3000 demonstrierten in Berlin für Palästina
PM: 3000 demonstrierten in Berlin für Palästina
Etwa 3000 Menschen demonstrierten am 28.9.02 in Berlin vom Adenauerplatz zum Breitscheidplatz ihre Solidarität mit Palästina. Sie folgten damit dem Aufruf der Palästinensischen Gemeinden, Arabischen Vereine und verschiedener deutscher Organisationen, anlässlich des 2. Jahrestags des Beginns der Intifada sich den heutigen Protesten hunderttausender Menschen in Deutschland, Europa und weltweit gegen die israelische Besatzungspolitik anzuschließen. Angesichts der Tatsache, dass durch die Hetzkampagne nach der großen bundesweiten Demonstration vom 13.4. in Berlin sowie der unausgesetzten Diffamierung von Protesten gegen Israel als antisemitisch noch immer sehr viele Menschen eingeschüchtert sind, und erst in dieser Woche mit den Kundgebungsvorbereitungen begonnen wurde, kann die heutige Demonstration nur als großer Erfolg gewertet werden.
Die zumeist auf deutsch gehaltenen Redebeiträge und verteilten Flugblätter während des friedlichen, aber lebendigen Demonstrationszuges stießen bei den PassantInnen auf beträchtliches Interesse. In ihnen wurden neben den Verbrechen Sharons auch die US-Kriegsvorbereitungen gegen Irak und die wachsende rassistische und antidemokratische Politik in Deutschland kritisiert. Die große Zahl von Frauen und jugendlichen TeilnehmerInnen unterstrich zudem, dass trotz allen Geredes über Politikverdrossenheit eine große Bereitschaft besteht, sich für demokratische Anliegen und Toleranz auf der Grundlage von Gleichberechtigung einzusetzen.
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Anhang: Aufruf zur Demonstration vom 28.9. in Berlin
Etwa 3000 Menschen demonstrierten am 28.9.02 in Berlin vom Adenauerplatz zum Breitscheidplatz ihre Solidarität mit Palästina. Sie folgten damit dem Aufruf der Palästinensischen Gemeinden, Arabischen Vereine und verschiedener deutscher Organisationen, anlässlich des 2. Jahrestags des Beginns der Intifada sich den heutigen Protesten hunderttausender Menschen in Deutschland, Europa und weltweit gegen die israelische Besatzungspolitik anzuschließen. Angesichts der Tatsache, dass durch die Hetzkampagne nach der großen bundesweiten Demonstration vom 13.4. in Berlin sowie der unausgesetzten Diffamierung von Protesten gegen Israel als antisemitisch noch immer sehr viele Menschen eingeschüchtert sind, und erst in dieser Woche mit den Kundgebungsvorbereitungen begonnen wurde, kann die heutige Demonstration nur als großer Erfolg gewertet werden.
Die zumeist auf deutsch gehaltenen Redebeiträge und verteilten Flugblätter während des friedlichen, aber lebendigen Demonstrationszuges stießen bei den PassantInnen auf beträchtliches Interesse. In ihnen wurden neben den Verbrechen Sharons auch die US-Kriegsvorbereitungen gegen Irak und die wachsende rassistische und antidemokratische Politik in Deutschland kritisiert. Die große Zahl von Frauen und jugendlichen TeilnehmerInnen unterstrich zudem, dass trotz allen Geredes über Politikverdrossenheit eine große Bereitschaft besteht, sich für demokratische Anliegen und Toleranz auf der Grundlage von Gleichberechtigung einzusetzen.
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Anhang: Aufruf zur Demonstration vom 28.9. in Berlin
PM: 3000 demonstrierten in Berlin für Palästina
Etwa 3000 Menschen demonstrierten am 28.9.02 in Berlin vom Adenauerplatz zum Breitscheidplatz ihre Solidarität mit Palästina. Sie folgten damit dem Aufruf der Palästinensischen Gemeinden, Arabischen Vereine und verschiedener deutscher Organisationen, anlässlich des 2. Jahrestags des Beginns der Intifada sich den heutigen Protesten hunderttausender Menschen in Deutschland, Europa und weltweit gegen die israelische Besatzungspolitik anzuschließen. Angesichts der Tatsache, dass durch die Hetzkampagne nach der großen bundesweiten Demonstration vom 13.4. in Berlin sowie der unausgesetzten Diffamierung von Protesten gegen Israel als antisemitisch noch immer sehr viele Menschen eingeschüchtert sind, und erst in dieser Woche mit den Kundgebungsvorbereitungen begonnen wurde, kann die heutige Demonstration nur als großer Erfolg gewertet werden.
Die zumeist auf deutsch gehaltenen Redebeiträge und verteilten Flugblätter während des friedlichen, aber lebendigen Demonstrationszuges stießen bei den PassantInnen auf beträchtliches Interesse. In ihnen wurden neben den Verbrechen Sharons auch die US-Kriegsvorbereitungen gegen Irak und die wachsende rassistische und antidemokratische Politik in Deutschland kritisiert. Die große Zahl von Frauen und jugendlichen TeilnehmerInnen unterstrich zudem, dass trotz allen Geredes über Politikverdrossenheit eine große Bereitschaft besteht, sich für demokratische Anliegen und Toleranz auf der Grundlage von Gleichberechtigung einzusetzen.
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Anhang: Aufruf zur Demonstration vom 28.9. in Berlin
Solidarität mit Palästina!
Demonstration am 28.September, 14 Uhr
Berlin - Adenauerplatz
Am 28.9. 2002 jährt sich zum zweiten Mal der Beginn der Intifada, des Aufstands der palästinensischen Bevölkerung gegen die israelische Besatzungspolitik.
Doch statt den berechtigten Forderungen der PalästinenserInnen nach Selbstbestimmung nachzukommen hat Israel seitdem über 2000 von ihnen ermordet, 50000 verwundet, zehntausende eingekerkert und gefoltert. Viele der Opfer sind Kinder und Jugendliche. Die gesamte Infrastruktur und Lebensgrundlagen werden vernichtet, angefangen mit dem Ausreißen von Olivenbäumen, über die Zerstörung von Häusern, Fabriken, Krankenhäusern und Schulen, bis hin zur gezielten Ermordung. Seit über einem Jahr leiden 3 Millionen Menschen im Gazastreifen und der Westbank unter willkürlichen Ausgangssperren, Hungersnot, Arbeitslosigkeit und Behinderung der medizinischen Versorgung. Verwaltungsgebäude und Einrichtungen der Autonomiebehörde werden dem Erdboden gleichgemacht, AktivistInnen der Intifada werden verbannt oder systematisch ermordet. Das Ziel dieses gesamten Terrors ist klar: Die Vernichtung jedes Ansatzes von Selbstorganisierung und Widerstand, und die Vorbereitung einer erneuten Massenvertreibung dieses seit über 50 Jahren geschundenen Volkes.
Nach der ersten Intifada, in der die gesamte palästinensische Bevölkerung von 1987 - 1991 gegen ihre totale Rechtlosigkeit aufstand, hatte die PLO in den Osloer Verträgen auf 78% des palästinensischen Gebietes in der Hoffnung verzichtet, auf dem verbleibenden Rest nach Jahrzehnten des Leidens einen lebensfähigen palästinensischen Staat errichten zu können. Doch Israel sorgte dafür, dass dieser "Friedensprozess" scheitern musste, da es die gleiche kolonialistische und rassistische Politik fortsetzte wie in den nunmehr 54 Jahren seit seiner Staatsgründung; so wurden die besetzten Gebiete seit Oslo systematisch mit Siedlungen und - von unzähligen Militärkontrollposten abgesicherten - Straßenverbindungen in lebensunfähige, abgeschottete Bantustans zerschnitten.
Bei all diesen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist sich Sharon der vollen Unterstützung besonders durch die US-Regierung gewiss, von der er jährlich 3 Mrd. Dollar Militärhilfe, modernste Waffentechnologie und die Absegnung von Massenvernichtungswaffen einschließlich derzeit 200 Atombomben erhält. Aber auch die Bundesregierung liefert Waffen und gewährt weiterhin EU-Export-Beihilfen für ein angebliches "Entwicklungsland", dessen Militärhaushalt dreimal so groß ist wie von allen arabischen Staaten zusammen.
Dutzende UN-Resolutionen, die das Selbstbestimmungsrecht der PalästinenserInnen anerkennen und Israels Staatsterrorismus verurteilen, werden ungestraft mit Füssen getreten - ganz im Gegensatz zu anderen Ländern wie dem Irak oder während des Kosovokrieges.
Der 11. September lieferte den Vorwand, im Rahmen des "Antiterrorfeldzugs" den gesamten palästinensischen Widerstand als terroristisch zu brandmarken und seine Vernichtung anzustreben. Mit dem geplanten Angriff auf den Irak macht die US-Regierung zudem deutlich, dass sie entschlossen ist, in der gesamten Welt jegliche Regierung, Strömung und Organisation zu zerstören, die sich ihren Macht- und Ölinteressen nicht bedingungslos unterordnet.
Die Bundesregierung weiß, dass in der deutschen Bevölkerung, aber auch besonders im arabischen Raum der Widerstand gegen diese Politik anwächst und in Folge eines Militärschlags der gesamte Nahe Osten in Brand geraten und unbeherrschbar werden kann. Schröders begrüßenswerte Ablehnung eines Angriffs auf den Irak kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die israelischen Verbrechen weiterhin abgesegnet werden. Jegliche Kritik an Israel wird als antisemitisch diffamiert, der Islam zum neuen Feindbild erklärt, humanitäre Hilfsorganisationen verboten. Hier lebende AusländerInnen, besonders arabischer Herkunft, werden mit Rasterfahndung, Einschränkung demokratischer Rechte und allgemeiner Hetze eingeschüchtert und zu Menschen zweiter Klasse erklärt.
Diese gesamte Politik bedeutet aber nicht nur eine Gefährdung des gleichberechtigten und friedlichen Zusammenlebens aller Menschen, sondern auch die Gefährdung demokratischer Rechte und toleranten Klimas hier für alle. Dagegen muss energischer Widerstand geleistet werden.
Deshalb rufen wir alle Menschen und Organisationen, für die Demokratie und Menschenrechte keine leeren Worte sind, die Mitglieder von Gewerkschaften, der Friedens- und Antiglobalisierungsbewegung dazu auf, mit uns gemeinsam am 28. September in Solidarität mit den gerechten Anliegen der PalästinenserInnen zu demonstrieren.
Koordinierungsausschuss der Palästinensischen Gemeinden, Arabische Vereine in Berlin, Solidaritätskomitee "Palästina muß leben!", Linksruck, Sozialistische ArbeiterInnen Initiative -wastun!, TU-Antikriegskomitee, Hakan Doganay (Mitglied IGM-OV Berlin), Carsten Becker (Mitglied Verdi Betriebsgruppenvorstand Charité), Palästina Solidaritätsbündnis Hamburg, Gegeninformationsbüro...
Etwa 3000 Menschen demonstrierten am 28.9.02 in Berlin vom Adenauerplatz zum Breitscheidplatz ihre Solidarität mit Palästina. Sie folgten damit dem Aufruf der Palästinensischen Gemeinden, Arabischen Vereine und verschiedener deutscher Organisationen, anlässlich des 2. Jahrestags des Beginns der Intifada sich den heutigen Protesten hunderttausender Menschen in Deutschland, Europa und weltweit gegen die israelische Besatzungspolitik anzuschließen. Angesichts der Tatsache, dass durch die Hetzkampagne nach der großen bundesweiten Demonstration vom 13.4. in Berlin sowie der unausgesetzten Diffamierung von Protesten gegen Israel als antisemitisch noch immer sehr viele Menschen eingeschüchtert sind, und erst in dieser Woche mit den Kundgebungsvorbereitungen begonnen wurde, kann die heutige Demonstration nur als großer Erfolg gewertet werden.
Die zumeist auf deutsch gehaltenen Redebeiträge und verteilten Flugblätter während des friedlichen, aber lebendigen Demonstrationszuges stießen bei den PassantInnen auf beträchtliches Interesse. In ihnen wurden neben den Verbrechen Sharons auch die US-Kriegsvorbereitungen gegen Irak und die wachsende rassistische und antidemokratische Politik in Deutschland kritisiert. Die große Zahl von Frauen und jugendlichen TeilnehmerInnen unterstrich zudem, dass trotz allen Geredes über Politikverdrossenheit eine große Bereitschaft besteht, sich für demokratische Anliegen und Toleranz auf der Grundlage von Gleichberechtigung einzusetzen.
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Anhang: Aufruf zur Demonstration vom 28.9. in Berlin
Solidarität mit Palästina!
Demonstration am 28.September, 14 Uhr
Berlin - Adenauerplatz
Am 28.9. 2002 jährt sich zum zweiten Mal der Beginn der Intifada, des Aufstands der palästinensischen Bevölkerung gegen die israelische Besatzungspolitik.
Doch statt den berechtigten Forderungen der PalästinenserInnen nach Selbstbestimmung nachzukommen hat Israel seitdem über 2000 von ihnen ermordet, 50000 verwundet, zehntausende eingekerkert und gefoltert. Viele der Opfer sind Kinder und Jugendliche. Die gesamte Infrastruktur und Lebensgrundlagen werden vernichtet, angefangen mit dem Ausreißen von Olivenbäumen, über die Zerstörung von Häusern, Fabriken, Krankenhäusern und Schulen, bis hin zur gezielten Ermordung. Seit über einem Jahr leiden 3 Millionen Menschen im Gazastreifen und der Westbank unter willkürlichen Ausgangssperren, Hungersnot, Arbeitslosigkeit und Behinderung der medizinischen Versorgung. Verwaltungsgebäude und Einrichtungen der Autonomiebehörde werden dem Erdboden gleichgemacht, AktivistInnen der Intifada werden verbannt oder systematisch ermordet. Das Ziel dieses gesamten Terrors ist klar: Die Vernichtung jedes Ansatzes von Selbstorganisierung und Widerstand, und die Vorbereitung einer erneuten Massenvertreibung dieses seit über 50 Jahren geschundenen Volkes.
Nach der ersten Intifada, in der die gesamte palästinensische Bevölkerung von 1987 - 1991 gegen ihre totale Rechtlosigkeit aufstand, hatte die PLO in den Osloer Verträgen auf 78% des palästinensischen Gebietes in der Hoffnung verzichtet, auf dem verbleibenden Rest nach Jahrzehnten des Leidens einen lebensfähigen palästinensischen Staat errichten zu können. Doch Israel sorgte dafür, dass dieser "Friedensprozess" scheitern musste, da es die gleiche kolonialistische und rassistische Politik fortsetzte wie in den nunmehr 54 Jahren seit seiner Staatsgründung; so wurden die besetzten Gebiete seit Oslo systematisch mit Siedlungen und - von unzähligen Militärkontrollposten abgesicherten - Straßenverbindungen in lebensunfähige, abgeschottete Bantustans zerschnitten.
Bei all diesen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist sich Sharon der vollen Unterstützung besonders durch die US-Regierung gewiss, von der er jährlich 3 Mrd. Dollar Militärhilfe, modernste Waffentechnologie und die Absegnung von Massenvernichtungswaffen einschließlich derzeit 200 Atombomben erhält. Aber auch die Bundesregierung liefert Waffen und gewährt weiterhin EU-Export-Beihilfen für ein angebliches "Entwicklungsland", dessen Militärhaushalt dreimal so groß ist wie von allen arabischen Staaten zusammen.
Dutzende UN-Resolutionen, die das Selbstbestimmungsrecht der PalästinenserInnen anerkennen und Israels Staatsterrorismus verurteilen, werden ungestraft mit Füssen getreten - ganz im Gegensatz zu anderen Ländern wie dem Irak oder während des Kosovokrieges.
Der 11. September lieferte den Vorwand, im Rahmen des "Antiterrorfeldzugs" den gesamten palästinensischen Widerstand als terroristisch zu brandmarken und seine Vernichtung anzustreben. Mit dem geplanten Angriff auf den Irak macht die US-Regierung zudem deutlich, dass sie entschlossen ist, in der gesamten Welt jegliche Regierung, Strömung und Organisation zu zerstören, die sich ihren Macht- und Ölinteressen nicht bedingungslos unterordnet.
Die Bundesregierung weiß, dass in der deutschen Bevölkerung, aber auch besonders im arabischen Raum der Widerstand gegen diese Politik anwächst und in Folge eines Militärschlags der gesamte Nahe Osten in Brand geraten und unbeherrschbar werden kann. Schröders begrüßenswerte Ablehnung eines Angriffs auf den Irak kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die israelischen Verbrechen weiterhin abgesegnet werden. Jegliche Kritik an Israel wird als antisemitisch diffamiert, der Islam zum neuen Feindbild erklärt, humanitäre Hilfsorganisationen verboten. Hier lebende AusländerInnen, besonders arabischer Herkunft, werden mit Rasterfahndung, Einschränkung demokratischer Rechte und allgemeiner Hetze eingeschüchtert und zu Menschen zweiter Klasse erklärt.
Diese gesamte Politik bedeutet aber nicht nur eine Gefährdung des gleichberechtigten und friedlichen Zusammenlebens aller Menschen, sondern auch die Gefährdung demokratischer Rechte und toleranten Klimas hier für alle. Dagegen muss energischer Widerstand geleistet werden.
Deshalb rufen wir alle Menschen und Organisationen, für die Demokratie und Menschenrechte keine leeren Worte sind, die Mitglieder von Gewerkschaften, der Friedens- und Antiglobalisierungsbewegung dazu auf, mit uns gemeinsam am 28. September in Solidarität mit den gerechten Anliegen der PalästinenserInnen zu demonstrieren.
Koordinierungsausschuss der Palästinensischen Gemeinden, Arabische Vereine in Berlin, Solidaritätskomitee "Palästina muß leben!", Linksruck, Sozialistische ArbeiterInnen Initiative -wastun!, TU-Antikriegskomitee, Hakan Doganay (Mitglied IGM-OV Berlin), Carsten Becker (Mitglied Verdi Betriebsgruppenvorstand Charité), Palästina Solidaritätsbündnis Hamburg, Gegeninformationsbüro...
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Ergänzungen
Frage
Lernfähig?
soso
Oi
konkret
@sancho
fällt dir was auf? dein Schwarz-weiss-Denken vielleicht? Verlangst du von uns, daß wir Leute mit islamistischen Symbolen aus der Demo prügeln? Weder standen die auf dem Aufruf, noch wurden die direkt angesprochen, aber was willste machen, wenn sie da sind? normalerweise zieht sich die Linke dann zurüch und überläßt den anderen das Feld. Dafür bekommt sie eine weiße Weste und verliert. Super
Klartext.
Klartext. Mut. Möllemann.
@ soulbomb
Das ist ja ganz geil, so offen hört man leute wie dich nur selten. die analogie bedeutet folgendes: die palis sind arme opfer, die niemandem etwas zu leide tun, hinter denen aber fiese jäger her sind und sie - im übertragenen sinne - zu pelz verarbeiten wollen. diese jäger wiederum, offensichtlich die israelis, sind wohl selbst schuld an ihren opfern, denn dass ständig einige von ihnen in cafes, restaurants oder beim einkaufen in die luft fliegen ist ebenso folge der jagd, wie dass der jäger in der nacht friert.
das nenne ich mal ne zynische position, hoffentlich merkt es jemand.
Liebe deutsche Studies
>> Ergänzung zufügen
ERGÆNZUNGEN
'Antizionisten'.. zuviel der Ehre!
Von: Thomasek 28.09.2002 18:35
Nennt die Typen doch nicht 'Antizionisten' - mit Zionismus hat sich von denen doch noch niemand wirklich auseinandergesetzt, sonst wäre
ihre 'Kritik' nicht so unsachlich!
Propagandascheisse
28.09.2002 18:39
Ach wenn ich Antiimp-Ideologen nicht mag, gibts einen Unterschied zwischen Nationalrevolutionären a la Kalaschnikow und irgendwelchen
"Frieden in Nahost"-Friedensbewegten.
Die, die da demonstriert haben, sind keinen Deut besser als die Nationalrevolutionäre drinnen. Wer Menschen danach beurteilt, wo sie
geboren sind und wer Mord und Krieg fordert, ist reaktionär. Antideutsch idt die Inversion von Nationalrevolutionär.
"Gib mir eine Fahne und eine Gut-Böse-Ideologie, weil ich sonst nichts hab"
Kalte Füsse
Von: thinktank 28.09.2002 19:29
Nachstehender Ausschnitt aus dem nüchternen Vermächtnis des Zürcher Arbeiterarztes und ketzerischen Anarchosozialisten Fritz
Brupbacher (1874-1944) gilt als Hinweis für die bedingungslosen Freunde Israels im antideutschen Lager, die heute dem israelischen
STAAT eine klassische metaphysische Bürde zusprechen. Sie sind im Besitz einer sehr schönen und radikalen Theorie, die im Kern ihrer
hermetischen Kapsel zwar ein hohes Maß an Abweichung von der umfassenden Totalität einer warenproduzierenden Gesellschaft beinhaltet,
in der tatsächlichen Entfaltung ihrer polemischen Erzählung allerdings zunehmend in einen sauertöpfischen Positivismus umschlägt, der nur
noch restlos bejahen kann, was allerorten Fall ist: Langeweile, Konsumismus, Luftkrieg, Tod und Vernichtung - bittere Früchte der Realpolitik.
Brupbacher der sich selbst zurecht als "echter Revolutionär in Permanenz" bezeichnete, schrieb in seiner erst post mortem, 1945 in Zürich,
erschienenen testamentarischen Bilanz "Sinn des Lebens" über "Die Juden als Kulturträger":
Die längste Zeit haben wir das Proletariat als Erben der klassischen Philosophie betrachtet. Die klassische Philosophie wollte immer die
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, oder auch das Wahre, Gute, Schöne verwirklichen. So haben wir sie, so das Proletariat gesehen.
Das Proletariat hat in Deutschland, nach der Revolution von 1918, dies Erbe sehr unrühmlich verwaltet. Hat es an das Plüschsofa verraten.
In Rußland, soweit es ans Ruder kam, in schlimmer Weise Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in den Kot getreten. Wir suchen deshalb
einen anderen Erben für die klassische Philosophie - und meinen, heute käme als einziges Volk, als einziges Kollektiv für dieses Erbe das
Judentum in Frage.
Auch das Proletariat war für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, solange es litt. Nun ist es in Deutschland anno 1918 und auch in Rußland
ans Ruder gekommen und hat bald Freude bekommen, Unrecht zu tun, nachdem es dem Unrechterleiden entronnen war.
Deshalb suche wir einen neuen Erben für die Philosophie. Auch einen, der für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ist, weil er Unrecht leidet.
Ein solcher Erbe ist das Judentum, umso eher, als in nächster Zeit gar keine Aussicht vorhanden ist, daß ihm ein menschenwürdiges Leben
zufalle.
Während überall der Einzelne aus einem Volk, aus einer Klasse, noch die Gelegenheit hat, aufzusteigen und seine Klasse und sein Volk zu
verraten, so ist heute das ganze Judentum, jeder einzelne Jude, so sehr außerhalb von Glück und Recht gestellt, daß ihm gar nichts mehr
übrig bleibt, als der Idealismus, die Treue zur Philosophie.
Es gibt noch andere Gründe, weshalb uns das Judentum ein zuverlässigerer Erbe der Philosophie zu sein scheint, als es je das Proletariat
gewesen ist. Ein ziemlich großer Teil der Juden lebte und lebt in ökonomischen Verhältnissen, die es ihnen gestatten, Bildung anzusetzen. Es
gab Gründe, die sie veranlaßten, Bildung sogar sehr hoch einzuschätzen. Sie setzten sogar einen Intellektualkomplex an, eine fast
übertriebene Vervollkommnung und Einschätzung der geistigen Entwicklung. Aus dem Judentum sind unendlich viele Humanitäre
hervorgegangen. Ihre Geschichte zwang sie zum Geist. Auch aus den ökonomischen Oberschichten des Judentums sind in großer Zahl
Revolutionäre im besten Sinne, im Sinne der Philosophie, herausgewachsen. Da sie litten, wurden sie humanitär. Da sie oft durch schlechte
ökonomische Lage nicht behindert wurden, sich mit geistigen Dingen abzugeben, gaben sie sich mit ihnen ab und in hohem Maße in
humanitärem Sinn.
Gewiß werden die Juden, wie die Gojim, wenn und wo sie den Idealismus verraten können, als Durchschnittsjuden das tun, zum Beispiel in
Palästina, wo sie die Araber entsprechend behandeln. Aber als Judentum, als Volk, kommen sie in absehbarer Zeit nicht in die Lage, das zu
tun zu können, wie das dem Proletariat oder doch Teilen des Proletariats möglich ist.
Und darum sind auf lange Zeit hinaus die Juden das philosophische Salz der Erde - das Volk der Revolution im Sinne der klassischen
Philosophie.
meine hoffnung heisst legoland !
Von: fahnen fetischist , blau-weiss . 28.09.2002 19:30
auf den strassen von berlin haben heute 100 arische ärsche ( "antideutsche" ) israel erneut vor der zerstörung gerettet , jetzt kann der
heilige zwergstaat wieder ganz , ganz lange leben , dass ist doch super .
URL:
28.09.2002 20:06
wieso wurden die gesichter von den rassisten unkenntlich gemacht?
Von: blah 28.09.2002 20:49
liebe Studies hat nicht schon das Semester wieder angefangen ??? Mama und Papa zahlen nicht für so einen Scheiss...
Von: Georg 28.09.2002 22:47
Das schöne an den Linken Kommentaren hier, ist die Tatsache, dass keiner von den Furzwummen hier auch nur ansatzweise, eine
Vorstellung davon hat, was Rassismus eigentlich ist.
Und dabei ist es überaus interessant, dass ausgerechnet die Verteidiger Israels als Rassisesten beschimpft werden, während sich
andereseits die dumpfdeutsche, im wahrsten Sinne des Wortes landläufige Meinung hier bahn bricht, die Studenten als verwöhnte
Kinderchen diskreditieren will.
Meint man nicht eher die Inhalte und trifft doch wieder nur konkrete Menschen? Diese Form des Personifizierens kennt man durchaus auch
aus anderen Zusammenhängen!
Wer fühlt sich da nicht an Sprüche von Vattern erinnert, die da lauteten: Solange du deine Füße....!
Die Antideutschen tuen gut daran, weiterzumachen gegen diesen wiederliche Mob.
Weiter so!
Deutschland halt´s Maul!
Für Israel!
URL:
Die Antideutschen können s doch tuen!
Von: Berta 28.09.2002 23:25
Wo uns was und wie lange sie wollen, die sollen bloss nicht immer mit Spontan und Totschlag Argumenten um sich hauen, und dabei auch
noch behaupten, die sprechen für die Mehrheit, wenn sie Andere Leute in die Scheisse reiten.
War Pigs
Von: to many puppies 28.09.2002 23:48
www.pizzaidf.org ? Kann die heldenhafte IDF ihre Kämpfer gegen das Böse nicht mehr füttern ? Israels Finanzkrise ist ernster als ich dachte
...
URL:
Startseiten-Obskurantismus
Von: Nie wieder 29.09.2002 00:02
Interessant nur, dass die beiden Berichte obschon ihrer Erfüllung der Kriterien nicht auf der Startseite landet, während jeder
antiamerikanische und antizionistische Pups dort abgefeiert wird.
Woran mag das nur liegen ... ?
(vielleicht) Nachgedacht
Von: RedDark 29.09.2002 00:19
"Deutschland halt´s Maul!
Für Israel!" --- OK, ich versuch es mal zu verstehen.
Ihr seid also gegen Deutschland und für Israel, Gell?
OK, dann ist es also so, dass ihr für NationalStaaten seid, nur halt nich für Deutschland.
Wenn es an dem sein sollte, seid ihr für MICH (Ich HASSE Hamas, PLO u.s.w., aber deswegen kann ich doch die art und weise der
israelischen regierung nicht wirklich lieben, oder? Aber ihr nennt euch ja kommunisten, da ist das wahrscheinlich kein wunder.MEINE (
Freiheit und Frieden für ALLE Menschen und Tiere und Pflanzen und und und..... .... Auf dieser Welt, und andere Welten die evtl. noch folgen.
wink
URL:
Kleiner Hinweis an rechtaussen
Von: Hinweiser 29.09.2002 02:03
Auszug aus dem Text im Ergänzungsformular:
"...Wir behalten uns vor, diffamierende Aburteilungen und Beschimpfungen zu löschen"
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Jetzt gehts hier also wieder los
Von: Sachse 29.09.2002 02:07
Die Kommentarschlacht wird sich in nichts von den Vorhergehenden unterscheiden. In identischer Abfolge werden identische Sachen
geschrieben, die allesamt Auskunft über das armselige Denken deutscher Studenten geben. Geht es vielleicht einfach darum das ganze als
so eine Art Ego-Shooter-Spiel zu betrachten? Indy-Kommentare zum abreagieren? Wie wäre es, wenn ich einfach mal Kommentare einens
anderen Textes hierherkopiere? Das erspart Euch Ihr lieben AntiDs/Antiimps ne Menge Schreibarbeit!
ist ja ulkig
Von: ich 29.09.2002 02:27
wenn die indy so scheisse finden: warum bleiben die dann nicht auf ihrer dvu-seite?
29.09.2002 04:28
URL:
neurechte kategorien auf beiden seiten
Von: psychsekten schlagt euch gegenseitig ins maul 29.09.2002 05:15
es bleibt dabei :
- wer die brd 2002 als volksgemeinschaft bezeichntet und begreift wie 33-45 verharmlost durch analyseschwäche den damaligen deutschen
terror
- wer nur vom "palästinensischen mob" redet reproduziert rassistische kategorien
- wer die politik sharons verteidigt und die solidarität mit sharon zur antifaschistischen pflicht einfordert, als einzige anti-antisemitische tat
bezeichnet, reproduziert die rechte und antisemitsche gleichsetzung von israelische regierung=jüdinnen und juden
- wer den koran mit mein kampf vergleicht verharmlost den nationalsozialismus
- wer die jetzige nahostsituation vergleicht mit 33-45 (von aktuter bedrohungsebene quasi der shoa gleich wie die bahamas) der verharmlost
die singularität des holocaust
- wer negiert, daß der konflikt in nahost auch eine eigene ebene jenseits der shoa besitzt ist auf der ebene eines joseph fischer, der , um
deutsche kriegsbeteiligung zu legitimieren im kosovo ein auschwitz herbeiredet und damit die singularität der shoa destruiert.
- wer gesellschaften nur noch als mob und volksgemeinschaften sieht hat sich von der antinationalen intention verabschiedet, zu zeigen, was
verinnerlichte nationale identitätskonstrukte sind : herrschaftskonstrukte, die soziale gegensätze vernebeln und die es zu überwinden gilt :
überall ! und von einer weltweiten linken perspektive einer sozialen bewegung gegen die verhältnisse als bedingung für umwälzung dieser.
da nützt euch auch nicht euer pseudowissenschaftlicher ton in euren reden, ihr seid nicht besser als die spinner der kalaschnikow -
diese inflationären pseudoanalysen und begriffsgebräuche auf beiden seiten sind schlimm !
kalaschnikow und bahamas zerschlagen (am besten, ihr zerschlagt euch gegenseitig, gewinnen würde eine libertäre linke)
nationalismus, rassismus, antisemitismus bekämpfen - und, natürlich für den freiheitlichen kommunismus ! für die anarchie !
antideutscher Gehirnloop
Von: Fuck bahamas-kalaschnikow 29.09.2002 12:03
'Antizionisten'.. zuviel der Ehre!
Von: Thomasek 28.09.2002 18:35
Nennt die Typen doch nicht 'Antizionisten' - mit Zionismus hat sich von denen doch noch niemand wirklich auseinandergesetzt, sonst wäre
ihre 'Kritik' nicht so unsachlich!
Propagandascheisse
28.09.2002 18:39
Ach wenn ich Antiimp-Ideologen nicht mag, gibts einen Unterschied zwischen Nationalrevolutionären a la Kalaschnikow und irgendwelchen
"Frieden in Nahost"-Friedensbewegten.
Die, die da demonstriert haben, sind keinen Deut besser als die Nationalrevolutionäre drinnen. Wer Menschen danach beurteilt, wo sie
geboren sind und wer Mord und Krieg fordert, ist reaktionär. Antideutsch idt die Inversion von Nationalrevolutionär.
"Gib mir eine Fahne und eine Gut-Böse-Ideologie, weil ich sonst nichts hab"
Kalte Füsse
Von: thinktank 28.09.2002 19:29
Nachstehender Ausschnitt aus dem nüchternen Vermächtnis des Zürcher Arbeiterarztes und ketzerischen Anarchosozialisten Fritz
Brupbacher (1874-1944) gilt als Hinweis für die bedingungslosen Freunde Israels im antideutschen Lager, die heute dem israelischen
STAAT eine klassische metaphysische Bürde zusprechen. Sie sind im Besitz einer sehr schönen und radikalen Theorie, die im Kern ihrer
hermetischen Kapsel zwar ein hohes Maß an Abweichung von der umfassenden Totalität einer warenproduzierenden Gesellschaft beinhaltet,
in der tatsächlichen Entfaltung ihrer polemischen Erzählung allerdings zunehmend in einen sauertöpfischen Positivismus umschlägt, der nur
noch restlos bejahen kann, was allerorten Fall ist: Langeweile, Konsumismus, Luftkrieg, Tod und Vernichtung - bittere Früchte der Realpolitik.
Brupbacher der sich selbst zurecht als "echter Revolutionär in Permanenz" bezeichnete, schrieb in seiner erst post mortem, 1945 in Zürich,
erschienenen testamentarischen Bilanz "Sinn des Lebens" über "Die Juden als Kulturträger":
Die längste Zeit haben wir das Proletariat als Erben der klassischen Philosophie betrachtet. Die klassische Philosophie wollte immer die
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, oder auch das Wahre, Gute, Schöne verwirklichen. So haben wir sie, so das Proletariat gesehen.
Das Proletariat hat in Deutschland, nach der Revolution von 1918, dies Erbe sehr unrühmlich verwaltet. Hat es an das Plüschsofa verraten.
In Rußland, soweit es ans Ruder kam, in schlimmer Weise Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in den Kot getreten. Wir suchen deshalb
einen anderen Erben für die klassische Philosophie - und meinen, heute käme als einziges Volk, als einziges Kollektiv für dieses Erbe das
Judentum in Frage.
Auch das Proletariat war für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, solange es litt. Nun ist es in Deutschland anno 1918 und auch in Rußland
ans Ruder gekommen und hat bald Freude bekommen, Unrecht zu tun, nachdem es dem Unrechterleiden entronnen war.
Deshalb suche wir einen neuen Erben für die Philosophie. Auch einen, der für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ist, weil er Unrecht leidet.
Ein solcher Erbe ist das Judentum, umso eher, als in nächster Zeit gar keine Aussicht vorhanden ist, daß ihm ein menschenwürdiges Leben
zufalle.
Während überall der Einzelne aus einem Volk, aus einer Klasse, noch die Gelegenheit hat, aufzusteigen und seine Klasse und sein Volk zu
verraten, so ist heute das ganze Judentum, jeder einzelne Jude, so sehr außerhalb von Glück und Recht gestellt, daß ihm gar nichts mehr
übrig bleibt, als der Idealismus, die Treue zur Philosophie.
Es gibt noch andere Gründe, weshalb uns das Judentum ein zuverlässigerer Erbe der Philosophie zu sein scheint, als es je das Proletariat
gewesen ist. Ein ziemlich großer Teil der Juden lebte und lebt in ökonomischen Verhältnissen, die es ihnen gestatten, Bildung anzusetzen. Es
gab Gründe, die sie veranlaßten, Bildung sogar sehr hoch einzuschätzen. Sie setzten sogar einen Intellektualkomplex an, eine fast
übertriebene Vervollkommnung und Einschätzung der geistigen Entwicklung. Aus dem Judentum sind unendlich viele Humanitäre
hervorgegangen. Ihre Geschichte zwang sie zum Geist. Auch aus den ökonomischen Oberschichten des Judentums sind in großer Zahl
Revolutionäre im besten Sinne, im Sinne der Philosophie, herausgewachsen. Da sie litten, wurden sie humanitär. Da sie oft durch schlechte
ökonomische Lage nicht behindert wurden, sich mit geistigen Dingen abzugeben, gaben sie sich mit ihnen ab und in hohem Maße in
humanitärem Sinn.
Gewiß werden die Juden, wie die Gojim, wenn und wo sie den Idealismus verraten können, als Durchschnittsjuden das tun, zum Beispiel in
Palästina, wo sie die Araber entsprechend behandeln. Aber als Judentum, als Volk, kommen sie in absehbarer Zeit nicht in die Lage, das zu
tun zu können, wie das dem Proletariat oder doch Teilen des Proletariats möglich ist.
Und darum sind auf lange Zeit hinaus die Juden das philosophische Salz der Erde - das Volk der Revolution im Sinne der klassischen
Philosophie.
meine hoffnung heisst legoland !
Von: fahnen fetischist , blau-weiss . 28.09.2002 19:30
auf den strassen von berlin haben heute 100 arische ärsche ( "antideutsche" ) israel erneut vor der zerstörung gerettet , jetzt kann der
heilige zwergstaat wieder ganz , ganz lange leben , dass ist doch super .
URL:
28.09.2002 20:06
wieso wurden die gesichter von den rassisten unkenntlich gemacht?
Von: blah 28.09.2002 20:49
liebe Studies hat nicht schon das Semester wieder angefangen ??? Mama und Papa zahlen nicht für so einen Scheiss...
Von: Georg 28.09.2002 22:47
Das schöne an den Linken Kommentaren hier, ist die Tatsache, dass keiner von den Furzwummen hier auch nur ansatzweise, eine
Vorstellung davon hat, was Rassismus eigentlich ist.
Und dabei ist es überaus interessant, dass ausgerechnet die Verteidiger Israels als Rassisesten beschimpft werden, während sich
andereseits die dumpfdeutsche, im wahrsten Sinne des Wortes landläufige Meinung hier bahn bricht, die Studenten als verwöhnte
Kinderchen diskreditieren will.
Meint man nicht eher die Inhalte und trifft doch wieder nur konkrete Menschen? Diese Form des Personifizierens kennt man durchaus auch
aus anderen Zusammenhängen!
Wer fühlt sich da nicht an Sprüche von Vattern erinnert, die da lauteten: Solange du deine Füße....!
Die Antideutschen tuen gut daran, weiterzumachen gegen diesen wiederliche Mob.
Weiter so!
Deutschland halt´s Maul!
Für Israel!
URL:
Die Antideutschen können s doch tuen!
Von: Berta 28.09.2002 23:25
Wo uns was und wie lange sie wollen, die sollen bloss nicht immer mit Spontan und Totschlag Argumenten um sich hauen, und dabei auch
noch behaupten, die sprechen für die Mehrheit, wenn sie Andere Leute in die Scheisse reiten.
War Pigs
Von: to many puppies 28.09.2002 23:48
www.pizzaidf.org ? Kann die heldenhafte IDF ihre Kämpfer gegen das Böse nicht mehr füttern ? Israels Finanzkrise ist ernster als ich dachte
...
URL:
Startseiten-Obskurantismus
Von: Nie wieder 29.09.2002 00:02
Interessant nur, dass die beiden Berichte obschon ihrer Erfüllung der Kriterien nicht auf der Startseite landet, während jeder
antiamerikanische und antizionistische Pups dort abgefeiert wird.
Woran mag das nur liegen ... ?
(vielleicht) Nachgedacht
Von: RedDark 29.09.2002 00:19
"Deutschland halt´s Maul!
Für Israel!" --- OK, ich versuch es mal zu verstehen.
Ihr seid also gegen Deutschland und für Israel, Gell?
OK, dann ist es also so, dass ihr für NationalStaaten seid, nur halt nich für Deutschland.
Wenn es an dem sein sollte, seid ihr für MICH (Ich HASSE Hamas, PLO u.s.w., aber deswegen kann ich doch die art und weise der
israelischen regierung nicht wirklich lieben, oder? Aber ihr nennt euch ja kommunisten, da ist das wahrscheinlich kein wunder.MEINE (
Freiheit und Frieden für ALLE Menschen und Tiere und Pflanzen und und und..... .... Auf dieser Welt, und andere Welten die evtl. noch folgen.
wink
URL:
Kleiner Hinweis an rechtaussen
Von: Hinweiser 29.09.2002 02:03
Auszug aus dem Text im Ergänzungsformular:
"...Wir behalten uns vor, diffamierende Aburteilungen und Beschimpfungen zu löschen"
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Jetzt gehts hier also wieder los
Von: Sachse 29.09.2002 02:07
Die Kommentarschlacht wird sich in nichts von den Vorhergehenden unterscheiden. In identischer Abfolge werden identische Sachen
geschrieben, die allesamt Auskunft über das armselige Denken deutscher Studenten geben. Geht es vielleicht einfach darum das ganze als
so eine Art Ego-Shooter-Spiel zu betrachten? Indy-Kommentare zum abreagieren? Wie wäre es, wenn ich einfach mal Kommentare einens
anderen Textes hierherkopiere? Das erspart Euch Ihr lieben AntiDs/Antiimps ne Menge Schreibarbeit!
ist ja ulkig
Von: ich 29.09.2002 02:27
wenn die indy so scheisse finden: warum bleiben die dann nicht auf ihrer dvu-seite?
29.09.2002 04:28
URL:
neurechte kategorien auf beiden seiten
Von: psychsekten schlagt euch gegenseitig ins maul 29.09.2002 05:15
es bleibt dabei :
- wer die brd 2002 als volksgemeinschaft bezeichntet und begreift wie 33-45 verharmlost durch analyseschwäche den damaligen deutschen
terror
- wer nur vom "palästinensischen mob" redet reproduziert rassistische kategorien
- wer die politik sharons verteidigt und die solidarität mit sharon zur antifaschistischen pflicht einfordert, als einzige anti-antisemitische tat
bezeichnet, reproduziert die rechte und antisemitsche gleichsetzung von israelische regierung=jüdinnen und juden
- wer den koran mit mein kampf vergleicht verharmlost den nationalsozialismus
- wer die jetzige nahostsituation vergleicht mit 33-45 (von aktuter bedrohungsebene quasi der shoa gleich wie die bahamas) der verharmlost
die singularität des holocaust
- wer negiert, daß der konflikt in nahost auch eine eigene ebene jenseits der shoa besitzt ist auf der ebene eines joseph fischer, der , um
deutsche kriegsbeteiligung zu legitimieren im kosovo ein auschwitz herbeiredet und damit die singularität der shoa destruiert.
- wer gesellschaften nur noch als mob und volksgemeinschaften sieht hat sich von der antinationalen intention verabschiedet, zu zeigen, was
verinnerlichte nationale identitätskonstrukte sind : herrschaftskonstrukte, die soziale gegensätze vernebeln und die es zu überwinden gilt :
überall ! und von einer weltweiten linken perspektive einer sozialen bewegung gegen die verhältnisse als bedingung für umwälzung dieser.
da nützt euch auch nicht euer pseudowissenschaftlicher ton in euren reden, ihr seid nicht besser als die spinner der kalaschnikow -
diese inflationären pseudoanalysen und begriffsgebräuche auf beiden seiten sind schlimm !
kalaschnikow und bahamas zerschlagen (am besten, ihr zerschlagt euch gegenseitig, gewinnen würde eine libertäre linke)
nationalismus, rassismus, antisemitismus bekämpfen - und, natürlich für den freiheitlichen kommunismus ! für die anarchie !
Noch mal!
29.09.2002 12:07
hey, der is gut
Zu den falschen "Freunden"
Vermeiden lässt sich das allerdings nicht; solche fragwürdigen Bündnisse sind geschichtlich auch nicht neu. Bereits in Weimar war die Grenze von Kommunismus und Nationalismus in Deutschland teilweise verschwommen.
Dies ändert jedoch nichts am Hauptgegenstand der Kritik.
Sharons-Politik wirkt auch deshalb recht kontraproduktiv für einen Frieden, weil er als Vertreter "der Juden" auftritt. Das Anwachsen, ja, zum Teil erst entstehen von Antisemitismus verschuldet in diesem Fall Israel eindeutig mit. Es ist bedauerlich, ja, beängstigend, aber unter solcher rechten politischen Führung ist die Lage der Juden mehr als schlimm. Genau genommen werden sie immer wieder verraten und verkauft - diesmal von ihrer eigenen politischen Führung.
Aber es hilft nichts, ihr Freunde Israels: Nehme ich allein die Nachrichten aus einigermaßen seriösen Quellen, ergibt sich, dass Israel mehr Kinder getötet hat als Hamas oder andere antisemitische Gruppen in Palästina zusammen.
Nicht nur von den Kritikern, sollte eine Trennung zwischen
Antisemitismus und demokratischer Kritik verlangt werden, sondern auch die Gegner des Antisemismus, sollten nicht alles unter der Prämisse "Juden" sehen. Wer Abstriche an Völkerrecht und Demokratie macht zugunsten Israel ist für mich kein Gegner des Antismismus, sondern genauso irrational wie diejenigen, die Sharons Terror für typisch "jüdisch" halten. Das typisch Jüdische gibt es nicht !
:-p
:p