ROMACAMP VOM ORKAN ZERSTÖRT.
ROMACAMP VOM ORKAN ZERSTÖRT.
Nicht nur die Skilangläufer auf der Düsseldorfer Rheinuferpromenade waren vom Sturm und den orkanartigen Böen betroffen, sondern auch die 500 Roma auf dem Gelände des Strandbades Lörick hatten mit dem Sturm zu kämpfen. [...]
Nicht nur die Skilangläufer auf der Düsseldorfer Rheinuferpromenade waren vom Sturm und den orkanartigen Böen betroffen, sondern auch die 500 Roma auf dem Gelände des Strandbades Lörick hatten mit dem Sturm zu kämpfen. [...]
ROMACAMP VOM ORKAN ZERSTÖRT.
Nicht nur die Skilangläufer auf der Düsseldorfer Rheinuferpromenade waren vom Sturm und den orkanartigen Böen betroffen, sondern auch die 500 Roma auf dem Gelände des Strandbades Lörick hatten mit dem Sturm zu kämpfen.
Die auf dem Platz seit über vier Wochen kampierenden Roma mussten mit ihren UnterstützerInnen den Platz am Sonntag Morgen aus Sicherheitsgründen innerhalb kürzester Zeit verlassen. Seit dem 27. April diesen Jahres sind die Roma mit ihrem Protestzug auf einer Reise quer durch die Republik, um die Öffentlichkeit und Politik auf ihre drohende Abschiebung ins ehemalige Jugoslawien aufmerksam zu machen.
In den kommenden Wochen sind vom Innenministerium NRW bereits mehrere Abschiebungstermine bekannt gegeben worden. Aus der Angst heraus, sie könnten ebenfalls betroffen sein, nehmen die Roma die widrigen Umstände eines Camplebens in Kauf.
Bei verschiedenen Privatpersonen, aber auch in Räumlichkeiten des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Heinrich Heine Universität konnten die Menschen kurzfristig Unterschlupf finden. Viele Zelte und notdürftige Unterkünfte wurden bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag durch die heftigen Winde zum Teil zerstört.
Eine Unterstützerin zu der Situation: “Wir sind für Unterstützung in jeglicher Art und Form dankbar. Den Menschen muss in dieser Notlage unbürokratisch und von allen erdenklichen Stellen geholfen werden.“ Die Situation war den offiziellen Stellen, sowie den örtlichen Einsatzkräften der Polizei, bereits seit Samstag bekannt. Dennoch sahen sie sich nicht imstande, den Menschen eine schützende Unterkunft vor dem Orkan zu organisieren bzw. die Evakuierung mittels Logistik zu unterstützen. In Folge der fehlenden Transportmöglichkeiten musste ein Großteil des Camps zurückgelassen und dem Unwetter preisgegeben werden.
Mit den Worten „Das man den Menschen jetzt in dieser Situation hilft, ist doch selbstverständlich.“ brachten Studierenden von FH und Uni Lebensmittel und Getränke in das provisorische Nachtlager.
Andrea Schmitz-Faas [Unterstützerin der Roma]
Michael Köster [Fachschaft Geographie]
Nicht nur die Skilangläufer auf der Düsseldorfer Rheinuferpromenade waren vom Sturm und den orkanartigen Böen betroffen, sondern auch die 500 Roma auf dem Gelände des Strandbades Lörick hatten mit dem Sturm zu kämpfen.
Die auf dem Platz seit über vier Wochen kampierenden Roma mussten mit ihren UnterstützerInnen den Platz am Sonntag Morgen aus Sicherheitsgründen innerhalb kürzester Zeit verlassen. Seit dem 27. April diesen Jahres sind die Roma mit ihrem Protestzug auf einer Reise quer durch die Republik, um die Öffentlichkeit und Politik auf ihre drohende Abschiebung ins ehemalige Jugoslawien aufmerksam zu machen.
In den kommenden Wochen sind vom Innenministerium NRW bereits mehrere Abschiebungstermine bekannt gegeben worden. Aus der Angst heraus, sie könnten ebenfalls betroffen sein, nehmen die Roma die widrigen Umstände eines Camplebens in Kauf.
Bei verschiedenen Privatpersonen, aber auch in Räumlichkeiten des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Heinrich Heine Universität konnten die Menschen kurzfristig Unterschlupf finden. Viele Zelte und notdürftige Unterkünfte wurden bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag durch die heftigen Winde zum Teil zerstört.
Eine Unterstützerin zu der Situation: “Wir sind für Unterstützung in jeglicher Art und Form dankbar. Den Menschen muss in dieser Notlage unbürokratisch und von allen erdenklichen Stellen geholfen werden.“ Die Situation war den offiziellen Stellen, sowie den örtlichen Einsatzkräften der Polizei, bereits seit Samstag bekannt. Dennoch sahen sie sich nicht imstande, den Menschen eine schützende Unterkunft vor dem Orkan zu organisieren bzw. die Evakuierung mittels Logistik zu unterstützen. In Folge der fehlenden Transportmöglichkeiten musste ein Großteil des Camps zurückgelassen und dem Unwetter preisgegeben werden.
Mit den Worten „Das man den Menschen jetzt in dieser Situation hilft, ist doch selbstverständlich.“ brachten Studierenden von FH und Uni Lebensmittel und Getränke in das provisorische Nachtlager.
Andrea Schmitz-Faas [Unterstützerin der Roma]
Michael Köster [Fachschaft Geographie]
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
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Kommt am Samstag zur Demo noch Düsseldorf!
Demo: 02.11.02, 14:00 Gustaf-Gründgens-Platz
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