Generalstreik in Italien
Mehr als 1 Million auf den Straßen und Plätzen Italiens
gegen die Politik der Berlusconi-Regierung
von G.Melle
Zum zweiten Mal mußte die Regierung Italiens dieses Jahr erleben, wie in ganz Italien die arbeitende Bevölkerung sich gegen ihre Politik des Sozialabbaus und des Neoliberalismus auf die Straßen begibt und die Unternehmen des Landes stillstehen lässt.
Und das zweite Mal waren nach Aussagen der verschiedenen beteiligten Gewerkschaften, trotz des einheitlichen Schweigens der bürgerlichen Medien im Vorfeld, mehr Werktätige auf der Straße als beim Generalstreik am 16. März d.J. Von der größten italienischen Gewerkschaft CGIL verlautet, dass nahezu 100% ihrer Mitglieder in den verschiedenen Unternehmen sich dem heutigen Generalstreik anschlossen.
In Turin gingen nach Schätzung der Gewerschaften jeweils 200 000 Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straßen. Von Florenz wird in gleicher Größenordnung berichtet. In Rom streikten und versammelten sich 100000 Menschen, wobei sich viele Beamte/Beamtinnen und Angestellte aus den Ministerien und dem öffentlichen Dienst beteiligten.
Aus den Metallfabriken, der Chemie- und Textilindustrie verlautet, dass es hier eine vollständige Teilnahme am Generalstreik gab. Hier nur einige Beispiele der totalen Stilllegung des kapitalistischen Produktionsapparates: Alle Werke von Fiat, Peroni Biere, Cafè do Brasil di Melito, Pastificio Amato Salerno, Gioia di Carrara, COOP Livorno. Im Unternehmen des Präsidenten des Unternehmerverbandes Antonio d'Amato gingen nur Beschäftigte zu Arbeit.
In Parlermo wurde die Begeisterung über die Manifestation gegen die Haushalts- und Sozialpläne der Regierung, den Sozialplan bei FIAT Termini Imerese, gegen die Arbeitslosigkeit durch den Tod eines 43jährigen arbeitslosen Arbeiters getrübt, der sich von der Terasse im dritten Stock seines Wohnhauses in einer depressiven Stimmung auf die Straße stürzte. Der mehr als zwei Jahre arbeitslose Kollege beging diesen Akt der Verzweiflung als die große Manifestation an seinem Haus vorbeizog und er war auf der Stelle tot. Er tat dies an einem Tag des Kampfes der Arbeiterklasse und demonstrierte in verzweifelter Weise zu welchen Konsequenzen Menschen getrieben werden, die in einem von der Mafia und den Launen der norditalienischen und internationalen Unternehmer gemarterten Sizilien leben müssen.
Links zum Generalstreik in Italien:
http://www.unita.it
http://www.ilmanifesto.it
http://www.carta.org
http://www.indymedia.it
gegen die Politik der Berlusconi-Regierung
von G.Melle
Zum zweiten Mal mußte die Regierung Italiens dieses Jahr erleben, wie in ganz Italien die arbeitende Bevölkerung sich gegen ihre Politik des Sozialabbaus und des Neoliberalismus auf die Straßen begibt und die Unternehmen des Landes stillstehen lässt.
Und das zweite Mal waren nach Aussagen der verschiedenen beteiligten Gewerkschaften, trotz des einheitlichen Schweigens der bürgerlichen Medien im Vorfeld, mehr Werktätige auf der Straße als beim Generalstreik am 16. März d.J. Von der größten italienischen Gewerkschaft CGIL verlautet, dass nahezu 100% ihrer Mitglieder in den verschiedenen Unternehmen sich dem heutigen Generalstreik anschlossen.
In Turin gingen nach Schätzung der Gewerschaften jeweils 200 000 Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straßen. Von Florenz wird in gleicher Größenordnung berichtet. In Rom streikten und versammelten sich 100000 Menschen, wobei sich viele Beamte/Beamtinnen und Angestellte aus den Ministerien und dem öffentlichen Dienst beteiligten.
Aus den Metallfabriken, der Chemie- und Textilindustrie verlautet, dass es hier eine vollständige Teilnahme am Generalstreik gab. Hier nur einige Beispiele der totalen Stilllegung des kapitalistischen Produktionsapparates: Alle Werke von Fiat, Peroni Biere, Cafè do Brasil di Melito, Pastificio Amato Salerno, Gioia di Carrara, COOP Livorno. Im Unternehmen des Präsidenten des Unternehmerverbandes Antonio d'Amato gingen nur Beschäftigte zu Arbeit.
In Parlermo wurde die Begeisterung über die Manifestation gegen die Haushalts- und Sozialpläne der Regierung, den Sozialplan bei FIAT Termini Imerese, gegen die Arbeitslosigkeit durch den Tod eines 43jährigen arbeitslosen Arbeiters getrübt, der sich von der Terasse im dritten Stock seines Wohnhauses in einer depressiven Stimmung auf die Straße stürzte. Der mehr als zwei Jahre arbeitslose Kollege beging diesen Akt der Verzweiflung als die große Manifestation an seinem Haus vorbeizog und er war auf der Stelle tot. Er tat dies an einem Tag des Kampfes der Arbeiterklasse und demonstrierte in verzweifelter Weise zu welchen Konsequenzen Menschen getrieben werden, die in einem von der Mafia und den Launen der norditalienischen und internationalen Unternehmer gemarterten Sizilien leben müssen.
Links zum Generalstreik in Italien:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Korrektur
Anarchosyndikalismus
Nun ja
Paar Zahlen dazu
(
wohl ca. 300.000 in EIGENEN Demonstrationen in 22 Städten zusammengebracht (Rom und Mailand je 50.000, Neapel 30.000, Florenz 20.000. Die Zahlen sind allerdings nicht "netto", d.h. darin sind wohl auch Gruppen aus dem Spektrum der "No-Global" enthalten. Andrererseits haben sie wohl auch in vielen Städten (insgesamt gab es in 120 Städten Demos und Kundgebungen) an den CGIL-Demos teilgenommen.
Es scheint, dass diese Zahlen im Bereich dessen liegen, was die Basisgewerkschaften in letzter Zeit schon mehrfach mobilisieren konnten.
@ ihr wissenden