Ede Stoiber in Dortmund
Am Montag abend verweilte Edmund "Ede" Stoiber in der Ruhrgebietsmetropole Dortmund. Nur hören konnte man ihn nicht.
Als ich um ca. 18 Uhr in Dortmund ankam waren sämtliche Straßen und Plätze um den Hansaplatz in Dortmund schon mit bunten Menschen gefüllt. Gleichzeitig war zu hören, dass die Polizei alternativ aussehende Menschen an jeder Ecke kontrollierten. Und tatsächlich waren sämtliche Zufahrtsstraßen mit Bullen markiert und immerwieder fuhren Streifenwagen durch die Gegend. Ich hatte mich mit einigen anderen an diesem Tag extra schick gemacht und wir hatten so kaum Probleme an den umgitterten Kundgebungsort zu gelangen. Der Veranstaltungsort war zu dieser Zeit noch mehr als leer. Während sich immer mehr Gegendemonstranten um den Platz herum verteilten.
Kurz vor Edes Auftritt konnten wir auch ohne größere Probleme (keine Taschenkontrollen) in den inneren Bereich vordringen. Aktionen waren trotz allem nur schwer durchtuführen. An allen Ecken wimmelte es nur so vor Zivilpolizisten und Securitys. Auch die Lautsprcherboxen waren durch Zaun und Security gesichert.
Bevor Ede um kurz nach 19 Uhr mit der Melodie von "Final Countdown" (hihi) aufmarschierte, spielte eine Dixie-Band. Immerhin schon eine enorme Verbesserung zum Strauß-Wahlkampf in den 80ern als gleich ganze Trachtengruppen aufmarschierten. Die wenigen Anhänger der Jungen Union tanzten dazu -mit ihren "Ich will Stoiber"-Schildern- auf der Bühne. Ein lustiges Bild. Und ihren Stoiber können sie auch gerne haben und mitnehmen.
Mit den ersten Worten Stoibers erreichte der Lautstärkepegel außerhalb der Hochsicherheitszone dann auch seine Schallmarke. Ungefähr 3000 CDU/CSU-Anhänger versuchten sich gegen knapp 2000 Gegner durchzusetzen, was nach einigen Minuten kläglich aufgegeben wurde. Neben mir hatten sich sogar noch einige andere Ede-Gegner bis vor die Bühen vorgewagt unn begannen dort auf ihren Trillerpfeifen zu pfeifen. Dieses Schauspiel dauerte leider nur einige Sekunden.
Da wir merkten, dass die Stimmung draußen doch besser war, verließen wir den langweiligen Ort. In einiger Entfernung zu den Absperrgittern wurden ca. 200 Jugendliche von den Bullen in Schacht gehalten und just in dem Moment als wir dort ankamen, begann die Poliezi aus nicht ersichtlichen Gründen zu schieben und zu schlagen. Mindestens 3 Festnahmen konnte ich dabei beobachten.
Der Rest des Abdends verlief eher langweilig. Es wurde gepfiffen, Stoibers Ausflug in Richtung Zuwanderung mit "Nazis Raus"-Rufen bedacht und die Nationalhymne beinahe vollkommen von einem Pfeiflkonzert und "Nie wieder Deutschland"-Rufen übertönt.
Alles in allem zwar kein aktionsreicher Tag, aber immerhin erfolgreich genug, um Ede die Stimmbänder zu schwächen, einigen CDU-Anhängern einen Tinitus beizubrigen und Rütgers die Tränen in die Augen zu treiben, als er enttäuscht vom Schlußapplaus war.
P.S.: Am Freitag kommt übrigens Schröder in die Westfalenhalle und die netten Menschen von der Dortmunder SPD haben uns ganz viele Eintrittskarten geschenkt...
Kurz vor Edes Auftritt konnten wir auch ohne größere Probleme (keine Taschenkontrollen) in den inneren Bereich vordringen. Aktionen waren trotz allem nur schwer durchtuführen. An allen Ecken wimmelte es nur so vor Zivilpolizisten und Securitys. Auch die Lautsprcherboxen waren durch Zaun und Security gesichert.
Bevor Ede um kurz nach 19 Uhr mit der Melodie von "Final Countdown" (hihi) aufmarschierte, spielte eine Dixie-Band. Immerhin schon eine enorme Verbesserung zum Strauß-Wahlkampf in den 80ern als gleich ganze Trachtengruppen aufmarschierten. Die wenigen Anhänger der Jungen Union tanzten dazu -mit ihren "Ich will Stoiber"-Schildern- auf der Bühne. Ein lustiges Bild. Und ihren Stoiber können sie auch gerne haben und mitnehmen.
Mit den ersten Worten Stoibers erreichte der Lautstärkepegel außerhalb der Hochsicherheitszone dann auch seine Schallmarke. Ungefähr 3000 CDU/CSU-Anhänger versuchten sich gegen knapp 2000 Gegner durchzusetzen, was nach einigen Minuten kläglich aufgegeben wurde. Neben mir hatten sich sogar noch einige andere Ede-Gegner bis vor die Bühen vorgewagt unn begannen dort auf ihren Trillerpfeifen zu pfeifen. Dieses Schauspiel dauerte leider nur einige Sekunden.
Da wir merkten, dass die Stimmung draußen doch besser war, verließen wir den langweiligen Ort. In einiger Entfernung zu den Absperrgittern wurden ca. 200 Jugendliche von den Bullen in Schacht gehalten und just in dem Moment als wir dort ankamen, begann die Poliezi aus nicht ersichtlichen Gründen zu schieben und zu schlagen. Mindestens 3 Festnahmen konnte ich dabei beobachten.
Der Rest des Abdends verlief eher langweilig. Es wurde gepfiffen, Stoibers Ausflug in Richtung Zuwanderung mit "Nazis Raus"-Rufen bedacht und die Nationalhymne beinahe vollkommen von einem Pfeiflkonzert und "Nie wieder Deutschland"-Rufen übertönt.
Alles in allem zwar kein aktionsreicher Tag, aber immerhin erfolgreich genug, um Ede die Stimmbänder zu schwächen, einigen CDU-Anhängern einen Tinitus beizubrigen und Rütgers die Tränen in die Augen zu treiben, als er enttäuscht vom Schlußapplaus war.
P.S.: Am Freitag kommt übrigens Schröder in die Westfalenhalle und die netten Menschen von der Dortmunder SPD haben uns ganz viele Eintrittskarten geschenkt...
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Ergänzungen
Web.de macht stoiberwerbung
...
ich war gestern bei stoiber in stgt.
und da waren mindesten 20 tansois gegen stoiber und mind 50 linksruck stoppt stoiber plakate , aber in der zeitung ist nichts zu sehen.
Freie Meinung nur für "Linke"?
Bleibt nur zu hoffen, dass man keine Anarcho-Fahnen im Meer der Zensur sieht.....
grad auf der ard?
stoiber in karlsruhe
Freitag war der Bayernrassist in Gladbach
Stoppt Schröiber
tolle kontrollen....
Am ende wurde jeder von uns noch mal eben gefilmt, zuerst der Ausweis, dann die Person....natuerlich werden diese Daten sofort nach der Veranstaltung vernichtet, wenn keine Straftat vorliegt (hohoho....wers glaubt....)
Stoiber in hamm
hab ich gehört.
nach ende am flugplatz.
dabei soll ein punk ein rot-blaues auge bekommen haben.
wer weiss mehr ???????????ß