Mehr zu den Protesten in Quito
Übersetzung einer Pressemitteilung aus Quito
Der Kampf gegen das ALCA gewinnt Stärke in Quito
Pressemitteilung
Heute verstärkten in Quito die Protestaktionen gegen die Verhandlungen der Nordamerikanischen Freihandelszone (ALCA) von diversen Sozialen Bewegungen Ecuadors und des Kontinents. Parallel zum Kontinentalen Sozialforum, in dem Experten über die Auswirkungen des ALCA und seine Alternativen diskutierten, fanden Mobilisierungen in den Straßen statt.
Um 11.30 besetzten 40 Frauen der Bewegung "Frauen kämpfen für das Leben", Repräsentanten von Volksorganisationen, friedlich eine McDonalds-Filiale. Aus der Perspektive der Frauen aus den städtischen Gebieten des Landes hätte der ALCA eine negative Auswirkung auf die Bewohner Lateinamerikas, insbesondere Ecuadors. Eine Frau zeigte auf, dass die Kartoffeln, die bei McDonalds verkauft werden, nicht in Ecuador verkauft werden, sondern das sie diese bei den Produktoren in ihren Ursprungsländern erwerben, die tausende Dollar jährlich an Subventionen erhalten. Dies bringt die Agrarwirtschaft Ecuadors in die Krise und zwingt die Kleinbauern Ecuadors zur Migration in die Städte oder in andere Länder, wo sie nicht einmal Arbeitsvisa bekommen.
Etwa zur selben Stunde versuchte eine Mobilisierung von Hunderten StudentInnen der Föderation der StudentInnen Ecuadors in Richtung des Swiss Hotel vorzudringen, in dem sich der Sitz des Unternehmertreffens befindet, Um dort ihren Protest gegen gegen die ALCA-Verhandlungen auszudrücken. Die Demo wurde jedoch von Einheiten der Polizei abgefangen, die mit Tränengasgranaten schossen. Dabei wurden 2 Studenten verletzt.
Zur selben Zeit kamen die Märsche aus dem Norden und Süden des Landes, die seit einer Woche durch diverse Städte des Landes gezogen waren, in Quito an. Zu diesen Karawanen hatte die Nationale Föderation der bäuerlichen, indigenen und schwarzen Organisationen (FENOCIN) aufgerugen. Mehrere Hundert Campesinos und Indigene trafen im Park EL Arbolito zusammen, wo eine Messe abgehalten wurde und die Führer erneut ihre Ablehnung der Verhandlungen des ALCA ausdrückten.
Für den morgigen Tag wird die Ankunft von Tausenden Campesinos aus dem Norden und Süden des Landes erwarten, von Organisationen wie der CONAIE (Könföderation der Indigenen Nationalitäten Ecuadors) und der CONFEUNASSC (Könföderation für bäuerliche Soziale Sicherung), die Quito als Ausdruck ihrer Ablehnung des ALCA symbolisch besetzen werden. Der Marsch für das Leben unter dem Motto "Eine andere Integration ist möglich" erreichte Quito , nachdem sie Hunderte Kilometer durch das Land zurückgelegt hatten. Die Märsche, die sich im Umland von Quito befinden, werden ihre Mobilisierung Richtung Stadt um 6.00 morgens beginnen und werden einen riesigen offenen Brief überbringen, den sie auf der gesamten zurückgelegten Strecke verfasst hatten und in dem sie ihre Ablehnung des ALCA ausdrücken. Der Führer der CONFEUNASSC, César Cabrera, bekräftigte, dass die Tage des Widerstandes, mit Demonstrationen und Diskussionen von politischen Vorschlägen mit Lateinamerikanischen Organisationen, ein weitere Aktion der sozialen Opposition gegen die Freihandelsabkommen seien, die von den Wirtschaftsministern der lateinamerikanischen Länder hinter dem Rücken unserer Völker verhandelt werden.
Städtische, studentische und ökologische Organisationen haben auch für morgen verschiedene Mobilisationen in diversen Punkten der Stadt angekündigt. Die starken Polizeieinheiten, die sich zusammengezogen haben, um die Sitze des offiziellen Treffens zu schützen sollen Konfrontationen zwischen Demonstranten und Ordnungskräften verhindern.
Pressemitteilung
Heute verstärkten in Quito die Protestaktionen gegen die Verhandlungen der Nordamerikanischen Freihandelszone (ALCA) von diversen Sozialen Bewegungen Ecuadors und des Kontinents. Parallel zum Kontinentalen Sozialforum, in dem Experten über die Auswirkungen des ALCA und seine Alternativen diskutierten, fanden Mobilisierungen in den Straßen statt.
Um 11.30 besetzten 40 Frauen der Bewegung "Frauen kämpfen für das Leben", Repräsentanten von Volksorganisationen, friedlich eine McDonalds-Filiale. Aus der Perspektive der Frauen aus den städtischen Gebieten des Landes hätte der ALCA eine negative Auswirkung auf die Bewohner Lateinamerikas, insbesondere Ecuadors. Eine Frau zeigte auf, dass die Kartoffeln, die bei McDonalds verkauft werden, nicht in Ecuador verkauft werden, sondern das sie diese bei den Produktoren in ihren Ursprungsländern erwerben, die tausende Dollar jährlich an Subventionen erhalten. Dies bringt die Agrarwirtschaft Ecuadors in die Krise und zwingt die Kleinbauern Ecuadors zur Migration in die Städte oder in andere Länder, wo sie nicht einmal Arbeitsvisa bekommen.
Etwa zur selben Stunde versuchte eine Mobilisierung von Hunderten StudentInnen der Föderation der StudentInnen Ecuadors in Richtung des Swiss Hotel vorzudringen, in dem sich der Sitz des Unternehmertreffens befindet, Um dort ihren Protest gegen gegen die ALCA-Verhandlungen auszudrücken. Die Demo wurde jedoch von Einheiten der Polizei abgefangen, die mit Tränengasgranaten schossen. Dabei wurden 2 Studenten verletzt.
Zur selben Zeit kamen die Märsche aus dem Norden und Süden des Landes, die seit einer Woche durch diverse Städte des Landes gezogen waren, in Quito an. Zu diesen Karawanen hatte die Nationale Föderation der bäuerlichen, indigenen und schwarzen Organisationen (FENOCIN) aufgerugen. Mehrere Hundert Campesinos und Indigene trafen im Park EL Arbolito zusammen, wo eine Messe abgehalten wurde und die Führer erneut ihre Ablehnung der Verhandlungen des ALCA ausdrückten.
Für den morgigen Tag wird die Ankunft von Tausenden Campesinos aus dem Norden und Süden des Landes erwarten, von Organisationen wie der CONAIE (Könföderation der Indigenen Nationalitäten Ecuadors) und der CONFEUNASSC (Könföderation für bäuerliche Soziale Sicherung), die Quito als Ausdruck ihrer Ablehnung des ALCA symbolisch besetzen werden. Der Marsch für das Leben unter dem Motto "Eine andere Integration ist möglich" erreichte Quito , nachdem sie Hunderte Kilometer durch das Land zurückgelegt hatten. Die Märsche, die sich im Umland von Quito befinden, werden ihre Mobilisierung Richtung Stadt um 6.00 morgens beginnen und werden einen riesigen offenen Brief überbringen, den sie auf der gesamten zurückgelegten Strecke verfasst hatten und in dem sie ihre Ablehnung des ALCA ausdrücken. Der Führer der CONFEUNASSC, César Cabrera, bekräftigte, dass die Tage des Widerstandes, mit Demonstrationen und Diskussionen von politischen Vorschlägen mit Lateinamerikanischen Organisationen, ein weitere Aktion der sozialen Opposition gegen die Freihandelsabkommen seien, die von den Wirtschaftsministern der lateinamerikanischen Länder hinter dem Rücken unserer Völker verhandelt werden.
Städtische, studentische und ökologische Organisationen haben auch für morgen verschiedene Mobilisationen in diversen Punkten der Stadt angekündigt. Die starken Polizeieinheiten, die sich zusammengezogen haben, um die Sitze des offiziellen Treffens zu schützen sollen Konfrontationen zwischen Demonstranten und Ordnungskräften verhindern.
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Ergänzungen