mensch zerstört die Utopie.


Und da wollen sie mir erzählen, daß sie durch Verantwortungsbewusstsein aller nach einer Kulturrevolution (ich kenne Marx und Engels Thesen, die waren in der DDR Pflichtprogramm) den Kommunismus erreichen könnten.

Kommunismus wie Ihnen vorstrebt den gibt es ja. Ameisen, Bienen, Termiten etc.
Da arbeitet der einzelne aus tiefstem inneren Zwang( wo soll der bei Menschen überhaupt herkommen) für seine Kolonie und nicht für sich.
Allen gehört alles.

Krankheit gibt es nicht; kranke Mitglieder werden aussortiert
Freizeit gibt es nicht; arbeiten und schlafen, sonst nichts.
Rente gibt es nicht; es wird pausenlos gearbeitet bis man stirbt.

Wollen sie das tatsächlich???
Ich will es nicht.

ich auch nicht

09.11.2002 - 12:38
basisdemokraticher sozialismus - anarchie genannt - ist mir lieber...

Sozialismus Avocado Style

alain daguerres 09.11.2002 - 13:26
Du Liebes Gemüse, weißt du überhaupt wovon du redest?
Meine Eltern und ich hatten das durchaus Zweifelhafte Glück
im real existierenden Sozialismus aufzuwachsen...........
Das hatte durchaus auch seine Vorzüge...will heißen, wenn die Miete für eine 3Zimmer Altbaubude in bester Lage 50Märker kostet, dann verzichte ich gerne auf schicke Fassade, Asthmastimulierende Zentralheizung und Einbauküche!
Umgekehrt nützt es mir wenig, wenn ich schicke Fassaden bekomme aber entweder ausziehen muß oder den ganzen Tag robotten und arm sein weil es hinten und vorne nicht reicht.
Über diesen Weg kann man/frau "Demokratie" auch ganz schnell erledigen, indem elementare Grundbedürfnisse so verteuert/verknappt werden, das die gesamte Lebensenergie
zur bloßen Aufrechterhaltung derselbigen aufgezehrt wird.
Oder: Mit leerem Magen demonstrierts sich schlecht.
Außerdem wurde uns diese "Demokratie" von den Allierten quasi aufgezwungen, ein Großteil der Deutschen hätten wohl lieber einen "Adolf Light" oder Wilhelm 3 gewünscht.......

Ach ja, solltest du mal in der unangenehmen Lage sein , vor Gericht zu stehen........Da gibt es die wunderbare Sozialprognose: Job, fester Wohnsitz,(verheiratet,Kinder?..)
und vieles geht.......Arbeitslos oder Sozi und vielleicht noch ohne Wohnung?...Tja, negative Sozialprognose,Pech jehabt, darfste Knacki werden oder bleiben.....
Nur ein Beispiel dafür, wie Demokratie inder PRAXIS aussieht,nähmlich die Freiheit des einzelnen, unterzugehen, und zwar ganz individuell, das kann dann auch das Super Privileg, alle paar Jubeljahre ein Zettelchen bekreuzen zu dürfen und ansonsten mal ne Demo zu bestreiten, vorausgesetzt es passt der Staatsmacht in den Kram....
Das alles hat wenig mit Demokratie im klassischem Sinne zu tun, genausowenig wie die DDR mit Sozialismus.
Und kann man eine Utopie für ihre realexistenten Auswüchse verantwortlich machen?
Ist Jesus für die Inquisition und Hexenverfolgungen verantwortlich?

Ist dein abgefuckter Zynismus die Schuld der Gesellschaft?
Oder der Linken?Der Schwulen?Der Polen?
oder was.....

@avocado

meanynet 09.11.2002 - 14:56
Ach du lieber mein nicht existenter Gott!
Es war nur die eine, leicht belustigende Bemerkung, die wieder zu endlosen Debatten provoziert. Ernsthaft Hirnschwanger!Also,da es sich gezeigt hat, wie unmöglich es ist, eine omnipotente Theorie zu entwickeln, die dann als Kochrezept für die neue Gesellschaft fungiert, ist es sinnvoll in neuen Wohn- und Lebensformen ,andere Modelle
im Try und Error Verfahren zu erstellen.Ein mühseliger Weg,
aber der einzig lohnende(glaube ich).Dafür lohnt es sich Bauwagenplätze,Wohnprojekte etc.zu verteidigen. Aus der simplen Reproduktion entsteht nur materieller Reichtum ,
aber null Kreativität. Das wissen auch die sogenannten "Kreativen", die sich letztlich genau aus diesem
Pool bedienen.Schau Dir an, wieviele Werbe- und Medienfirmen
es in Karo- und Schanzenviertel zieht.
Außerdem: St. Pauli bringt der Stadt dermaßen viel Steuereinnahmen durch Tourismus (der Bewohner muß leiden),
Daß selbst wenn jeder hier Sozialhilfe kriegte(und das ist überhaupt nicht so),sich das Viertel hinter den meisten Wohnviertel nicht verstecken brauchte.
Ein Rat :Lebe und erfahre, zerdenk nicht soviel
Punkopi

Diskussionsende meinerseits

Avocado 09.11.2002 - 15:40
@alain
Mein abgefuckter Zynismus basiert auf meinen Erfahrungen.
Ich habe das Ende des 3. Reiches hautnah miterlebt und die DDR trotz Haft überlebt. 50Mark Miete, und nach 40Jahren pleite, dazu sag ich nichts mehr...

Kämpf wofür du willst, ich werde mich dagegenstellen. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

@meanynet
Ich habe schon gelebt und ich meine, ich habe genug Erfahrungen gesammelt um mir ein Urteil erlauben zu dürfen.

@avocado

alain daguerres 09.11.2002 - 21:28
Meine Eltern auch.....wegen schönen Sachen wie republikfeindlicher Hetze, Bildung einer republikfeindlichen vereinigung etc.....
Na, Klingelts da?
Bei uns nennt sich sowas Landfriedensbruch, bildung einer
terroristischen Vereinigung etc.......
Mein Großvater hat die Schlacht um den "Raum im Osten" nur knapp überlebt und dafür hat es ihn dann in den Uranstollen der Wismut dahingerafft.....in der BRD erledigt das die
selbstverständlich demokratisch legitimierte Atommafia
lediglich etwas professioneller/subtiler, aber das Ergebnis ist dasselbe.
´Nach langjähriger Zuchthausstrafe (ikl. Maden im Käse) gerieten sie dann direkt in die Fänge des Staats bzw. Verfassungschutzes, wurden im Auffanglager dann allen Ernstes gefragt/beschuldigt Spione des MFS(Stasi) zu sein und bespitzelt/abgehört...
..Toll was?
...Damals aber noch easy, weil man "Das Team" an betont unauffälliger Fashion im authentischen 70s Ludenstyle
sicher erkennen konnte (Mami, woran erkennt man einen Verfassungssschützer: An den schicken Stiefelletten in weißen oder gelben Lackleder....)
Heute gibt es dank BKA Datenbanken wieder AUSREISEVERBOTE(!!!)...Die Mauer muß weg hab ich da noch im Ohr....
Und der überwachungsapparat hat sich befugnisse gesichert
bei der Mielke tränende Augen bekommen würde.....
Aber, wenn die Kohle beim Klassenfeind stimmt läßt mann/frau sich doch gerne ausbeuten.....
...Leider war auch das mal so früher in den siebzigern,
heute ist nur noch Ausbeutung geblieben, die Soziale
Marktwirtschaft mit Errungenschaften wie Sozialstaat, Mitbestimmung und Partizipation am gesellschaftlichem Reichtum ist fast abgeschafft, da hilft auch derewige Vergleich mit Negativkanditaten nicht, die im übrigen im Gegensatz zur BRD mit weit schlechteren Startbedingungen
antreten mußten........da könnte man auch gleich den Vergleich mit Brasilien etc. starten, die haben ECHTEN
Kapitalismus und Mehrheitlich nichts zu fressen, ohne daß jemand auf die Idee käme deshalb den real existierenden Kapitalismus in Frage zu stellen............
Und mit dem Zelt auf eigenem Grund----versuch doch mal so was als Normalverdiener zu realisieren, die Zeiten in denen ein Eigenheim für jedermann erreichbar war sind dank Immobilienspekulation und Kahlschlag schon sehr lange vorbei,
aber anhand deines geschätzetn Alters nehme ich mal an, daß du die in die Bundesrepublik der späten sechziger oder frühen siebziger Jahre eingeheiratet hast, in der die fiesen langhaarigen Bombenleger und Moskautreuen Sozis bereits alles freigekämpft hatten.....
Da der erste Eindruck meist der bleibende sein soll, ist wohl in deinem Kopf dieses Bild hängengeblieben, von
paradiesischen Zuständen die eben nicht durch unsere ach so
demokratische Grundordnung, sondern durch das Leben von Benno Ohnesorg,"Vaterlandsverrätern" wie Willy Brandt, irgendwie nicht ganz bürgerlichen "GAmmlern" und
Standortgefährlichen Roten Gewerkschaften in Jahrzehnten
mühsam und tränenreich erkämpft wurden.....
Kapier es endlich, diese Zeiten sind endgültig vorbei, der Klassenkampf kommt diesmal von oben----wir und andere wehren sich zu Recht dagegen..................

EIN LETZTES AUCH VON MIR

meanynet 10.11.2002 - 14:45
Wenn es doch wenigstens funktionieren würde!
Hunger auf der Welt, Kriege und Stellvertreterkriege. Die sog. Guten reiten seltsamerweise nur da ein, wo es etwas zu holen gibt. Klimakatastrophe und Umweltzerstörung. Dein
Spatz in der Hand fordert einen hohen Preis. Ich wäre auch vorsichtig dabei, Kuba so abzuurteilen. Eine von den USA aufgezwungene Monokultur, die nur durch unmenschliche Arbeitsbedingungen, Hunger und Elend der Bevölkerung funktionierte, durchgedrückt von einem unmenschlichen Diktator...Das ist zwar für das angeblich freie Amerika wirtschaftlich toll, aber die Hölle für die Menschen die dort vegetieren. Gerät dann, nach Beendigung dieser Zustände das gesamte Land unter Acht und Bann der stärksten Wirtschaftsmacht der Welt, wird es schwer die Versorgung der Bevölkerung mit dem nötigsten aufrecht zu erhalten.
Wie schon von anderen erwähnt: Wo sind in dem Bereich die kapitalistischen Vorbilder? Lies mal Galleano, wenn Du Dich informieren willst, woher letztlich der Reichtum der "westl." Welt kommt, und wie er aufrecht erhalten wird.
Henry Kissinger:...Wir wissen, daß Bokasso ein Schwein ist,
aber er ist ein pro amerikanisches Schwein..."
Und jetzt, wo es den Reichen einfach nicht mehr ausreicht absolut widersinnig reich zu sein, solange es noch beschissen widersinniger sein könnte, werden wir, die Bürger Roms auch von der Futterschale gedrängt.Resultat:
Wir beissen aufeinander ein. Wenn ein Sozialhilfeempfänger
soviel bekommt, dass es sich nicht lohnt für ihn, arbeiten zu gehen, dann bekommt der Arbeitnehmer zu wenig!!! und nicht umgekehrt. In den USA müßen viele Menschen mittlerweile 2! Jobs jeden Tag machen, um ihre Miete zu zahlen. Das Bürgertum hat den Absolutismus gar nicht abgeschafft, sie sind die neuen Sonnenkönige.
Ich bin in der BRD großgeworden, und habe es schon immer gehaßt, daß jeglicher Kritik am System mit einem "Geh doch nach drüben" begegnet wurde. Außerhalb der Systemkritik geht es nämlich auch um psychologische Sozialstrukturen.
Mielke oder Strauß, Nixon oder Stalin, das sind keine Alternativen;waren es nie.
Kein Gott, Kein Staat,Kein Vaterland!
Meine Solidarität gehört den Menschen.
Punkopi

BAMBULE!

DIESELPUNX@ 16.11.2002 - 22:23
SUPER BAMBULE!

Finden das was hier teilweise an Kommentaren veröffentlicht wird echt super abgefuckte Scheisse- aber gerade wenn es um die "Sache" an sich geht, geht es nicht diese zu zensieren und somit zu löschen!
Ansonsten würde es ja nur wieder heißen: "Aus den Augen, aus dem Sinn!"
...und so kann es nicht gehen!!!
Denn: "FREIHEIT, ist die FREIHEIT des Andersdenkenden!"
NAJA, das zu den "supertolle" Kommentaren....


ANSONSTEN:

SUPER BAMBULE,
SUPER WAGENPLÄTZE,
und

GANZ VIEL LIEBE UND KRAFT NACH HAMBURG und für alle anderen Wohn.-& Lebensprojekte die vom Staat und seinen Vasallen bedroht werden!!!!!!

P.S.: ...und immer ne handbreit Diesel im Tank!

Einige Fotos

Stefan/Kiezkicker 17.11.2002 - 01:44
26 Fotos vom Tag der Verteibung sowie von der gestriegen bundesweiten Demo in Hamburg unter genannter URL.
Gruss, Stefan

an den kleinen teufel

anonym 06.12.2002 - 01:04
Naritz,
nicht meckern...DENKEN!
dein Bericht ist noch da, habe ihn gerade erst gelesen und mich ausführlich darüber geärgert. Tja,indymedia ist wohl doch nicht so böse, du bist nur zu dumm, mit deinem Computer umzugehen...

und noch etwas, wenn ich mit meinem erarbeiteten Geld arbeitslose kleine Faschisten unterstützen muss,
tue ich das umso lieber auch für die Bambulisten und co.
...da ist es wenigstens gut angelegt...

Von den Nazis bekommich für mein Geld nur ein blaues Auge, von den Bambulisten eine bunter Stadt!!!

Viva viva Bambule !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mal von uns (den Grünen)

der Grüne 13.12.2002 - 06:18
Habt ihr eigentlich schon mal nachgedacht?

Was ihr wollt, was ihr dafür tut und ob dieses Mittel (wie der Jurist sagt) geeignet ist?

Weil: Wenn ihr als ange- oder betrunkener Pöbel auf Randale und Krawalle aus durch die Stadt ziehen wollt, werdet ihr feststellen, dass wir doch wieder da sind und doch wieder mehr sind als euch lieb ist und wir auch wieder unsere Burgen und Panzer, wie ihr unser Gerät doch so liebevoll nennt, mitgebracht haben. Und euer Frust, dass die Chance unerkannt und somit ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, Straftaten zu begehen (und das sind die Mehrzahl der Dinge, die ihr als Aktionen bezeichnet) so gering ist, schlägt in Wut um. Wut, die viele von euch, wie ich gelesen habe, seit mehr als 18 Jahren mit sich herumtragen, die sie bewußt aufstauen in ihrem Wahn durch Gewalt etwas ändern zu wollen oder zu können.

Das einzige, was ihr mit euren Flaschenwürfen oder ähnlichem (übrigens, auch wenn ihr den symbolischen Charakter solcher Taten wohl eher in den Vordergrund stellen möchtet: Ihr werft diese Flaschen auf Menschen für deren Rechte ihr ja auf dem gesamten Globus eintretet, insbesondere gegen willkürliche Gewalt und was tut ihr anderes als ungezielt und willkürlich Gewalt anwenden) trefft, sind vielleicht wir und nicht etwas abstraktes wie den Staat oder was euch immer gerade im Kopf herumschwirren mag.

Und eine solch geworfene Flasche ist nichts anderes als ein blind in die Menge geschlagener Schlagstock und die mögt ihr ja auch nicht.

Und ihr erreicht genau das Gegenteil von dem, was ihr wollt:

Ein Rechtfertigungsgrund für neuerliche Schlagstockeinsätze, Ingewahrsamnahmen und politische Rückendeckung unserer Führung, insbesondere des Innensenators.

Eure Waffen können nur politisch sein und ich meine hier keine Revolution, die hier auch schon einige Hirnverbrannte von euch aufrufen wollten.

Ich habe mich auf den zahlreichen Demos immer gerne mit Teilnehmern unterhalten und es ist immer zu vernünftigen Gesprächen gekommen. Nicht immer im Konsens, aber zumindest mit Respekt voreinander ist man auseinandergegangen und mit der Gewissheit einen Menschen vor sich gehabt zu haben und keinen Roboter mit Schlagstock, der nur auf einen Befehl wartet alles niederzumähen und auf der anderen Seite einen mündigen Bürger, der sein Grundrecht wahrnimmt friedlich und ohne Waffen sich zu versammeln und seine Meinung kundzutun und keinen ferngelenkten Chaoten.

Und auch jahrelange Wut und Hass, die mir manchmal entgegenschlugen, konnten nicht verhindern zu erkennen, dass unter meinem Helm und Turtle ein netter Mensch steckt, wie unter den meisten anderen auch, die sich nur vielleicht nicht die Mühe machen eine Begegnung einzugehen, aber dieses Problem gibt es auf eurer Seite auch und das sind die Leute auf deren Antworten ich mich jetzt schon freue.

Ich habe leider über Weihnachten und Neujahr Urlaub, also verzeiht meine Abwesenheit...