Den Rotdorn von der Straße fegen!!
Hier ein Abriss über Theorie und
Praxis der Rotdorn-Redaktion und ihrer Renegaten.
Wir bitten euch zu beachten, dass auf Indymedia Deutschland die
Debattte von Sympathisanten des Rotdorns schon angelaufen ist:
http://de.indymedia.org/2002/08/28316.shtml
Also beteiligt euch an an der Debatte in den virtuellen und realen Diskussionsforen und unterstützt eure lokalen antideutschen Strukturen!!!
Praxis der Rotdorn-Redaktion und ihrer Renegaten.
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> Den Rotdorn von der Straße fegen!!
KRITIK vs. VOLKSGEMEINSCHAFT - ein Essay zur inhaltlichen Festnahme
der Rotdorn-Redaktion und seiner Symphatisanten im Nordosten von
Berlin. Von Gruppe.Internationale.Webteam
".... allerdings liebte man die Kultur der "unterdrückten
Amerikaner", insbesondere der Afroamerikaner. Diese Haltung
verursachte keine kognitiven Dissonanzen, im Gegenteil. Je größer der
selbstverständliche Abscheu über die Supermacht, desto inniger die
Liebe zu den von ihr primär Unterdrückten. Ekelhaft war zuweilen, wie
man aus der Selbsteinschätzung, ein Opfer des US-Kulturimperialismus
zu sein, die Identifizierung mit der Kultur anderer Opfer der USA
ableitete - etwa der des tatsächlichen Rassismus. Viel Blues kam so
nach Deutschland."
Diedrich Diederichsen ::: Jungle World ::: 28.August 2002
Seit 1989 ist die in vielen Fraktionen der politischen Linken
vorherrschende Meinung "gegen Amerika" zu sein und nationale
Befreiungsbewegungen "bis zum Sieg" zu unterstützen ins Wanken
geraten. Ursächlich für diese Entwicklung war das Aufkommen einer
Position, die heute unter dem Label "antideutsch" subsumiert wird.
Im Hass auf die USA wurde von dieser fortschrittlichen Strömung der
politischen Linken ein verkappter Antisemitismus analysiert und
logischerweise auch denunziert. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich
damals die gesamte bisherige linke Kritik an den USA als
"pseudolinke" Variante antisemitischer Ideologeme. Kein Wunder. Die
auf die "antiimperialistische Ideologie" zurückgehende Theorie war zu
dieser Zeit weit verbreitet in der deutschen Linken. Und das obwohl
sie schon lange weltweit in der Praxis gescheitert war. Sei es in
Vietnam, Algerien oder Nikaragua überall zeigte sich spätestens Mitte
der 80er Jahre deutlich, dass die von deutschen Linken als
emanzipatorisch bezeichneten "nationalen Befreiungsbewegungen" nur
einem verkürztem reaktionären Antikapitalismus anhingen.
Die Konsequenzen der linken Parteinahme für "nationale
Befreiungsbewegungen" liegen heute für uns klar auf der Hand. Im
Kampf der von den Linken mitgeprägten "neuen sozialen Bewegung" gegen
das "Sterben" des deutschen Waldes und die Raketen der
"amerikanischen Besatzer", der mit der Wiederentdeckung von
Brauchtum, Mundart und dem angeblich eigensinnigen Widerständlertum
der "ganz normalen Leute" einherging, wurden die im
Anti-Imperialismus erprobten völkischen Denkformen nun auch im Kampf
an der Heimatfront hoffähig gemacht. So erweist sich das von der
antiimperialistischen Linken immer wieder hervorgebrachte
Ressentiment gegen "Fremdbestimmung" als das, was es schon immer war:
als Moment völkischen Verfolgungswahns, das der deutsche
Nationalismus insbesondere mit seinem arabischen Pendant teilt und in
dessen Zeichen das souveräne Deutschland seine einstige historische
Verspätung in der kolonialen Aufteilung der Welt gegenüber den USA,
England und Frankreich geltend macht.
"Eins haben wir jedenfalls gelernt: die Feinde dieser völkischen
deutschen Gesellschaftsordnung können niemals deutsch sein in
Deutschland!"
Cafe Morgenland, Frankfurt/M. und KöXüZ, Berlin im Mai 1997
Kritik am linken Anti-Imperialismus
Die Weltsicht des Anti-Imperialismus ist mit dem Kampf von "Gut" und
"Böse" eigentlich erschöpfend charakterisiert. Auffällig ist
zunächst, dass im Anti-Imperialismus davon ausgegangen wird, alles
Elend in der sogenannten "Dritten Welt" sei zurückzuführen auf einen
Verursacher, welcher es bewusst und mit böser Absicht produziert und
aufrechterhält. Dieses finstere Subjekt soll nun der "Imperialismus"
sein. Wenn Linke also vom "Imperialismus" reden, dann ist mit dem
Begriff weder ein bestimmtes "Stadium" in der Entwicklung des
Kapitalismus noch, wie eine lexikalische Definition uns lehrt,
Expansions- und Machtstreben , also eine Eigenschaft von Staaten
gemeint. Vielmehr ist "Imperialismus" der Name für ein weltweit
handelndes Subjekt, das zwar als bewusst und selbstbewusst handelndes
auf der Weltbühne auftritt, als solches aber merkwürdig blass und
unbestimmt bleibt und somit greifbar nur in seinen Erscheinungsformen
ist: skrupellosen Multis, fiesen Bankern, finsteren
counterinsurgency-Strategen, stiernackigen Militärs, gegen welche
Schurken dann auch antiimperialistischerseits mit grosser moralischer
Verve zu Felde gezogen wird und welche, zusammenaddiert, das Subjekt
"Imperialismus" ergeben.
Konstitutiv für den gemeinplätzlichen linken Imperialismus-Begriff
ist also die Annahme, die unmittelbaren Nutzniesser und Profiteure
der bürgerlichen Gesellschaft seien deren bewusste und selbstbewusste
Subjekte. Diese Annahme gründet wiederrum in einem auf die
sozialdemokratische und parteikommunistische Bewegung zurückgehenden,
personalisierenden Missverständnis des Kapitalverhältnisses. Danach
soll das ausschlaggebende Merkmal der bürgerlichen Gesellschaft darin
bestehen, dass in ihr sich verschiedene Kollektiv-Subjekte
gegenübertreten, die an und für sich nichts miteinander zu tun haben
und sich nur äußerlich durch ihre jeweiligen kollektiven Interessens-
und Willenshandlungen aufeinander beziehen. Innergesellschaftlich
betrachtet handelt es sich bei diesen Kollektiv-Subjekten um die
altbekannten Klassen: die KapitalistInnen, die aus bösem Willen, d.h.
subjektiver "Profitgier" die ProletInnen ausbeuten und mit Hilfe
ihres "Erfüllungsgehilfen", des Staates, unterdrücken; und die
ArbeiterInnen, die als wesenhaft unversöhnliche AntagonistInnen des
Kapitals "objektiv" beständig Klassenkampf führen. Der Begriff des
Kapitals, wie Marx ihn entwickelt hat, wird hier völlig verdreht.
Nach Marx sind KapitalistInnen und ArbeiterInnen gleichermassen als
Charaktermasken des sich verwertenden Werts, des Kapitals, bestimmt.
Ausbeutungsverhältnis ist das Kapitalverhältnis nicht deshalb, weil
ausgekochte Schurken irgendwelche arme Schlucker übers Ohr hauen und
damit die Gesetze des freien und gleichen Tauschs verletzen würden -
es ist gerade die strikte Befolgung von dessen Gesetzen, die das
Tauschverhältnis in ein Ausbeutungsverhältnis umschlagen lässt.
Der Kapitalismus nimmt immer mehr die Form dessen an, was Marx mit
"ideale[m] Durchschnitt" (MEW 25, 839) bezeichnet: Herrschaft
versachlichter Verhältnisse über die Individuen.
Das personalistische Gesellschaftsverständnis samt der in ihm
implizierten moralischen Kapitalismuskritik und der kernigen
Klassenkampfrhetorik ist damit an sich unwiderruflich vernichtet, mit
der Konsequenz, dass den in diesen Denkfiguren nachhängenden Linken
außer immer wahnhafteren und hilfloseren Subjekt-Beschwörungsformeln
meist nichts mehr einfällt.
Das personalisierende Gesellschaftsverständnis mit all seinen
Implikationen wird in der linken Imperialismus-Vorstellung nicht nur
beibehalten, sondern auf die Spitze getrieben, vor allem, was den
moralischen Impetus anbetrifft. So besteht doch dessen spezifische
Differenz darin, dass der "Grundwiderspruch", der aufgemacht wird,
keiner mehr zwischen "Klassen" ist, sondern der zwischen dem Moloch
"Imperialismus", der in Form von Konzernen, Banken, Politikern, aber
auch als mehrere "imperialistische Nationen" auftreten kann und den
Völkern der "Dritten Welt", deren Elend wesentlich darauf beruhen
soll, dass sie vom Imperialismus fremdbestimmt werden.
Bereits wenn man ihn nur sprachkritisch unter die Lupe nimmt
transportiert der Begriff der "Fremdbestimmung" die miefende Geruch
des "Bei-sich-selberbleiben-wollens", die Parteinahme fürs Bewährte,
Angestammte und Identische, in welcher unmittelbar das rohe
barbarische Ressentiment gegen das Fremde, Unvertraute und
Vermittelte impliziert ist.
Und was hat das mit der Rotdorn-Redaktion zu tun??
Die Rotdorn-Redaktion steht in der Tradition der sozialdemokratischen
antiimperialistischen Linken. Ihre Wurzeln hat dieses vierteljährlich
erscheinende Revolverblatt in der ostberliner Juso-Szene. Nach
jahrelangem Dasein als SPD-Werbeblatt für linke Jugendliche ist die
Rotdorn-Redaktion vor über 2 Jahre zur wirklichen Heimstatt der
Sozialdemokratie in Deutschland gewechselt, zur PDS.
In ihrem Selbstverständnis steht neben vielen anderen Ungereimheiten
auch folgende Irrationalität: "Wir verstehen uns als unabhängige,
linke Jugendzeitschrift, da wir linke Jugendliche sind. Dankenswerter
Weise finanziert uns die PDS die Druckkosten... Da uns die PDS weder
beim Inhalt noch beim Layout oder sonst irgendwie bei der Erstellung
der Zeitung reinredet, sind wir absolut unabhängig." Rotdorn
33/Sommer 2002
Wenn diese totale Fehleinschätzung der gesellschaftlichen
Verhältnisse, die einzige inhaltliche Katastrophe in den letzten
Ausgaben des Rotdorn gewesen wäre, geschenkt. Doch die Redaktion hat
sich bedeutend größere Ziele gesetzt: "Wir erklären uns solidarisch
mit dieser Bewegung, die gegen die ausbeuterische Globalisierung,
gegen kriegerische Mittel, gegen Zerstörung unserer Erde und für eine
andere Welt, ohne Ausbeutung und Unterdrückung eintritt. Wir
verstehen uns als Teil dieser Bewegung." Rotdorn 33
Bingo, so scheint der gesamten Redaktion völlig klar zu sein, dass
dem globalisierungkritischen Themenbereich oder Hetzartikel gegen die
USA viel Platz in den Ausgaben der Zeitung gelassen wird. So auch in
der aktuellen Ausgabe. Daneben gesellen sich in dieser Ausgabe noch
Rezensionen von Lafontaines neuem Buch, ein zweiseitiges Interview
mit der Direktkandidatin der PDS für den Bundestag und eine Anzeige
für eine private Arbeitsvermittlung. Doch diese Ungereimheiten sollen
hier nicht weiter ausgeführt werden.
Interessant ist die inhaltliche Klärung der antisemitischen und
antiamerikanischen Ressentiments in den letzten Ausgaben des Rotdorn.
"Ariel Sharon - Ein Mann der Siedler an der Macht" prangt in großen
schwarzen Lettern auf der sechsten Seite der aktuellen Ausgabe und
der einseitige Text endet mit dem Satz: "Der Frieden wird wohl unter
diesem Manne noch auf sich warten lassen!" Doch damit nicht genug!
Auf der zwölften Seite findet sich die bisherige "Meisterleistung"
der Rotdornredaktion. "Jenseits der menschlichen Rasse" ist die
Überschrift für einen anti-amerikanischen Hetz-Artikel über die
us-amerikanische Politik im speziellen, wie auch allgemeinen. Hier
einige Textpassagen:
"Die Bundesstaaten wucherten wie Krebsgeschwür immer schneller und
weiter in den Wilden Westen. Der Großteil der rechtmässigen
Amerikaner wurde durch die Eindringlinge ermordet."
"Zwar ist es nicht richtig, Tote gegeneinander aufzurechnen, aber
dieser Terrorismus kostete weit mehr Opfer als der vom elften
September."
"Aber leider hat Bush die Bibel nicht zu Ende gelesen und weiß nicht,
dass Auge um Auge, Zahn um Zahn nicht mehr gilt. Im neuen Testament
steht, du sollst nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Es wurde in
altbewährter Manier wieder ein großer Teil der Welt mit Terror
überzogen."
"Aber die Bombardierung von Dresden war ein Kriegsverbrechen. Das
größte Kriegsverbrechen aller Zeiten begingen die USA in Hiroshima.
Aber damit war es nicht genug. Nach dem 2. Weltkrieg begingen die USA
Terrorismus und Kriegsverbrechen am Fließband." Alle Zitate aus
Rotdorn 33/Sommer 2002
Diesem Alptraum von Unwissenheit, fehlender Analyse- und
Kritikfähigkeit, sowie Querfront-Argumentationen muss ein Ende
bereitet werden. Die Unmöglichkeit der inhaltlichen
Auseinandersetzung hat die Rotdorn-Redaktion schon in unzähligen
Versuchen unter Beweis gestellt. Wir plädieren für eine
kontinuierliche Konfrontation der Redaktionsmitglieder mit ihren
Hirngespinsten. Und rufen dazu auf, sich überall den deutschen
Zuständen in den Weg zu stellen.
In diesem Sinne:
Deutschland denken, heißt Auschwitz denken!
Unterstützt den israelischen Befreiungskampf!
Stoppt den palestinänsischen Mob!
Kosmopolitischer Kommunismus statt deutscher Volksgemeinschaft!
gruppe.internationale.webteam
September 2002
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
achja
oder schläft mensch dann wenigstens besser?
oder streßt das auch nur rum?
bequemlichkeiten ?
auch ich habe mich daran gewöhnt,das blatt an der schönhauser gratis in empfang zu nehmen und zu gucken,was die ex-spd-jugend so zum aktuellen zeitgeschehen zu sagen hat. die anti-imp ausrichtung des rotdorn war ja nie ein geheimnis und der vorwurf an die altvorderen spdler war die klassische moralisierende "verratsthese" an der arbeiterklasse/den bewegungen bei gleichzeitigem anerkenntnis der kapitalistischen verkehrsregeln unter anmahnung von mehr sozialer gerechtigkeit.
das heutztage grosse teile der linken den dt. nationalismus gegenüber den usa bedienen,ist folge der subjektivierung der kapitalberhältnisse (wie in der og. kritik dargestellt). das dieser antiimperialistische ansatz nur bei einem klassischen gut/böse-denkschema schlüssig bleibt,ist offensichtlich.
diese denkfigur ist aber eine infantile schimäre, entwicklungspsychologisch befinden wir uns damit auf der stufe eines minderjährigen kindes (rotdorn),das den versuch unternimmt,die überlegene vaterfigur (hier die sozialdemokratie) durch bestechung zum einlenken zu bewegen. der witz dabei ist: die vaterfigur hat das schon zuende gedacht,was der sprössling fordert und hat somit das kind in der kritkfähigkeit schon domestiziert und somit eingemeindet. die pds hat für den rotdorn die funktion des kinderladens "rote freiheit" aus den westberliner 70igern - "ex-kids,meldet euch mal! - , die haben heute mit der linken etwa soviel zu tun,wie die antideutschen mit der bundeswehr.
was würde eigentlich in der berliner zeitungslandschaft fehlen,wenn der rotdorn tatsächlich "weggefegt" würde? sterben solche projekte nicht sowieso von selbst,wenn sich was besseres für die redaktuere gefunden hat? was aber ist dieses "bessere" ?
fragen über fragen.
Typisch "Deutsch"
Viele der Punkte im Text sind einfach so lächerlich,dass ich sie hier nicht weiter kommentieren möchte.
Was mich jedoch immer wieder nervt ist Eure enorme Arroganz mit der Ihr behauptet das Arschlochsein wäre typisch Deutsch (bzw. mittlerweile: Palästinensisch).
Eure Texte sind der pure Rassismus, zum einen weil ihr behauptet nur "Deutsche" seien in der Lage Auschwitz zu errichten, zum anderen wegen Eurer vehementen Verteidigung einer angeblich zum "Wohle der jüdischen Bevölkerung Isreals" geführten Politik die eher auf Waffen denn auf Verständnis setzt, speziell jedoch wegen Eurer Hetze gegen alles arabische oder moslemische.
Antisemitismus ist keine "deutsche" Erfindung, wir als jetzige "deutsche" sind nicht für den Holokaust verantwortlich, genausowenig wie die gleiche Generation in Frankreich, in den USA oder Polen.
Was ich für mich persönlich aus der geschichtlichen Erfahrung der Shoa beziehe ist die Verpflichtung mich gegen Ungerechtigkeiten und Unterdrückung überall auf der Welt zu engagieren. Diese Verpflichtung teile ich mit allen menschen auf dieser Welt.
Persönlich engagiere ich mich nicht für oder gegen eine Partei im Israel/Palästina Konflikt, ich habe jedoch großen Respekt vor denen die sich hier wie dort für eine friedliche Lösung einsetzen. Die, die wir Ihr meinen auch weiterhin die Schiene der Gewalt verteidigen zu müssen sind meiner Meinung nach in der "Linken" fehlt am Platz.
Ihr seid rassistische Arschlöcher!
WARUM DARF SO EINE RASSITISCHE SCHEISSE HIER STEHEN?????
Rotdorn spinnt, - Gr. Int. sind Rassisten
Aber wahrscheinlich handelt es sich eh wieder um ein WErk von Nazis, Bullen oder Antideutschen mit ihrem gemeinsamen Ziel indymedia und funktionierende Linke Strukturen zu zerstören. Zumindest gibt es auf nadir keine Gruppe Internationale
Und was ist an Antideutschen links???
TZZTZTZ..... Scheiss Nationalisten!
Gespensterkampf
hallo deutsche antideutsche
eine sache :
rotdorn :
"Der Großteil der rechtmässigen
Amerikaner wurde durch die Eindringlinge ermordet" -
damit ist die vernichtung der indianischen kultur durch siedler gemeint. was ja nicht als human anzusehen ist.
das zitat mit dresden ist unreflektiert (a la meinhof) im rotdorn, aber eure glorifizierung der luftangriffe sind nicht gerade so sinnig...
und das hiroshima ein kriegsverbrechen war ist doch wohl unbestritten oder ?
natürlich gilt es, die singularität der shoa nicht in frage zu stellen, aber das sollte nicht blind machen.
euer deutschzentrismus stinkt zum himmel, wer die israelische staatspolitik als befreiungskampf bezeichnet unterstützt rassismus und die gleichsetzung israels staatspolitik=juden, was verhängnisvoll ist !
genauso, wer palestinenserInnen nur noch als mob sieht, das sind rassistische stereotype.
aber es ist sinnlos, mit euch zu debattieren.
für die überwindung nationaler identitätskonstrukte !
gegen herrschaft !
Könnt Ihr das bitte woanders machen?
Könnt Ihr das bitte woanders machen?
Delirante "Antideutsche" .
well
Versatzstücke einer Vulgär-Wertkritik, ein primitiv dualistisches Weltbild, ein wahnhafter Wirrwarr aus "Aufstand der Extraanständigen", einer Frankfurter-Schule-Exegese, bei der nun wirklich garnichts verstanden wurde, und einem deutschen Sozialkundelehrer-Pathos, das man kaum erträgt.
"Die grössten Kritiker der Elche
waren früher selber welche"
(Henscheid)
Man nennt sich - ganz verwegen - "antideutsch", was wohl suggerieren soll, daß jede Kritik an dieser immerhin neuen Variante deutscher Ideologie irgendwie von weiter rechts kommen müsse. Dem aufmerksamen Leser kann allerdings der bizarre Führererkult um die 4, 5 Wendehälse nicht entgehen, die am vor allem ihren eigenen früheren Antisemitismus stellvertretend bekämpfen, den man in ihren Publikationen aus den frühen/späten Achtzigern nachlesen kann. Aber anstattt in sich zu gehen, und zu denken, na da habe ich wohl damals Mist gebaut, wie es respektable und reflektierte Zeitgenossen tun würden, klopft man sich besonders fest an die moralische Brust, krakeelt publizistisch-hysterisch herum.
Wo linke Politik zum Klischee, zur bedeutungslosen Wohlfühlritualen und zum Identifikationsangebot für pubertätsgeschüttelte Oberschichtskinder geworden ist, da hat man seinen Platz gefunden. Man schaart sie um sich, die trüben Gestalten, die man in Deutschland so reichlich findet, die so gerne krass und radikal sein wollen, die sich mies behandelt fühlen wollen, zu anderen Zeiten hätten sie "Lang lebe Deutschland" gebrüllt, als es opportun und "radikal" war, jetzt brüllt man "Lang lebe Israel", hauptsache, man fühlt den Schauer der "gerechten Sache", der einem über den Rücken läuft - nur Grütze im Kopf, nicht kapiert, emotional um so erregter,
konsumieren sie die Presseorgane und Verlautbarungen ihrer
intellektuellen Alpha-Männchen (warum schreiben fast nur Männer son Kram?) - "was schreibense" - "ja genau" "genauso ist es doch!" - das gute alte deutsche "ja, genau" - wie es der BILDleser kennt - "Steuererhöhungen? ich hup euch was" "ja, genau".
Ersnthafte Debatten um Antisemitsmus fangen an, im Fahrwasser dieser Quatschdiskussionen wegzudriften, der Begriff selber wurde so erfolgreich okkupiert ("was Antisemitismus konstituiert, bestimmen immer noch wir!"),
daß er schon schal wird. Man kann es nicht mehr hören. Ein ziemlich zweifelhafter Erfolg.
Der "anti"-Deutsche studiert in der Provinz, da, wo man Deutschland tatsächlich hassen lernen kann, aber anstatt wegzuziehen in die weite Welt oder wenigstens in eine europäische Metropole, bleibt man verbiestert da sitzen, tippt seine Pamphlete, jammert, ächzt und dröhnt,
und da die einzigen, die das Geschwurbel überhaupt lesen, Leute in linken Zusammenhängen sind, "bekämpft" man halt die, will meinen, bettelt um deren Aufmerksamkeit, wie trotzige dreijährige Kinder.
Nein, euerem heldenhaften Kampf gegen die verbrecherische "Rotdorn"-Bande (wer ist das überhaupt? welche Relevanz hat dieser Quark für mich?) will ich mich nicht anschließen, kaut mir nicht mein Ohr ab, lasst mich in Ruhe mit eurem deutschen Studentenmief, belästigt mich nicht, geht weiter deutsch studieren an euren deutschen Politikwissenschaft-Fachbereichen, in 5 Jahren seid ihr dann Staatssekretäre bei den Grünen und wir lachen dann immer noch über euch und euren "Kommunismus".
@ Besserwisser, Dummschwätzer & Co
Cafe Morgenland, Frankfurt/M. und KöXüZ, Berlin im Mai 1997
>> diese migrantinischen Zusammenhänge sind bestimmt auch Rassisten .... tztztztztzt ... was spukt nur in eurem Kopf herum..... Wer mit dieser unreflektierten Hetze hier etwas erreichen will - ich weiss es nicht!!!
Kaum Argumente, keinerlei eingehen auf die hervorgebrachten Argumente ... nur Beleidigungen und wilde Behauptungen - innerhalb der GI sind keine StudentInnen!!! - am besten ist die Behauptung das GI gar nicht auf Nadir wären - versuch doch mal uns ne Mail zu schicken - oder ist das schon wieder zuviel des Guten ....
Lest doch erstmal die unreflektierten RotdornAusgaben in denen neben Biologismus, Antiamerikanismus, verkürzter KapitalismusKritik halt auch Antisemitismus zum Programm gehört - wenn das eurer Meinung nach verteidigenswert ist okay - Willkommen in der deutschen Volksgemeinschaft!
@rumsfeld
mal abgesehen davon, dass wohl die meisten antideutschen aus berlin, frankfurt usw kommen dürften, spricht die aufforderung, doch aus deutschland wegzuziehen, wenn's einem/r hier nicht passt, bände. die typische argumentation deutschnationaler cdu-spiesserInnen eben.
das ausgerechnet ein henscheid zitat den kommentar einleitet schlägt dem fass aber den boden aus, gab henscheid doch erst kürzlich dem nazi-blatt "junge freiheit" ein interview:
aber gegen die antideutschen stehen dann doch halt wieder alle deutschen einträchtig zusammen: antiimps, linksruck/attac, pds-jusos, junge freiheit, junge welt, möllemann, "nationale anarchisten", diverse indymedia-kommentatorInnen, usw
antideutsche aus berlin?
und gi ist bloss ein peinlicher checker-typ aus berlin, den eh keiner ernst nimmt.
imma feste druff
An die
Ihr seid die Erben Hitlers!
@ Detlev R.
"Ersnthafte Debatten um Antisemitsmus fangen an, im Fahrwasser dieser Quatschdiskussionen wegzudriften, der Begriff selber wurde so erfolgreich okkupiert ("was Antisemitismus konstituiert, bestimmen immer noch wir!"),
daß er schon schal wird. Man kann es nicht mehr hören. Ein ziemlich zweifelhafter Erfolg."
diesen"erfolg" irgend einer Antideutschen zuzuschrieben,wäre vermessen und nicht an den realitäten abgeleitet. viel interessanter ist,was nach antiimperialistischer diktion nicht mehr zum antisemtismus zählen soll,und da gibts eben die mindestens begriffliche volksfront von der npd,über möllemann bis zur antiimp-linken.
solche "erfolge" lasse ich mir immer wieder auf der zunge zergehen,wenn jemand von "quatschdiskussion" redet und "salonfähig machen von antisemitischen denkfiguren" auch in der linken meint.
antisemitismus wird ja mittlerweile zu gerne rassisch-völkisch konotiert,ein verdienst der neuen rechten,um die shoah endlich nicht mehr behandeln zu müssen. teile der linken haben sich da mit wehenden fahnen angeschlossen.
ich nicht!
@sandankorno
"Eure Texte sind der pure Rassismus, zum einen weil ihr behauptet nur "Deutsche" seien in der Lage Auschwitz zu errichten,... "
was heisst hier in der lage sein? die deutschen haben Auschwitz,et al. errichtet, das ist der fakt.
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Eure Rotdornredaktion
gi veröffentlichte Artikel im Rotdorn
von GI-Beobachterin - 13.09.2002 11:43
Für die Flachheit, für die Phrase - allen andern auf die Nase!
"’Die Konsequenzen der linken Parteinahme für ´nationale Befreiungsbewegungen´ liegen heute für uns klar auf der Hand’, meint die GI. Und entlarvt deshalb unter dem Motto "Inhaltliche Festnahme" in Flugschriften, Aufrufen, Pöbeleien und unter Ausspielung ihrer faktischen Monopolstellung als "Security" eines Jugendfestivals (Entweder die oder wir! - "Antizionisten militant bekämpfen!“) das Böse schlechthin im neuen Bezirk Pankow.
Irgendwann einmal hatten führende Kader (so was gibt es da!) eine Absage des ‚völkischen Revolverblattes’ zu gegenwärtigen. Aber wie kann sich eine solche Redaktion anmaßen, die Leistungen genialer Theoretiker der GNL (Ganz Neuen Linken) einfach zu nivellieren und eine unabhängige Redaktionsentscheidung zu fällen? Der Artikel wurde abgelehnt, nachdem andere theoretische intellektuelle Meisterleistungen der GI den Sprung in die Zeitung bereits geschafft hatten. Spätestens seitdem gibt es offene Rechnungen.“ (GI-Beobachterin)
Völlig richtig beobachtet GI-Beobachterin.
Auf jeden Fall kann sich Jede/r selbst im online-Rotdornarchiv davon überzeugen, dass die GI in den Jahren 1998 und 1999 (Ausgaben 21 bis 24) mehrere mehrseitige Artikel im Rotdorn („dem linksdeutschen Hetzblatt“) veröffentlichte.
Alle Artikel sind so wie sie jetzt im Netz zu sehen sind damals auch genau so gedruckt worden. Belegexemplare sind auf Nachfrage einsehbar (leider haben wir nur noch Belegexemplare für das Archiv und können sie deshalb nicht verschicken).
Damals hatte die gi auch noch kein Problem damit, in einer Jugendzeitschrift aus Berlin über außenpolitische Themen zu schreiben. Gern druckten wir damals die Artikelreihe über die Zapatisten und Chiapas ab. Auch den Artikel zum „Tag der Einheit“ (Ausgabe 24) haben wir damals übernommen. Jedoch lehnte dann die Rotdornredaktion die Veröffentlichung eines weiteren Artikels der gi für die Ausgabe 25 ab. Um was für ein Artikel es sich damals genauer handelte, kann ich nach 3 Jahren nicht mehr genau rekonstruieren. Es ist ja die Regel, dass wir nicht alle Artikel die für eine Ausgabe eingereicht werden, abdrucken können. Mehr als 20 Seiten dreimal im Jahr können wir uns nun mal bei keinem Wetter finanziell leisten.
Naja. Soviel nochmals zu Hintergründen und der Geschichte des Streits und der Vollständigkeit halber.
sk